{"id":18734,"date":"2013-07-22T16:08:49","date_gmt":"2013-07-22T16:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18734"},"modified":"2013-07-22T16:08:49","modified_gmt":"2013-07-22T16:08:49","slug":"madchen-werden-seltener-opfer-von-beschneidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18734","title":{"rendered":"M\u00e4dchen werden seltener Opfer von Beschneidungen"},"content":{"rendered":"<p>Einer Studie des UN-Kinderhilfswerks zufolge wird die heutige Generation an M\u00e4dchen seltener beschnitten als noch die Generation ihrer M\u00fctter. Doch noch immer leben 125 Millionen Frauen mit den Folgen der Genitalverst\u00fcmmelung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Die heutige Generation der M\u00e4dchen wird <a href=\"http:\/\/www.unicef.org\/media\/files\/FGCM_Lo_res.pdf\">nach Angaben einer UNICEF-Studie<\/a> deutlich seltener Opfer von Genitalverst\u00fcmmelungen als die Generation ihrer M\u00fctter. In den meisten L\u00e4ndern, in denen es die Tradition der M\u00e4dchenbeschneidung gibt, spricht sich dem Bericht des UN-Kinderhilfswerks zufolge inzwischen eine Mehrheit der Menschen gegen das brutale Ritual aus.<\/p>\n<p>Unicef untersuchte die Situation in den 29 am st\u00e4rksten von Genitalverst\u00fcmmelungen betroffenen L\u00e4ndern. Dem Bericht zufolge geht der Wandel allerdings in vielen Regionen nur langsam voran. So bestehe f\u00fcr weiterhin j\u00e4hrlich drei Millionen M\u00e4dchen die Gefahr, an den Genitalien beschnitten zu werden. Weltweit m\u00fcssen laut UNICEF 125 Millionen Frauen mit den Folgen des Eingriffs leben.<\/p>\n<h2>Beschneidungen aus Angst vor Ausgrenzung<\/h2>\n<p>Deutliche Fortschritte gebe es in Irak, Kenia, Liberia, Nigeria, Tansania und der Zentralafrikanischen Republik. In anderen L\u00e4ndern wie \u00c4gypten, Dschibuti, Guinea oder Somalia habe sich aber wenig ge\u00e4ndert. Dort w\u00fcrden weiter mehr als 90 Prozent der M\u00e4dchen beschnitten. Die hohe Zahl von fach\u00e4rztlichen Eingriffen in \u00c4gypten zeige dabei etwa, wie tief verankert die Prozedur der M\u00e4dchenbeschneidung im \u00e4gyptischen Gesellschaftsverst\u00e4ndnis sei.<\/p>\n<p>Unicef berichtet, als h\u00e4ufigster Grund f\u00fcr die fortgesetzte M\u00e4dchenbeschneidung werde das Gef\u00fchl sozialer Verpflichtung angegeben. Die Angst vor Ausgrenzung sei dabei sogar st\u00e4rker als die Sorge vor Strafverfolgung wegen des in vielen L\u00e4ndern inzwischen gesetzlich verbotenen Brauchs.<\/p>\n<p>Als Konsequenz daraus fordert Unicef eine offene Debatte in den betroffenen L\u00e4ndern. Denn h\u00e4ufig w\u00fcrden Eltern ihre T\u00f6chter beschneiden lassen, weil sie annehmen, dass das erwartet werde &#8211; obwohl in mehreren dieser L\u00e4nder auch die Mehrheit der M\u00e4nner gegen M\u00e4dchenbeschneidung sei.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/unicef-studie-maedchen-werden-seltener-opfer-von-beschneidungen-12292293.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/unicef-studie-maedchen-werden-seltener-opfer-von-beschneidungen-12292293.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer Studie des UN-Kinderhilfswerks zufolge wird die heutige Generation an M\u00e4dchen seltener beschnitten als noch die Generation ihrer M\u00fctter. 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