{"id":49315,"date":"2017-06-13T07:46:32","date_gmt":"2017-06-13T07:46:32","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=49315"},"modified":"2017-06-13T07:46:32","modified_gmt":"2017-06-13T07:46:32","slug":"das-ist-desastros-fur-die-britische-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=49315","title":{"rendered":"\u201eDas ist desastr\u00f6s f\u00fcr die britische Wirtschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Produktion des Mini in einer Fabrik in Oxford.<\/div>\n<p>Eigentlich sollten die Gespr\u00e4che \u00fcber den Brexit Anfang n\u00e4chster Woche beginnen. Doch das scheint nach der Wahl utopisch. Die britischen Unternehmer sind verunsichert. Und dann gibt es offenbar geheime Gespr\u00e4che zwischen Tory-Ministern und Labour.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p id=\"pageIndex_1\">Nach dem dem\u00fctigenden Wahlergebnis f\u00fcr die britische Premierministerin <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/theresa-may\">Theresa May<\/a> erh\u00f6ht die Wirtschaft des Vereinigten K\u00f6nigreichs den Druck, die Risiken des Brexits f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze und Wohlstand st\u00e4rker zu beachten. Stephen Martin, der Generaldirektor des Unternehmensverbands Institute of Directors (IoD), spricht von einem \u201eAbsturz\u201c der Zukunftserwartungen in der britischen Wirtschaft seit der Wahl vergangene Woche.<\/p>\n<p>Das politische Chaos in der konservativen Regierungspartei der Premierministerin k\u00f6nnte \u201edesastr\u00f6s f\u00fcr die britische Wirtschaft\u201c sein, warnte Martin. Schon im ersten Quartal hat sich das Wachstum stark abgeschw\u00e4cht. Nach Angaben des Finanzdienstleisters Visa sind die Konsumausgaben mit seinen Kreditkarten in Gro\u00dfbritannien im Mai <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/brexit\">Brexit<\/a> ist die Hauptsorge der Wirtschaft \u2013 und das politische Vakuum in London nach der Wahl gef\u00e4hrdet den Zeitplan f\u00fcr die Austrittsverhandlungen. Die Gespr\u00e4che mit Br\u00fcssel sollen eigentlich Anfang n\u00e4chster Woche beginnen. Aber nach der Wahl ist unklar, ob Gro\u00dfbritannien bis dahin \u00fcberhaupt eine handlungsf\u00e4hige Regierung haben wird und ob die bislang von May vorgegebene harte Verhandlungslinie Bestand hat.<\/p>\n<p><video id=\"fazVideo187815387_contentElement\"  style=\"display:none\"><\/p>\n<p >To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"http:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><span  >Gro\u00dfbritannien nach der Wahl: \u201eMay wird keine ganze Legislaturperiode durchstehen\u201c<\/span><\/p>\n<p>May verlor am Donnerstag \u00fcberraschend die Parlamentsmehrheit und versucht nun eine Minderheitsregierung zu bilden. Viele Beobachter erwarten, dass sie \u00fcber kurz oder lang ihren Posten r\u00e4umt. \u00dcbereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge verhandeln <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-grossbritannien\/nach-wahl-in-grossbritannien-geheime-verhandlungen-ueber-einen-weichen-brexit-15058994.html\">einige ranghohe Tory-Minister bereits mit der Labour Party \u00fcber einen \u201eweichen\u201c EU-Austritt<\/a> &#8211; an der Premierminister vorbei, die nun davon in Kenntnis gesetzt worden sein soll und dies erst einmal dulde.<\/p>\n<p>May selbst r\u00e4umte mittlerweile Fehler ein. Sie sagte an ihre Partei gewandt, sie habe den \u201eSchlamassel\u201c eingebrockt, sie werde ihn auch ausbaden.<\/p>\n<h2>Wegen Brexit: Gro\u00dfe Unternehmen drohen mit Produktionsabzug<\/h2>\n<p>Die Wirtschaft geht jetzt in die Offensive: Die Interessen der Unternehmen und eine \u00f6konomische Debatte seien im Wahlkampf fast nicht vorgekommen, kritisierte der Verbandschef Martin. Dies m\u00fcsse sich nun dringend \u00e4ndern. Der paneurop\u00e4ische Flugzeugbauer Airbus droht damit, nach dem Brexit seine Produktion in Gro\u00dfbritannien zur\u00fcckzufahren. BMW will bis Jahresende entscheiden, ob eine Elektroversion des popul\u00e4ren Kleinwagens Mini in Gro\u00dfbritannien gebaut wird oder nicht.<\/p>\n<p><!--BEGIN htmlobject --><!--END htmlobject --><\/p>\n<p>Britische und ausl\u00e4ndische Unternehmen warnen die Regierung seit vielen Monaten vor den wirtschaftlichen Risiken eines \u201eharten\u201c Brexits. Nach der Wahl ist am Kabinettstisch ein Richtungsstreit neu entbrannt: Der f\u00fcr den EU-Austritt zust\u00e4ndige Minister David Davis hat bekr\u00e4ftigt, die Regierung wolle weiterhin den EU-Binnenmarkt verlassen und sehr viel weniger europ\u00e4ische Arbeitskr\u00e4fte ins Land lassen als bisher. Schatzkanzler Philip Hammond soll May dagegen signalisiert haben, er werde sie nur dann weiterhin unterst\u00fctzen, wenn sie beim Austritt die Wirtschaft st\u00e4rker beachte. Hammond gilt als Wortf\u00fchrer f\u00fcr einen \u201eweicheren\u201c und wirtschaftlich weniger sch\u00e4dlichen Brexit.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/folge-der-wahl-in-britannien-unternehmer-sind-verunsichert-15058321.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/folge-der-wahl-in-britannien-unternehmer-sind-verunsichert-15058321.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Produktion des Mini in einer Fabrik in Oxford. Eigentlich sollten die Gespr\u00e4che \u00fcber den Brexit Anfang n\u00e4chster Woche beginnen. Doch das scheint nach der Wahl utopisch. Die britischen Unternehmer sind verunsichert. 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