{"id":18920,"date":"2013-02-20T16:09:32","date_gmt":"2013-02-20T16:09:32","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18920"},"modified":"2013-02-20T16:09:32","modified_gmt":"2013-02-20T16:09:32","slug":"tu-deinem-kopfhorer-etwas-gutes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18920","title":{"rendered":"Tu deinem Kopfh\u00f6rer etwas Gutes"},"content":{"rendered":"<p>Einen guten Kopfh\u00f6rer gekauft? Die Musik liegt auf der Festplatte? Dann g\u00f6nnen Sie sich noch einen Verst\u00e4rker mit Digital-Analog-Wandler. Die liegen zu Recht im Trend.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Es ist ja schon gut: Anspruchsvolle Kopfh\u00f6rer, die man direkt an Smartphone, Tablet, Notebook oder Computer steckt, liefern meist Klang auf ordentlichem Niveau. Doch schon hochohmige Kopfh\u00f6rer sind an solchen Ger\u00e4ten meist zu leise. Auch haben die Abspielger\u00e4te Digital-Analog-Wandler eingebaut, die das Potential der gespeicherten Musik nicht ausreizen. Weil das Angebot und der Verkauf von teuren Kopfh\u00f6rern derzeit signifikant zunimmt, boomt auch der Bereich der Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker mit Digital-Analog-Wandler (DAC). An einem DAC kommen Freunde der digitalen Musik sowieso nicht vorbei. Sie schaffen die Verbindung mit der analogen Welt der Membran, welche die T\u00f6ne immer noch analog erzeugt.<\/p>\n<p>Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker mit Digital-Analog-Wandler haben mehrere Vorteile: Modelle jenseits von 32 Ohm Impedanz bekommen gen\u00fcgend Verst\u00e4rkung, damit sie hinreichend laut an beliebigen Abspielger\u00e4ten geh\u00f6rt werden k\u00f6nnen. Anspruchsvolle Kopfh\u00f6rer entfalten erst mit entsprechender Unterst\u00fctzung ihr Potential. Und der integrierte DAC \u00fcbernimmt die Audiodaten des Smartphones oder Computers via USB-Schnittstelle und wandelt sie selbst in analoge um.<\/p>\n<p>Man spricht dann von asynchroner \u00dcbertragung, weil der Wandler den Takt \u00fcbernimmt und nicht mehr der Chip des Quellger\u00e4ts. Das soll das sogenannte \u201eJitter\u201c verhindern. Dieser Effekt entsteht durch unexakte Messungen der Daten auf dem Computer und der daraus folgenden verf\u00e4lschten Darstellung der originalen Audiodaten. Wie h\u00f6rbar dieser Effekt ist, liegt an vielen Faktoren, er ist auf jeden Fall messbar. Ein externer DAC kann meist noch etwas anderes: hochaufl\u00f6sende Audioformate wie etwa Flac-Files in einer Qualit\u00e4t von bis 24 Bit bei 192 Kilohertz abspielen.<\/p>\n<h2>HRT Streamer und Dragonfly<\/h2>\n<p>Der kleinste gemeinsame Nenner in dieser Gattung sind die Ger\u00e4te <a href=\"http:\/\/www.digital-highend.de\" target=\"_blank\">HRT Streamer<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.audioquest.de\" target=\"_blank\">Dragonfly<\/a>. Die \u201eLibelle\u201c hat die Ma\u00dfe eines kleinen USB-Sticks, der HRT Streamer ist etwa so gro\u00df wie eine Streichholzschachtel. Aufgrund ihrer Kompaktheit eignen sie sich bestens f\u00fcr den Einsatz am Notebook. Sie werden an die USB-Schnittstelle angeschlossen, die Signale \u00fcber einen kleinen Klinkenstecker (3,5 Millimeter) ausgegeben.<\/p>\n<p>High Resolution Technologies hat seinem Streamer sogar noch einen zweiten Ausgang spendiert, an dem etwa Aktivboxen angeschlossen werden k\u00f6nnen. Installiert man die Ger\u00e4te am Rechner, erkennen Betriebssysteme die Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker automatisch. Die Ger\u00e4te werden als Soundkarte angezeigt, die man jeweils als Ausgabemedium ausw\u00e4hlt, sodass alle Audiosignale \u00fcber sie ausgegeben werden.<\/p>\n<p>Klanglich verhalten sich diese beiden Produkte im Vergleich zu den folgenden am unauff\u00e4lligsten und neutralsten. Der HRT Streamer hat leichte Tendenzen, die Mitten etwas mehr zu betonen. Allein diese beiden Kistchen schaffen es, Kopfh\u00f6rer der Oberklasse wie den LCD 2, HD 800 oder T1 anzutreiben.<\/p>\n<h2>Fostex HP-P1<\/h2>\n<p>Obwohl Dragonfly und HRT Streamer ob ihrer Gr\u00f6\u00dfe suggerieren, ausschlie\u00dflich f\u00fcr den mobilen Einsatz geschaffen zu sein, lassen sie sich nicht mit Smartphones verbinden. Daf\u00fcr muss man zu einer anderen Art von Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker greifen. Ein Beispiel ist der <a href=\"http:\/\/www.megaaudio.de\" target=\"_blank\">Fostex HP-P1<\/a>. Produkte aus diesem Bereich sind meist so gro\u00df wie ein Smartphone, f\u00fcr dieses auch vorgesehen und werden als Einheit kompakt \u201ezusammengeschn\u00fcrt\u201c. Das kann mit Textilgummib\u00e4ndern geschehen oder einer passenden Tasche, die dem Fostex beiliegt. Man st\u00f6pselt also das Aufladekabel des iPhone, iPod oder iPad in den Fostex und den Kopfh\u00f6rer in die Ausgangsbuchse. Der Akku des HP-P1 l\u00e4sst dem H\u00f6rer nun zirka sechs bis sieben Stunden die Freiheit, im Zug, am Strand oder zu Fu\u00df seine Musik auf hohem Niveau zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Es gibt zwei Klangfilter. Der erste gef\u00e4llt im Vergleich zum zweiten weniger. Er ist recht analytisch und verliert die Spitzen zuweilen. In Filter 2 klingt der Sound differenziert und dennoch kompakt, bei Rock&#038;amp-Pop-Liedern treten die Bassl\u00e4ufe sch\u00f6n hervor. Die Zuschaltung von Filtern ist sicherlich interessant f\u00fcr all jene, die den unterschiedlichen Klang ihres Kopfh\u00f6rers auf Knopfdruck ver\u00e4ndern wollen.