{"id":36266,"date":"2015-06-09T10:41:55","date_gmt":"2015-06-09T10:41:55","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=36266"},"modified":"2015-06-09T10:41:55","modified_gmt":"2015-06-09T10:41:55","slug":"streaming-dienst-apple-music-unterschiede-zu-spotify-etc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=36266","title":{"rendered":"Streaming-Dienst \u201eApple Music\u201c &#8211; Unterschiede zu Spotify etc."},"content":{"rendered":"<p>Apple hat nun auch einen Streaming-Dienst. Davon gibt es mittlerweile viele. Wieso sollte man die zehn Euro im Monat f\u00fcr \u201eApple Music\u201c ausgeben? Viele gute Gr\u00fcnde gibt es nicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Apple hat nun auch einen Streaming-Dienst. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/wwdc-2015-das-sind-die-neuigkeiten-von-apple-13636096.html\" target=\"_blank\">Er hei\u00dft \u201eApple Music\u201c<\/a>. Nutzer k\u00f6nnen mit Hilfe einer App, die ab Ende Juni durch ein Update auf dem Betriebssystem iOS 8.4 vorinstalliert sein wird, auf 30 Millionen Lieder zugreifen und diese nach Belieben abspielen. Dieser Service wird in den ersten drei Monaten kostenlos sein und den Musikfan danach pro Monat knapp 10 Dollar und in Deutschland vermutlich 10 Euro kosten. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/apple-macht-spotify-mit-beats-musikdienst-konkurrenz-13276304.html\" target=\"_blank\">Ist das ein attraktives Angebot?<\/a><\/p>\n<p>Nein. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen: Spotify bietet 20 Millionen Songs und die monatliche Geb\u00fchr betr\u00e4gt ebenfalls zehn Euro. Das gleiche Konzept gilt auch f\u00fcr Deezer, Google Play Music, Napster, Xbox Music und viele weitere. Die Angaben zum Titelangebot schwanken zwischen 20 und 35 Millionen. Diese Zahlen sagen wenig aus. Nehmen wir wieder den Marktf\u00fchrer Spotify: Sucht man stichprobenartig nach Songs, wird man in der Regel f\u00fcndig. Aktuelle Alben lassen sich in der Regel am Erscheinungstag oder kurz danach streamen.<\/p>\n<p class=\"WeitereBeitraege\"><span class=\"WBHead\">Mehr zum Thema<\/span><\/p>\n<ul class=\"WBListe\">\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/wwdc-2015-das-sind-die-neuigkeiten-von-apple-13636096.html\" title=\"WWDC 2015: Das sind die Neuigkeiten von Apple\" class=\"arrowLink mmoLink \">WWDC 2015: Das sind die Neuigkeiten von Apple<\/a><\/li>\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaft-in-zahlen\/grafik-des-tages-streaming-waechst-und-waechst-13637709.html\" title=\"Streaming w\u00e4chst und w\u00e4chst\" class=\"arrowLink mmoLink GALLERY\">Streaming w\u00e4chst und w\u00e4chst<\/a><\/li>\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/jay-z-macht-spotify-mit-eigenem-streaming-dienst-konkurrenz-13514974.html\" title=\"Konkurrenz f\u00fcr Spotify: Superstar-Allianz im Streaming-Gesch\u00e4ft\" class=\"arrowLink mmoLink \">Konkurrenz f\u00fcr Spotify: Superstar-Allianz im Streaming-Gesch\u00e4ft<\/a><\/li>\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/apple-macht-spotify-mit-beats-musikdienst-konkurrenz-13276304.html\" title=\"Musik-Streaming im Vergleich: Kann Apples Beats Spotify schlagen\" class=\"arrowLink mmoLink \">Musik-Streaming im Vergleich: Kann Apples Beats Spotify schlagen<\/a><\/li>\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/apple-will-beats-kaufen-hoert-ihr-schlecht-12931122.html\" title=\"Kauf von Beats: Apple, h\u00f6rst du schlecht?