{"id":50583,"date":"2017-06-23T15:38:00","date_gmt":"2017-06-23T15:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=50583"},"modified":"2017-09-28T12:26:50","modified_gmt":"2017-09-28T12:26:50","slug":"digitale-radioempfanger-aus-der-luft-gegriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=50583","title":{"rendered":"Digitale Radioempf\u00e4nger: Aus der Luft gegriffen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Revival Mini von Roberts Radio<\/div>\n<p class=\"post_description\">Kommt das digitale Radio endlich in Schwung? Das Angebot an Empf&auml;ngern jedenfalls w&auml;chst. Wir haben f&uuml;nf schmucke Modelle exemplarisch auf Wellenfang geschickt.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">F<\/span>ragt man die Deutschen, was sie am liebsten tun, dann steht Radio h&ouml;ren stets ganz oben auf der Liste. Die Technik-Debatten um das betagte Medium legen eigentlich andere Schl&uuml;sse nahe: Das Internet lockt mit Musikstreaming und anderen medialen Alternativen, das analoge Dampfradio arbeitet mit &Uuml;bertragungsverfahren von vorgestern, das seit Jahrzehnten designierte Nachfolgesystem DAB+ kam nie so recht aus den Startl&ouml;chern. Wirklich nicht? So ganz allm&auml;hlich sprechen sich die Vorz&uuml;ge dieses Systems dann doch herum. Und nicht nur das Angebot an Sendern w&auml;chst stetig. Je nach Region sind es mittlerweile zwischen 21 und 74 Stationen. Auch das Sortiment an originellen Empf&auml;ngern h&auml;lt mit. Wir haben f&uuml;nf Modelle ausprobiert &ndash; Ger&auml;te f&uuml;r den mobilen Einsatz und solche, die sich in der K&uuml;che, im Schlafzimmer oder auf dem Schreibtisch am wohlsten f&uuml;hlen. Wie viel Spa&szlig; steckt in ihren kompakten Geh&auml;usen?<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Ein Ger&auml;t f&uuml;rs Fahrrad oder den Jogging-Parcours stammt vom englischen DAB-Radio-Spezialisten Pure. Der kleine Apparat mit dem Namen Move 2520 steckt in einem silbernen oder schwarzen Aluminium-Geh&auml;use und erinnert damit an Fr&uuml;hformen des <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"09cb500353850f2363afa87f74b953cbc1222047\" href=\"\/aktuell\/technik-motor\/thema\/ipod\">iPods<\/a>. Vom Apple-Musikanten haben die Pure-Entwickler noch mehr abgeschaut: Ein R&auml;dchen auf der Ger&auml;tefront man&ouml;vriert durch das Programmangebot. 20 Speicherpl&auml;tze merken sich die Frequenzen von DAB+- und UKW-Stationen. Als Antenne dient das Anschlusskabel des mitgelieferten In-Ear-H&ouml;rers. Der eingebaute Akku, geladen &uuml;ber ein USB-Kabel, h&auml;lt l&auml;nger als 10 Stunden durch. Bass und H&ouml;henregler sorgen bei Bedarf f&uuml;r Klangkosmetik. Der Move 2520 empf&auml;ngt im Gro&szlig;stadt-Einsatz sicher und st&ouml;rungsfrei. Die Ohrh&ouml;rer z&auml;hlen nicht zur High-End-Klasse, doch wenn sie richtig sitzen, t&ouml;nen sie brauchbar und reichen f&uuml;r die ambulante Unterhaltung v&ouml;llig aus. Der Preis von 130 Euro geht somit in Ordnung.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Deutlich g&uuml;nstiger noch ist das Einsteigermodell von Peaq, einer Marke, die man in den L&auml;den von Mediamarkt und Saturn findet. Es hei&szlig;t PDR 150 BT-B, kostet gerade einmal 50 Euro, empf&auml;ngt ebenfalls DAB+ und UKW und kann obendrein noch &uuml;ber Bluetooth den Kontakt zu einem Smartphone aufnehmen, sogar mit Unterst&uuml;tzung des Kurzstreckenfunks NFC, der beim Verbindungsaufbau hilft. Das dunkelgraue Kunststoffgeh&auml;use schm&uuml;ckt den kleinen Kasten, eine orangefarbene Trageschlaufe setzt einen h&uuml;bschen Farbakzent. F&uuml;r den ambulanten Einsatz allerdings ist das Ger&auml;t schon etwas zu sperrig- auf dem K&uuml;chenregal macht es eine bessere Figur. Dort kann es ungehindert seine Teleskopantenne ausfahren. 