{"id":44389,"date":"2016-11-03T10:00:54","date_gmt":"2016-11-03T10:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=44389"},"modified":"2017-03-08T16:40:26","modified_gmt":"2017-03-08T16:40:26","slug":"assistierte-reproduktion-leistung-vom-hohen-europaischen-niveau-oder-ein-kind-mit-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=44389","title":{"rendered":"Assistierte Reproduktion \u2013 Leistung vom hohen europ\u00e4ischen Niveau oder ein Kind mit Sicherheit?"},"content":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Medizin gilt als eine der besten in der Welt. Seit Jahren nimmt sie den dritten-vierten Platz ein, nach den USA, nach Deutschland und nach der Schweiz. Jedoch kann Frankreich mit dem hohen Niveau\u00a0 der Reproduktionsmedizin nicht prahlen.<\/p>\n<p>Die Erfolgsrate von einem erfolgreich verlaufenen IVF-Zyklus \u00a0mit den gespendeten Eizellen in Frankreich erreicht 20%. Die Eizellenspende in Frankreich ist nur unter den nichtkommerziellen Bedingungen m\u00f6glich. Deshalb gibt es hier nicht so viele \u00a0Interessentinnen, eigene Eizellen zu spenden. Der Bedarf an den gespendeten Eizellen ist aber recht gro\u00df. Aus diesem Grund erweist sich der Vorgang von der Eizellenselektion als nicht perfekt und die Qualit\u00e4t vom biologischen Material als niedrig.<\/p>\n<p>Frankreich hat ein System, das einen Beitrag dazu leistet, den Mangel an gespendeten Eizellen zu kompensieren. Eine Patientin teilte uns ihre Erfahrung mit einer franz\u00f6sischen Klinik mit. Dort wurde sie gefragt, ob irgendwelche ihre Freundin vielleicht auch bereitstehen w\u00fcrde, zur Spenderin f\u00fcr ein anderes unfruchtbares Paar zu werden.\u00a0 Die Frau, die diese Geschichte erz\u00e4hlte, war 39 Jahre alt. Zumeist haben die Frauen \u00fcber 40 das Bed\u00fcrfnis nach der Eizellenspende. Und ihre Freundinnen sind keine M\u00e4dchen mit 25, sondern die Frauen, die aus dem Fertilit\u00e4tsalter heraus sind und mit der geringen Qualit\u00e4t von Eizellen.<\/p>\n<p>Die nichtkommerzielle Basis der Eizellenspende \u00a0verursacht den Mangel an qualit\u00e4tsgemessenen gespendeten Eizellen. Die Spenderinnen haben keinen Profit, sollen aber ein gro\u00dfes Risiko eingehen. Die Eizellen werden unter Vollnarkose entnommen, da der Arzt durch den chirurgischen Eingriff die Ovarien punktiert. Eine solche Operation schlie\u00dft den Verlust von Ovarien, sogar auch die Todesgefahr,\u00a0 nicht aus. Es finden sich also nicht so viele M\u00e4dchen, die einverstanden werden, zugunsten der fremden Menschen ihre Leben aufs Spiel zu setzen. Aber gegen Belohnung w\u00fcrden weit mehr junge M\u00e4dchen (mit qualitativen, jungen Oozyten) sich mit recht gr\u00f6\u00dferem Vergn\u00fcgen schl\u00fcssig dar\u00fcber werden.<\/p>\n<p>Eine andere Franz\u00f6sin erz\u00e4hlte, dass es ihr nach einigen mi\u00dflungenen IVF-Versuchen mit gespendeten Eizellen empfohlen wurde, sich an das irgendwelche spanische Ki-Wu Zentrum zu wenden. Sie hat sogar eine Liste von Referenzkliniken vom Arzt bekommen. Wegen des mangelnden biologischen Materials und seiner geringen Qualit\u00e4t schicken franz\u00f6sische Gyn\u00e4kologen ihre Patienten zur Behandlung nach Spanien. Kommerzielle Spende von Eizellen, vom Samen und von Embryonen ist zwar hierzulande auch gesetzlich verboten, kaufen aber spanische Ki-Wu Zentren die Spenderzellen hoher Qualit\u00e4t und transportieren sie in der eingefrorenen Form (Kryokonservierung). Dann lassen spanische \u00c4rzte einfach die Eizellen auftauen. Dieses Vorgehen wirkt sich auf die Eizellenqualit\u00e4t negativ aus. Vielmehr verteilen spanische Spezialisten die Oozyten zwischen den Patienten. In solchen renomierten spanischen Kliniken wie Bernabeu institute, Institut Marqu\u00e8s, Dexeus und IVF Spain clinic wird die Erfolgsrate von nur 30% pro ein Behandlungszyklus erreicht.<\/p>\n<p>Nicht nur entwickelte europ\u00e4ische Staaten wie Frankreich und Spanien haben mit der Reproduktionsmedizin, u.a. mit der Eizellenspende, zu tun, sondern auch die L\u00e4nder der Dritten Welt wie Indien und die Ukraine besitzen einen L\u00f6wenanteil in diesem Bereich. Manche von solchen sozusagen \u201eunterentwickelten\u201c L\u00e4ndern, zumindest nach Ansicht vieler Europ\u00e4er, f\u00fchren aber eine f\u00fchrende Position im Bereich der Reproduktionsmedizin.<\/p>\n<p>Eizellspende wird bezahlt in diesen zwei L\u00e4ndern und auf solche Weise helfen die heimischen Frauen den Wunscheltern und verdienen gleichzeitig Geld. Durchschnittlich wird eine von drei Eizellspenderinnen ausgew\u00e4hlt. Solche Frauen haben qualitative Eizellen. Vielmehr wird man in der Ukraine und Indien nur das frische biologische Material verwendet und man praktiziert keine Eggsharing, was die Chancen f\u00fcr den Erfolg multipliziert.