\" class=\"arrowLink mmoLink \">Kauf von Beats: Apple, h\u00f6rst du schlecht?<\/a><\/li>\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/kopfhoerer-beats-studio-wireless-und-parrot-zik-2-im-test-13533112.html\" title=\"Kopfh\u00f6rer von Beats und Parrot im Test\" class=\"arrowLink mmoLink \">Kopfh\u00f6rer von Beats und Parrot im Test<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dass es diese Dienste gibt, wissen nat\u00fcrlich auch die Strategen aus Cupertino. Sie d\u00fcrften den Markt schon l\u00e4nger beobachtet haben. Mit der bitteren Erkenntnis: Bei iTunes kaufen weniger Musikfans ein, weil sie sich zum Preis eines Albums einen Monat lang bei Spotify und Co. beliebig viele Alben anh\u00f6ren k\u00f6nnen. Da Apple sehr ungern zugeben m\u00f6chte, dass man auf diesem Markt hinterherhinkt und die Entwicklung verpasst hat, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/liveblog-apple-wwdc-2015-13636025.html\" target=\"_blank\">gab man sich am Montag Abend auf der Keynote viel M\u00fche<\/a>, um zu zeigen, dass Apple Music etwas besonderes ist und einen Mehrwert gegen\u00fcber der Konkurrenz hat.<\/p>\n<p>Dabei wurden drei Merkmale hervorgehoben: Erstens bietet Apple \u201evon Menschen gepflegte\u201c Playlists an. Das hei\u00dft: Musikexperten stellen kontinuierlich Lieder zusammen, die der Nutzer unter einem bestimmten Aspekt aussuchen kann. Teil der App ist zweitens ein \u201e24\/7 Global Radio\u201c, das von dem australischen DJ Zane Lowe geleitet und mit seinen Kollegen Ebro Darden und Julie Adenuga in Los Angeles, New York und London best\u00fcckt wird. Drittens bietet Apple Music mit \u201eConnect\u201c den K\u00fcnstlern die M\u00f6glichkeit, direkt mit ihren Fans zu kommunizieren. Sie k\u00f6nnen Bilder, Texte oder Audios mit ihnen teilen, wenn sie etwa an einem neuen Album arbeiten. Sind das die \u201eKiller-Features\u201c von Apple Music?<\/p>\n<p>Einzeln betrachtet auf keinen Fall. Erstens gibt es auch auf Spotify jede Menge \u201eRadiosender\u201c, die Lieder eines bestimmten Genres abspielen. Und es werden ebenfalls Empfehlungen gemacht, die auf dem basieren, was man \u00fcblicherweise h\u00f6rt. Zweitens finden sich \u00fcber das Internet zug\u00e4ngliche Radiosender tausendfach. Eine App wie Radio.de, TuneIn oder Audials Radio Free gen\u00fcgt, um diese zu streamen. Der Vorteil gegen\u00fcber Apple Music: Da es eine enorm gro\u00dfe Auswahl gibt und noch der kleinste Nischensender zu h\u00f6ren ist, d\u00fcrfte jeder ein Radio finden, das seinen Geschmack trifft. Und drittens muss Apple die Verbindung zwischen K\u00fcnstler und Fans nicht neu aufbauen. Sie l\u00e4uft bereits \u00fcber Kan\u00e4le wie Facebook, Twitter, Soundcloud oder deren eigene Internetseiten. Also bieten die anderen Streaming-Dienste das gleiche?