{"id":22522,"date":"2014-02-04T14:11:24","date_gmt":"2014-02-04T14:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=22522"},"modified":"2014-02-04T14:11:24","modified_gmt":"2014-02-04T14:11:24","slug":"behutsames-bodybuilding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=22522","title":{"rendered":"Behutsames Bodybuilding"},"content":{"rendered":"<p>Der neue Nissan Qashqai II ist das Folgemodell des weltweiten Topsellers. Der kompakte Crossover bringt gute Voraussetzungen f\u00fcr einen erneuten Erfolg mit.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kaum jemand konnte die Modellbezeichnung richtig buchstabieren, als der Nissan Qashqai 2007 auf den Markt kam, aber alle wollten ihn haben: Der Mix aus Limousine und Kombi, gepaart mit erh\u00f6hter Sitzposition und einem Schuss Allrad wurde schnell &#8211; auch zur \u00dcberraschung von Nissan selbst &#8211; zum Topseller des japanischen Herstellers. Nach mehr als zwei Millionen verkauften Einheiten weltweit startet jetzt am 15. Februar die zweite Generation des kompakten Crossovers. Schickes Design, ein attraktiver Einstiegspreis von 19.940 Euro, sparsamere Motoren und f\u00fcr die Klasse nicht selbstverst\u00e4ndliche Assistenzsysteme sind gute Voraussetzungen, um an die Erfolge des Vorg\u00e4ngers anzukn\u00fcpfen. Die verl\u00e4ngerte Version (+2) mit sieben Sitzen wird aber nicht mehr angeboten.<\/p>\n<p>Optisch behutsam renoviert, mit mehr Muskeln und pr\u00e4gnanten Linien, ist der neue Qashqai eindeutig als Mitglied der Nissan-Modellfamilie erkennbar. Die gestreckten Proportionen des 4,38 Meter langen viert\u00fcrigen SUV (f\u00fcnf Zentimeter l\u00e4nger, geringf\u00fcgig breiter und flacher als bisher) lassen ihn sportlicher wirken. Es gibt etwas mehr Kniefreiheit im Fond und einen um 20 auf 430 Liter vergr\u00f6\u00dferten Gep\u00e4ckraum. Ein pfiffiges Detail ist der doppelte Ladeboden mit zweigeteiltem, auch vertikal aufstellbarem Raumteiler, unter dem bei Bedarf die Gep\u00e4ckraumabdeckung platzsparend verschwindet.<\/p>\n<p>Deutlich aufgewertet wurde der Innenraum. Das Cockpit ist zum Fahrer hin orientiert. Es ist \u00fcbersichtlicher gestaltet, die Materialien sehen wertig aus und fassen sich auch so an. Guten Seitenhalt bieten die neu entwickelten Sitze. Mit Start-Stopp-Automatik, LED-Tagfahrlicht und manueller Klimaanlage ist schon die Basisversion \u201eVisia\u201c ausgestattet. Die mittlere Ausstattungslinie \u201eAcenta\u201c (2960 Euro Aufpreis) kommt mit Klimaautomatik, Sitzheizung vorn und Fahrassistenz-Paket, das neben dem autonomen Notbremssystem auch Verkehrszeichenerkennung sowie Fernlicht- und Spurhalteassistent bereith\u00e4lt. Die Topversion Tekna (4550 Euro Aufpreis zu Acenta) verw\u00f6hnt mit verbessertem Infotainmentsystem \u201eNissan Connect\u201c mit Smartphone-Anbindung und gut ablesbarem, mittig plaziertem 7-Zoll-Touchscreen. Der h\u00f6chsten Ausstattung vorbehalten ist das 650 Euro teure \u201e360-Grad-Safety-Shield\u201c mit \u201eAround View Monitor\u201c, Bewegungserkennung, M\u00fcdigkeits- und Totwinkel-Warner sowie einem Einpark-Assistenten.<\/p>\n<p>Zum Marktstart stehen drei auf Effizienz getrimmte Motoren zur Wahl. Erstaunlich flott geht der neue 1,2-Liter-Turbobenziner mit 115 PS (85 kW) ans Werk, er verlangt allerdings nach flei\u00dfiger Schaltarbeit, und an Steigungen geht ihm schon mal die Puste aus. Den Normverbrauch von 5,6 Liter \u00fcberboten wir auf der ersten Probefahrt um mehr als zwei Liter. Ende des Jahres wird ihm ein 1,6-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 163 PS (120 kW) zur Seite gestellt. Sparsamstes Triebwerk ist der 110 PS (81 kW) starke 1,5-Liter-Turbodiesel f\u00fcr mindestens 21 890 Euro mit einem Normverbrauch von nur 3,8 Liter je 100 Kilometer (99 g\/km CO2). Rund die H\u00e4lfte aller Qashqai-Kunden in Deutschland wird sich nach Einsch\u00e4tzungen der Nissan-Experten f\u00fcr den 1,6-Liter-Turbodiesel mit 130 PS (96 kW) entscheiden. Der Selbstz\u00fcnder stammt wie der 1,5-Liter-Diesel vom Kooperationspartner Renault und kann mit Sechsgang-Handschaltung (26 900 Euro) oder gegen 1600 Euro Aufpreis mit der neuen X-Tronic-Automatik geordert werden, die komfortabler und leiser arbeitet als fr\u00fchere CVT-Getriebe. Allradantrieb gibt es nur f\u00fcr den handgeschalteten 1,6-Liter-Diesel zu Preisen von 28 900 Euro an. Der 4\u00d74-Anteil lag bisher bei nur 20 Prozent, sagt Nissan.<\/p>\n<p><strong>Weniger wendig und agil<\/strong><\/p>\n<p>Wie erste Probefahrten zeigten, l\u00e4sst sich der Nissan mit der neuen, in zwei Modi einstellbaren Servolenkung wendiger und agiler bewegen, ein Kurvenr\u00e4uber wird er aber nicht. Das \u201eChassis-Control-Paket\u201c nutzt neben ESP zus\u00e4tzliche Sensoren, um &#8211; f\u00fcr die Insassen unmerklich &#8211; schon bei niedrigen Geschwindigkeiten Wankbewegungen der Karosserie zu unterdr\u00fccken und das Fahrzeug ruhig in der Spur zu halten.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/nissan-qashqai-ii-behutsames-bodybuilding-12770759.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/auto-verkehr\/nissan-qashqai-ii-behutsames-bodybuilding-12770759.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der neue Nissan Qashqai II ist das Folgemodell des weltweiten Topsellers. 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