{"id":46704,"date":"2017-02-19T18:23:42","date_gmt":"2017-02-19T18:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=46704"},"modified":"2017-02-19T18:23:42","modified_gmt":"2017-02-19T18:23:42","slug":"ketchup-hersteller-kraft-heinz-zieht-angebot-fur-unilever-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=46704","title":{"rendered":"Ketchup-Hersteller Kraft Heinz zieht Angebot f\u00fcr Unilever zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Mit Ketchup reich geworden: Der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz wollte Konkurrenten Unilever f\u00fcr 143 Milliarden Dollar kaufen.<\/div>\n<p>Es w\u00e4re eine der teuersten \u00dcbernahmen aller Zeiten gewesen, wenn das Lebensmittelimperium Kraft Heinz den Marken-Rivalen Unilever gekauft h\u00e4tte \u2013 doch das Angebot hatte einen  Haken.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p> Der amerikanische Lebensmittelriese Kraft Heinz hat sein milliardenschweres \u00dcbernahmeangebot f\u00fcr den britisch-niederl\u00e4ndischen Konsumg\u00fcterkonzern Unilever nach nur zwei Tagen wieder zur\u00fcckgezogen. Das teilten die Unternehmen am Sonntag in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Die 143 Milliarden Dollar (134 Mrd Euro) schwere Offerte vom Freitag ist damit schon wieder vom Tisch.<\/p>\n<p><!-- SHARELINE HOVER Box END --><span style=\"display: block- clear: both-\"><\/span><\/p>\n<p>Unilever hatte den Fusionsversuch bereits zur\u00fcckgewiesen. Der britisch-niederl\u00e4ndischen Hersteller von Dove-Seife, Axe-Duschgel und Lipton-Tee hielt sich durch das vorgeschlagene Angebot f\u00fcr \u201efundamental unterbewertet\u201c. Es stellte mit 49,61 Dollar je Aktie immerhin einen Aufschlag von 18 Prozent auf den letzten Schlusskurs dar, allerdings verk\u00fcndete der Konzern am Freitag: \u201eUnilever sieht keine Basis f\u00fcr weitere Diskussionen.\u201c Kraft Heinz hatte zuvor erkl\u00e4rt, weiter auf einen Zusammenschluss dringen zu wollen.<\/p>\n<p>Laut \u201eWall Street Journal\u201c (WSJ) hatte Unilever-Chef Paul Polman allerdings auch den Verwaltungsrat und gro\u00dfe Investoren gegen Kraft Heinz in Stellung gebracht. Das \u201eWSJ\u201c schreibt in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen, Polman habe vor dem \u201eKostensenkungs-Ethos\u201c der Amerikaner gewarnt, das die Unilever-Marken besch\u00e4digen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Eine Fusion der Branchenschwergewichte h\u00e4tte einige bekannte Marken unter einem Dach vereint. Zu Kraft Heinz geh\u00f6rt neben dem Ketchup etwa Philadelphia-Frischk\u00e4se oder die Mayonnaise Miracel Whip. An den B\u00f6rsen wurde die Vorfreude auf einen m\u00f6glichen Zusammenschluss gefeiert. Unilever-Aktien legten etwa an der B\u00f6rse in Amsterdam zeitweise um fast zehn Prozent zu, w\u00e4hrend die von Kraft Heinz im vorb\u00f6rslichen amerikanischen Handel um knapp f\u00fcnf Prozent stiegen.<\/p>\n<p>Kraft Heinz wird von der brasilianischen Private-Equity-Gesellschaft 3G Capital kontrolliert, die mit dem Philadelphia-Hersteller Kraft und der Ketchup-Ikone Heinz 2015 zwei amerikanische Traditionsmarken zusammengef\u00fchrt hatte. Zuletzt kursierten Spekulationen \u00fcber weitere Deals. Im Dezember hatten bereits Ger\u00fcchte \u00fcber eine Wiedervereinigung von Kraft Heinz mit dem Oreo- und Milka-Hersteller Mondelez f\u00fcr Aufregung an der B\u00f6rse gesorgt<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/kraft-heinz-will-doch-nicht-unilever-kaufen-14886164.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/kraft-heinz-will-doch-nicht-unilever-kaufen-14886164.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Ketchup reich geworden: Der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz wollte Konkurrenten Unilever f\u00fcr 143 Milliarden Dollar kaufen. 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