{"id":27437,"date":"2014-08-02T09:00:00","date_gmt":"2014-08-02T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=27437"},"modified":"2014-08-02T09:00:00","modified_gmt":"2014-08-02T09:00:00","slug":"fahrbericht-kia-soul-1-6-crdi-spirit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=27437","title":{"rendered":"Fahrbericht Kia Soul 1.6 CRDi Spirit"},"content":{"rendered":"<p>Der neue viert\u00fcrige Kia Soul im Crossover-Stil will mit ungew\u00f6hnlicher Optik begeistern. Doch es ist nur ein Heischen nach Effekten. Unter dem Blech bleibt der Kia ein Fahrzeug ohne Elan und Esprit.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach dem Start der ersten Generation 2009 hat Kia &#8211; eine Tochtergesellschaft von Hyundai &#8211; nun die zweite Auflage des Soul vom Stapel gelassen. Geboten werden ein wenig Minivan, ein wenig SUV, ergo ein typisches Angebot im jetzt so beliebten Crossover-Design. Allerdings fehlen ihm die typischen Eigenschaften dieser Klassen: Weder kann er mit der Variabilit\u00e4t eines Opel Meriva konkurrieren noch die Gel\u00e4ndetauglichkeit und Zugkraft eines allradgetriebenen \u015akoda Yeti ins Feld f\u00fchren. Das oft arg strapazierte Pr\u00e4dikat \u201eneu\u201c tr\u00e4gt der Soul zu Recht, obwohl die gestalterischen Unterschiede zum 2009er-Soul nicht gro\u00df sind. Aber das Gesicht des Soul ist gereift. Ein K\u00fchlergrill mit gro\u00dfen Lufteinl\u00e4ssen macht ihn seri\u00f6ser, die weit an den Ecken positionierten Nebelscheinwerfer geben in Verbindung mit den 18 Zoll gro\u00dfen Leichtmetallr\u00e4dern Statur. Markant ist die Heckansicht, weit oben angeordnete R\u00fcckleuchten rahmen die gro\u00dfe Heckklappe ein. Der 2014er Soul steht auf der Plattform des gr\u00f6\u00dferen Kia Cee\u2018d, das Fahrverhalten, \u00fcberarbeitete Motoren und vor allem eine sprunghaft gestiegene Zahl von Assistenz- und Kommunikationssystemen sollen ihm neben der durchaus zu bescheinigenden Aufmerksamkeit auch die gew\u00fcnschten Verkaufserfolge bescheren.<\/p>\n<p>Bislang waren die Begegnungen mit dem knuffigen Koreaner jenseits der Kia-Ausstellungsr\u00e4ume eher selten. Das Angebot an Motoren ist gering, neben einem Benziner findet sich nur eine Dieselversion in der Preisliste, 23 220 Euro kostet sie in der Ausstattungsstufe Spirit. Wer noch 1890 Euro drauflegt, bekommt f\u00fcr sich und den Beifahrer im \u201eVIP-Paket\u201c f\u00fcr 1890 Euro elektrisch verstellbare Sitze, die sich sowohl beheizen als auch bel\u00fcften lassen. Die korrekte Sitzposition am \u00fcppig mit Fernbedienungstasten beladenen Lenkrad ist dank dessen Zweiwegeverstellung leicht zu finden, und \u00fcber mangelnde Ablagem\u00f6glichkeiten kann ebenfalls keine Beschwerde gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>Kia beschw\u00f6rt den Zeitgeist<\/h2>\n<p>Eine diffuse Beleuchtung des Innenraums soll Nachtfahrten lauschig machen. Kia beschw\u00f6rt den Zeitgeist und spricht gar von einem Lounge-Charakter, andere nennen so etwas Ambiente-Licht. Unbedingt ins Auge fassen muss man das Paket \u201eSound &#038;amp- Navi\u201c (1290 Euro), das nicht nur ein Navigationssystem mit kostenfreien Updates des Kartenmaterials \u00fcber sieben Jahre, digitalen Radioempfang und eine Infinity-Premium-Anlage bietet, sondern auch etwas, das man fr\u00fcher \u201eLichtorgel\u201c nannte. Leuchten in den Frontlautsprechern, die \u00e4hnlich wie bei gro\u00dfen Ton\u00fcbertragungsanlagen wie T\u00fcrme \u00fcber den L\u00fcftungsd\u00fcsen emporragen, blinken auf Wunsch frequenzgesteuert im Rhythmus der Musik. H\u00fcbsch &#8211; oder auch nicht.<\/p>\n<p>Die Instrumentierung ist wie bei Kia \u00fcblich opulent. Ein Monitor zwischen den gut ablesbaren Skalen von Tacho und Drehzahlmesser informiert \u00fcber Betriebszust\u00e4nde und eventuelle technische St\u00f6rungen. Die Informationen des Bordcomputers lassen sich hier ebenfalls einspielen. Auch die Assistenzsysteme wie Spurhaltehilfe, Fernlichtautomatik und Reifendruckkontrolle geben ihre Warnungen hier aus.<\/p>\n<h2>Die Ladekante ist niedrig<\/h2>\n<p>Schauen wir nach hinten: 354 Liter rechnerisches Volumen bietet der Kofferraum. Die Ladekante ist niedrig. Dank eines Zwischenbodens finden in abgeteilten F\u00e4chern Kleinkram und die Pannenausr\u00fcstung einen sicheren Platz. Die R\u00fcckbanklehnen k\u00f6nnen asymmetrisch geteilt nach vorn geklappt werden, das geht mit einem Handgriff ohne Kraftaufwand. Dann stehen bis zu 1367 Liter Volumen f\u00fcr Transportzwecke bereit, zumindest, wenn man das Gep\u00e4ck bis unter das Dach stapelt. Damit ersch\u00f6pfen sich die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten des Koffer- und Innenraums allerdings. Zur Ladungssicherung gibt es zwar ein Gep\u00e4cknetz f\u00fcr am Boden liegende Gegenst\u00e4nde, ein Trenn-Netz zu den vorderen Sitzen fehlt allerdings, egal ob die R\u00fcckenlehnen hinten aufrecht stehen oder liegen. Der Platz f\u00fcr die Passagiere ist knapp ausreichend.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/fahrberichte\/fahrbericht-kia-soul-1-6-crdi-spirit-13067246.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/fahrberichte\/fahrbericht-kia-soul-1-6-crdi-spirit-13067246.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue viert\u00fcrige Kia Soul im Crossover-Stil will mit ungew\u00f6hnlicher Optik begeistern. Doch es ist nur ein Heischen nach Effekten. 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