{"id":20458,"date":"2013-11-27T14:00:29","date_gmt":"2013-11-27T14:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=20458"},"modified":"2013-11-27T14:00:29","modified_gmt":"2013-11-27T14:00:29","slug":"deutschland-bleibt-groster-zahlmeister-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=20458","title":{"rendered":"Deutschland bleibt gr\u00f6\u00dfter Zahlmeister der EU"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland hat im vergangenen Jahr unter dem Strich abermals mehr als alle anderen EU-Mitglieder zur Finanzierung des Haushalts gezahlt. Dabei ist der deutsche Beitrag im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gestiegen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Deutschland hat auch im vergangenen Jahr wieder den mit Abstand gr\u00f6\u00dften Beitrag zur Finanzierung des Haushalts der Europ\u00e4ischen Union gezahlt. Der Nettobeitrag, also die Differenz zwischen den Beitragszahlungen und den R\u00fcckfl\u00fcssen aus den diversen EU-Fonds, stieg 2012 auf beinahe 12 Milliarden Euro, wie die EU-Kommission nun in Br\u00fcssel mitteilte. Im Vorjahr hatte der Nettobeitrag noch bei 9 Milliarden Euro gelegen.<\/p>\n<p>Hinter Deutschland zahlt Frankreich mit 8,3 Milliarden Euro den zweith\u00f6chsten Beitrag vor Gro\u00dfbritannien, das trotz seines Rabattes auf die Beitr\u00e4ge immer noch 7,4 Milliarden Euro mehr nach Br\u00fcssel \u00fcberwiesen hat als es von der EU zur\u00fcckerhalten hat.<\/p>\n<p>Ein etwas anderes Bild ergibt sich, wenn der Nettobeitrag eines EU-Landes ins Verh\u00e4ltnis zu seiner Wirtschaftsleistung gesetzt wird. Dann ist die Belastung f\u00fcr die Schweden und D\u00e4nen am h\u00f6chsten. Der schwedische Nettobeitrag im Verh\u00e4ltnis zum Bruttonationaleinkommen lag 2012 bei 0,46 Prozent, der d\u00e4nische bei 0,45 Prozent. Deutschland folgt mit 0,44 Prozent auf dem dritten Rang. Der EU-Haushalt hatte 2012 insgesamt ein Volumen von 136 Milliarden Euro. Knapp drei Viertel davon flie\u00dfen in die Agrar- und Strukturf\u00f6rderung. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/einigung-ueber-milliardenausgaben-kompromiss-im-eu-haushaltsstreit-12660377.html\">Finanziert wird der EU-Haushalt zum gro\u00dfen Teil durch Beitr\u00e4ge der Mitgliedstaaten<\/a>. Nur knapp 12 Prozent der Einnahmen stammen aus den sogenannten traditionellen Eigenmitteln, was vor allem Zolleinnahmen sind.<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge der traditionellen gro\u00dfen Nettozahler seien gestiegen, da der EU-Haushalt auf Solidarit\u00e4t ausgelegt sei, teilte die Europ\u00e4ische Kommission mit. Haushaltskommissar Janusz Lewandowski stand nicht f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung. Die Kommission ist vor einigen Jahren dazu \u00fcbergangen, keine Pressekonferenzen mehr zu dem allj\u00e4hrlichen Bericht \u00fcber die EU-Finanzen und Nettozahlerpositionen der Staaten abzuhalten, weil sie das Thema f\u00fcr politisch zu heikel h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten profitiert vom EU-Haushalt haben 2012 Polen, das 12 Milliarden Euro mehr aus Br\u00fcssel erhielt, als es einzahlte, sowie die Krisenl\u00e4nder Portugal (5 Milliarden Euro), Griechenland (4,5 Milliarden Euro) und Spanien (4 Milliarden Euro). Portugal und Polen erhalten damit EU-Mittel im Wert von mehr als 3 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. In Griechenland liegt der Anteil bei 2,3 Prozent.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/haushalt-deutschland-bleibt-groesster-zahlmeister-der-eu-12683268.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/haushalt-deutschland-bleibt-groesster-zahlmeister-der-eu-12683268.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland hat im vergangenen Jahr unter dem Strich abermals mehr als alle anderen EU-Mitglieder zur Finanzierung des Haushalts gezahlt. Dabei ist der deutsche Beitrag im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gestiegen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2058,303,304],"tags":[264,266,284,288,409,481,1005],"class_list":["post-20458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-home","category-wirtschaft","category-wirtschaftspolitik","tag-brussel","tag-deutschland","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-frankreich","tag-grosbritannien","tag-haushalt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20458"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20458\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}