20 Stationsspeicher z&auml;hlen hier ebenfalls zur Ausstattung, wer mag, kann einen Kopfh&ouml;rer anschlie&szlig;en. Und der Klang? Der K&uuml;chen-Unterhalter betont mittlere Frequenzen- steht er genau in Ohrh&ouml;he, t&ouml;nt er ausgeglichener. Wir haben mit dem eingebauten Equalizer zus&auml;tzlich nachgeholfen. Allerdings: F&uuml;r Nachrichten ist der zierliche Knirps gut ger&uuml;stet, f&uuml;r h&ouml;here Musikgen&uuml;sse muss ein anderes Kaliber her.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">An die Kofferradios aus der R&ouml;hren-&Auml;ra gemahnen die tragbaren Digitalradios der britischen Marke Roberts Radio. Nostalgiker finden hier allerliebste, handgefertigte Kreationen in allen Farben von Schweinchenrosa bis Spinatgr&uuml;n. Wir haben uns den Typ Revival Mini ausgeguckt, der das 50er-Jahre-Design auf einer Breite von nur 14,5 Zentimetern zelebriert. Gepolstertes Geh&auml;use mit Kunstlederbezug, metallischer Frontgrill, vergoldete Gelenk-Abdeckungen des Tragegriffs sind einige seiner gestalterischen Merkmale, dazu passen die altmodischen Drehkn&ouml;pfe auf dem goldfarbenen Oberdeck. Auch dieses Ger&auml;t empf&auml;ngt DAB+ und UKW, hat einen Kopfh&ouml;reranschluss und einen Hochpegeleingang f&uuml;r externe Zuspieler. Als Stromquellen dienen ein Steckernetzteil, Batterien oder Akkus. Das kleine Revival schw&auml;chelt angesichts seiner Dimensionen leider in den B&auml;ssen. Retro-Fans d&uuml;rften den Preis von 150 Euro trotzdem gern investieren.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Eine Smartphone-App verwaltet die Netz-Musik<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Eine ganz andere Art des Retro-Designs pflegt Tivoli Audio mit seinem Model One Digital. Das Radio steckt in einem schmucklosen schwarzen, wei&szlig;en oder nussbaumfarbenen Holzk&auml;stchen, grob gewebter Stoff verbirgt den Lautsprecher in der linken Ger&auml;teh&auml;lfte, rechts dominiert ein gro&szlig;es Steuerrad die Fassade. Es dient zur Navigation durch das Programmangebot, das sich als Klartext im Display zeigt. Allein das Bedienkonzept macht Spa&szlig;, aber auch die Ausstattung ist nicht zu verachten. Denn neben DAB+- und UKW-Sendern erschlie&szlig;t das Ger&auml;t &uuml;ber die Einbindung ins W-Lan ein ganzes Universum an Internet-Stationen, hinzu kommen die Streaming-Dienste. Eine Smartphone-App verwaltet die Netz-Musik, und wenn es soll, spielt das Mobiltelefon auch noch &uuml;ber Bluetooth mit. Dazu passt der sch&ouml;ne, warme Klang des K&auml;stchens. Sogar die B&auml;sse spielen ganz ordentlich. Da ist der Preis von 300 Euro nicht zu hoch.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Speziell f&uuml;rs Schlafzimmer hat Sonoro sein Radio CD2 konzipiert: Ein eingebauter Radiowecker, der &uuml;ber ein zus&auml;tzliches Dimmermodul die Beleuchtung steuern kann, gespeicherte Audio-Clips mit Vogelgezwitscher und Meeresbrandung zum Aufwachen, mit Meditationsmusik und Phantasiereisen zum Einschlafen pr&auml;destinieren den Apparat f&uuml;r den Ruheraum. Wie der Name schon sagt, geh&ouml;rt auch ein eingebauter CD-Player zur Ausstattung, ein USB-Anschluss spielt weitere Tonkonserven ein, &uuml;ber Bluetooth kommt Musik vom Smartphone hinzu. Die Radiosektion empf&auml;ngt, unterst&uuml;tzt von einer mitgelieferten Wurfantenne, DAB+ und UKW, eine Fernbedienung ruft bis zu sechs Stationsspeicher ab. Und weil der Klang aus dem eingebauten Bassreflex-Lautsprecher und dem nach oben abstrahlenden Hocht&ouml;ner richtig erwachsen und kraftvoll anmutet, k&ouml;nnen wir auch dieses kompakte Musiksystem, Preis um 400 Euro, empfehlen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/digitale-radioempfaenger-aus-der-luft-gegriffen-15066757.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/digitale-radioempfaenger-aus-der-luft-gegriffen-15066757.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommt das digitale Radio endlich in Schwung? Das Angebot an Empf\u00e4ngern jedenfalls w\u00e4chst. 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