{"id":41275,"date":"2016-03-27T06:44:00","date_gmt":"2016-03-27T06:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=41275"},"modified":"2016-03-27T06:44:00","modified_gmt":"2016-03-27T06:44:00","slug":"nischenprodukte-fur-ambitionierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=41275","title":{"rendered":"Nischenprodukte f\u00fcr Ambitionierte"},"content":{"rendered":"<div class=\"image_description\">Sportarmb\u00e4nder, wie diese von Garmin, sind gefragt wie nie.<\/div>\n<p>Wearables und Fitnessarmb\u00e4nder verkaufen sich wie warme Semmeln. Verspielte Naturen protokollieren nicht nur den Sport. Aber viele Ger\u00e4te haben Nachteile.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die guten Vors\u00e4tze furs neue Jahr sind noch nicht vergessen, aber man h\u00e4tte doch gern einen zus\u00e4tzlichen Motivationsschub, wenn es um Bewegung und Sport geht. Vielleicht kann clevere Technik helfen: Fitnessarmb\u00e4nder und Smartwatches erfassen die zuruckgelegten Schritte und andere sportliche Aktivit\u00e4ten, zeigen Entwicklungslinien und Trends oder erlauben ein virtuelles Kr\u00e4ftemessen mit anderen Aktiven. Im vergangenen Jahr haben sich die Verkaufszahlen der Helfer am Handgelenk mehr als verdoppelt. Das sagen zumindest die Marktforscher von IDC, die fur 2015 in aller Welt 78 Millionen verkaufte Ger\u00e4te gez\u00e4hlt haben. IDC sieht Fitbit, Apple, Xiaomi, Samsung und Garmin in der ersten Reihe. Jedoch reichen bereits weniger als 5 Millionen verkaufte Ger\u00e4te je Quartal fur einen Spitzenplatz.<\/p>\n<p>So gro\u00df ist der Markt also nicht, er w\u00e4chst nur schnell. Der Fitnesstracker schlechthin ist und bleibt das Smartphone. Die neuen Wearables und Uhren sind hingegen Nischenprodukte fur Ambitionierte, die mehr wissen, ihre sportlichen Aktivit\u00e4ten pr\u00e4ziser erfassen und mit zus\u00e4tzlichen Daten wie etwa der Herzfrequenz erg\u00e4nzen wollen. Jedes g\u00e4ngige Smartphone kann beim Joggen oder Spazierengehen die Trainingszeiten oder zuruckgelegten Strecken mitsamt Angaben zur Geschwindigkeit erfassen. Das ist dank GPS-Anbindung keine Hexerei. Ein neueres iPhone und einige Androiden haben sogar einen eigenen Prozessor furs Z\u00e4hlen von Schritten und Treppenstufen eingebaut. Mit zus\u00e4tzlicher Hardware wie beispielsweise einem Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz und entsprechenden Apps kann man sein Training bereits ordentlich und detailliert auswerten.<\/p>\n<h2>Immer am Korper<\/h2>\n<p>Fitnessarmb\u00e4nder und smarte Armbanduhren haben es demgegenuber schwer. Ihren Nutzen mussen sie erst unter Beweis stellen, und das tun sie mit verschiedenen Ans\u00e4tzen. Der gro\u00dfe Vorteil eines kleinen Fitnesstrackers kann beispielsweise darin bestehen, dass man ihn immer am Korper tr\u00e4gt, dass also jede Bewegung tagsuber wie auch der n\u00e4chtliche Schlaf zur Auswertung gelangen. Die mehrt\u00e4gige Akkulaufzeit soll ein weiterer Vorteil gegenuber dem Smartphone sein. Je kompakter das Fitnessarmband und bescheidener sein Display, umso l\u00e4nger h\u00e4lt der Akku durch. Zehn Tage sind nicht ungewohnlich. Die Anzeige am Ger\u00e4t muss nicht viel konnen. Denn die Daten werden typischerweise in einer App oder im Web-Browser am Rechner angezeigt &#8211; und gleich ausgewertet. Da sieht man dann, etwa bei Garmin oder Fitbit, s\u00e4mtliche Bewegungs- und Aktivit\u00e4tsdaten auf einem Zeitstrahl, kann wochenweise vergleichen, Auswertungen bis ins Detail vornehmen und zus\u00e4tzliche Informationen nachschie\u00dfen, etwa zur Nahrungsaufnahme.<\/p>\n<p>Verspielte Zeitgenossen mit einem Faible fur Vergleiche und Statistiken lassen ihre Aktivit\u00e4ten nach Bedingungen filtern, etwa Ort, Zeitpunkt und Dauer eines Laufs. Wer lieber mit anderen trainiert, setzt zum virtuellen Wettstreit an &#8211; oder grundet gleich einen Laufclub, etwa auf dem Strava-Portal, das im ubrigen mit den Daten der Ger\u00e4te von Tomtom, Garmin und Suunto synchronisiert. Trainingsvorbereitung und -planung, die Erstellung von Laufstrecken und Prognosen zu Wettkampfzeiten bieten indes auch viele Websites, die in erster Linie von den Besitzern einer Handy-App angesteuert werden. Typische Adressen neben Strava: Runtastic, Endomondo, Runkeeper und Runalyze. Wer sich umschaut, achte auf das Gratisangebot und mogliche Fallen bei den Abodiensten. Die gro\u00dfen Anbieter sind auch gro\u00dfzugig hinsichtlich der Daten, die sie von ihren Kunden abgreifen. Hier setzt sich Runalyze als Open-Source-Laufportal positiv ab.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/fitnessarmbaender-nischenprodukte-fuer-ambitionierte-14135178.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/fitnessarmbaender-nischenprodukte-fuer-ambitionierte-14135178.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sportarmb\u00e4nder, wie diese von Garmin, sind gefragt wie nie. Wearables und Fitnessarmb\u00e4nder verkaufen sich wie warme Semmeln. Verspielte Naturen protokollieren nicht nur den Sport. 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