{"id":45307,"date":"2016-12-26T11:45:57","date_gmt":"2016-12-26T11:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=45307"},"modified":"2016-12-26T11:45:57","modified_gmt":"2016-12-26T11:45:57","slug":"gute-basis-fur-positive-uberraschungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=45307","title":{"rendered":"\u201eGute Basis f\u00fcr positive \u00dcberraschungen\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Wie werden die B\u00f6rsen 2017 laufen?<\/div>\n<p>Viele Anleger schauen mit Sorge auf die aktuellen politischen Unsicherheiten. Beim Verm\u00f6gensverwalter Fiduka glaubt man dagegen: Viele Bedenken sind im Markt schon eingepreist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nein, den Vergleich von <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\">Donald Trump<\/a> mit Ronald Reagan h\u00e4lt der Fiduka-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Marco Herrmann nicht f\u00fcr hilfreich. Denn Anfang 1981, zum Beginn der Amtszeit von Reagan als amerikanischer Pr\u00e4sident, hatten die amerikanischen Staatsanleihen noch mit fast 15 Prozent rentiert. Nun sind es in der zehnj\u00e4hrigen Laufzeit 2,6 Prozent, was fast doppelt so viel ist wie noch Anfang Juli. \u201eDie damalige Ausgangslage war eher das Gegenteil von der heutigen\u201c, betont der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des M\u00fcnchner Verm\u00f6gensverwalters im Gespr\u00e4ch mit dieser Zeitung.<\/p>\n<p>Damals habe die amerikanische Notenbank <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/federal-reserve-bank\">Federal Reserve<\/a> (Fed) die Inflation mit hohen Zinsen bek\u00e4mpft, obwohl die Wirtschaft der Vereinigten Staaten tief in einer Rezession gesteckt habe. Nun hat die Fed den Leitzins leicht angehoben und plant im kommenden Jahr drei weitere Zinsschritte. Das gegenw\u00e4rtige Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent ist weiterhin historisch sehr niedrig.<\/p>\n<p>Trotzdem h\u00e4lt Herrmann dies f\u00fcr einen kleinen Schritt zur\u00fcck in die \u201eZinsnormalit\u00e4t\u201c. Allerdings seien die Zinsen noch immer weit davon entfernt, was fr\u00fcher als normal gegolten habe. Laut Herrmann lag das Tief im letzten Zinszyklus der amerikanischen Wirtschaft 2004 noch bei 1 Prozent, im vorangegangenen Zyklus 1994 habe das Tief sogar noch bei 3 Prozent gelegen. \u201eIn Japan und Europa ist in naher Zukunft nicht mal diese Normalit\u00e4t wie in den Vereinigten Staaten absehbar.\u201c<\/p>\n<p>Deshalb erwartet Herrmann von steigenden Anleiherenditen keine d\u00e4mpfenden Effekte f\u00fcr den Aktienmarkt, solange die wirtschaftlichen Aussichten positiv blieben. Aktien stellen f\u00fcr die im Jahr 1971 von Andr\u00e9 Kostolany und Gottfried Heller gegr\u00fcndete Fiduka auch im kommenden Jahr eine attraktive Anlageklasse dar. So erkennt Herrmann eine wachsende Risikobereitschaft der Anleger, was sich deutlich in der Branchenrotation hin zu konjunkturabh\u00e4ngigen Werten widerspiegelt. Diese Bewegung k\u00f6nne sich noch weiter fortsetzen, weil viele Investoren in den zyklischen Werten noch untergewichtet seien.<\/p>\n<h2>Nun r\u00fccken andere Branchen in den Vordergrund<\/h2>\n<p>In den vergangenen Jahren waren noch defensive Wachstumswerte oder Aktien mit hoher Dividendenrendite (wie Versorger- und Pharmaaktien) bevorzugt worden, nun r\u00fccken die stark von der Konjunktur gepr\u00e4gten Branchen wie Industrie, Rohstoffhersteller, Handel oder Banken in den Vordergrund.<\/p>\n<p>Eine wichtige Orientierung sind f\u00fcr Herrmann die Unternehmensgewinne, deren Entwicklung in den vergangenen Jahren eine herbe Entt\u00e4uschung gewesen sei. Nun sieht Fiduka hier Anlass zur Hoffnung. Derzeit wird f\u00fcr die 30 Dax-Unternehmen im kommenden Jahr ein Gewinnanstieg von 7 Prozent erwartet, im breiten europ\u00e4ischen Aktienindex Stoxx 600 sind es sogar 11 Prozent. Noch ambitionierter s\u00e4hen die Prognosen f\u00fcr Amerika aus, so Herrmann. F\u00fcr den breit gefassten S&#038;P-500-Index wird ein Gewinnplus von 12 Prozent erwartet. In der aktuellen Bewertung der Aktienm\u00e4rkte sei dies nur zum Teil eingepreist. Deutsche Aktien seien weiterhin g\u00fcnstig, w\u00e4hrend f\u00fcr amerikanische Titel der Spielraum nach oben begrenzt sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Herrmann erwartet im kommenden Jahr keinen Wirtschaftsboom, zumal die Details zur Politik des k\u00fcnftigen amerikanischen Pr\u00e4sidenten Trump noch unklar seien. Auch mit Blick auf Europa, die Wahlen in Frankreich und Deutschland sowie die EU-Austrittsverhandlungen mit Gro\u00dfbritannien gibt es seiner Ansicht nach politische Risiken, die ein herausforderndes Jahr mit tempor\u00e4r hohen Kursschwankungen erwarten lie\u00dfen. \u201eAuch Trump d\u00fcrfte f\u00fcr die eine oder andere \u00dcberraschung gut sein\u201c, sagt Herrmann.<\/p>\n<p><a  href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/kurs\/index\/dax\/DE0008469008\/xetra\/159096\/\">Zur Detailansicht<\/a><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich zeigt er sich aber zuversichtlich und h\u00e4lt ein gutes Aktienjahr 2017 f\u00fcr m\u00f6glich. \u201eVielleicht \u00fcberspringt der Dax wieder die Marke von 12.000 Punkten.\u201c Denn in Europa seien nach der mittlerweile sich 18 Monate hinziehenden Konsolidierungsphase viele Bedenken schon in den Kursen eingepreist. \u201eEine gute Ausgangsbasis f\u00fcr positive \u00dcberraschungen\u201c, f\u00fcgt Herrmann hinzu.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/vermoegensverwalter-fiduka-gute-basis-fuer-positive-ueberraschungen-am-aktienmarkt-14586501.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/vermoegensverwalter-fiduka-gute-basis-fuer-positive-ueberraschungen-am-aktienmarkt-14586501.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie werden die B\u00f6rsen 2017 laufen? 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