{"id":34069,"date":"2015-03-04T11:59:26","date_gmt":"2015-03-04T11:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=34069"},"modified":"2015-03-04T11:59:26","modified_gmt":"2015-03-04T11:59:26","slug":"sicherheitslucke-in-apple-und-android-handys-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=34069","title":{"rendered":"Sicherheitsl\u00fccke in Apple- und Android-Handys entdeckt"},"content":{"rendered":"<p>Diese Sicherheitsl\u00fccke ist ein Geist aus der Vergangenheit &#8211; doch sie macht das Handy-Surfen unsicherer. Apple hat Abhilfe angek\u00fcndigt. F\u00fcr Android-Ger\u00e4te ist das nicht so klar.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sicherheitsforscher haben eine seit Jahren vorhandene Schwachstelle in der Verschl\u00fcsselung beim Internet-Surfen mit dem Safari-Browser von Apple entdeckt. Auch <apc.etr><aapl.nas>Smartphones mit dem Google<ggq1.etr><goog.nas>-System Android sind betroffen. Dadurch konnte der Datenverkehr beim Besuch eigentlich abgesicherter Websites entschl\u00fcsselt werden. Allerdings sind daf\u00fcr Fachwissen und ein technischer Aufwand notwendig. Die Anbieter k\u00fcndigten an, die L\u00fccke umgehend zu schlie\u00dfen. <\/goog.nas><\/ggq1.etr><\/aapl.nas><\/apc.etr><\/p>\n<p>Die Schwachstelle geht auf die 80er und 90er Jahre zur\u00fcck, als es amerikanischen Firmen noch verboten war, effiziente Verschl\u00fcsselungstechnologien ins Ausland zu verkaufen. Das Verbot wurde Ende der 90er Jahre aufgehoben, die alte unsichere Verschl\u00fcsselung verschwand allerdings nicht komplett.<\/p>\n<p>Beim Ansteuern von bestimmten Webseiten, darunter amerikanische Regierungsseiten wie etwa das Webangebot der Bundespolizei FBI, konnten die betroffenen Browser dazu bewegt werden, die veraltete Verschl\u00fcsselung zu verwenden. Diesen Fehler stellten Experten unter anderem des franz\u00f6sischen Computer-Forschungsinstituts Inria und von Microsoft <msf.fse> <msft.nas> fest. Dadurch k\u00f6nnte mit Verschl\u00fcsselung mit Hilfe heutiger Computer innerhalb weniger Stunden geknackt werden. <\/msft.nas><\/msf.fse><\/p>\n<p class=\"WeitereBeitraege\"><span class=\"WBHead\">Mehr zum Thema<\/span><\/p>\n<ul class=\"WBListe\">\n<li><span class=\"middot\"> <\/span><a href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/telefonica-legt-o2-und-e-plus-netze-nach-fusion-zusammen-13462855.html\" title=\"Netze von O2 und E-Plus werden zusammengelegt\">Netze von O2 und E-Plus werden zusammengelegt<span class=\"Winkel\"> <\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Schwachstelle, die unter der Abk\u00fcrzung \u201eFREAK\u201c (f\u00fcr Factoring attack on RSA-EXPORT Keys) gef\u00fchrt wird, wurde Anfang der Woche in Blogbetr\u00e4gen von <a href=\"http:\/\/blog.cryptographyengineering.com\/2015\/03\/attack-of-week-freak-or-factoring-nsa.html\">Sicherheitsforschern<\/a> und des des Netzwerk-Dienstleisters Akamai bekannt.<\/p>\n<p>Eine Apple-Sprecherin sagte der \u201e<a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/blogs\/the-switch\/wp\/2015\/03\/03\/freak-flaw-undermines-security-for-apple-and-google-users-researchers-discover\/\">Washington Post<\/a>\u201c, die L\u00fccke solle im Safari-Webbrowser kommende Woche geschlossen werden. Google erkl\u00e4rte der Zeitung, den Herstellern von Android-Ger\u00e4ten sei bereits eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem zur Verf\u00fcgung gestellt worden. Unklar ist noch, wie die Hersteller der Android-Ger\u00e4te die Updates verteilen werden.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/sicherheitsluecke-in-apple-und-android-handys-entdeckt-13463271.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/sicherheitsluecke-in-apple-und-android-handys-entdeckt-13463271.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Sicherheitsl\u00fccke ist ein Geist aus der Vergangenheit &#8211; doch sie macht das Handy-Surfen unsicherer. Apple hat Abhilfe angek\u00fcndigt. 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