{"id":19010,"date":"2011-12-05T16:09:59","date_gmt":"2011-12-05T16:09:59","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=19010"},"modified":"2011-12-05T16:09:59","modified_gmt":"2011-12-05T16:09:59","slug":"amerikas-arktis-armageddon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=19010","title":{"rendered":"Amerikas Arktis-Armageddon"},"content":{"rendered":"<p>Schlechte Neuigkeiten sind Gegenstand und Gesch\u00e4ftsgrundlage der Klimapolitik. Auch in Durban gibt es reichlich davon. Eine davon kommt aus dem Nordpolargebiet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">+++ 3. Dezember. Ist die Arktis klimatisch und damit \u00f6kologisch schon umgekippt? Das Jahr 2006 war der Wendepunkt, spekuliert die amerikanische Nationalbeh\u00f6rde f\u00fcr Ozean- und Atmosph\u00e4renforschung NOAA in ihrem neuesten, von weltweit 121Autoren abgefassten Bericht \u201eArctic Report Card\u201c: Seit f\u00fcnf Jahren herrschten im Nordpolargebiet meteorologische und klimatische Bedingungen, die sich in vielerlei Hinsicht vom Zustand davor unterschieden. Mitautor Don Perovich wird von der Pressekonferenz mit dem Satz zitiert: \u201eWir haben ein neues Normal.\u201c <br \/>Aufgelistet werden im Einzelnen: die fortgesetzte Abnahme der Meereisdicke, die extremen Eisschmelzen in den Sommermonaten seit dem Rekordjahr 2007, die Erw\u00e4rmung der oberen Ozeanschichten, die Abnahme des Salzgehaltes in den oberen Meeresschichten. Die Folgen sind: Die Arktis wird immer dunkler, die Land- und Eisfl\u00e4chen reflektieren immer weniger Sonnenlicht ins All zur\u00fcck und beschleunigen damit den Erw\u00e4rmungstrend insbesondere im Sommer, die Tundra wird gr\u00fcner, die Temperaturen im Permafrostboden steigen. Das Phytoplankton hat zudem seither um 20 Prozent zugenommen, auf der anderen Seite ist der Lebensraum von Eisb\u00e4ren und Walrusse deutlich geschrumpft. 7 von 19 Eisb\u00e4r-Populationen nehmen ab. Hinzu kommt seit 2010 eine Verlagerung der des polaren Wirbels in der h\u00f6heren Atmosph\u00e4re, was zu einer Verlagerung des Jetstream s\u00fcdw\u00e4rts gef\u00fchrt und den Erw\u00e4rmungstrend \u00fcber Gr\u00f6nland und Nordostkanada gef\u00fchrt haben soll.<br \/>Allein Gr\u00f6nland hat dem Bericht zufolge seit 2010 430 Milliarden Tonnen Eis verloren, 39 seiner gr\u00f6\u00dften Eisschilde sind um 1370 Quadratkilometer an Fl\u00e4che eingeb\u00fc\u00dft, das sind 22mal die Fl\u00e4che Manhattans.<br \/>Das wiederum hat den obersten Dienstherr der Forschungsbeh\u00f6rde, Pr\u00e4sident Barack Obama, in seiner klimapolitischen Winterruhe aufgeschreckt. Manhattan d\u00fcrfe nicht sterben, lie\u00df er durch seinen Sprecher verlauten, nach dem Verlust der Zwillingst\u00fcrme und Tausender Menschenleben durch kriminelle Elemente von au\u00dfen m\u00fcsse jetzt endlich Schluss sein mit dem Morden in Manhattan. Umgehend wurde deshalb Energieminister Steven Chu aus seinem Winterschlaf geweckt und zusammen mit einem Sondergesandten f\u00fcr Umweltterrorangelegenheiten nach Durban geschickt. Ziel der Mission: Der versammelten Staatengemeinschaft einen unterschriftsreifen Adhoc-Klimavertrag aufzuzwingen, in dem jedem Land, das wie China und Indien keinen direkten polaren Zugang hat, die Null-Emission vorgeschrieben wird. Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen sei der Plan noch durch den Arktisanrainer D\u00e4nemark in letzter Minute vereitelt worden Diesmal werde er den krisenuntauglichen Europ\u00e4ern nicht mehr klein beigeben. Bei Zuwiderhandlungen gegen das Manhattan-Klimaprotokoll droht Amerika mit der Zerst\u00f6rung der nationalen Energieinfrastrukturen in dem betreffenden Land. +++  <\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/klima\/klimaticker\/klimaticker-amerikas-arktis-armageddon-11551630.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/klima\/klimaticker\/klimaticker-amerikas-arktis-armageddon-11551630.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlechte Neuigkeiten sind Gegenstand und Gesch\u00e4ftsgrundlage der Klimapolitik. Auch in Durban gibt es reichlich davon. 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