{"id":18532,"date":"2013-07-27T16:08:00","date_gmt":"2013-07-27T16:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18532"},"modified":"2013-07-27T16:08:00","modified_gmt":"2013-07-27T16:08:00","slug":"und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18532","title":{"rendered":"Und willst du nicht mein Bruder sein"},"content":{"rendered":"<p>Acht Minuten oder f\u00fcnf Fragen lang dauert es, dann beendet Griechenlands Oppositionsf\u00fchrer Alexis Tsipras ein Interview und wirft mich hinaus. Die Geschichte einer Kommunikationsst\u00f6rung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\"><em>Am 21. Juli ver\u00f6ffentlichte die Athener Zeitung \u201eAvgi\u201c (Morgenr\u00f6te) einen Bericht, der so begann: \u201eDie F.A.Z. ist eine der gr\u00f6\u00dften und renommiertesten Zeitungen Deutschlands. Daher ist es logisch, dass sie sich f\u00fcr die Entwicklungen in Griechenland interessiert und dar\u00fcber berichtet. Ihr Berichterstatter f\u00fcr Griechenland und den Balkan, M. Martens, scheint aber von dem Stil eines Prokonsuls inspiriert zu sein, mit welchem seine Landsleute, Politiker sowie Funktion\u00e4re der Troika, aufzutreten pflegen, wenn sie in den B\u00fcros der griechischen Regierung herumspazieren. <\/em><\/p>\n<p><em>Er glaubte wohl, ein solches Auftreten werde auch von allen anderen geduldet. Daher dachte er, der Oppositionsf\u00fchrer sei allgemein sogar f\u00fcr Interviews politisch verantwortungsloser Natur verf\u00fcgbar&#8230;\u201c Der Oppositionsf\u00fchrer ist Alexis Tsipras, Chef der griechischen Linkspartei Syriza, der gr\u00f6\u00dften Oppositionsfraktion in Athen. \u201eAvgi\u201c ist seine Parteizeitung, sozusagen der \u201eBayernkurier\u201c von Syriza.<\/em><\/p>\n<p><em>Was die Leser aus dem Bericht nicht erfuhren: Tsipras hatte dieser Zeitung ein Interview gegeben, es aber nach sieben Minuten und f\u00fcnfzig Sekunden (respektive der f\u00fcnften Frage) abgebrochen und den Journalisten hinausgeworfen. Dazu schrieb Danae Badogianni, Tsipras\u2019 Pressesprecherin, in einer E-Mail an einen der Herausgeber dieser Zeitung (Betreff: \u201eBeschwerdeschreiben im Auftrag von Alexis Tsipras zum abgebrochenen Interview mit der F.A.Z.\u201c), der Fragesteller habe \u201edie Grenzen journalistischer Arbeitsethik weit \u00fcberschritten\u201c, er arbeite mit \u201eGer\u00fcchten, Aussagen Dritter und ungepr\u00fcft \u00fcbernommenen Informationen\u201c. Da er der \u201eKlatschpresse\u201c keine Interviews gew\u00e4hre, habe Tsipras sich \u201egen\u00f6tigt\u201c gesehen, das Gespr\u00e4ch abzubrechen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass ein Politiker ein Interview beendet und den Journalisten hinauswirft, ist in Ordnung. Kein Journalist hat ein Grundrecht auf Interviews. Bei den \u201eGer\u00fcchten, Aussagen Dritter und ungepr\u00fcft \u00fcbernommenen Informationen\u201c handelt es sich allerdings um Aussagen von Tsipras selbst. Sie sind auf der Internetseite seiner Partei und in \u201eAvgi\u201c zu finden.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier aber zun\u00e4chst ein Transkript der Audioaufnahme des Interviews in einer \u00dcbersetzung aus dem Griechischen. Es handelt sich um eine unredigierte, wortgetreue Rohfassung des Gesagten. <\/em><\/p>\n<p>        \t                                        <span class=\"Bildnachweis\">&#038;copy- F.A.Z.<\/span><\/p>\n<p class=\"ArtikelMultimediaComment\">F.A.Z.