{"id":24458,"date":"2014-04-01T07:43:26","date_gmt":"2014-04-01T07:43:26","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=24458"},"modified":"2014-04-01T07:43:26","modified_gmt":"2014-04-01T07:43:26","slug":"smartphone-htc-one-m8-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=24458","title":{"rendered":"Smartphone HTC One M8 im Test"},"content":{"rendered":"<p>HTC will mit dem One M8 ganz oben mitspielen. Das Smartphone hat auch einiges zu bieten, um Apple und Samsung Konkurrenz zu machen. W\u00e4re da nicht diese eine Schw\u00e4che.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dieses Smartphone hat Gewicht. HTC schiebt sein neues One M8 wie eine st\u00e4hlerne Waffe zwischen die Konkurrenten von Apple und Samsung. Es wiegt 160 Gramm, liegt schwer, aber angenehm in der Hand, hat einen sehr stabilen Alu-Rahmen und einen f\u00fcnf Zoll gro\u00dfen Bildschirm mit einer Aufl\u00f6sung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Wer Produkte aus Metall mag und Plastik bl\u00f6d findet, ist hier genau richtig.<\/p>\n<p>Das M8 <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/test-sony-xperia-z-und-htc-one-nicht-mit-allen-wassern-gewaschen-12140571.html\" target=\"_blank\">hat wie sein Vorg\u00e4nger<\/a> abermals ein Unibody-Geh\u00e4use, das es nun in den \u201eiPhone5s-Farben\u201c grau, silber und gold gibt und dessen Ecken etwas mehr abgerundet sind. Es ist weitgehend aus einem St\u00fcck Aluminium gefr\u00e4st. Laut HTC besteht das Ger\u00e4t aus neunzig Prozent Metall. Auf der R\u00fcckseite wird die leicht gl\u00e4nzendes Oberfl\u00e4che abermals durch d\u00fcnne Linien durchbrochen. Sein Design ist geschmackvoll und seine Erscheinung edel und hochwertig.<\/p>\n<h2>Kamerabilder mit Schw\u00e4chen<\/h2>\n<p>Eine Innovation des One M8 soll seine Kamera sein. HTC setzt abermals auf seine sogenannte Ultrapixel-Technologie. Besonders gro\u00dfe Pixel sollen \u201eSchnappsch\u00fcsse, Fotos und Videoaufnahmen mit hoher Bildqualit\u00e4t erm\u00f6glichen und 300 Prozent mehr Licht einfangen k\u00f6nnen als viele der anderen 13-Megapixel-Kameras auf dem Markt.\u201c <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/nokia-lumia-1020-und-1520-die-erste-kompaktkamera-die-telefonieren-kann-12701349.html\" target=\"_blank\">Das h\u00f6rt sich in Zeiten des Pixelwahns vern\u00fcnftig an<\/a>. So weit die Theorie.<\/p>\n<p class=\"ArtikelMultimediaComment\" itemprop=\"description\">HTC One M8 im Kamera-Test<\/p>\n<p>In der Praxis und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/apple-iphone-5s-im-test-der-finger-soll-in-die-zukunft-zeigen-12578153.html\" target=\"_blank\">im Vergleich mit dem iPhone 5s<\/a> sieht die Welt anders aus. In verschiedenen Umgebungen (dunkles Zimmer bis sonniger Garten) konnten die Bilder des Apple-Ger\u00e4tes mehr \u00fcberzeugen. Lediglich bei der Aufnahme im dunklen Raum rauschte das HTC-Bild weniger. Doch bei normalen Innen- und Au\u00dfenaufnahmen hat das One M8 auf der einen Seite ein Problem mit ausgeleuchteten Bereichen. Diese rei\u00dfen sichtbar auf, werden manchmal zu undifferenzierten hellen Fl\u00e4chen. Auf der anderen Seite schafft es die Kamera nicht, mit den schattigen Fl\u00e4chen umzugehen. Dort sind kaum Zeichnungen zu sehen.