{"id":22528,"date":"2014-02-04T04:21:00","date_gmt":"2014-02-04T04:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=22528"},"modified":"2014-02-04T04:21:00","modified_gmt":"2014-02-04T04:21:00","slug":"yahoo-musste-mehr-als-30-000-konten-verraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=22528","title":{"rendered":"Yahoo musste mehr als 30.000 Konten verraten"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die Sp\u00e4haktivit\u00e4ten der amerikanischen Geheimdienste bekannt geworden sind, legen Internetkonzerne offen, wie oft sie Daten liefern mussten. Besonders aufschlussreich ist das nicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Internet-Konzerne Facebook, Google, Microsoft und Yahoo haben am Montag neue Informationen \u00fcber das Ausma\u00df von<br \/><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/nsa\">Anfragen der Geheimdienste nach Nutzer-Daten<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Auch nach der Lockerung der Einschr\u00e4nkungen durch die amerikanische Regierung geben die in breiten Spannen ver\u00f6ffentlichten Zahlen allerdings nur ein sehr vages Bild: So gaben sie an, im ersten Halbjahr 2013 bei verschiedenen Arten von Anfragen mit Bezug zur nationalen Sicherheit jeweils 0 bis 999 Antr\u00e4ge der Beh\u00f6rden bekommen zu haben.<\/p>\n<p>Aufschlussreicher sind dabei allerdings Zahlen zu den betroffenen Kunden-Konten. So musste Yahoo auf Forderung des geheimen Auslandsspionage-Gerichts Inhalte aus mehr als 30.000 Nutzer-Accounts herausr\u00fccken. Das Unternehmen durfte nur eine Spanne von 30.000 bis 30.999 angeben. Bei Microsoft waren es 15.000 bis 15.999 Nutzer-Konten, bei Google 9000 bis 9999. Facebook kam auf 5000 bis 5999 Mitglieder-Profile. Die Unternehmen betonten, dass dabei verschiedene Konten der selben Menschen einzeln gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<h2>Nationale Sicherheitsbriefe vom FBI<\/h2>\n<p>Microsofts Chefjustiziar Brad Smith betonte, diese Zahlen<br \/>best\u00e4tigten die Beteuerungen, dass unter Millionen Nutzern nur wenige von solchen Beh\u00f6rden-Anfragen betroffen seien. Zugleich bekr\u00e4ftigte er aber die Kritik an Versuchen der Geheimdienste, sich Informationen an der rechtlich vorgeschriebenen Prozedur vorbei zu beschaffen.<\/p>\n<p>Die \u201eWashington Post\u201c hatte berichtet, dass <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/netzwirtschaft\/spaehprogramm-muscular-so-hat-die-nsa-die-google-und-yahoo-nutzer-ausspioniert-12641705.html\">der Abh\u00f6rdienst NSA sich in den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren eingeklinkt habe &#8211; mittels des Sp\u00e4hprogramms \u201eMuscular\u201c<\/a>. Das Wei\u00dfe Haus und andere Regierungen h\u00e4tten solchen Methoden nicht \u00f6ffentlich abgeschworen, kritisierte Smith.<\/p>\n<p>Die vier Unternehmen zogen es vor, \u00fcber einzelne Arten der<br \/>Anfragen mit Bezug zur nationalen Sicherheit wie die sogenannten Nationalen Sicherheitsbriefe der Bundespolizei FBI oder Antr\u00e4ge des geheimen Auslandsspionage-Gerichts getrennt zu berichten. Deshalb durften sie die Zahlen nur in Tausender-Spannen nennen.<\/p>\n<p>Apple und das Karriere-Netzwerk LinkedIn entschlossen sich hingegen dazu, alle solchen Anfragen zusammenzurechnen. Dadurch k\u00f6nnen sie in kleineren Spannen von jeweils 250 Antr\u00e4gen berichten. Nach Apple teilte am Montag auch LinkedIn mit, im ersten Halbjahr 2013 insgesamt weniger als 249 Anfragen erhalten zu haben.<\/p>\n<p>In den Nationalen Sicherheitsbriefen werden der Regierung in der Regel keine Inhalte, sondern nur sogenannten Transaktionsdaten \u00fcbermittelt.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/anfragen-von-nsa-co-yahoo-musste-mehr-als-30-000-konten-verraten-12784101.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/anfragen-von-nsa-co-yahoo-musste-mehr-als-30-000-konten-verraten-12784101.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Sp\u00e4haktivit\u00e4ten der amerikanischen Geheimdienste bekannt geworden sind, legen Internetkonzerne offen, wie oft sie Daten liefern mussten. 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