{"id":18972,"date":"2013-05-18T16:09:53","date_gmt":"2013-05-18T16:09:53","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18972"},"modified":"2013-05-18T16:09:53","modified_gmt":"2013-05-18T16:09:53","slug":"wenn-der-appetit-unbezwingbar-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18972","title":{"rendered":"Wenn der Appetit unbezwingbar ist"},"content":{"rendered":"<p>In der Neufassung des amerikanischen Psychiatrie-Handbuchs DSM-5 ist erstmals von Verhaltenss\u00fcchten die Rede. Werden wir bald neu \u00fcber Adipositas denken und die Diagnose \u201eFood Addiction\u201c in Betracht ziehen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Lisa Sellers hat ihr Haus in North Carolina in den vergangenen Jahren nicht mehr verlassen. Ihr neunzehnj\u00e4hriger Sohn bringt ihr alles, was sie braucht: Pro Tag sind das mehrere Sch\u00fcsseln Cornflakes, au\u00dferdem Hamburger, Pommes, Kekse, Schokolade, Kuchen, Chips, chinesisches Fastfood und Cola. Mit 39 Jahren wiegt Sellers 315 Kilogramm. T\u00e4glich verzehrt sie Nahrungsmittel, die mehr als 9000 Kalorien entsprechen. Sellers wurde in den Vereinigten Staaten durch eine Fernsehdokumentation bekannt, auf Youtube ist einer der Filme \u00fcber sie bisher 800 000 Mal angeklickt worden. Die 39-J\u00e4hrige schildert ihre Gef\u00fchle darin offen und bisweilen voller Trauer. Besonders bewegt wirkt sie, als sie beschreibt, wie eine Freundin in die Drogensucht abrutschte und daf\u00fcr ihr Leben und ihre Familie aufgab. \u201eWie k\u00f6nnte ich \u00fcber sie urteilen\u201c, sagt sie und beginnt zu weinen. \u201eIch habe ja selbst mein Leben f\u00fcr das Essen aufgegeben.\u201c<\/p>\n<p>Aus dem Off kommentiert eine Sprecherin: \u201eWie jeder S\u00fcchtige w\u00fcrde Lisa alles f\u00fcr den n\u00e4chsten Kick tun.\u201c Das ist leicht dahingesagt, aber es f\u00fchrt zu einer bis heute ungekl\u00e4rten Frage, die sowohl Wissenschaftler als auch Gegner der Lebensmittelindustrie umtreibt: Kann Essen im eigentlichen Sinne s\u00fcchtig machen? Die \u00fcberarbeitete Fassung des amerikanischen Handbuchs der psychiatrischen Diagnosen DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders), die am Samstag w\u00e4hrend der Jahrestagung der American Psychiatric Association in San Francisco ver\u00f6ffentlicht werden wird, schafft nun eine neue Grundlage f\u00fcr die Debatte. Erstmals taucht n\u00e4mlich eine \u201eVerhaltenssucht\u201c unter den Diagnosen der Kategorie auf, die sich mit den S\u00fcchten befasst: die Spielsucht. Auch die Kategorie selbst, unter der die S\u00fcchte klassifiziert sind, \u00e4ndert ihren Namen: Von \u201eSubstance-Related Disorders\u201c zu \u201eSubstance Use and Addictive Disorders\u201c. Urspr\u00fcnglich hatte sogar der Vorschlag \u201eAddiction and Related Disorders\u201c im Raum gestanden.<\/p>\n<h2>Ein erweiterter Suchtbegriff<\/h2>\n<p>\u201eDer Begriff Sucht wird erweitert um nicht stoffgebundene S\u00fcchte\u201c, erkl\u00e4rt Johannes Hebebrand, der Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universit\u00e4t Duisburg-Essen. \u201eDas erlaubt es, in Betracht zu ziehen, dass auch ein Verhalten wie das von Lisa Sellers als Sucht deklariert werden k\u00f6nnte.\u201c Hebebrand hat auf dem Kongress der deutschen Fachgesellschaft f\u00fcr Psychiatrie (DGPPN) im vergangenen November einen Vortrag \u00fcber \u201eFood Addiction\u201c gehalten, in dem er auch ein Video von Lisa Sellers zeigte, und das Ph\u00e4nomen im vergangenen Jahr im Journal \u201eObesity Facts\u201c diskutiert (doi:10.1159\/000338310).