{"id":48557,"date":"2017-04-26T18:28:05","date_gmt":"2017-04-26T18:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=48557"},"modified":"2017-04-26T18:28:05","modified_gmt":"2017-04-26T18:28:05","slug":"amerika-erhoht-den-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=48557","title":{"rendered":"Amerika erh\u00f6ht den Druck"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Dieses Foto, verbreitet von der staatlichen Nachrichtenagentur, soll Schie\u00df\u00fcbungen der nordkoreanischen Armee zeigen.<\/div>\n<p>Die Konfrontation zwischen Nordkorea und Amerika spitzt sich weiter zu. Die Vereinigten Staaten appellieren vor allem an China. Dessen Au\u00dfenminister warnt vor \u201eunvorstellbaren Konsequenzen\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten wollen ihren wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf die politische F\u00fchrung in Nordkorea erh\u00f6hen. Pr\u00e4sident Donald Trump wolle Druck aufbauen, um Pj\u00f6ngjang zum Abbau seiner Atomraketen und ballistischen Flugk\u00f6rper zu zwingen, teilten Au\u00dfenminister Rex Tillerson und Verteidigungsminister James Mattis am Mittwoch mit.<\/p>\n<p><!-- SHARELINE HOVER Box END --><span style=\"display: block- clear: both-\"><\/span><\/p>\n<p>Trump, seine Minister sowie Streitkr\u00e4fte-Chef Joe Dunford und Geheimdienstdirektor Dan Coats hatten zuvor Mitglieder des amerikanischen Senats \u00fcber die Situation in Kenntnis gesetzt. Die Regierungsmitglieder riefen \u201everantwortungsbewusste Mitglieder der internationalen Gemeinschaft\u201c dazu auf, den diplomatischen Weg mitzugehen und die kommunistische F\u00fchrung zur Deeskalation und zur R\u00fcckkehr zum Dialog zu bewegen. Damit war vor allem China gemeint. Die Vereinigten Staaten gehen davon aus, dass Peking gro\u00dfen Einfluss auf Pj\u00f6ngjang hat.<\/p>\n<p>Tillerson wird am Freitag nach New York reisen, um dort ein Ministertreffen der L\u00e4nder des UN-Sicherheitsrates zu leiten. Die Amerikaner erhoffen sich von dem Gremium eine Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Nordkorea nach dessen j\u00fcngsten Raketentests und den versch\u00e4rften Spannungen in der Region. Die Vereinigten Staaten seien offen f\u00fcr weitere Verhandlungen, um dem Ziel n\u00e4her zu kommen, die koreanische Halbinsel zu atomwaffenfrei zu machen. \u201eWir sind jedoch auch weiterhin bereit, uns selbst und unsere Verb\u00fcndeten zu verteidigen.\u201c<\/p>\n<h2>China warnt vor \u201eunvorstellbaren Konsequenzen\u201c<\/h2>\n<p>Derweil gab sich der chinesische Au\u00dfenminister Wang Yi bei einem Besuch in Berlin besorgt. Ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel muss nach Ansicht Wangs unter allen Umst\u00e4nden vermieden werden. \u201eAuch ein Prozent Wahrscheinlichkeit werden wir nicht dulden\u201c, sagte Wang bei einem Treffen mit Au\u00dfenminister <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/sigmar-gabriel\">Sigmar Gabriel<\/a> (SPD). \u201eDenn Nordkorea ist kein Mittlerer Osten. Wenn auf der koreanischen Halbinsel wirklich Krieg ausbricht, dann haben wir schwerwiegende und unvorstellbare Konsequenzen.\u201c Deshalb liege es im Interesse Chinas, \u201edass wir diese kriegerischen Risiken wirklich eind\u00e4mmen\u201c.<\/p>\n<p>Die Verantwortung f\u00fcr die L\u00f6sung des Konflikts liege aber in erster Linie bei Nordkorea und den Vereinigten Staaten. \u201eNordkorea ist ein souver\u00e4ner Staat, deshalb muss Nordkorea selber alleine dar\u00fcber entscheiden, ob es seine Atomaktivit\u00e4ten aussetzt oder eher fortsetzt, es liegt nicht an China\u201c, sagte Wang. \u201eAber Nordkorea behauptet immer, die Entwicklung von Atomwaffen ist auf amerikanische milit\u00e4rische Bedrohung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Deshalb liegt es wirklich an den beiden unmittelbar verwickelten Konfliktparteien, die USA und Nordkorea, die m\u00fcssen am Verhandlungstisch miteinander Gespr\u00e4che dar\u00fcber f\u00fchren.