{"id":45357,"date":"2016-12-19T09:38:58","date_gmt":"2016-12-19T09:38:58","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=45357"},"modified":"2016-12-19T09:38:58","modified_gmt":"2016-12-19T09:38:58","slug":"wer-ist-schlauer-amazon-oder-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=45357","title":{"rendered":"Wer ist schlauer: Amazon oder Google?"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Antworten im Video: Ein paar Fragen an Amazon Echo<\/div>\n<p>Die n\u00e4chste Revolution findet im Wohnzimmer statt. In Zukunft reden wir mit Lampe und Heizung. Oder mit dem K\u00fchlschrank in der K\u00fcche. Amazon und Google machen den Anfang. Doch der ist schwer.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer spricht, will etwas erreichen. Fragen und Aufforderungen wie \u201eKannst du mal das Licht anschalten?\u201c, \u201eHaben wir noch Butter im K\u00fchlschrank?\u201c oder \u201eDie Heizung ist zu k\u00fchl eingestellt\u201c sollen Handlungen ausl\u00f6sen. Der Angesprochene macht Licht, \u00f6ffnet den K\u00fchlschrank oder dreht das Thermostat hoch. Doch eigentlich w\u00e4re es effizient, mit den Dingen selbst zu reden. So wie es Captain Kirk in \u201eStar Trek\u201c, die Astronauten in Kubricks \u201e2001 &#8211; Odyssee im Weltraum\u201c oder David Hasselhoff in \u201eKnight Rider\u201c schon immer getan haben. Und siehe da: Weil zwei gro\u00dfe amerikanische Unternehmen gerade zwei technische Entwicklungen zusammenf\u00fchren, kommt Sciencefiction ins Wohnzimmer.<\/p>\n<p>Das \u201eInternet of things\u201c ist das eine. K\u00fchlschr\u00e4nke, Waschmaschinen oder Heizungen lassen sich \u00fcbers Internet direkt ansprechen. Sie brauchen daf\u00fcr eine eigene IP-Adresse im heimischen Netzwerk. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/internet-protokoll-ipv6-dem-internet-gehen-die-adressen-aus-1825578.html\" target=\"_blank\">Dank des neuen Internet-Protokolls IPv6<\/a> k\u00f6nnen zirka 340 Sextillionen (Sextillion = eine Eins mit 36 Nullen) vergeben werden, so dass auf lange Zeit jedes Haushaltsger\u00e4t sogar seine eigene Adresse haben kann. Das Smartphone hat sich als geeignete Fernbedienung etabliert, um Dinge zu steuern. Die Heizung, das Licht oder die Waschmaschine zu Hause von der Arbeit aus anzuschalten ist l\u00e4ngst kein Problem mehr.<\/p>\n<p>Die zweite Technik, die sich parallel dazu entwickelt hat, ist die Sprachsteuerung des Smartphones oder Computers. Sie funktioniert mittlerweile sehr gut und etabliert sich als Alternative zum tippenden und wischenden Finger. Wer sein Ger\u00e4t mit \u201eO.k., Google\u201c, \u201eHey Siri\u201c oder \u201eHey Cortana\u201c anspricht und weitere Worte folgen l\u00e4sst, bekommt bei geeigneter Fragestellung die passende Antwort. Das Smartphone \u00fcbernimmt auch Aufgaben. So l\u00e4sst sich per Sprachsteuerung eine Telefonnummer w\u00e4hlen, ein Termin in den Kalender eintragen oder der Wecker stellen. Diese Kommunikation zwischen Smartphone und Besitzer bleibt jedoch immer auf das Ger\u00e4t beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<h2>H\u00f6ren fast \u00fcberall und jederzeit zu<\/h2>\n<p>Nun etabliert sich gerade eine neue Ger\u00e4tegattung, die beides, das Internet der Dinge und die Steuerung durch Sprache, zusammenf\u00fchrt. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/lautsprecher-amazon-echo-ausprobiert-14433369.html\" target=\"_blank\">Amazon Echo<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/google-greift-mit-google-home-amazons-echo-an-14465259.html\" target=\"_blank\">Google Home<\/a> h\u00f6ren mit bis zu sieben Mikrofonen dank Fernfeldtechnik zu Hause fast \u00fcberall und jederzeit zu, sie arbeiten unabh\u00e4ngig von Smartphone oder Computer, sie brauchen lediglich einen Internetzugang per W-Lan. Da Google Home momentan nur f\u00fcr den amerikanischen Markt bestimmt ist und fr\u00fchestens im Fr\u00fchjahr n\u00e4chsten Jahres nach Deutschland kommt, stand f\u00fcr den Praxistest \u00fcber mehrere Wochen das Produkt von Amazon im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Echo steht im Wohnzimmer auf einem Sideboard. Das Ger\u00e4t sieht aus wie einer dieser vielen zylinderf\u00f6rmigen Lautsprecher, die Musik rundherum abspielen und kabellos bedient werden. Und so ein Lautsprecher ist Echo zun\u00e4chst auch. \u00dcber eine App wird er wie \u00fcblich ins heimische Netz integriert, die Anmeldung \u00fcber das Amazon-Konto ist Pflicht. Um dem Lautsprecher T\u00f6ne zu entlocken, muss man mit ihm reden. Echo will stets mit \u201eAlexa\u201c angesprochen werden. Dann leuchtet eine ringf\u00f6rmige LED auf, um zu signalisieren, dass die Software zuh\u00f6rt. So hat der Befehl \u201eAlexa, spiele ,We will rock you\u2018 von Queen!\u201c zur Folge, dass wenige Sekunden sp\u00e4ter der einpr\u00e4gsame Schlagzeugtakt ert\u00f6nt.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/lautsprecher-amazon-echo-im-test-schlauer-als-google-home-14570322.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/lautsprecher-amazon-echo-im-test-schlauer-als-google-home-14570322.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antworten im Video: Ein paar Fragen an Amazon Echo Die n\u00e4chste Revolution findet im Wohnzimmer statt. In Zukunft reden wir mit Lampe und Heizung. Oder mit dem K\u00fchlschrank in der K\u00fcche. Amazon und Google machen den Anfang. 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