{"id":41558,"date":"2016-04-14T17:26:11","date_gmt":"2016-04-14T17:26:11","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=41558"},"modified":"2016-04-14T17:26:11","modified_gmt":"2016-04-14T17:26:11","slug":"durreperiode-fur-die-grune-gentechnik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=41558","title":{"rendered":"D\u00fcrreperiode f\u00fcr die gr\u00fcne Gentechnik"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Genver\u00e4nderte Sojabohnen in Brasilien.<\/div>\n<p>Hat die gr\u00fcne Gentechnik schon den Zenit \u00fcberschritten? Die neuen Zahlen \u00fcber den Anbau zeigen eins: Der Markt beherrscht auch die Agrogentechnik. Und China bekommt offenbar Hunger auf genver\u00e4nderte Sorten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zwanzig Jahre lang ging es nur aufw\u00e4rts, die Zuwachsraten gingen stetig nach oben. Jetzt ist erstmals seit fast 20 Jahren der weltweite Anbau von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen zuruckgegangen. Im vergangenen Jahr bauten Landwirte weltweit Gen-Sojabohnen, Gen-Mais oder Gen-Baumwolle auf 179,7 Millionen Hektar an, wie die Agro-Biotech-Agentur ISAAA mitteilte. 2014 waren es noch 181,5 Millionen Hektar gewesen. Grund fur den leichten Ruckgang seien vor allem fallende Preise fur Agrarrohstoffe gewesen, erkl\u00e4rte ISAAA.<\/p>\n<p>Seit 1996, laut ISAAA Beginn der weltweiten Vermarktung gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen, ist die Anbaufl\u00e4che von 1,7 Millionen Hektar auf die rund 180 Millionen Hektar 2015 in 28 L\u00e4ndern angewachsen. Die gro\u00dfte Anbaufl\u00e4che befindet sich in den Vereinigten Staaten. Es folgen die L\u00e4nder Brasilien, Argentinien, Indien, Kanada und China.<\/p>\n<p><span ><span  itemprop=\"image\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/leben-gene\/anbau-von-gentechnisch-veraenderten-pflanzen-zurueckgegangen-14177863\/genmais-mon810-13111563.html\"            title=\"Genmais f\u00fcr Europa\"><img data-src='http:\/\/media1.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/wirtschaft\/DW_2111-17856523\/1.3111563\/article_teaser_marginal\/genmais-mon810.jpg' title='Genmais Mon810' data-process-retina='1' height='163' onload='processRetinaDerivate(this)-' alt='Genmais f\u00fcr Europa' width='290' class='media' src='\/img\/leer.gif' \/>            <meta itemprop=\"url\" content=\"http:\/\/media1.faz.net\/ppmedia\/aktuell\/wirtschaft\/DW_2111-17856523\/1.3111563\/article_teaser_marginal\/genmais-mon810.jpg\" \/><meta itemprop=\"width\" content=\"290\" \/><meta itemprop=\"height\" content=\"163\" \/><\/a><span  itemprop=\"description\" style=\"font-weight: normal- top: -10px-\"title=\"Genmais Mon810\">Genmais Mon810<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>Die ISAAA erkl\u00e4rte, sie sei uberzeugt, dass die Anbaufl\u00e4che kunftig wieder zunehmen werde. Der jungste Ruckgang sei nur vorubergehend &#8211; sobald die Preise wieder stiegen, werde auch die Fl\u00e4che wieder wachsen.<\/p>\n<p>Die Regierung in China kundigte am Donnerstag an, sie werde den Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen kunftig erleichtern. Peking war zehn Jahre lang \u00e4u\u00dferst zuruckhaltend mit neuen Zulassungen gewesen- in der Volksrepublik wachsen bislang offiziell nur genmodifizierte Baumwolle und eine gentechnisch ver\u00e4nderte Papaya.<\/p>\n<p>Ein Vertreter des chinesischen Landwirtschaftsministeriums sagte, Peking wolle sch\u00e4dlingsresistente Baumwoll- und Maissorten zulassen und weiter an Gen-Reis und Gen-Weizen forschen. Den illegalen Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen werde die Regierung aber weiterhin hart bestrafen.<\/p>\n<h2>Elf Staaten mit mehr als einer Million Hektar<\/h2>\n<p>Der staatliche Konzern ChemChina bietet gerade fur den Schweizer Gen-Saatgut-Hersteller Syngenta. Gro\u00dfter Hersteller weltweit ist der US-Konzern Monsanto.<\/p>\n<p>Der ISAAA zufolge sind es wie in den Vorjahren elf L\u00e4nder, in denen die mit gv-Pflanzen bewirtschafteten Fl\u00e4chen eine Million Hektar ubersteigen. An der Spitze stehen weiterhin die Vereinigten Staaten (70,9 Mio. Hektar) vor Brasilien (44,2), Argentinien (24,5), Indien (11,6), Kanada (11,0) und China (3,7). Zudem erreichten Paraguay, Sudafrika, Pakistan, Uruguay und Bolivien Fl\u00e4chen mit Gentech-Nutzpflanzen von uber einer Million Hektar. Den gro\u00dften Zuwachs gab es erneut in Brasilien, wo vor allem Hgentechnisch ver\u00e4nderte Soja, Mais und Baumwolle geerntet wird. In den Vereinigten Jahren ist dagegen der Anbau von transgenen Pflanzen um 2,2 Millionen Hektar gesunken. Der st\u00e4rkste Ruckgang wird bei Mais und Baumwolle verzeichnet, Gensoja hingegen wurde verst\u00e4rkt angebaut.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/leben-gene\/anbau-von-gentechnisch-veraenderten-pflanzen-zurueckgegangen-14177863.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/leben-gene\/anbau-von-gentechnisch-veraenderten-pflanzen-zurueckgegangen-14177863.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genver\u00e4nderte Sojabohnen in Brasilien. Hat die gr\u00fcne Gentechnik schon den Zenit \u00fcberschritten? Die neuen Zahlen \u00fcber den Anbau zeigen eins: Der Markt beherrscht auch die Agrogentechnik. 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