{"id":42139,"date":"2016-03-01T11:04:05","date_gmt":"2016-03-01T11:04:05","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=42139"},"modified":"2016-03-01T11:04:05","modified_gmt":"2016-03-01T11:04:05","slug":"jurassic-park-teil-funf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=42139","title":{"rendered":"Jurassic Park, Teil f\u00fcnf"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Dieses fast vollst\u00e4ndig erhaltene Mammutbaby wurde im Mai 2007 in Nordrussland gefunden.<\/div>\n<p>Wer w\u00fcrde nicht gerne auf einem Mammut reiten oder Dinosaurier streicheln? Forscher wollen diese und andere ausgestorbenen Spezies wiederauferstehen lassen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>In seinem fiktionalen Thriller \u201eJurassic Park\u201c lie\u00df der Autor Michael Crichton ausgestorbene Arten wiederauferstehen. Furchterregende Dinosaurier fletschten ihre Z\u00e4hne und machten Jagd auf Menschen &#8211; ein Kassenschlager, als Steven Spielberg die Buchvorlage 1993 in die Kinos brachte. Dass es tats\u00e4chlich gelingen konnte, verlorene Arten zuruckzuholen, schien damals unvorstellbar. Doch zehn Jahre sp\u00e4ter geschah genau das.<\/p>\n<p><span ><span  itemprop=\"image\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/natur\/ausgestorben-und-wiederbelebt-jurassic-park-teil-fuenf-14081769\/kurzfristig-wiederbelebt-der-14090396.html\"            title=\"NGS Picture Id:1550262\"><img data-src='http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/wissen\/2453918963\/1.4090396\/article_teaser_marginal\/kurzfristig-wiederbelebt-der.jpg' title='Kurzfristig wiederbelebt: der Pyren\u00e4ensteinbock' data-process-retina='1' height='163' onload='processRetinaDerivate(this)-' alt='NGS Picture Id:1550262' width='290' class='media' src='\/img\/leer.gif' \/>            <meta itemprop=\"url\" content=\"http:\/\/media0.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/wissen\/2453918963\/1.4090396\/article_teaser_marginal\/kurzfristig-wiederbelebt-der.jpg\" \/><meta itemprop=\"width\" content=\"290\" \/><meta itemprop=\"height\" content=\"163\" \/><\/a><span  itemprop=\"description\" style=\"font-weight: normal- top: -10px-\"title=\"Kurzfristig wiederbelebt: der Pyren\u00e4ensteinbock\">Kurzfristig wiederbelebt: der Pyren\u00e4ensteinbock<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Der letzte Pyren\u00e4ensteinbock, ein Weibchen namens Celia, wurde im Jahr 2000 von einem umsturzenden Baum erschlagen. Doch Biologen hatten vorsorglich Gewebeproben gesammelt und eingefroren, so dass sie daraus nun Zellkerne mit dem Erbgut gewinnen und diese in die entkernten Eizellen von Hausziegen einsetzen konnten. Auf \u00e4hnliche Weise war nur wenige Jahre zuvor das Klonschaf Dolly gezeugt worden. Nun entwickelten sich Embryonen, die man Zicken einpflanzte, um sie austragen zu lassen. Nach 57 Versuchen wurden sieben Weibchen tr\u00e4chtig, eines davon brachte 2003 schlie\u00dflich ein Kitz zur Welt. Die Freude uber die Wiedergeburt des Pyren\u00e4ensteinbocks w\u00e4hrte jedoch nicht lange, denn nach wenigen Minuten starb die Spezies zum zweiten Mal aus: Das Kitz litt an einer Missbildung der Lunge und erstickte.<\/p>\n<h2>Exemplarisches Scheitern?<\/h2>\n<p>Der Fehlschlag scheint die grunds\u00e4tzlichen Zweifel an dieser Methode zu best\u00e4tigen. Die Proben waren schlie\u00dflich nur fur kurze Zeit und sorgf\u00e4ltig gelagert worden, die DNA war entsprechend wenig besch\u00e4digt, und Ziegen schienen fur eine solche Leihmutterschaft durchaus geeignet. Wenn schon dieser Versuch scheiterte, mussten wohl s\u00e4mtliche Pl\u00e4ne, Dinosaurier oder auch Mammuts zuruckzuholen, erst recht misslingen.<\/p>\n<p>Doch der amerikanische Pal\u00e4ontologe Jack Horner glaubt weiterhin an die Wiederauferstehung der Dinosaurier. Seiner Meinung nach braucht man nicht einmal Original-DNA, um die Riesenechsen nachzuzuchten. Die Dinosaurier selbst mogen zwar ausgestorben sein, aber ihre wichtigsten Merkmale haben im Erbgut ihrer Nachfahren uberlebt. Also zum Beispiel in Huhnervogeln.<\/p>\n<h2>Dinos aus dem Huhnerstall<\/h2>\n<p>Huhner haben zwar \u00e4u\u00dferlich nur noch wenig mit ihren Urahnen gemein. Dennoch schlummern in ihnen die Informationen zum Dinosauriergebiss, zum Schwanz und zur Schnauze. Versuche verschiedener Forschergruppen deuten darauf hin, dass man diese Merkmale vielleicht wecken konnte.<\/p>\n<p>Der Evolutionsbiologe Matthew Harris hatte 2006 am Max-Planck-Institut fur biologische Kybernetik in Tubingen Huhnerembryonen untersucht und war dabei auf s\u00e4belartige Gebissanlagen gesto\u00dfen, obwohl Haushuhner eigentlich zahnlos sind. Eine Mutation im sogenannten talpid-Gen hatte diese ungewohnliche Entwicklung hervorgerufen. Der Pal\u00e4ontologe Bhart-Anjan Bhullar ging im vergangenen Jahr an der Yale University noch einen Schritt weiter und ver\u00e4nderte die molekularen Prozesse, die im Huhnerembryo zur Bildung des Schnabels fuhren. Daraufhin entwickelte sich tats\u00e4chlich eine Art Dino-Schnauze, und auf der Internetseite der Universit\u00e4t hei\u00dft es, die manipulierten Embryonen wurden kleinen Dinosauriern \u00e4hneln.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/natur\/ausgestorben-und-wiederbelebt-jurassic-park-teil-fuenf-14081769.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/natur\/ausgestorben-und-wiederbelebt-jurassic-park-teil-fuenf-14081769.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses fast vollst\u00e4ndig erhaltene Mammutbaby wurde im Mai 2007 in Nordrussland gefunden. Wer w\u00fcrde nicht gerne auf einem Mammut reiten oder Dinosaurier streicheln? 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