{"id":23898,"date":"2014-03-18T11:21:10","date_gmt":"2014-03-18T11:21:10","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=23898"},"modified":"2014-03-18T11:21:10","modified_gmt":"2014-03-18T11:21:10","slug":"krim-krise-dea-verkauf-an-russischen-milliardar-beschaftigt-die-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=23898","title":{"rendered":"Krim-Krise: Dea-Verkauf an russischen Milliard\u00e4r besch\u00e4ftigt die Politik"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Versorger RWE will seine Tochtergesellschaft Dea an einen russischen Gro\u00dfinvestor verkaufen, weil er dringend Geld braucht. Im Deutschen Bundestag mehrt sich dagegen Kritik.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der geplante Verkauf der Gas- und \u00d6lf\u00f6rdergesellschaft RWE Dea einen russischen Gro\u00dfinvestor schl\u00e4gt in der deutschen Politik Wellen. \u201eIch h\u00e4tte es lieber, wenn die in eine andere Richtung verkaufen w\u00fcrden als an die Russen\u201c, sagte der stellvertretende Unions-Fraktionschef Michael Fuchs: \u201eDas passt mir nicht.\u201c Er wisse nicht, ob die Transaktion von Deutschland juristisch \u00fcberhaupt unterbunden werden k\u00f6nnte, sagte Fuchs. Dennoch sollte die Regierung t\u00e4tig werden. \u201eEs w\u00fcrde sicher nicht schaden, wenn man das mal pr\u00fcft\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Der parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Br\u00f6mer, sagte ebenfalls, er k\u00f6nne sich vorstellen, dass das Thema die Abgeordneten von CDU und CSU w\u00e4hrend  ihrer aktuelle Sitzung besch\u00e4ftigen werde. Die deutsche Regierung h\u00e4tte grunds\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, die Transaktion zu pr\u00fcfen und gegebenenfalls sogar zu untersagen. Sie nimmt aber generell keine Stellung zu etwaigen Pr\u00fcfverfahren.<\/p>\n<p>Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, sagte schon Montag, er halte <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/rwe-findet-kaeufer-fuer-energietochter-dea-12849571.html\">den seit l\u00e4ngerem angebahnten Verkauf von Dea an einen russischen Investor<\/a> zwar f\u00fcr denkbar. \u201eAngesichts der aktuellen Lage gilt es allerdings zu pr\u00fcfen, ob die Verkaufsverhandlungen nicht auf Eis gelegt beziehungsweise ausgesetzt werden sollten.\u201c <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/trotz-krim-krise-firmen-schliessen-milliarden-deals-12850712.html\">Der Konflikt um die Ukraine mache deutlich<\/a>, dass eine zu einseitige Abh\u00e4ngigkeit der Gasversorgung von Russland vermieden werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Die stellvertretende Gr\u00fcnen-Fraktionsvorsitzende Kerstin Andreae hatte gleichfalls Vorbehalte ge\u00e4u\u00dfert. Sie hatte die Bundesregierung aufgefordert, mit den Chefs der Energiekonzerne das Gespr\u00e4ch zu suchen. Da Russland Erdgas als Druckmittel in der Krim-Krise einsetze, m\u00fcssten solche Gesch\u00e4fte \u201emit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt betrachtet werden\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>Der deutsche Versorger RWE will seine Tochtergesellschaft Dea f\u00fcr 5,1 Milliarden Euro an eine Investorengruppe um den russischen Milliard\u00e4r Michail Fridman verkaufen. Russland ist bereits mit Anteilen von jeweils rund einem Drittel der wichtigste Lieferant Deutschlands f\u00fcr \u00d6l und Gas. Dreht sich die Sanktions-Spirale zwischen der Europ\u00e4ischen Union und Russland (weiter), k\u00f6nnte auch das Energiegesch\u00e4ft in den Fokus r\u00fccken.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/krim-krise-dea-verkauf-an-russischen-milliardaer-beschaeftigt-die-politik-12852020.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/krim-krise-dea-verkauf-an-russischen-milliardaer-beschaeftigt-die-politik-12852020.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Versorger RWE will seine Tochtergesellschaft Dea an einen russischen Gro\u00dfinvestor verkaufen, weil er dringend Geld braucht. 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