{"id":20514,"date":"2013-11-26T14:00:58","date_gmt":"2013-11-26T14:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=20514"},"modified":"2013-11-26T14:00:58","modified_gmt":"2013-11-26T14:00:58","slug":"noch-ein-tablet-zum-telefonieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=20514","title":{"rendered":"Noch ein Tablet zum Telefonieren"},"content":{"rendered":"<p>HTC hat jetzt auch ein Phablet. Die Mischung aus Smartphone und Tablet ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Aber das One Max gibt sich gr\u00f6\u00dfte M\u00fche, dass man solche Riesen-Smartphones als praktisch empfindet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Auch wenn die \u201ePhablets\u201c schon l\u00e4nger auf dem Markt sind, gibt es immer noch Kollegen, die man damit \u00fcberraschen kann. Die Reaktion lautet dann in etwa \u201eWas ist das denn f\u00fcr ein Riesending?\u201c, dann nimmt jemand das Ger\u00e4t in die Hand, f\u00fchrt es ans Ohr und simuliert ein Telefongespr\u00e4ch. \u201eSieht ja total bescheuert aus\u201c, hei\u00dft es dann. Der Hinweis, dass das HTC One Max noch in eine Hosen- und erst recht in eine Jackentasche passe, macht den einen oder anderen aber doch neugierig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/sony-xperia-z-und-htc-one-im-test-nicht-mit-allen-wassern-gewaschen-12140571.html\" target=\"_blank\">HTC hatte Anfang dieses Jahres sein neues Smartphone-Flaggschiff One vorgestellt, das nun der kleine Bruder des aktuellen Modells geworden ist<\/a>. Schon Mitte des Jahres kam die Mini-Variante des One auf den Markt und nun halten wir das \u201eOne Max\u201c in H\u00e4nden, das in die Kategorie der Phablets geh\u00f6rt. Alle drei Varianten haben das gleiche elegante Design: silberfarbenes Alugeh\u00e4use, durchbrochen von wei\u00dfen Plastikeins\u00e4tzen. Beim One &#8211; und auch beim Mini &#8211; faszinierte diese Gestaltung besonders, weil das Geh\u00e4use aus einem Guss war. Die Industrie nennt das \u201eUnibody\u201c-Geh\u00e4use.<\/p>\n<h2>Leider mit Blechdeckel<\/h2>\n<p>Dieses Design gibt es nicht mehr beim One Max. Das hat uns anfangs gest\u00f6rt, weil es weniger wertig wirkt. Das Ger\u00e4t hat auf der R\u00fcckseite einen Alu-Deckel, den man wie etwa bei Samsung-Ger\u00e4ten abnehmen kann. Diesen Handgriff muss man machen, um die SIM-Karte und Micro-SD-Karte einzusetzen und zu wechseln, was eher selten vorkommt. Ein bisschen Schieben und Dr\u00fccken und erst dann rastet der Deckel ein. Das Problem ist aber ein anderes: Der Deckel schlie\u00dft nicht ganz dicht ab und steht an drei Stellen &#8211; zwar minimal, aber unsch\u00f6n &#8211; etwas ab. Er ist zudem &#8211; wie beim HTC One &#8211; leicht gew\u00f6lbt. Legt man das Ger\u00e4t auf den Tisch, um darauf zu tippen, wippt es hin und her.<\/p>\n<p>                \t                                                <!--\/\/ End Fullscreen Foto \/\/-->    <\/p>\n<p>Das One Max l\u00e4sst sich auch \u00fcber den Browser einrichten. Das ist etwas ungew\u00f6hnlich, macht aber durchaus Sinn. Nach dem Einschalten wird nach wenigen Schritten ein Link generiert, mit dessen Hilfe man sich per Internet anmeldet und das Ger\u00e4t so konfiguriert. HTC zeigt schon an dieser Stelle, dass seine Vorstellung von Android nah am \u201eGoogle-Original\u201c ist. Man wird nicht wie bei Samsung mit zus\u00e4tzlichen Apps und Sonderfunktionen \u00fcberfrachtet, sondern kann sein Betriebssystem \u00fcbersichtlich und minimalistisch gestalten. Es gibt zwar auch eigene HTC-Apps, doch die sind angenehm im Hintergrund versteckt.