\u201c Auch China werde seinen Beitrag leisten und eine vermittelnde Rolle spielen.<\/p>\n<p><video id=\"fazVideo2083636_contentElement\"  style=\"display:none\"><\/p>\n<p >To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\">Donald Trump<\/a> hatte bereits mehrfach mit Alleing\u00e4ngen im Atomstreit mit der F\u00fchrung in Pj\u00f6ngjang gedroht, setzt aber auf eine Zusammenarbeit mit China. Er hatte China wiederholt aufgefordert, seinen Einfluss auf Nordkorea geltend zu machen.<\/p>\n<p><span ><span  itemprop=\"image\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nordkorea-konflikt-china-warnt-vor-unvorstellbaren-konsequenzen-14989394\/berlin-am-mittwoch-gabriel-14989445.html\"            title=\"46078303\"><img data-src='http:\/\/media1.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/1018306713\/1.4989445\/article_teaser_marginal\/berlin-am-mittwoch-gabriel.jpg' title='Berlin am Mittwoch: Gabriel trifft Wang' data-process-retina='1' height='163' onload='processRetinaDerivate(this)-' alt='46078303' width='290' class='media' src='\/img\/leer.gif' \/>            <meta itemprop=\"url\" content=\"http:\/\/media1.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/1018306713\/1.4989445\/article_teaser_marginal\/berlin-am-mittwoch-gabriel.jpg\" \/><meta itemprop=\"width\" content=\"290\" \/><meta itemprop=\"height\" content=\"163\" \/><\/a><span  itemprop=\"description\" style=\"font-weight: normal- top: -10px-\"title=\"Berlin am Mittwoch: Gabriel trifft Wang\">Berlin am Mittwoch: Gabriel trifft Wang<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Wang rief zur Zur\u00fcckhaltung auf und mahnte eine friedliche L\u00f6sung an. Sicherheit und Stabilit\u00e4t auf der koreanischen Halbinsel liege auch im Interesse der benachbarten Staaten. Nordkorea m\u00fcsse dazu bewegt werden, sein Nuklearprogramm auszusetzen, aber auch Milit\u00e4rman\u00f6ver in den Gew\u00e4ssern der Region m\u00fcssten eingestellt werden.<\/p>\n<p>Gabriel sagte, man sei dankbar, dass China in Sachen Nordkorea eine zentrale Rolle als Vermittler wahrnehme. Aber auch von den Vereinigten Staaten gebe es \u201ebemerkenswerte Signale, die auf eine Deeskalation hinweisen\u201c. China tue sehr viel, aber die Verantwortung liege vor allen Dingen bei Nordkorea.<\/p>\n<p>Gabriel berichtete von offenen und freundschaftlichen Gespr\u00e4chen mit seinem chinesischen Kollegen. \u201eNat\u00fcrlich gibt es auch schwierige Themen, die wir zu beraten haben\u201c, sagte er. Trotzdem sei es gelungen, miteinander Fortschritte zu erzielen. China m\u00fcsse etwa seine M\u00e4rkte Schritt f\u00fcr Schritt \u00f6ffnen, auch bei der Entwicklung der Zivilgesellschaft wolle man noch vorankommen. China habe aber bereits einen gewaltigen Wandel vollzogen. \u201eDass das nicht identisch ist mit deutschen und europ\u00e4ischen und westlichen Vorstellungen von Demokratie und Staatsentwicklung, ist offensichtlich.\u201c<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nordkorea-konflikt-china-warnt-vor-unvorstellbaren-konsequenzen-14989394.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nordkorea-konflikt-china-warnt-vor-unvorstellbaren-konsequenzen-14989394.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Foto, verbreitet von der staatlichen Nachrichtenagentur, soll Schie\u00df\u00fcbungen der nordkoreanischen Armee zeigen. Die Konfrontation zwischen Nordkorea und Amerika spitzt sich weiter zu. Die Vereinigten Staaten appellieren vor allem an China. 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