{"id":37786,"date":"2015-08-21T08:57:09","date_gmt":"2015-08-21T08:57:09","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=37786"},"modified":"2015-08-21T08:57:09","modified_gmt":"2015-08-21T08:57:09","slug":"weine-aus-amerika-tipps-vom-experten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=37786","title":{"rendered":"Weine aus Amerika: Tipps vom Experten"},"content":{"rendered":"<p>Auch Amerika hat gute Weine, wei\u00df unser Kolumnist und Kritiker Stuart Pigott. Vor allem der Riesling hat qualitativ einen gro\u00dfen Sprung gemacht. Hier eine Auswahl.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dass Amerika der sechstgr\u00f6\u00dfte Weinerzeuger der Welt ist, hat sich unter deutschen Weinfreunden l\u00e4ngst herumgesprochen. Wer aber h\u00e4tte gedacht, dass die Vereinigten Staaten inzwischen auch Weinkonsumland Nummer eins sind? Diese neue Welt des Weins hat 2013 in puncto Verbrauch selbst Frankreich hinter sich gelassen. Diese immense Entwicklung Amerikas ist noch wenig bemerkt worden.<\/p>\n<p>Trotzdem werden amerikanische Weine immer noch von vielen deutschen Konsumenten bel\u00e4chelt. Nach wie vor h\u00e4lt man sie f\u00fcr ein s\u00fc\u00dflich breites Ges\u00f6ff, erzeugt mit einem \u00dcberma\u00df an Technik. Hinter diesem Bild lauert oft ein gewisser Antiamerikanismus, nicht selten in Verbindung mit der Vorstellung, die Gesamtbev\u00f6lkerung der Vereinigten Staaten bestehe ausnahmslos aus geschmacklosen Kulturbanausen. Aber es gibt daneben einen anderen Trend: So mancher in der deutschen Weinszene blickt neidvoll auf den Erfolg einzelner amerikanischer Winzer. Seit Mitte der neunziger Jahre gilt Screaming Eagle, ein Kult-Wein aus Napa Valley, Kalifornien, als einer der teuersten Weine der Welt. Beim Preisvergleichsportal Wine-Searcher.com ist er durchschnittlich mit sagenhaften 2877 Dollar pro Flasche vermerkt.<\/p>\n<p>Wor\u00fcber so gut wie gar nicht diskutiert wird, ist die radikale Weise, wie manche Winzer in den Vereinigten Staaten gegenw\u00e4rtig den amerikanischen Wein komplett neu erfinden. Seit einigen Jahren wendet man sich dabei ganz bewusst von \u00fcppigen Weinen mit wenig S\u00e4ure und \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholwerten ab. Jetzt sind Frische in Duft und Geschmack sowie moderater Alkohol angesagt.<\/p>\n<p>Unm\u00f6glich angesichts des hei\u00dfen Klimas? Das behaupten einige Experten, und doch klappt es \u2013 auch zum Entsetzen einiger \u00e4lterer Mitglieder der amerikanischen Weinbranche. An ihrer Spitze steht Kritiker-Legende Robert Parker. Kenner wie er halten die neuen Weine f\u00fcr Unsinn und beschreiben sie ausnahmslos als d\u00fcnn und unreif. Die jungen Revoluzzer spornt das nur an, und ihre Haltung l\u00e4sst sich durchaus mit einem Spruch aus Clint Eastwoods Film \u201eDirty Harry\u201c beschreiben: \u201eGo ahead, make my day!\u201c<\/p>\n<h2>Qualitativ hochwertige Riesling-Weine aus Amerika<\/h2>\n<p>Diese neue Winzerbewegung ist besonders stark in Kalifornien, wo der alte fettleibige Weinstil am heftigsten \u00fcbertrieben wurde. Ganz vorne steht dabei Rajat Parr, Gastronom in San Francisco, der unter dem Etikett Domaine de la C\u00f4te in Lompoc, Santa Barbara County, auch beachtliche Weine im neuen Stil erzeugt. Zusammen mit Jasmine Hirsch, der jungen Chefin von Hirsch Vineyards an der K\u00fcste von Sonoma County, hat er die Vereinigung \u201eIn Pursuit of Balance\u201c (IPOB) gegr\u00fcndet: auf der Suche nach einer stimmigen Balance. In Jon Bonn\u00e9 hat IPOB einen begabten Ideologen gefunden- dessen Buch \u201eThe New Californian Wine\u201c aus dem Jahr 2013 ist zu ihrem Manifest geworden.<\/p>\n<p><meta charset=\"utf-8\"><\/p>\n<style>#dertagbox #telephon {width: 20%-max-width: 90px-min-width: 60px-float: right-margin-left: 40px-margin-right: 40px-}@media (max-width: 400px) {#dertagbox #telephon {width: 80px-float: right-margin-left: 20px-margin-right: 0px-}}#dertagbox {width:100%-max-width:570px-padding: 20px-border: 1px solid #CCC-background-color:#fff-}#dertagbox p{margin: 0 0 20px 0-font-size: 16px-max-width:580px-}#dertagbox #buttonlink{background-color: #C60000-margin: 0px 0px 20px 0px-padding: 5px 10px 5px 10px-float: left-}#dertagbox #buttonlink a{color: #fff-text-decoration: none !important-font: 700 12px Verdana,sans-serif-}#dertagbox #buttonlink:hover {background-color: #890000-text-decoration: none !important-}#dertagbox .clearfix:after {clear: both-content: \".\"-display: block-height: 0-line-height: 0-visibility: hidden-}@media (max-width: 680px) {#dertagbox {width:92%-padding: 4%-border: 1px solid #CCC-background-color:#fff-}}<\/style>\n<p>Zugegeben, IPOB umweht einerseits ein Hauch von Sektentum. Andererseits schmecken manche dieser Weine, wie die Pinot-Noir-Rotweine von Jamie Kutch, einem New Yorker, der von der Wall Street nach Sonoma County geflohen ist, nicht nur anders, sondern wirklich genial. Leider sind seine schlanken, duftigen Rotweine noch nicht in Deutschland erh\u00e4ltlich, aber zumindest \u00fcber den englischen Online-Weinh\u00e4ndler <a href=\"http:\/\/www.robersonwine.com\/\">www.robersonwine.com<\/a> zu erwerben. Andere der neuen amerikanischen Weine haben es aber bereits zu uns geschafft.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/stil\/essen-trinken\/weine-aus-amerika-tipps-vom-experten-13752035.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/stil\/essen-trinken\/weine-aus-amerika-tipps-vom-experten-13752035.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Amerika hat gute Weine, wei\u00df unser Kolumnist und Kritiker Stuart Pigott. Vor allem der Riesling hat qualitativ einen gro\u00dfen Sprung gemacht. 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