<\/p>\n<p>\u201cFood Addiction\u201c wird es in dem am Samstag erscheinenden Werk DSM-5 als Diagnose nicht geben. Allerdings hat es die Internetsucht in den Forschungsanhang, die Sektion III, geschafft, Kaufsucht wurde zumindest intensiv diskutiert. Ihnen und der Ess-Sucht ist eins gemeinsam: Sollten sie als Verhaltenss\u00fcchte m\u00f6glicherweise in einigen Jahren in der n\u00e4chsten Fassung, DSM-6, offiziell zu Diagnosen erkl\u00e4rt werden, hat das gravierende gesellschaftliche Folgen. Nicht nur der einzelne Betroffene wird dann anders behandelt werden. Die Produktion von Nahrungsmitteln m\u00fcsste mit demselben kritischen Blick reguliert werden wie die von Tabak. Und w\u00e4hrend derzeit auf jeder Zigarettenschachtel kleine Schilder kleben, auf denen beispielsweise steht \u201eRauchen kann t\u00f6dlich sein\u201c, m\u00fcsste dann wohl eigentlich \u00fcber der gesamten Supermarktk\u00fchltheke ein Banner h\u00e4ngen mit der Aufschrift: \u201eDie Vielfalt von schnell verf\u00fcgbaren Lebensmitteln, die wir heute haben, kann einzelne Menschen s\u00fcchtig machen.\u201c<\/p>\n<h2>Stress und Nahrung im \u00dcberfluss<\/h2>\n<p>Es w\u00e4re ein neuer Zugang, um der Volkskrankheit Adipositas zu begegnen. Nach jetzigem Forschungsstand spricht vieles daf\u00fcr, dass die moderne Lebensweise f\u00fcr das grassierende \u00dcbergewicht verantwortlich ist. \u201eBei jedem Betroffenen sind aber wahrscheinlich eine ganze Reihe verschiedener Faktoren urs\u00e4chlich: Stress, mangelnde Bewegung, bei manchen ist es auch das vielf\u00e4ltige Angebot an schmackhaften und preiswerten Nahrungsmitteln\u201c, sagt Hebebrand. \u201eEine neue Diagnose Food Addiction w\u00fcrde nun die Verantwortung externalisieren, sie vom Individuum wegschieben.\u201c Zur Geschichte der Diagnosekategorie der Suchterkrankungen w\u00fcrde das passen. Noch in der ersten Fassung des DSM im Jahr 1952 firmierten Alkohol- und Drogensucht unter den \u201eSociopathic Personality Disturbances\u201c, sie wurden als Ausdruck moralischer Schw\u00e4che gesehen. Erst in sp\u00e4teren Fassungen fiel diese Einordnung weg, man ber\u00fccksichtigte zudem soziale und kulturelle Faktoren.<\/p>\n<p>\u201cDieselbe Diskussion, wie sie historisch stattfand, vollzieht sich jetzt bei der Ess-Sucht\u201c, sagt Hebebrand. Doch es bleiben gravierende Unterschiede zu anderen S\u00fcchten. Essen muss jeder, beim Konsum von Alkohol oder Nikotin sieht das anders aus. Zudem essen Menschen wie Lisa Sellers viele verschiedene Produkte, sie sind nicht abh\u00e4ngig von einzelnen Substanzen.<\/p>\n<h2>Das Belohnungssystem reagiert<\/h2>\n<p>Dennoch hat man in den Vereinigten Staaten ein Messinstrument f\u00fcr \u201eFood Addicts\u201c entwickelt, das strukturierten Interviews nachempfunden ist, mit denen Substanzabh\u00e4ngigkeiten diagnostiziert werden: den Fragebogen \u201eYale Food Addiction Scale\u201c. Zudem gibt es Belege daf\u00fcr, dass schmackhafte Nahrung das Belohnungssystem im Gehirn auf \u00e4hnliche Weise stimuliert wie s\u00fcchtig machende Substanzen. Beteiligt sind unter anderem der orbitofrontale Kortex, die Amygdala und das Striatum. Magnetresonanztomographische Untersuchungen wiesen bei \u00dcbergewichtigen eine \u00fcberdurchschnittlich hohe Aktivit\u00e4t in diesen Strukturen als Reaktion auf Bilder von delikatem Essen nach. Wenn das \u00dcbergewicht fortschreitet, scheint das Belohnungssystem allerdings immer weniger sensibel zu reagieren, so dass m\u00f6glicherweise immer gr\u00f6\u00dfere Mengen verzehrt werden m\u00fcssen &#8211; das legt zumindest eine gro\u00dfe \u00dcbersichtsstudie in der Zeitschrift \u201eNeuron\u201c nahe (doi:10.1016\/j.neuron.2011.02.016).