{"id":45092,"date":"2016-12-10T10:38:51","date_gmt":"2016-12-10T10:38:51","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=45092"},"modified":"2016-12-10T10:38:51","modified_gmt":"2016-12-10T10:38:51","slug":"schon-wieder-soll-ein-goldman-banker-bei-trump-karriere-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=45092","title":{"rendered":"Schon wieder soll ein Goldman-Banker bei Trump Karriere machen"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Gary Cohn vor einem Treffen mit Trump im Trump Tower Ende November.<\/div>\n<p>Hillary Clinton sei von Goldman Sachs \u201etotal kontrolliert\u201c, wetterte Donald Trump w\u00e4hrend seines Wahlkampfs. Jetzt aber will er schon dem dritten Goldman-Banker in sein Team verhelfen &#8211; und Gary Cohn zu seinem Top-Wirtschaftsberater machen.<\/p>\n<p><!--more--><!-- SHARELINE HOVER Box END --><span style=\"display: block- clear: both-\"><\/span><\/p>\n<p>Der designierte amerikanische Pr\u00e4sident <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\">Donald Trump<\/a> holt weitere Manager der Investmentbank Goldman Sachs als Berater an seine Seite.<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/goldman-sachs\">Goldman Sachs<\/a>. Er wird auch als potentieller Nachfolger von Goldman-Vorstandschef Lloyd Blankfein gehandelt. Als Top-Wirtschaftsberater im National Economic Council w\u00fcrde er die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten quer durch alle Beh\u00f6rden koordinieren.<\/p>\n<h2>Schon der dritte Goldman-Mann<\/h2>\n<p>Mit Cohn w\u00fcrde Trump schon die dritte Position mit einem Goldman-Sachs-Banker besetzen. Der designierte Finanzminister Steve Mnuchin arbeitete f\u00fcr das Unternehmen, ebenso Trumps Chefstratege im Wei\u00dfen Haus, Stephen Bannon. W\u00e4hrend des Wahlkampfs hatte Trump noch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum immer wieder gesagt, seine demokratische Konkurrentin <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/hillary-clinton\">Hillary Clinton<\/a> werde von Goldman Sachs \u201etotal kontrolliert\u201c.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus benannte Trump den australisch-amerikanischen Manager Andrew Liveris zum Chef eines Ausschusses, der f\u00fcr amerikanische Produktionen werben soll. Die Gruppe habe den Auftrag, Wege zu finden, Industrie in die Vereinigten Staaten zur\u00fcckzubringen, sagte Trump.<\/p>\n<p>Gute Chancen auf Posten in der Regierung haben offenbar diejenigen, die den Wahlkampf Trumps gro\u00dfz\u00fcgig gesponsert hatten. Die \u201eWashington Post\u201c berichtete, mit der Wahl von Andrew Puzder zum Arbeitsminister habe Trump nun schon sechs seiner gro\u00dfen Spender f\u00fcr seine Regierung ausgew\u00e4hlt. Zusammen mit ihren Familien h\u00e4tten Trumps Kandidaten 11,6 Millionen Dollar (10,98 Millionen Euro) gegeben, um dessen Pr\u00e4sidentschaft, seine Lobbygruppen und das Republikanische Nationalkomitee zu unterst\u00fctzen. Das gehe aus einer Analyse der bundesstaatlichen Wahlkampfakten hervor.<\/p>\n<h2>Fr\u00fchere Beh\u00f6rdenmitarbeiter sollen Besch\u00e4ftigungsverbot in R\u00fcstungsfirmen kriegen<\/h2>\n<p>An anderer Stelle ist Trump aber offenbar durchaus sensibel, wenn es um zweifelhafte Personalwechsel geht. K\u00fcnftig will er anscheinend Folgejobs von ehemaligen Beh\u00f6rdenmitarbeitern \u00e4u\u00dferst restriktiv handhaben. Konkret denkt der designierte Pr\u00e4sident dar\u00fcber nach, durch ein Verbot von Personalwechseln die steigenden Kosten f\u00fcr staatliche R\u00fcstungsauftr\u00e4ge in den Griff zu bekommen. Mitarbeitern, die f\u00fcr die Beschaffungsbeh\u00f6rden einen Gro\u00dfauftrag mit einem R\u00fcstungskonzern ausgehandelt h\u00e4tten, sollte \u201eniemals, f\u00fcr die restliche Zeit ihres Lebens\u201c erlaubt werden, f\u00fcr diesen Konzern sp\u00e4ter einmal zu arbeiten, sagte Trump am Freitag vor Unterst\u00fctzern der Republikaner in Louisiana.<\/p>\n<p>Die Idee dazu sei ihm \u201egestern gekommen\u201c, als er \u00fcber massive \u00dcberschreitungen der Beschaffungs-Budgets nachgedacht habe. Ein solcher Bann mache Sinn, da der Einkauf in den Vereinigten Staaten au\u00dfer Kontrolle geraten sei. Das gelte f\u00fcr \u201ealle Bereiche\u201c, nicht nur f\u00fcr das  Milit\u00e4r. So liege das F-35-Programm zum Ankauf neuer Kampfjets \u201etotal, total, unkontrollierbar\u201c \u00fcber dem Budget. Bevor er aber Entscheidungen zu dem Thema treffe, m\u00fcsse er die \u201edie Sache \u00fcberpr\u00fcfen\u201c.<\/p>\n<p>Das F-35-Programm mit dem R\u00fcstungskonzern Lockheed Martin ist das teuerste, das die Regierung aktuell laufen hat. Dabei sollen in den kommenden Jahrzehnten 2443 hochmoderner Kampfjets f\u00fcr insgesamt 291 Milliarden Dollar eingekauft werden. Erst vor wenigen Tagen hatte Trump unvermittelt via Twitter erkl\u00e4rt, die Kosten der neuen Boeing-Flugzeuge f\u00fcr k\u00fcnftige amerikanische Pr\u00e4sidenten liefen aus dem Ruder und der Auftrag m\u00fcsse storniert werden.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/wirtschaftsberater-schon-wieder-soll-ein-goldman-banker-bei-trump-karriere-machen-14568154.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/wirtschaftsberater-schon-wieder-soll-ein-goldman-banker-bei-trump-karriere-machen-14568154.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gary Cohn vor einem Treffen mit Trump im Trump Tower Ende November. Hillary Clinton sei von Goldman Sachs \u201etotal kontrolliert\u201c, wetterte Donald Trump w\u00e4hrend seines Wahlkampfs. 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