{"id":19942,"date":"2013-11-14T16:28:43","date_gmt":"2013-11-14T16:28:43","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=19942"},"modified":"2013-11-14T16:28:43","modified_gmt":"2013-11-14T16:28:43","slug":"ks-und-merck-uberzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=19942","title":{"rendered":"K+S und Merck \u00fcberzeugen"},"content":{"rendered":"<p>Neue Rekordhochs an der Wall Street haben dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag Auftrieb gegeben. Zugleich setzt sich die Berichtssaison fort und lieferte Gr\u00fcnde f\u00fcr Frust, aber insbesondere auch f\u00fcr Freude.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Deutschlands Leitindex gewinnt 0,9 Prozent auf 9133 Punkte hinzu, w\u00e4hrend der breite F.A.Z.-Index ein Plus von 0,89 Prozent auf 1924,23 Punkte verbucht. Die guten Vorgaben aus den USA befl\u00fcgelten zun\u00e4chst die B\u00f6rsen in Asien und sorgen nun auch europaweit f\u00fcr Kursgewinne.<\/p>\n<p>                \t                <script type=\"text\/javascript\">ajaxRenderFinanzModul(\"\/\", \"7.2494306\", \"fdl_16963161\", false, \"\", \"article\", \"\")-<\/script><\/p>\n<p>Aussagen derdesignierten Fed-Notenbankchefin Janet Yellen h\u00e4tten die Risikofreude der Anleger wieder verst\u00e4rkt, sagte Dirk Gojny von der National-Bank. Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten sind nach Einsch\u00e4tzung der Fed-Vizechefin weiter deutlich unter ihrem Potenzial. Das ging aus einem von der US-Notenbank am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Redemanuskriptmanuskript hervor.<\/p>\n<p>Die Aussicht auf eine lang anhaltende lockere Geldpolitik Amerikas hat den Euro gest\u00fctzt. Der Euro stieg in der Nacht kurzzeitig auf 1,3497 Dollar, den h\u00f6chsten Stand seit einer Woche. Am Morgen notierte er mit 1,3466 Dollar leicht unter dem New Yorker Schlusskurs vom Vortag. \u201eYellen scheint sehr vorsichtig zu sein, was eine R\u00fcckf\u00fchrung der milliardenschweren Anleihenk\u00e4ufe der Fed betrifft\u201c, sagte Teppei Ino von der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ in Singapur. Allerdings habe sie sich in ihrer Rede sehr allgemein ausgedr\u00fcckt, so dass Anleger nun auf weitere Details hofften, wenn sie vor den Senatsausschuss trete.<\/p>\n<h2>K+S gesucht<\/h2>\n<p>Unter den Dax-Werten galt die Aufmerksamkeit den Gesch\u00e4ftsberichten von K+S, Merck und RWE. Mit einem Kurssprung von 3,33 Prozent erobern die Anteilsscheine des D\u00fcngemittel- und Salzproduzenten K+S <sdf.etr> die Index-Spitze. <\/sdf.etr><\/p>\n<p>                \t                <script type=\"text\/javascript\">ajaxRenderFinanzModul(\"\/\", \"7.2494517\", \"fdl_16963162\", false, \"\", \"article\", \"\")-<\/script><\/p>\n<p><sdf.etr>Laut einem H\u00e4ndler<\/sdf.etr> lag dies vor allem an dem angek\u00fcndigten Sparprogramm, das deutlicher als erwartet ausgefallen sei. In den kommenden drei Jahren sollen die Kosten um insgesamt 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Zahlen seien zudem zum Teil ebenfalls etwas besser ausgefallen und K+S habe nun einen konkreten Ausblick f\u00fcr das laufende Jahr gegeben.<\/p>\n<p>Erfolge beim Konzernumbau und die Nachfrage aus den Schwellenl\u00e4ndern sorgten im abgelaufenen Jahresviertel beim Pharma- und Chemiekonzern Merck <mrk.etr> f\u00fcr R\u00fcckenwind. Vorstandschef<\/mrk.etr> Karl-Ludwig Kley hob daher die Jahresprognose f\u00fcr das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) an, was der Aktie ein Plus von rund einem Prozent beschert. Das Haar in der Suppe sei allerdings der Umsatz des Multiple-Sklerose-Medikaments Rebif, der den allgemein guten Zahlen einen D\u00e4mpfer versetze, hie\u00df es seitens eines B\u00f6rsianers.<\/p>\n<h2>RWE-Ausblick entt\u00e4uscht<\/h2>\n<p>Die Papiere des Versorgers RWE <rwe.etr> hingegen brechen nach<\/rwe.etr> Zahlen um rund f\u00fcnf Prozent ein. Am Markt wurde insbesondere auf den <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/verluste-mit-kraftwerken-rwe-streicht-weitere-6750-stellen-12663668.html\">schw\u00e4cher als erwarteten Ausblick<\/a> auf 2014 verwiesen.<\/p>\n<p>                \t                <script type=\"text\/javascript\">ajaxRenderFinanzModul(\"\/\", \"7.2494515\", \"fdl_16963163\", false, \"\", \"article\", \"\")-<\/script><\/p>\n<p>Angesichts stark schrumpfender Gewinne baut der Konzern daher nun wohl weiter erheblich Personal ab. Bis 2016 sollen nochmals 6.750 Stellen wegfallen oder durch Verkauf abgegeben werden, davon allein 4.750 in Deutschland, wie aus Konzernkreisen anl\u00e4sslich der Quartalsbilanz verlautete.<\/p>\n<p>Im M-Dax b\u00fc\u00dfen die Aktien des Versicherers Talanx <tlx.etr> als<\/tlx.etr> schw\u00e4chster Wert 0,61 Prozent ein und litten vor allem unter einem entt\u00e4uschenden Nettogewinn von 121 Millionen Euro. Die Salzgitter-Papiere <szg.etr> geh\u00f6ren mit einem moderaten Plus von<\/szg.etr> 0,32 Prozent ebenfalls zu den weniger gefragten Aktien. Laut einem H\u00e4ndler waren die Zahlen des Stahlh\u00e4ndlers etwas schw\u00e4cher als vom Markt erwartet gefallen.<\/p>\n<p>Nordex<ndx1.etr> sprangen im Tec-Dax nach ihren j\u00fcngsten,<\/ndx1.etr> kr\u00e4ftigen Kursverlusten nun wieder um 8,41 Prozent hoch. Der Hamburger Windkraftanlagenbauer sieht sich auf gutem Weg zum Jahresziel 2013 und hob seine Sch\u00e4tzung f\u00fcr den Auftragseingang.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/marktbericht-k-s-und-merck-ueberzeugen-12663688.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/marktbericht-k-s-und-merck-ueberzeugen-12663688.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Rekordhochs an der Wall Street haben dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag Auftrieb gegeben. 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