<\/p>\n<p>Das Feld der Verhaltenss\u00fcchte entwickelt sich insgesamt rasant, im M\u00e4rz fand in Budapest der erste internationale Kongress zu \u201eBehavioral Addictions\u201c statt. Die Psychologin Elisabeth Ardelt-Gattinger von der Universit\u00e4t Salzburg stellte hier Ergebnisse ihrer Studien mit neun bis achtzehn Jahre alten \u00fcbergewichtigen Kindern und Jugendlichen vor, die sie mit einem Fragebogen interviewte, der die Kriterien f\u00fcr eine Abh\u00e4ngigkeit im geltenden DSM und in der ICD-10, dem Diagnose-Handbuch der WHO, auf das Essverhalten anwendete. Die Salzburger Gruppe konnte bei den Probanden das Gef\u00fchl des \u201eCraving\u201c nachweisen, das massive, unbezwingbare Verlangen nach einem Suchtstoff oder einem Verhalten, in diesem Fall dem Essen. \u201eJe h\u00f6her der Body-Mass-Index bei den Kindern war, desto st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt war das ,Craving\u2019\u201c, sagt Ardelt-Gattinger.<\/p>\n<h2>Fehldiagnosen sind denkbar<\/h2>\n<p>Trotz solcher Befunde kam die deutsche Fachgesellschaft f\u00fcr Psychiatrie im Februar in einem Eckpunktepapier zu den Verhaltenss\u00fcchten zu dem Schluss: \u201ePathologisches Kaufen, exzessives Sexualverhalten und Aspekte von Adipositas k\u00f6nnen in Einzelf\u00e4llen Suchtcharakter annehmen, allerdings reichen die Forschungsbefunde nicht f\u00fcr eine Eingruppierung in die Verhaltenss\u00fcchte aus.\u201c Es muss also auf weitere Neufassungen gewartet werden. Diejenigen, die sich wie Johannes Hebebrand bereits jetzt \u00fcber neue Diagnosen f\u00fcr das DSM-6 Gedanken machen, antizipieren auch schon m\u00f6gliche Fehler und Fahrl\u00e4ssigkeiten, eine Voraussicht, die wohl Folge der kritischen Rezeption der DSM-5-Entstehung in der \u00d6ffentlichkeit ist. Hebebrand verweist etwa auf die seltene, durch eine genetische Mutation bedingte Leptin-Defizienz, die schwerwiegend in die Appetitregulation eingreift. Betroffene haben st\u00e4ndig Hunger und sind vom S\u00e4uglingsalter an stark \u00fcbergewichtig. \u201eDiese Menschen w\u00fcrde man vom Ph\u00e4notyp her m\u00fchelos unter einer neuen St\u00f6rung ,Food Addiction\u2019 klassifizieren\u201c, erkl\u00e4rt Hebebrand. \u201eAber die eigentlich notwendige Therapie w\u00e4re, das Leptin als Medikament zu substituieren. Deshalb ist es so problematisch, den Begriff Sucht unkritisch zu erweitern.\u201c<\/p>\n<p>Was bringt man also in die Welt, wenn man eine solche neue Diagnose schafft? Hebebrand sagt, es gehe um die grundlegende Frage: \u201eBegreife ich Adipositas eher als physiologische Dysregulation oder als Sucht?\u201c Eins ist aber f\u00fcr ihn sicher: \u201eIm Fall von Lisa Sellers reden wir nicht mehr \u00fcber normales Verhalten.