{"id":32044,"date":"2014-12-18T21:11:00","date_gmt":"2014-12-18T21:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=32044"},"modified":"2014-12-18T21:11:00","modified_gmt":"2014-12-18T21:11:00","slug":"eu-gipfel-grunes-licht-fur-junckers-investitionsfonds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=32044","title":{"rendered":"EU-Gipfel: Gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Junckers Investitionsfonds"},"content":{"rendered":"<p>Die 28 EU-Staats- und Regierungschefs haben sich hinter den milliardenschweren Investitionsplan von Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker gestellt. Die EU stellt 21 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung, der Rest soll von privaten Investoren kommen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>PreviewPagemarker&#8220; id=&#8220;pageIndex_1&#8243;>Die EU-Staaten haben den Weg f\u00fcr den 315 Milliarden Euro gro\u00dfen Investitionsfonds von Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker freigemacht. Wie Diplomaten am Donnerstagabend berichteten, billigten die 28 Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfeltreffen in Br\u00fcssel den Vorschlag. Mit dem Geld soll die EU Investitionen in Infrastruktur und Forschung ansto\u00dfen. Die EU stellt daf\u00fcr aber nur 21 Milliarden Euro an \u00f6ffentlichen Mitteln zur Verf\u00fcgung. Der Rest soll von privaten Investoren kommen. Die Kommission will im Januar einen konkreten Vorschlag vorlegen, wie die Projekte ausgew\u00e4hlt und finanziert werden. Das Geld soll ab Mitte 2015 flie\u00dfen.<\/p>\n<p>EU-Ratspr\u00e4sident Donald Tusk betonte nach der Sitzung, man sei sich dar\u00fcber einig, mit drei gleichzeitigen Ma\u00dfnahmen das schwache Wirtschaftswachstum in Europa anzukurbeln: durch den Investitionspakt, weitere Strukturreformen und fortgesetzte Haushaltskonsolidierung. Dies gilt als politischer Kompromiss zwischen L\u00e4ndern wie Deutschland und Frankreich.<\/p>\n<p>Auch der Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, forderte am Abend eine schnelle Umsetzung des Investitionspaktes. Juncker hatte seinen Investitionsplan im November pr\u00e4sentiert und dabei betont, dass der EFSI vor allem private Investitionen ausl\u00f6sen solle. \u00dcber den Fonds sollen Garantien und Ausfallgarantien f\u00fcr private Investitionen \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p class=\"WeitereBeitraege\"><span class=\"WBHead\">Mehr zum Thema<\/span><\/p>\n<ul class=\"WBListe\">\n<li><span class=\"middot\">&#038;nbsp-<\/span><a href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/eu-gipfel-in-bruessel-luxemburg-liefert-steuerdaten-13330146.html\" title=\"Luxemburg liefert Steuerdaten\">Luxemburg liefert Steuerdaten<span class=\"Winkel\">&#038;nbsp-<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Unklar ist, wie viele Staaten bereit sind, in den Fonds einzuzahlen, der sich auch aus Beitr\u00e4gen aus dem EU-Haushalt und der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB) speist. Juncker hatte argumentiert, dass noch mehr Investitionen angeschoben werden k\u00f6nnten, wenn die Nationalstaaten genug Geld bereitstellen. Frankreichs Pr\u00e4sident Francois Hollande k\u00fcndigte in Br\u00fcssel bereits eine Beteiligung seines Landes an. Die Bundesregierung will dagegen zun\u00e4chst die genauen Vorschl\u00e4ge der EU-Kommission \u00fcber die Verwendung der Mittel abwarten.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel dringt darauf, dass die Investitionen vor allem in den Bereichen gef\u00f6rdert werden sollen, die als zukunftstr\u00e4chtig gelten. Dazu z\u00e4hlen etwa die digitale Wirtschaft, die Elektromobilit\u00e4t und der Energiesektor.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"FAZArtikelText\">\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/eu-gipfel-gruenes-licht-fuer-junckers-investitionsfonds-13330220.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/eu-gipfel-gruenes-licht-fuer-junckers-investitionsfonds-13330220.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 28 EU-Staats- und Regierungschefs haben sich hinter den milliardenschweren Investitionsplan von Kommissionspr\u00e4sident Jean-Claude Juncker gestellt. 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