<\/p>\n<h2>Selektive Tiefensch\u00e4rfe<\/h2>\n<p>Beim One M8 hat die Kamera auf der R\u00fcckseite nun eine zweite Linse bekommen. Der Sensor speichert Informationen \u00fcber die Tiefensch\u00e4rfe des Bildes. So kann man im Nachhinein eine Ebene scharf ziehen, indem man mit \u201eUFocus\u201c das Bild bearbeitet. Mit den Finger w\u00e4hlt man das Objekt aus, das scharf sein soll. Der Raum davor und danach wird in Unsch\u00e4rfe getaucht. Liegen mehrere Objekte in der ausgew\u00e4hlten Ebene, werden diese scharf dargestellt. Da man aber nicht definieren kann, wie tief die Ebene sein soll, gibt die Software das selbst vor. Und versch\u00e4tzt sich, wie man an den Beispielbildern sehen kann:<\/p>\n<p>Der UFocus-Effekt funktioniert sehr gut, wenn man ein Portr\u00e4tbild ver\u00e4ndern will, weil dann meist ein nettes Bokeh entsteht und die Unsch\u00e4rfe nicht zu fr\u00fch einsetzt. Je mehr Objekte und Raum aber im Bild vorkommen, desto mehr wird daraus ein Shift-Tilt-Effekt. Menschen und Gegenst\u00e4nde wirken klein und k\u00fcnstlich. Die Bilder wirken dann wie Szenen aus Legoland.<\/p>\n<h2>Lauter und ordentlicher Sound<\/h2>\n<p>Positiv \u00fcberrascht sind wir vom \u201eBoomSound\u201c. HTC hat beim One auf der Vorderseite oben und unten wieder einen breiten Lautsprecher integriert. Desweiteren wird der Klang von digitalen Verst\u00e4rkern unterst\u00fctzt. Damit wolle man, so einer der Werbeslogans, \u201edie Konkurrenz wegblasen\u201c.<\/p>\n<p>Bei aller Skepsis gegen\u00fcber solchen Spr\u00fcchen und viel verbreitetem Audio-Spielzeug mit blechernem Klang muss man HTC lassen, dass es wohl kein anderes Smartphone gibt, das die Musik derart laut und in ordentlicher Qualit\u00e4t abspielt. Als Notfall-L\u00f6sung f\u00fcr Wohnzimmer-Partys d\u00fcrfte das One sogar ausreichen.<\/p>\n<h2>HTC Sense gef\u00e4llt immer noch<\/h2>\n<p>Mit Android 4.4.2 (KitKat) hat HTC die neueste Version des Betriebssystems installiert. Als Oberfl\u00e4che dient weiterhin HTC Sense. Auch in der Version 6 halten sich die Taiwaner mit nervenden Zusatzfunktionen, wie man sie von Samsung und LG kennt, angenehm zur\u00fcck. Nette Apps wie Blinkfeed sind geblieben. Man kann sich eine h\u00fcbsch designte Kachel-Oberfl\u00e4che selbst mit seinen Newsfeeds konfigurieren. Neu sind Wischgesten, mit denen man direkt aus dem Standby etwa zum Hauptbildschirm, der zuletzt ge\u00f6ffneten App oder eben Blinkfeed gelangt.<\/p>\n<p>Sehr praktisch kann der Energiesparmodus sein. Ihn gibt es sogar in einer zus\u00e4tzlichen Extrem-Variante. Er l\u00e4sst sich automatisch aktivieren, wenn der Akku 20, 10 oder 5 Prozent der Energie hat. Dann wird der Bildschirm abgedunkelt, der Prozessor arbeitet langsamer, die Vibration abgeschaltet und die Anzahl der verf\u00fcgbaren Apps stark reduziert.<\/p>\n<h2>Hardware ist gut best\u00fcckt<\/h2>\n<p>Die Hardware ist auf dem Stand der Zeit. Ein Qualcomm Snapdragon 801 mit 2,3 Gigahertz treibt das Ger\u00e4t an. Die 2 Gigabyte Arbeitsspeicher reichen f\u00fcr einen flotten Umgang mit dem Ger\u00e4t aus. Der interne Speicher von 16, 32 oder 64 Gigabyte kann mit einer MicroSD auf bis zu 128 Gigabyte erh\u00f6ht werden. Der Akku mit 2600 mAh versorgt unser Testger\u00e4t locker \u00fcber zwei Tage hinaus.<\/p>\n<p>Auch wenn die Kamera etwas entt\u00e4uscht: Das HTC One M8 ist eine echte Alternative zu den aktuellen Oberklassemodellen von Apple oder Samsung. Das Design ist nach wie vor etwas besonderes, der Sound beeindruckend und die Software gef\u00e4llt mit ihren netten Zusatzfunktionen. Leider will HTC auch beim Preis von 679 Euro ganz vorne mitspielen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/smartphone-htc-one-m8-im-test-12872349.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/smartphone-htc-one-m8-im-test-12872349.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HTC will mit dem One M8 ganz oben mitspielen. Das Smartphone hat auch einiges zu bieten, um Apple und Samsung Konkurrenz zu machen. 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