<\/p>\n<p>Die Kliniken mit dem Schwerpunkt auf der Eizellspende garantieren das positive Resultat und Gelderstattung, falls es nicht geklappt hat. Das ukrainische Zentrum der Reproduktionsmedizin geh\u00f6rt auch zu solchen Institutionen. Die Patienten aus aller Welt fahren hierher und haben das positive Resultat in Biotexcom sogar nach 8 fehlgeschlagenen Versuchen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 und mehr noch das Resultat nach dem 1 ten \u00a0oder 2 ten Versuch.<\/p>\n<p>Beim Besuch der Ukraine soll man aber auch noch die Wartezeit in Kauf nehmen. Wir haben das Biotexcom Zentrum kontaktiert und gefragt, wie lange die Patienten warten m\u00fcssen, bis sie mit dem Leihmutterschaftsprogramm oder IVF mit der Eizellspende starten. Im Fall mit der Leihmutterschaft \u2013 etwa 6 Monate, im Fall mit der Eizellspende \u2013 1-2 Monate. Aber was wichtig- dass Kinderwunsch erf\u00fcllt wird, ist garantiert, und man verl\u00e4sst die Ukraine schon mit dem Kind oder schon mit guter Aussicht auf die Schwangerschaft.<\/p>\n<p>In Indien und in der Ukraine funktionieren die Eizellspende und die Leihmutterschaft auf der kommerziellen Basis, so dass Eizellspenderinnen und Leihm\u00fctter den Schadenersatz bekommen und ganz gr\u00fcndlich medizinisch untersucht werden. Was daraus entsteht- das qualitative biologische Material und gesunde einsatzbereite Leihm\u00fctter. Und deswegen haben die Kliniken hohe Erfolgsquoten. Indien und die Ukraine geh\u00f6ren zu den Spitzenreitern im Bereich der Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und Eizellspende. Und das alles ungeachtet, dass hier Sie keinen perfekten europ\u00e4ischen Service, keine ausgewogene Infrastruktur und keine progressive Medizin finden werden.<\/p>\n<p>Medizinische Zentren befinden sich in dem fortw\u00e4hrenden Wettbewerb. Und der \u00a0europ\u00e4ischen Gesellschaft\u00a0f\u00fcr menschliche\u00a0Reproduktion und Embryologie\u00a0zufolge werden durchschnittlich 40 % aus 100 aller Behandlungszentren in Indien und in der Ukraine erfolgreich. Dieser Wert ist sogar h\u00f6her als in den entwickelten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Aber die Europ\u00e4er sehen die Ukraine als politisch instabil, korrupt und als das Land mit Schattenwirtschaft und Indien ist zur\u00fcckgeblieben, wildes Land mit den inkompetenten \u00c4rzten. Deshalb wird man wenig Glauben dem Gesundheitsservice in solchen L\u00e4ndern geschenkt, weder Gesundheitssystem im Allgemeinen, noch der Reproduktionsmedizin. Und deswegen sind die Europ\u00e4er eher geneigt, kleine nicht so erfolgreiche Kliniken z.B. in Spanien zu besuchen, als zum Beispiel erfolgreichere Varianten in der Ukraine oder Indien. Warum? Die Europ\u00e4er k\u00f6nnen sich nicht mit den abwesenden Elementen des hohen Services begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Ausl\u00e4nder zeigen Interesse gegen\u00fcber der Eizellspende (80 %) und Leihmutterschaft (15). Die Ukraine und Indien nimmt zur Kenntnis dieses Interesse und erh\u00f6ht ihre Attraktivit\u00e4t im diesem Bereich. Und europ\u00e4ische L\u00e4nder sch\u00fctzen mittlerweile die Interessen ihrer Kliniken, indem sie neue Barrieren f\u00fcr Inl\u00e4nder\u00a0 schafft, die im Ausland behandeln lassen. Zum Beispiel das Verfahren der Registration der Kinder, die im Ausland per Leihmutterschaft geboren werden, ist komplizierter geworden.<\/p>\n<p>Der reproduktionsmedizinische Markt breitet sich weiter und weiter aus. Und das ist kein Zufall, dass die Zahl der infertilen Paare der Weltgesundheitsorganisation zufolge steigt und steigt. Das schafft Nachfrage und Nachfrage schafft Angebot.\u00a0 Die Wahl liegt bei Ihnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die franz\u00f6sische Medizin gilt als eine der besten in der Welt. Seit Jahren nimmt sie den dritten-vierten Platz ein, nach den USA, nach Deutschland und nach der Schweiz. Jedoch kann Frankreich mit dem hohen Niveau\u00a0 der Reproduktionsmedizin nicht prahlen. Die Erfolgsrate von einem erfolgreich verlaufenen IVF-Zyklus \u00a0mit den gespendeten Eizellen in Frankreich erreicht 20%. Die Eizellenspende in Frankreich ist nur unter den nichtkommerziellen Bedingungen m\u00f6glich. Deshalb gibt es hier nicht so viele \u00a0Interessentinnen, eigene Eizellen zu spenden. 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