{"id":44828,"date":"2016-11-11T15:45:00","date_gmt":"2016-11-11T15:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=44828"},"modified":"2016-11-11T15:45:00","modified_gmt":"2016-11-11T15:45:00","slug":"jetzt-soll-das-mobile-fernsehen-durchstarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=44828","title":{"rendered":"Jetzt soll das mobile Fernsehen durchstarten"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Elektronischer Programmf\u00fchrer und Empf\u00e4nger von Terratec<\/div>\n<p>Antennenfernsehen in HD-Qualit\u00e4t: Das verlangt nach passender Hardware, auch f\u00fcr den mobilen Empfang. Die ersten Adapter f\u00fcr Tablets und Notebooks.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Weiterfunken oder abschalten? Schon zweimal standen die TV-Sender und die Netzbetreiber f\u00fcrs Antennenfernsehen vor dieser Frage. Als sie anno 2003 den Umstieg von der analogen auf die digitale Ausstrahlung in Angriff nahmen, hatten sie dazu nicht nur eine entschlossene Haltung, sondern auch eine klare Begr\u00fcndung: Vor allem f\u00fcr den mobilen Fernsehempfang m\u00fcssten die Funkt\u00fcrme aktiv bleiben. Nach dieser Vorgabe legten die Planer dann auch die Parameter f\u00fcr die digitale DVB-T-Ausstrahlung fest: Knappe Datenraten und Standardaufl\u00f6sung m\u00fcssten, so glaubten sie, f\u00fcrs Terrassenfernsehen eigentlich ausreichen.<\/p>\n<p>Allerdings entwickelten sich die Dinge dann doch etwas anders als damals erwartet. Empfangs-Chips f\u00fcr DVB-T wanderten nie hinter die Bildschirme mobiler Telefone und Computer &#8211; von einer einzigen Ausnahme abgesehen. Also mussten stets USB-Adapter oder W-Lan-L\u00f6sungen her, um den mobilen Empfang zu unterst\u00fctzen. Und als dann die Tablets und Smartphones die M\u00e4rkte im Sturm eroberten, z\u00e4hlte HD-Aufl\u00f6sung der Displays schnell zur Standardausstattung. Selbst f\u00fcr den mobilen Empfang erwies sich DVB-T schon bald als Sackgasse, f\u00fcr die gro\u00dfen Bildschirme im Wohnzimmer galt das eigentlich von Anfang an. Die Konsequenz: Netzbetreiber und Sender nehmen sich jetzt den Umstieg auf HD-f\u00e4higes DVB-T2 vor: Am 29. M\u00e4rz schalten 44 Senderstandorte komplett auf den neuen Standard um, bis zum November 2018 soll die Zahl der DVB-T2-Standorte schrittweise auf 61 wachsen.<\/p>\n<p><span ><span  itemprop=\"image\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/terratec-cinergy-tc2-stick-empfaenger-fuer-dvb-t-2-im-test-14515463\/terratec-liefert-den-cinergy-14523016.html\"            title=\"43313813\"><img data-src='http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/technik-motor\/3944202263\/1.4523016\/article_multimedia_overview\/terratec-liefert-den-cinergy.jpg' title='Terratec liefert den Cinergy TC2 Stick' data-process-retina='1' height='344' onload='processRetinaDerivate(this)-' alt='43313813' width='610' class='media' src='\/img\/leer.gif' \/>            <meta itemprop=\"url\" content=\"http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/technik-motor\/3944202263\/1.4523016\/article_multimedia_overview\/terratec-liefert-den-cinergy.jpg\" \/><meta itemprop=\"width\" content=\"610\" \/><meta itemprop=\"height\" content=\"344\" \/><\/a><span  itemprop=\"description\" style=\"font-weight: normal- top: -10px-\"title=\"Terratec liefert den Cinergy TC2 Stick\">Terratec liefert den Cinergy TC2 Stick<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Die neue Technik verlangt nach passender Empfangs-Hardware &#8211; das gilt auch f\u00fcr mobile L\u00f6sungen. Die ersten beiden Ger\u00e4tschaften f\u00fcr den ambulanten DVB-T2-Empfang stammen von Terratec: Ein USB-Stick, der Notebooks unter Windows zum terrestrischen Fernseher macht und obendrein auch noch den digitalen Kabelempfang beherrscht, hei\u00dft Cinergy TC2 Stick, ein Adapter f\u00fcr Android-Tablets mit Micro-USB-Anschluss h\u00f6rt auf den Namen Cinergy T2 Stick Micro. Jedes dieser Modelle kostet um 50 Euro. Wir haben beide getestet &#8211; auch mit Blick auf die Frage: Was m\u00fcssen die mobilen Computer \u00fcberhaupt k\u00f6nnen, damit der terrestrische HDTV-Empfang klappt? Sie leisten n\u00e4mlich die Hauptarbeit. Die Sticks und Adapter demodulieren nur das hochfrequente Empfangssignal und destillieren daraus einen Video-Datenstrom, den der angeschlossene Rechner dann zu sichtbaren Bildern verarbeiten muss.<\/p>\n<p>Das ist nicht trivial. DVB-T2 \u00fcbertr\u00e4gt in Deutschland bewegte Bilder, die nach dem extrem wirksamen Kompressionsstandard HEVC, auch H.265 genannt, kodiert wurden &#8211; nach derselben Norm also, die auch im k\u00fcnftigen Ultra-HD-Fernsehen eine Schl\u00fcsselrolle spielt. Nur wenige Grafik-Chips aber unterst\u00fctzen bisher die HEVC-Decodierung mit Hardware-Beschleunigung. Folglich m\u00fcssen oft die Hauptprozessoren die ganze Last der Videoverarbeitung allein stemmen, und dazu brauchen sie starke Muskeln. F\u00fcr Notebooks etwa nennt Terratec vorsichtshalber Intel-i7-Prozessoren (4790 oder h\u00f6her) als Mindestvoraussetzung.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/terratec-cinergy-tc2-stick-empfaenger-fuer-dvb-t-2-im-test-14515463.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/terratec-cinergy-tc2-stick-empfaenger-fuer-dvb-t-2-im-test-14515463.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektronischer Programmf\u00fchrer und Empf\u00e4nger von Terratec Antennenfernsehen in HD-Qualit\u00e4t: Das verlangt nach passender Hardware, auch f\u00fcr den mobilen Empfang. 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