{"id":22034,"date":"2014-01-22T13:26:00","date_gmt":"2014-01-22T13:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=22034"},"modified":"2014-01-22T13:26:00","modified_gmt":"2014-01-22T13:26:00","slug":"europa-soll-seine-industrie-starken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=22034","title":{"rendered":"Europa soll seine Industrie st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>Europa m\u00fcsse mehr f\u00fcr seine Industrie tun, findet EU-Kommissar Tajani. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit solle bei allen politischen Entscheidungen ber\u00fccksichtigt werden. Zum Beispiel bei den Energiepreisen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Regierungen der 28 EU-L\u00e4nder m\u00fcssen nach Ansicht der EU-Kommission mehr tun, um die Industrie zu st\u00e4rken. In einem am Mittwoch in Br\u00fcssel ver\u00f6ffentlichten Papier \u00fcber eine \u201eindustrielle Renaissance\u201c hei\u00dft es, die Mitgliedsstaaten m\u00fcssten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie bei allen politischen Entscheidungen ber\u00fccksichtigen: Dies sei eine \u201eQuerschnittsaufgabe\u201c f\u00fcr alle Politikbereiche.<\/p>\n<p>\u201eNur mit einer m\u00f6glichst raschen Reindustrialisierung und Modernisierung unserer Wirtschaft k\u00f6nnen wir neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen\u201c, sagte EU-Industriekommissar Antonio Tajani. Ziel sei es, bis 2020 den Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt der EU von bisher 15 auf dann 20 Prozent zu steigern. Auf die Industrie entfielen mehr als 80 Prozent der EU-Ausfuhren und der privaten Forschungs- und Innovationsausgaben.<\/p>\n<h2>\u201eZentrale Bedeutung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c<\/h2>\n<p>Der EU-Gipfel am 20.\/21. M\u00e4rz m\u00fcsse sich mit der Lage der Industrie befassen, damit alle verf\u00fcgbaren Instrumente \u201ekoh\u00e4rent und im Einklang mit den Priorit\u00e4ten eingesetzt\u201c werden. Die nationalen Regierungen m\u00fcssten \u201edie zentrale Bedeutung der Industrie f\u00fcr Fragen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und das nachhaltige Wachstum in Europa\u201c anerkennen.<\/p>\n<p>Die Kommission forderte unter anderem einen Ausbau der Infrastrukturen und einen \u201estabilen, vereinfachten unternehmer- und innovationsfreundlichen Rechtsrahmen\u201c. Die Energiepreise m\u00fcssten erschwinglicher werden: Sie seien f\u00fcr die europ\u00e4ische Industrie seit 2005 um 27 Prozent und damit h\u00f6her als in fast allen anderen Industriestaaten gestiegen. Dies setze einen funktionierenden Binnenmarkt, mehr Investitionen in die Infrastruktur und unterschiedlichere Energiequellen voraus.<\/p>\n<p>EU-Kommissionspr\u00e4sident Jos\u00e9 Manuel Barroso will den Regierungen vorschlagen, eine Absichtserkl\u00e4rung \u00fcber die Gr\u00fcndung von Kleinbetrieben vorzuschlagen: Zu Kosten von weniger als 100 Euro soll innerhalb von drei Tagen ein Kleinunternehmen gegr\u00fcndet werden k\u00f6nnen. Das Kommissionspapier pl\u00e4dierte auch f\u00fcr einen besseren Einsatz der europ\u00e4ischen Finanzierungsinstrumente. Die Europ\u00e4ische Investitionsbank solle \u201enoch strategischer agieren\u201c, um die R\u00fcckkehr zu einer normalen Kreditvergabe an die Realwirtschaft zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/eu-kommission-fordert-europa-soll-seine-industrie-staerken-12764086.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/eu-kommission-fordert-europa-soll-seine-industrie-staerken-12764086.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europa m\u00fcsse mehr f\u00fcr seine Industrie tun, findet EU-Kommissar Tajani. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit solle bei allen politischen Entscheidungen ber\u00fccksichtigt werden. 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