<\/p>\n<h2>Fiio E17 und E09<\/h2>\n<p>Ebenfalls von einem asiatischen Unternehmen, in diesem Fall aus China, stammt ein weiterer portabler Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker. Der <a href=\"http:\/\/www.headsound.de\" target=\"_blank\">Fiio E17 Alpen<\/a> entspricht in der Funktionsweise im Wesentlichen dem Fostex. Er hat allerdings einen optischen und koaxialen Eingang, wohingegen der Fostex einen optischen Ausgang hat. Bei der Akkulaufzeit l\u00e4sst Fiio die Konkurrenz hinter sich, er h\u00e4lt \u00fcber zehn Stunden durch. Das chinesische Unternehmen hat sich zudem etwas Besonderes einfallen lassen. Das f\u00fcr mobile Zwecke entworfene E17-Modell kann kombiniert werden mit dem Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker E09 K Qogir. Dieser agiert dann sozusagen als Dockingstation, die unter anderem die Anschlussm\u00f6glichkeiten erweitert. Die Kombi l\u00e4sst sich dank USB-Schnittstelle auch mit einem Computer oder Notebook nutzen. Der E09-Verst\u00e4rker verwendet einfach den Digital-Analog-Wandler des aufgesteckten E17. Zudem hat der station\u00e4re Teil eine gro\u00dfe Klinkenbuchse (6,3 Millimeter), hinter der entsprechende Kraft steckt, um Kopfh\u00f6rer der Oberklasse auszureizen. An die analogen Cinch-Eing\u00e4nge l\u00e4sst sich beispielsweise ein CD-Player anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wer einen Kopfh\u00f6rer an die Fiio-Kombination anschlie\u00dft, wird \u00fcberrascht. Die kleine Kiste treibt den Kopfh\u00f6rer kraftvoll voran, es kann sogar mit \u201eGain\u201c noch eine Stufe h\u00f6her geschaltet werden. Die Musik bekommt mehr Wucht, und die B\u00e4sse werden hervorgehoben. Der Clou an dieser Kombination ist ihr Preis. Denn f\u00fcr insgesamt 275 Euro bietet Fiio einen station\u00e4ren und mobilen Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker inklusive Digital-Analog-Wandler an.<\/p>\n<h2>Nuforce UDH 100<\/h2>\n<p>Dieser Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker ist etwas f\u00fcr audiophile Minimalisten. Er ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr den station\u00e4ren Einsatz gedacht, steht also am besten in der N\u00e4he des Computers. Er sieht sehr schick aus, an der Front seines Alu-Geh\u00e4uses sieht man letztlich nur den Lautst\u00e4rkeregler und den Kopfh\u00f6rereingang. Der <a href=\"http:\/\/www.digital-highend.de\" target=\"_blank\">Nuforce UDH 100<\/a> empf\u00e4ngt Daten ausschlie\u00dflich per USB-Schnittstelle. Wer seine Musik konsequent auf dem Rechner verwaltet und abspielt, d\u00fcrfte an diesem eindimensionalen Konzept Gefallen finden. Im Geh\u00e4use hat das amerikanische Unternehmen feinste Technik verbaut. Unter anderem sorgt ein Class-A-Verst\u00e4rker daf\u00fcr, dass Kopfh\u00f6rer beliebiger Impedanz am Nuforce eine ordentliche Figur machen. \u00dcber einen analogen Cinch-Ausgang kann man auch hier Aktivboxen betreiben.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu den anderen Testmodellen hat uns der Klang am besten gefallen. Der Nuforce l\u00f6st sehr sauber auf und hat eine \u00fcberzeugende Pr\u00e4zision.<\/p>\n<h2>Erst Kopfh\u00f6rer, dann Verst\u00e4rker<\/h2>\n<p>Da das Angebot an Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rkern mit Digital-Analog-Wandler ins Un\u00fcberschaubare w\u00e4chst, sollten Interessierte am besten im Fachgesch\u00e4ft mit ihrem Notebook oder Smartphone inklusive Kopfh\u00f6rer des Vertrauens vorbeischauen und verschiedene Modelle ausprobieren. Da es beim Klang h\u00e4ufig um Nuancen geht und die H\u00f6rgewohnheiten entscheidend sind, k\u00f6nnte der HRT Streamer genauso gut erste Wahl sein wie der teurere Nuforce UDH 100. Fiio ist insofern eine Ausnahme, dass die Chinesen ein Hybridmodell anbieten, das sich mobil und station\u00e4r nutzen l\u00e4sst.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/verstaerker-mit-d-a-wandler-tu-deinem-kopfhoerer-etwas-gutes-12083837.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/verstaerker-mit-d-a-wandler-tu-deinem-kopfhoerer-etwas-gutes-12083837.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen guten Kopfh\u00f6rer gekauft? Die Musik liegt auf der Festplatte? Dann g\u00f6nnen Sie sich noch einen Verst\u00e4rker mit Digital-Analog-Wandler. 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