<\/p>\n<h2>Oberfl\u00e4che Sense gef\u00e4llt immer noch<\/h2>\n<p>Die Sense-Oberfl\u00e4che gef\u00e4llt in der Version 5.5 immer noch. Sie ist sehr \u00fcbersichtlich gestaltet und hat Funktionen von vorherigen Android-Versionen integriert. Sense macht einfach einen aufger\u00e4umten, unaufgeregten und freundlichen Eindruck. Auf dem Ger\u00e4t l\u00e4uft Android 4.3 (Jelly Bean). So gibt es etwa festgelegte Ordner f\u00fcr Medien, Google-Anwendungen, Produktivit\u00e4t oder Extras. Die Ansicht verl\u00e4uft vertikal. HTC beschr\u00e4nkt sich immer noch auf zwei Buttons, den f\u00fcr \u201eZur\u00fcck\u201c und \u201eHome\u201c. Mit Doppelklicks und 2-Finger-Wischern hat man volle Android-Funktionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>                \t                                                <!--\/\/ End Fullscreen Foto \/\/-->    <\/p>\n<p>Die sehr praktische App f\u00fcr die Fernbedienung des Fernsehers ist auch wieder mit an Bord. Mit Hilfe der Infrarot-Schnittstelle wandelt sich das Max zu einer vollst\u00e4ndigen Fernbedienung f\u00fcr den heimischen Fernseher. Mit dieser App ist zudem eine Programmvorschau verkn\u00fcpft. Die Anwendung l\u00e4sst sich konfigurieren, indem Kabelanbieter und Marke des TV-Ger\u00e4ts angegeben werden.<\/p>\n<h2>Kritzeln und Streichen<\/h2>\n<p>Neu ist die Kritzeln-App. Ein Art Notizzettel nimmt Befehle per Tastatur oder Fingergekritzel entgegen. Im Alltag ist diese App ganz praktisch f\u00fcr den schnellen Einkaufszettel. Es lassen sich auch Fotos einf\u00fcgen, alles ordnet sich linear untereinander. Kritzeln erinnert ein bisschen an Evernote. Dorthin kann man \u00fcbrigens die Kritzeleien auch schicken.<\/p>\n<p>Ebenfalls neu ist der Fingerabdruck-Sensor auf der R\u00fcckseite des Ger\u00e4ts unterhalb der Kamera. Um ihn zu aktivieren, muss der Nutzer f\u00fcnf Mal mit dem gleichen Finger \u00fcber den Sensor streichen. Zur Sicherheit gibt man noch ein Passwort ein. Was der Fingerabdruck beim Einschalten des Ger\u00e4ts bewirken soll, l\u00e4sst sich ausw\u00e4hlen: Entsperren, Kamera-App, \u00dcbersicht aller Apps etc.<\/p>\n<h2>Ordentliches Display und sehr gute Kamera<\/h2>\n<p>Das Display mit Full-HD-Aufl\u00f6sung und einer Gr\u00f6\u00dfe von 5,9 Zoll wirkt sehr ordentlich. Es hat gute Kontraste, spiegelt nicht so stark wie die anderer Hersteller. Daf\u00fcr sind die Farben nicht so brillant wie etwa beim Samsung Note 3. Die Kamera ist schon wie beim One mit minderer Aufl\u00f6sung, aber die Pixel selbst sind gr\u00f6\u00dfer und dadurch lichtempfindlicher. Diese technischen Details wirken sich sichtbar auf die Bilder aus. Wir haben Aufnahmen in Innenr\u00e4umen mit k\u00fcnstlichem Licht gemacht und waren von der Qualit\u00e4t \u00fcberrascht. Sie sind lichtstark, kontrastreich und rauscharm.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger wir das HTC One Max im Alltag nutzten, umso mehr war der \u00c4rger \u00fcber die abnehmbare R\u00fcckseite verflogen. Es liegt gut in der Hand, passt noch in die Jeans und macht insgesamt einen stabilen und wertigen Eindruck. Dieses Phablet \u00fcberzeugt auch durch seine dezente, \u00fcbersichtliche und klare Sense-Oberfl\u00e4che. Die Kamera hat keine Probleme mit Aufnahmen in Innenr\u00e4umen und nach wie vor unschlagbar ist die App, um den Fernseher zu bedienen. Wem es nicht zu bl\u00f6d ist, mit diesen Riesensmartphones am Ohr zu telefonieren, hat ein gro\u00dfz\u00fcgiges Display, das einige Anwendungen \u00fcbersichtlicher macht und zur Not auch als Mini-Fernseher dienen kann.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/smartphone-htc-one-max-noch-ein-tablet-zum-telefonieren-12680057.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/smartphone-htc-one-max-noch-ein-tablet-zum-telefonieren-12680057.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HTC hat jetzt auch ein Phablet. Die Mischung aus Smartphone und Tablet ist gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. 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