\u201c<\/p>\n<h2>Kritischer Blick auf die Industrie<\/h2>\n<p>Kommt man allerdings zu dem Schluss, dass es sich um ein unabh\u00e4ngiges, eigenes St\u00f6rungsbild handelt, und entscheidet man sich daf\u00fcr, hierf\u00fcr die Kategorie Sucht zu w\u00e4hlen, dann sind gesamtgesellschaftliche Folgen denkbar. \u201eBegriffe wie Food Addiction f\u00fchren sozusagen ein weiteres medizinisches Label in die Diskussion \u00fcber Adipositas ein\u201c, sagt Hebebrand. \u201eDas ist f\u00fcr die Gesundheitssysteme interessant, es geht dann etwa darum, ob Operationen angeboten werden m\u00fcssen. Aber es wird dann auch um die Lebensmittelindustrie gehen und die Frage, ob man an dieser Stelle intervenieren kann.\u201c<\/p>\n<p>In seinem Vortrag in Berlin zeigte Hebebrand, dass die Ern\u00e4hrungsindustrie einen auff\u00e4llig geringen Output an Studien aufweist. Das Forschungszentrum des Nestl\u00e9-Konzerns etwa brachte zwischen 1987 und 2012 nur 688 in der Datenbank PubMed gelistete Publikationen hervor, bei 700 Mitarbeitern an f\u00fcnf Standorten im Jahr 2012. Hebebrand verglich dieses Ergebnis mit seiner eigenen Publikationsliste seit 1984, auf der allein 412 Paper stehen. \u201eMan kann nun spekulieren, ob die Konzerne sich zum Beispiel darauf konzentrieren, herauszufinden, wie man einen Hamburger so zusammensetzt, dass Menschen m\u00f6glichst viel davon essen wollen\u201c, sagt Hebebrand. \u201eDas sind Fragen, die darf man haben.\u201c S\u00fcchte seien schwer zu behandeln. \u201eAber man muss eben auch eine gesellschaftliche Diskussion f\u00fchren und gegebenenfalls gesetzliche Regelungen daf\u00fcr schaffen, wie man am Beispiel des Nikotins sehen konnte.\u201c<\/p>\n<h2>Ma\u00dfnahmen gegen neue S\u00fcchte<\/h2>\n<p>Blickt man auf andere potentielle Verhaltenss\u00fcchte und andere L\u00e4nder, dann hat sich hier genau das vollzogen, was nach einer Etablierung der Diagnose \u201eFood Addiction\u201c der Lebensmittelindustrie bl\u00fchen k\u00f6nnte: In Norwegen wurden Gl\u00fccksspielautomaten verlangsamt und die Verluste limitiert- in der Schweiz sind sie in Gastst\u00e4tten verboten. In Deutschland tut sich wenig, allerdings wird \u00fcberlegt, ob man es verbieten sollte, bei Sportveranstaltungen, etwa auf Trikots oder Banden, f\u00fcr das Gl\u00fccksspiel zu werben. Experten f\u00fcr Kaufsucht halten solche Schritte ebenfalls f\u00fcr notwendig. \u201eMan m\u00fcsste Marketingstrategien oder auch Kreditm\u00f6glichkeiten und die ,One Click and Buy\u2019-Buttons im Internet kritisch hinterfragen\u201c, sagt Astrid M\u00fcller, die an der Medizinischen Hochschule Hannover kaufs\u00fcchtige Patienten behandelt.<\/p>\n<p>Noch ist nicht hundertprozentig sicher, welche \u00c4nderungen am Samstag tats\u00e4chlich im Diagnose-Manual DSM-5 auftauchen werden. Die beteiligten Wissenschaftler sind bis zur Publikation zum Schweigen verpflichtet. Aber selbst wenn einzelne Diagnosen wie Ess- und Kaufsucht das Rennen nicht gemacht haben: Die erstmalige Anerkennung der Verhaltenss\u00fcchte ist ein Beispiel daf\u00fcr, dass die Folgen des Manuals \u00fcber seine jeweils aktuelle Fassung hinausreichen. Die T\u00fcr f\u00fcr weitere Diskussionen ist ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin\/esssucht-als-krankheit-wenn-der-appetit-unbezwingbar-ist-12181944.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin\/esssucht-als-krankheit-wenn-der-appetit-unbezwingbar-ist-12181944.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Neufassung des amerikanischen Psychiatrie-Handbuchs DSM-5 ist erstmals von Verhaltenss\u00fcchten die Rede. 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