{"id":44493,"date":"2016-11-02T15:32:58","date_gmt":"2016-11-02T15:32:58","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=44493"},"modified":"2016-11-02T15:32:58","modified_gmt":"2016-11-02T15:32:58","slug":"google-trifft-guterbahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=44493","title":{"rendered":"Google trifft G\u00fcterbahn"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">G\u00fcterverkehr auf der Schiene soll durch moderne Elektronik in den Wagen effizienter werden.<\/div>\n<p>K\u00fcnftig sollen G\u00fcterwaggons wissen, wo sie sind, wie es ihnen geht und wann sie in die Werkstatt m\u00fcssen. DB Cargo erprobt das mit einer Flotte von 500 Wagen, gesteuert aus Frankfurt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Laute Lindw\u00fcrmer, vollgepackt mit Schotter und Schrott, schwer beladen mit Containern und Autos: Das Bild haben viele Menschen von den G\u00fcterz\u00fcgen, die im deutschen Eisenbahnnetz unterwegs sind. An das Silicon Valley denken da die wenigsten. Und doch hat sich DB Cargo genau dort vor anderthalb Jahren bei gro\u00dfen Internetunternehmen wie <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/google\">Google<\/a> Anregungen daf\u00fcr geholt, wie sich die Zukunft des G\u00fcterverkehrs im deutschen Schienennetz intelligent gestalten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine Versuchsflotte von 500 verschiedenen G\u00fcterwagen, die mit zahlreichen Sensoren ausgestattet sind und derzeit erprobt werden. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise GPS-Tracker, Waagen, Sto\u00dfsensoren, Feuchtigkeitsmesser und Thermometer. Die Informationen werden \u00fcber Mobilfunk an die Rechner von DB Cargo geschickt. Die Energie liefern Batterien mit einer prognostizierten Lebenszeit von mindestens sechs Jahren. \u201eDas entspricht dem Revisionszyklus eines G\u00fcterwagens\u201c, sagt Harald Schulze, Leiter Technik G\u00fcterwagen bei DB Cargo.<\/p>\n<p>Um die G\u00fcterbahn wirklich intelligent zu machen, m\u00fcssen aber die entscheidenden Informationen aus der Datenflut herausgefiltert und f\u00fcr die Steuerung von Prozessen zur Verf\u00fcgung gestellt werden. M\u00f6glichst viel soll dabei automatisch geschehen. Und die Informationen sollen durch standardisierte Formate und offene Schnittstellen leicht auszutauschen sein. Um all das k\u00fcmmern sich die Mitarbeiter des \u201eAsset Intelligence Lab von DB Cargo im House of Logistics and Mobility\u201c nahe dem Frankfurter Flughafen. In Hochphasen der einzelnen Projekte arbeiten hier zwischen 50 und 60 Menschen.<\/p>\n<p><span ><span  itemprop=\"image\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/db-cargo-erprobt-zug-vernetzung-google-trifft-gueterbahn-14505009\/zum-gueterwaggon-der-zukunft-14509258.html\"            title=\"43166553\"><img data-src='http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/technik-motor\/2347119375\/1.4509258\/article_multimedia_overview\/zum-gueterwaggon-der-zukunft.jpg' title='Zum G\u00fcterwaggon der Zukunft geh\u00f6ren Sensoren und Kommunikationsmodule' data-process-retina='1' height='344' onload='processRetinaDerivate(this)-' alt='43166553' width='610' class='media' src='\/img\/leer.gif' \/>            <meta itemprop=\"url\" content=\"http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/technik-motor\/2347119375\/1.4509258\/article_multimedia_overview\/zum-gueterwaggon-der-zukunft.jpg\" \/><meta itemprop=\"width\" content=\"610\" \/><meta itemprop=\"height\" content=\"344\" \/><\/a><span  itemprop=\"description\" style=\"font-weight: normal- top: -10px-\"title=\"Zum G\u00fcterwaggon der Zukunft geh\u00f6ren Sensoren und Kommunikationsmodule\">Zum G\u00fcterwaggon der Zukunft geh\u00f6ren Sensoren und Kommunikationsmodule<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>\u201eKreativraum\u201c nennt Steffen Bobsien, Assetmanager und Leiter Technik Schieneng\u00fcterverkehr bei DB Cargo, das Labor. Und tats\u00e4chlich hat sich die Bahn f\u00fcr diese Einrichtung mit unterschiedlichen Arbeitsbereichen statt fester Schreibtischpl\u00e4tze 2015 einiges bei den kalifornischen IT-Giganten abgeschaut. Aber im Vergleich zu Google und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/apple\">Apple<\/a> geht es hier doch etwas bodenst\u00e4ndiger zu. Letztlich passt das aber auch. Schlie\u00dflich k\u00fcmmern sich hier Ingenieure und Datenanalysten, Bahn-Disponenten, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter anderer Disziplinen nicht um die Zukunft virtueller Welten. Sondern es geht um so greifbare Dinge wie einen mit teuren Autos beladenen Ganzzug, der zur richtigen Zeit und in der richtigen Fahrtrichtung am Ziel ankommen soll.<\/p>\n<p>Das mit der Fahrtrichtung ist ein Problem, das jeder Passagier von Fernz\u00fcgen kennt: F\u00e4hrt der ICE in umgekehrter Wagenreihung an den Bahnsteig, hat es mal wieder irgendwo in der Kette der Drehfahrten geklemmt. Dann sprinten die Fahrg\u00e4ste mit Platzreservierung den Perron entlang, um zu ihrem Wagen zu kommen. Bei G\u00fcterwagen l\u00e4sst sich das so leicht nicht machen, denn ein Zug aus Autotransportwaggons l\u00e4sst sich am Ziel nur dann entladen, wenn die Neuwagen in Fahrtrichtung zur Rampe stehen. Genau das ist eine der Informationen, die k\u00fcnftig ein entsprechender Algorithmus aus den Daten errechnen kann, welche die auf den Wagen installierten Sensoren liefern.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/db-cargo-erprobt-zug-vernetzung-google-trifft-gueterbahn-14505009.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/db-cargo-erprobt-zug-vernetzung-google-trifft-gueterbahn-14505009.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00fcterverkehr auf der Schiene soll durch moderne Elektronik in den Wagen effizienter werden. 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