{"id":45260,"date":"2016-12-10T09:00:00","date_gmt":"2016-12-10T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=45260"},"modified":"2016-12-10T09:00:00","modified_gmt":"2016-12-10T09:00:00","slug":"klotz-allem-beste-bilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=45260","title":{"rendered":"Klotz allem beste Bilder"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Mit der K-1 hat nun auch Pentax eine Vollformat-DSLR im Programm.<\/div>\n<p>Vollformat muss nicht gleichbedeutend mit schwergewichtiger Unhandlichkeit sein. Da kommt nun Pentax mit der K-1, und die ist buchst\u00e4blich eine Wucht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Meine G\u00fcte, was f\u00fcr ein Trumm! Das war der allererste Gedanke beim Auspacken der K-1, mit der Pentax unter dem Dach von Ricoh endlich eine Vollformat-DSLR herausgebracht hat. Wettbewerber wie Nikon oder Canon, mit denen (Asahi) Pentax dereinst auf Augenh\u00f6he konkurrierte, haben schon seit Jahren welche im Programm. Seit es Systemkameras ohne Spiegel, aber mit Sensoren im Format des Kleinbildnegativs (24 \u00d7 36 Millimeter) gibt, hat man sich daran gew\u00f6hnt, dass Vollformat nicht gleichbedeutend mit schwergewichtiger Unhandlichkeit sein muss. Da kommt nun Pentax mit der K-1, und die ist buchst\u00e4blich eine Wucht.<\/p>\n<p>Mit ihr und dem HD Pentax-DFA 1:3,5-5,6\/28-105mm ED DC WR, wie das Standard-Kitobjektiv mit vollem Namen hei\u00dft, hat man f\u00fcr rund 2600 Euro betriebsbereit knapp 1500 Gramm in der Hand, einschlie\u00dflich Akku und zwei Speicherkarten, so dass man die Jpegs auf die eine und die Rohdaten im Dng-Format auf die andere schicken kann. Nun, auch die Boliden der Wettbewerber haben ihr Gewicht. Doch greift sich dieser Klotz hervorragend, die K-1 l\u00e4sst sich einh\u00e4ndig sehr gut ausbalanciert halten, ist allerdings, das zeigen die ringsherum um das an 87 Stellen mit Dichtungen wetterfest gemachte Magnesium-Geh\u00e4use verteilten Bedienelemente, f\u00fcr beidh\u00e4ndigen Einsatz konzipiert.<\/p>\n<p>Zu einem vergleichsweise g\u00fcnstigen Preis ist der Auftritt der K-1 so anspruchsvoll, wie der ambitionierte Amateur sich das w\u00fcnscht. Dass Pentax eine treue Fan-Gemeinde hat, h\u00e4ngt seit anno analog mit dem \u00fcber alle Entwicklungsschritte hinweg kompatibel gebliebenen Bajonett zusammen. Ein asbachuraltes SMC Pentax-M, graviert noch mit \u201eAsahi Opt. Co., Japan\u201c, passt an die K-1 als aktuellste DSLR wie an eine analoge Pentax ME von 1976. An der K-1 funktioniert dann freilich der Autofokus nicht, und sicher lohnt so ein Tausch nicht im Falle jedes Objektivs. Aber solche Kontinuit\u00e4t gibt es bei keinem anderen Hersteller, au\u00dfer beim M-System von Leitz\/Leica.<\/p>\n<h2>Nur ganz wenige kryptische Funktionsbezeichnungen<\/h2>\n<p>Der zweite Punkt, weswegen Pentax geliebt wird, ist die Bedienungstechnik. Die Men\u00fcs einer Pentax-DSLR sind von geradezu musterg\u00fcltiger \u00dcbersichtlichkeit, und das nicht nur deshalb, weil die Generation Lesebrille sich die Schrift vergr\u00f6\u00dfern lassen kann. Da gibt es nur ganz wenige kryptische Funktionsbezeichnungen, keinen Schnickschnack, den das Marketing mit Phantasiebegriffen ins Men\u00fc diktiert hat. Wenn da \u201eAnti-Aliasing-Filter-Simulator\u201c steht, dann kriegt man genau das: einen mittels feiner Vibrationen des Sensors simulierten Tiefpassfilter. Der 36-Megapixel-Sensor (7360 \u00d7 4912 Bildpunkte) kommt ohne einen aus. Die Beweglichkeit des Sensors wird au\u00dferdem zur Unsch\u00e4rfe-Korrektur sowie f\u00fcr besonders hochauf\u00f6sende Bilder eingesetzt: Dabei werden vier, um Pixel versetzte Aufnahmen zu einem Bild zusammengerechnet.<\/p>\n<p>Dank der \u00fcbersichtlichen Men\u00fcs und zahlreicher Tasten, Kn\u00f6pfe und Hebelchen f\u00fcr den direkten Zugriff auf Funktionen &#8211; 30 zum Teil frei belegbare Bedienungselemente z\u00e4hlt die Anleitung auf &#8211; l\u00e4sst sich die bis hin zu Wi-Fi, GPS und einem Astrotracer reichende Vollausstattung der Kamera flink und ohne Umwege bedienen. Eine Besonderheit ist das Funktionsrad. Die K-1 hat nicht nur ein Rad f\u00fcr die Betriebsarten-Wahl &#8211; einschlie\u00dflich von Pentax-Spezialit\u00e4ten wie der Kombination von Zeit- und Blendenvorwahl und der Empfindlichkeitsvorwahl sowie f\u00fcnf Konfigurationsspeichern -, sondern noch ein zweites Rad rechts vom Prismengiebel.<\/p>\n<p>Mit dem und einem der drei Einstellr\u00e4der greift man unter anderem auf die Belichtungskorrektur, die Empfindlichkeit (ISO 100 bis 204 800) oder die Serienbildfunktion (bis 4,4 Vollformat-Bilder im Jpeg-Format, bis 6,5 APS-C-Bilder je Sekunde) zu. Wegen des zweiten Rades ist das LCD-Feld auf der Geh\u00e4useoberseite ziemlich klein geraten, aber f\u00fcr die n\u00f6tigsten Angaben reicht es. Eine ganz besondere Konstruktion ist der neigbare, aber nicht ber\u00fchrungsempfindliche 3,2-Zoll-Monitor (1,037 Millionen Bildpunkte): Der Rahmen, der ihn tr\u00e4gt, steht auf vier ausziehbaren Metallstelzen, die den seitlichen Neigungswinkel beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Der Autofokus der K-1 ist bei Phasendetektion wie bei Kontrastmessung nicht der Allerschnellste und auch die Videofunktion (1920 \u00d7 1080) rei\u00dft einen nicht vom Hocker. Die Bildqualit\u00e4t, die diese Kamera liefert, ist aber \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Ihr Bedienkonzept \u00fcberzeugt genauso wie das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, eben eine Wucht, und nicht nur f\u00fcr den Pentax-Fan.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/vollformat-dslr-pentax-k-1-klotz-allem-beste-bilder-14559038.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/vollformat-dslr-pentax-k-1-klotz-allem-beste-bilder-14559038.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der K-1 hat nun auch Pentax eine Vollformat-DSLR im Programm. Vollformat muss nicht gleichbedeutend mit schwergewichtiger Unhandlichkeit sein. 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