<\/p>\n<h2>Die Vereinheitlichung als Vorteil<\/h2>\n<p>Wie immer ist der Vorteil bei Apple, dass alle Funktionen in einer App integriert sind. Apple Music ist die zentrale Verwaltung auf dem iPhone und iPad f\u00fcr jegliche Musik. Der Nutzer streamt, spielt und kauft Musik in einer App. Auch h\u00f6rt er damit Radio und kommuniziert mit seinen K\u00fcnstlern. F\u00fcr Musikh\u00f6rer mit Mainstream-Geschmack d\u00fcrfte es deshalb attraktiv sein, eine solche App zu nutzen. Denn Apple wird sicherlich diesen bedienen. Wer bereits im Netz unterwegs ist und seine favorisierten Blogs, Webseiten und Podcasts hat, um neue Musik zu entdecken, wird Apple Music nicht nutzen. Und auf die Musik, die er bereits auf seinem Ger\u00e4t gespeichert hat, kann er auch \u00fcber die Spotify-App zugreifen. Lohnt sich dennoch ein Wechsel?<\/p>\n<p>F\u00fcr Nutzer von Streaming-Diensten wie Spotify oder Deezer lohnt sich der Wechsel nicht unbedingt. Er hat zumindest wenige Vorteile gegen\u00fcber seinem bisherigen Produkt. Nun ist ein Streaming-Dienst allerdings auch schnell gek\u00fcndigt, und viele iPhone-Besitzer haben noch gar keinen abonniert. Deswegen wird Apple mit seinem neuen Streaming-Dienst wohl doch erfolgreich sein. Nutzer sind in der Regel bequem. Ab iOS 8.4 gen\u00fcgt ein Klick auf Apple Music. Dann geht das Streaming direkt los. Wenn es dem Nutzer gef\u00e4llt, l\u00e4sst er das Abo laufen. Nach drei Monaten bucht Apple \u00fcber seine Kreditkarte, deren Daten eh schon hinterlegt sind, automatisch monatlich knapp 10 Euro (oder 15 Euro f\u00fcr ein Familien-Abo mit bis zu sechs Lizenzen) ab. Sollte man also Apple Music abonnieren, wenn man noch keinen Streaming-Dienst hat?<\/p>\n<h2>Die Qualit\u00e4t ist der Unterschied<\/h2>\n<p>Nicht unbedingt. Denn es gibt noch ein Merkmal, das die Audiophilen unter den Musikfans schon ihre Spotify-Abo k\u00fcndigen lie\u00df. Das ist die Aufl\u00f6sung der gestreamten Audio-Dateien. Spotify streamt in einer Qualit\u00e4t von 320 Kilobit pro Sekunde im MP3-Format. Apple Musik nutzt vermutlich die \u00fcbliche iTunes-Aufl\u00f6sung von 256 Kbit\/s im AAC-Format. Wem dies nicht gen\u00fcgt \u2013 und wer m\u00f6glicherweise auch den Unterschied h\u00f6rt \u2013, ist mit <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/jay-z-macht-spotify-mit-eigenem-streaming-dienst-konkurrenz-13514974.html\" target=\"_blank\">Streaming-Diensten wie Tidal (fr\u00fcher Wimp)<\/a> besser bedient. Dort werden die Lieder in CD-Qualit\u00e4t im Flac-Format ausgeliefert. Das hei\u00dft verlustfrei.<\/p>\n<p>Tidal kostet mit knapp 20 Euro pro Monat allerdings mehr und die Auswahl an Songs ist etwas eingeschr\u00e4nkter. Ein weiterer Vorteil: Immer mehr Audio-Hersteller integrieren Tidal als Streaming-Dienste in ihre Ger\u00e4t, sodass man direkt von der App aus die Musik abspielen kann. Andere bieten mit Spotify Connect den gleichen Service f\u00fcr das Konkurrenzprodukt an. Man sollte sich also genau \u00fcberlegen, wo man das Streaming einsetzt und wie viel einem die Qualit\u00e4t wert ist.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/streaming-dienst-apple-music-unterschiede-zu-spotify-etc-13636100.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/streaming-dienst-apple-music-unterschiede-zu-spotify-etc-13636100.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple hat nun auch einen Streaming-Dienst. Davon gibt es mittlerweile viele. Wieso sollte man die zehn Euro im Monat f\u00fcr \u201eApple Music\u201c ausgeben? 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