{"id":20652,"date":"2013-12-05T14:26:02","date_gmt":"2013-12-05T14:26:02","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=20652"},"modified":"2013-12-05T14:26:02","modified_gmt":"2013-12-05T14:26:02","slug":"washington-und-seoul-planen-seemanover-mit-britischer-marine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=20652","title":{"rendered":"Washington und Seoul planen Seeman\u00f6ver mit britischer Marine"},"content":{"rendered":"<p>Inmitten der Spannungen um die chinesische Luft\u00fcberwachungszone \u00fcber dem Ostchinesischen Meer will das amerikanische Milit\u00e4r dort am Sonntag ein Seeman\u00f6ver durchf\u00fchren  &#8211; gemeinsam mit S\u00fcdkorea und der britischen Marine  Peking pocht beim Besuch des amerikanischen Vizepr\u00e4sidenten Joe Biden aif sein Recht auf \u201eSelbstverteidigung\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Inmitten der Spannungen um die neue chinesische Luft\u00fcberwachungszone im Ostchinesischen Meer wollen die Vereinigten Staaten und S\u00fcdkorea zusammen mit der britischen Marine See\u00fcbungen durchf\u00fchren. Die Man\u00f6ver am Sonntag und Montag vor der s\u00fcdkoreanischen S\u00fcdk\u00fcste seien seit langem geplant, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul am Donnerstag vor Journalisten.<\/p>\n<p>Die \u00dcbungen vor der s\u00fcdkoreanischen K\u00fcste seien nicht gegen China gerichtet, betonte Ministeriumssprecher Kim Min-seok laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap. Sie seien auch kein Protest gegen Chinas neu ausgerufen \u00dcberwachungszone. Man habe die Gelegenheit nutzen wollen, dass ein britisches Kriegsschiff den Hafen von Pusan besuche. Das sei lange geplant gewesen. An den \u00dcbungen nimmt neben zwei Zerst\u00f6rern der britischen und s\u00fcdkoreanischen Marine auch der Lenkwaffenkreuzer \u201eShiloh\u201c der amerikanischen Seestreitkr\u00e4fte teil, wie die s\u00fcdkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete. Die Schiffe seien im Hafen der s\u00fcd\u00f6stlichen K\u00fcstenstadt Pusan eingetroffen. Die Truppen der beiden B\u00fcndnispartner halten regelm\u00e4\u00dfig gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die \u00dcbungen sollen vor allem dazu dienen, gegen Bedrohungen Nordkoreas gewappnet zu sein.<\/p>\n<h2>Biden bem\u00fcht sich in Peking um Deeskalation<\/h2>\n<p>Unterdessen sind China und die Vereinigten Staaten im Konflikt um die umstrittene Luftraum\u00fcberwachung im Ostchinesischen Meer nicht vorangekommen. In stundenlangen Gespr\u00e4chen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping lehnte der amerikanische Vizepr\u00e4sident Joe Biden bei seinem Peking-Besuch die chinesische Milit\u00e4rzone abermals ab, wie ein ranghoher amerikanischer Regierungsbeamter in der Nacht zum Donnerstag berichtete. \u201eWir erkennen die Zone nicht an und sind tief besorgt\u201c, habe Biden gesagt. \u201eWir schauen, ob China nun Ma\u00dfnahmen ergreift.\u201c<\/p>\n<p>Xi Jinping bekr\u00e4ftige hingegen die chinesische Position zur neuen Milit\u00e4rzone in dem mit Japan strittigen Meeresgebiet, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Peking sieht die Zone als eine \u201erechtm\u00e4\u00dfige Selbstverteidigung\u201c an. China verlangt, dass sich ausl\u00e4ndische Flugzeuge anmelden, identifizieren und den Anweisungen seiner Luftwaffe folgen. Notfalls k\u00f6nne Peking dem auch milit\u00e4risch Nachdruck verleihen, hatte das Verteidigungsministerium gedroht. Die Luftwaffe hatte bereits Flugzeuge aus den Vereinigten Staaten und Japan von Kampfjets verfolgen lassen.<\/p>\n<p>In Peking versuchte Biden den Konflikt zumindest nicht \u00f6ffentlich auszutragen. Weder Xi noch Biden erw\u00e4hnten auch nur die Milit\u00e4rzone in ihren \u00f6ffentlichen Statements. Hingegen verwiesen beide auf das gro\u00dfe Gewicht der Beziehungen zwischen Peking und Washington.<\/p>\n<p>Zudem stimmten mittlerweile nationalistische Staatsmedien in China vers\u00f6hnlichere T\u00f6ne an. Japan sei f\u00fcr eine Eskalation des Konfliktes um die Milit\u00e4rzone verantwortlich, China und die Vereinigten Staaten k\u00f6nnten den Streit trotzdem \u00fcberwinden, schrieb die Zeitung \u201eGlobal Times\u201c, die vom Parteiorgan \u201eVolkszeitung\u201c herausgegeben wird. \u201eEs w\u00e4re ein Albtraum, wenn sich beide offen und aktiv bek\u00e4mpfen w\u00fcrden.\u201c Peking und Washington seien in der Lage, ihre Konflikte zu \u00fcberwinden, hie\u00df es in einem Kommentar der Zeitung \u201eChina Daily\u201c<\/p>\n<p>Der amerikanische Vizepr\u00e4sident fliegt unterdessen wenige Tage vor Beginn des geplanten Seeman\u00f6ver an diesem Donnerstag nach Seoul weiter.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/konflikt-um-das-ostchinesische-meer-washington-und-seoul-planen-seemanoever-mit-britischer-marine-12696014.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/konflikt-um-das-ostchinesische-meer-washington-und-seoul-planen-seemanoever-mit-britischer-marine-12696014.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inmitten der Spannungen um die chinesische Luft\u00fcberwachungszone \u00fcber dem Ostchinesischen Meer will das amerikanische Milit\u00e4r dort am Sonntag ein Seeman\u00f6ver durchf\u00fchren &#8211; gemeinsam mit S\u00fcdkorea und der britischen Marine Peking pocht beim Besuch des amerikanischen Vizepr\u00e4sidenten Joe Biden aif sein Recht auf \u201eSelbstverteidigung\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,2058,21],"tags":[321,701,2150,720,274,1904,2227],"class_list":["post-20652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausland","category-home","category-politik","tag-china","tag-japan","tag-joe-biden","tag-peking","tag-usa","tag-xi-jinping","tag-xinhua"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20652\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}