{"id":23892,"date":"2014-03-18T13:57:00","date_gmt":"2014-03-18T13:57:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=23892"},"modified":"2014-03-18T13:57:00","modified_gmt":"2014-03-18T13:57:00","slug":"schuldenkrise-weg-frei-fur-neue-hilfsmilliarden-an-griechenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=23892","title":{"rendered":"Schuldenkrise: Weg frei f\u00fcr neue Hilfsmilliarden an Griechenland"},"content":{"rendered":"<p>Rund sieben Monate lang wurde gefeilscht und verhandelt. Nun sind sich Geldgeber und Athen \u00fcber die Auszahlung der n\u00e4chsten zehn Milliarden Euro einig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Weg f\u00fcr neue Hilfsmilliarden an das Euro-Krisenland Griechenland ist frei. Nach einem mehrmonatigen Tauziehen einigten sich Griechenland und die internationale Geldgeber-Troika. Nun sollen bald 10,1 Milliarden Euro nach Athen flie\u00dfen. Neue Sparma\u00dfnahmen werde es nicht geben, teilte der griechische Regierungschef Antonis Samaras am Dienstag in Athen mit.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der Sprecher von EU-W\u00e4hrungskommissar Olli Rehn in Br\u00fcssel gesagt, die Troika habe sich mit Athen in allen wichtigen Punkten geeinigt. Der Abschluss der monatelangen Pr\u00fcfung von EU, Internationalem W\u00e4hrungsfonds (IWF) und Europ\u00e4ischer Zentralbank (EZB) ist Voraussetzung f\u00fcr die Auszahlung weiterer Hilfsgelder an Athen.<\/p>\n<h2>Samaras: Es wird ein \u201eneues Griechenland\u201c geben<\/h2>\n<p>Samaras sagte im griechischen Fernsehen, die Reformbem\u00fchungen w\u00fcrden nicht nachlassen. Das Land m\u00fcsse weiter modernisiert werden. Es werde \u201eein neues Griechenland\u201c geben.<\/p>\n<p>Athen habe fr\u00fcher als erwartet einen prim\u00e4ren \u00dcberschuss (ohne Zinsen) erreicht. Dies erlaube, dass \u00e4rmeren Griechen und Niedrigverdienenden mit insgesamt 500 Millionen Euro unter die Arme gegriffen werden soll. Zudem sollen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr\u00e4ge f\u00fcr Sozialversicherungen um 3,9 Prozent gesenkt werden. Damit soll die Arbeitslosigkeit bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>Wie die Nachrichtenagentur dpa aus diplomatischen Kreisen erfuhr, sollen einige \u201estrittige Themen\u201c, wie weitere Entlassungen im staatlichen Bereich, zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt im Herbst gekl\u00e4rt werden. Unstimmigkeiten hatte es dem Vernehmen nach bei Verwaltungsreformen und Entlassungen von Staatsbediensteten gegeben. Die Troika hatte wiederholt die Verschleppung von Reformen kritisiert.<\/p>\n<p>Athen setzte angesichts der Europawahlen im Mai auf den Abschluss der Pr\u00fcfungen. Nun kann sich die Regierungskoalition aus Konservativen und Sozialisten unter Regierungschef Samaras auf den Wahlkampf konzentrieren. Die Opposition warf der Regierung vor, \u201ek\u00fcnstliche\u201c \u00dcbersch\u00fcsse zu pr\u00e4sentieren, indem sie willk\u00fcrlich Zahlungsfristen von Schulden des Staates in die L\u00e4nge ziehe. Griechenland wird mit insgesamt rund 240 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. Offen bleibt das Thema m\u00f6glicher neuer Hilfen f\u00fcr Griechenland. Dar\u00fcber soll in der Eurozone nach den Europawahlen beraten werden.<\/p>\n<p>Die griechische Wirtschaft soll nach einer <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/konjunktur-eu-griechenland-kommt-aus-jahrelanger-rezession-12819955.html\">Prognose der EU<\/a> in diesem Jahr nach jahrelanger Rezession erstmals seit 2007 wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum verzeichnen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/schuldenkrise-weg-frei-fuer-neue-hilfsmilliarden-an-griechenland-12852324.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/schuldenkrise-weg-frei-fuer-neue-hilfsmilliarden-an-griechenland-12852324.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund sieben Monate lang wurde gefeilscht und verhandelt. Nun sind sich Geldgeber und Athen \u00fcber die Auszahlung der n\u00e4chsten zehn Milliarden Euro einig.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[303,304],"tags":[1552,1070,264,284,501,5349,715,1761],"class_list":["post-23892","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft","category-wirtschaftspolitik","tag-antonis-samaras","tag-athen","tag-brussel","tag-eu","tag-ezb","tag-griechenland","tag-iwf","tag-olli-rehn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23892\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}