{"id":21106,"date":"2013-12-12T17:20:24","date_gmt":"2013-12-12T17:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=21106"},"modified":"2013-12-12T17:20:24","modified_gmt":"2013-12-12T17:20:24","slug":"wie-slowenien-seine-maroden-banken-retten-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=21106","title":{"rendered":"Wie Slowenien seine maroden Banken retten will"},"content":{"rendered":"<p>Fl\u00fcchtet Slowenien unter den Euro-Rettungsschirm? Seit Monaten wird dar\u00fcber spekuliert. Jetzt ist klar: Das Land kann seine Probleme zun\u00e4chst selbst l\u00f6sen. Und hat nun Details dazu bekanntgegeben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Seit Monaten gilt Slowenien wegen seines maroden Bankensektors als m\u00f6glicher Kandidat f\u00fcr eine Flucht unter den Euro-Rettungsschirm. Nun ist klar: Das Land braucht doch kein Hilfspaket- gleichwohl ben\u00f6tigen die acht angeschlagenen Banken des Eurolandes knapp 4,8 Milliarden Euro zus\u00e4tzliches Kapital. Das habe der von der EU verlangte Stresstest f\u00fcr die acht gr\u00f6\u00dften Geldh\u00e4user ergeben, teilte Zentralbankgouverneur Bostjan Jazbec am Donnerstag in Ljubljana mit.<\/p>\n<p>Slowenien will dieses Problem aber selbst l\u00f6sen und hat dazu auch schon Details bekanntgegeben: Die drei gr\u00f6\u00dften Banken &#8211; NLB, NKBM und Abanka Vipa &#8211; werden vom slowenischen Staat rund drei Milliarden Euro frisches Kapital erhalten, wie Finanzminister Uros Cufer sagte. Die drei Geldh\u00e4user erhalten das frische Geld in Form von Barmittel und Staatsanleihen. Die anderen f\u00fcnf Institute sollten bis zum Jahresende rekapitalisiert werden, k\u00fcndigten Jazbec und Cufer an.<\/p>\n<p>Faule Kredite sollen zu einer neu gegr\u00fcndeten Bad Bank verschoben werden, sobald die EU-Kommission ihre Zustimmung gegeben habe. Alle Spekulationen \u00fcber eventuelle ausl\u00e4ndische Hilfen seien haltlos, sagten Jazbec und Cufer weiter.<\/p>\n<p>Dass der einstige Mustersch\u00fcler aus Osteuropa ohne Hilfe aus Br\u00fcssel auskommen wird, best\u00e4tigte auch EU-Wirtschafts- und W\u00e4hrungskommissar Olli Rehn. \u201eHeute ist klar geworden, dass Slowenien bei der Sanierung seines Bankensektors ohne Hilfe der europ\u00e4ischen Partner fortfahren kann\u201c, sagte Rehn. \u201eDas sind gute Nachrichten.\u201c Der Stresstest sei glaubw\u00fcrdig und habe belastbare Ergebnisse geliefert.<\/p>\n<p>Der EU-Kommissar erinnerte die Regierung aber auch daran, dass sie nicht nur die Finanzbranche, sondern die gesamte Wirtschaft umbauen muss. Nach den Worten des slowenischen Wirtschaftsministers wird die Staatsverschuldung durch die Bankenrettung auf 75,6 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/kein-hilfspaket-wie-slowenien-seine-maroden-banken-retten-will-12707974.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/kein-hilfspaket-wie-slowenien-seine-maroden-banken-retten-will-12707974.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fl\u00fcchtet Slowenien unter den Euro-Rettungsschirm? Seit Monaten wird dar\u00fcber spekuliert. Jetzt ist klar: Das Land kann seine Probleme zun\u00e4chst selbst l\u00f6sen. Und hat nun Details dazu bekanntgegeben.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[495,2058,303],"tags":[2262,991,284,288,987,2410,1179],"class_list":["post-21106","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-eurokrise","category-home","category-wirtschaft","tag-bankensektor","tag-esm","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-hilfspaket","tag-ljubljana","tag-slowenien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21106"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21106\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}