{"id":19840,"date":"2013-11-05T15:55:25","date_gmt":"2013-11-05T15:55:25","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=19840"},"modified":"2013-11-05T15:55:25","modified_gmt":"2013-11-05T15:55:25","slug":"eu-kommission-so-bekommt-frankreich-den-staatshaushalt-nicht-in-den-griff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=19840","title":{"rendered":"EU-Kommission: So bekommt Frankreich den Staatshaushalt nicht in den Griff"},"content":{"rendered":"<p>Paris muss mehr tun, um wie vereinbart das Haushaltsdefizit zur\u00fcckzuf\u00fchren, sagt die EU-Kommission in ihrem neuen Gutachten. Allerdings habe die W\u00e4hrungsunion insgesamt die wirtschaftliche Trendwende geschafft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Frankreich und Spanien k\u00e4mpfen weiter damit, ihre Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen. Die EU-Kommission geht davon aus, dass gerade Paris es nicht schaffen wird, wie vereinbart sein Haushaltsdefizit im \u00fcbern\u00e4chsten Jahr auf die Maastricht-Grenze von 3 Prozent der Wirtschaftsleistung zu verringern.<\/p>\n<p>Stattdessen erwartet die EU-Kommission in ihrem aktuellen Herbstgutachten, dass die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft des L\u00e4nderbundes im Jahr 2015 ein Haushaltsdefizit von 3,7 Prozent erzielen wird &#8211; sofern die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/neues-gesetz-frankreich-bestraft-unternehmer-fuer-fabrikschliessungen-12600769.html\">franz\u00f6sische Regierung ihre derzeitige Politik<\/a> fortsetzt. F\u00fcr Spanien, das 2016 wieder die Drei-Prozent-Marke einhalten muss, wird f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr ein Defizit von 5,9 Prozent angenommen und f\u00fcr 2015 der noch gr\u00f6\u00dfere Wert von 6,6 Prozent.<\/p>\n<p>Unter dem Strich gehe die \u00f6ffentliche Neuverschuldung in der W\u00e4hrungsunion zur\u00fcck, berichtet die EU-Kommission. Zugleich bekr\u00e4ftigte W\u00e4hrungskommissar Olli Rehn fr\u00fchere Vorhersagen, wonach Europa die Rezession hinter sich lasse: \u201eDie Budget-Konsolidierung und Strukturreformen, die in Europa unternommen wurden, haben die Grundlage f\u00fcr die Erholung geschaffen.\u201c<\/p>\n<h2>Deutschland w\u00e4chst \u00fcberdurchschnittlich<\/h2>\n<p>Weiter sagte er: \u201eEs gibt zunehmend Anzeichen, dass die europ\u00e4ische Wirtschaft einen Wendepunkt erreicht hat.\u201c Es sei aber \u201enoch zu fr\u00fch, den Sieg zu verk\u00fcnden\u201c, warnte er. Die Arbeitslosigkeit, die derzeit vielerorts rekordhoch ist, befinde sich weiter auf einem nicht hinnehmbaren Niveau.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr war die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/manager-umfrage-euro-industrie-erholt-sich-sehr-langsam-12647388.html\">Wirtschaft des Euroraums erstmals seit eineinhalb Jahren wieder gewachsen<\/a>. Dennoch geht die EU-Kommission weiter<br \/>davon aus, dass die Wirtschaft in den Eurol\u00e4ndern im Gesamtjahr 2013 unterm Strich um 0,4 Prozent schrumpft. F\u00fcr das n\u00e4chste Jahr kappte sie ihre Prognose minimal und erwartet ein Wachstum von 1,1 (bisher: 1,2) Prozent. F\u00fcr 2015 sagt die Kommission eine Wachstumsrate des  Bruttoinlandsproduktes von 1,7 Prozent an.<\/p>\n<p>Wegen der eingetr\u00fcbten Konjunkturaussichten in Schwellenl\u00e4ndern wie China werde der W\u00e4hrungsraum nur allm\u00e4hlich zu \u201esolidem Wachstum\u201c zur\u00fcckkehren. Gr\u00f6\u00dfter Wachstumstreiber sei die Binnenkonjunktur. F\u00fcr Deutschland wird 2014 ein \u00fcberdurchschnittliches Plus von 1,7 erwartet, im \u00fcbern\u00e4chsten Jahr sollen es dann 1,9 Prozent sein.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/herbstgutachten-eu-kommission-so-bekommt-frankreich-den-staatshaushalt-nicht-in-den-griff-12649111.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/herbstgutachten-eu-kommission-so-bekommt-frankreich-den-staatshaushalt-nicht-in-den-griff-12649111.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paris muss mehr tun, um wie vereinbart das Haushaltsdefizit zur\u00fcckzuf\u00fchren, sagt die EU-Kommission in ihrem neuen Gutachten. 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