-Gespr\u00e4ch mit Alexis Tsipras: Das abgebrochene Interview im Audio-Mitschnitt<\/p>\n<p><strong>Die erste Frage ist vielleicht, zugegeben, eine seltsame erste Frage f\u00fcr ein Interview, aber Sie werden sp\u00e4ter verstehen, warum ich sie gestellt habe.<strong> <\/strong>W\u00fcrden Sie sich als humorvollen Menschen beschreiben? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eAls humorvoll?\u201c<\/p>\n<p><strong>Ja, als humorvollen Menschen. Als Menschen, der einen Sinn f\u00fcr Humor hat.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEs ist schwer, sich selbst zu beschreiben. Aber ich glaube, ich habe Sinn f\u00fcr Humor, auch wenn ich nicht pflege, mich selbst zu loben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Verstehe. Der Grund, warum ich das frage, sind die Karikaturen in \u201eAvgi\u201c. Zum Beispiel hatten Sie am 14. April dieses Jahres in der Syriza-Zeitung eine Karikatur, in der Hitler in der H\u00f6lle zu sehen war, am Telefon, und er sagte: \u201eAngela, bist du es? Du wirst doch den Griechen kein Geld geben?\u201c Und sie antwortete: \u201eNein, nat\u00fcrlich nicht, wir stehen nur in Ihrer Schuld, mein F\u00fchrer!\u201c Finden Sie das lustig? K\u00f6nnen Sie dar\u00fcber lachen? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch muss zugeben, dass ich das nicht gesehen habe. Aber ich glaube, dass es im Rahmen der Satire keine Zensur geben darf. Wir m\u00fcssen einsehen, dass humoristische Karikaturen, die von allen Seiten ver\u00f6ffentlicht wurden, sowohl im ,Focus\u2018 als auch im ,Spiegel\u2018 oder in griechischen Zeitungen, h\u00e4ufig von einem feinen Sinn f\u00fcr Humor gekennzeichnet sind, der aber den politisch korrekten Gedanken, die wir in den Beziehungen der beiden V\u00f6lker haben m\u00fcssen, oft Unrecht tut.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ich frage das, weil ich eine allgemeinere Frage stellen m\u00f6chte. Es geht nicht nur um die Karikaturen und einige Kommentare in \u201eAvgi\u201c. Es gibt viele Aussagen &#8211; von Ihnen, Mitgliedern Ihrer Partei, Menschen, die Ihrer Partei nahestehen, Gewerkschaftsf\u00fchrern, die Ihrer Partei angegliedert sind oder als Syriza nahestehend gelten &#8211; zum \u201evierten Reich\u201c, das Griechenland dominieren oder kolonisieren wolle. Andere nennen (den fr\u00fcheren griechischen Regierungschef) Papandreou oder jetzt Samaras einen griechischen Quisling. Glauben Sie, dass dies die Sprache ist, die politische F\u00fchrer im Europa 2013 benutzen sollten? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch stelle fest, dass Sie nicht gut informiert sind. Solche politischen Ansichten werden weder von Syriza noch von ,Avgi\u2018 vertreten. Es sind politische Ansichten, die leider pr\u00e4sent sind in Griechenland, aber von politischen Parteien im Bereich der nationalistischen Rechten vertreten werden. Syriza vertritt die Meinung, dass das Problem nicht die Beziehung zwischen beiden L\u00e4ndern ist, sondern es sich um ein Problem europ\u00e4ischer Natur handelt, das einer europ\u00e4ischen L\u00f6sung bedarf. Syriza widersetzt sich der Politik von Frau Merkel, da diese Politik nicht nur Griechenland, sondern ganz Europa zerst\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p><em>Der prospektive Ministerpr\u00e4sident Griechenlands spricht ruhig und gelassen, seine Mimik und K\u00f6rpersprache zeigen aber, dass er ungehalten ist. Vermutlich wei\u00df er genau, dass die Behauptung, seine Parteizeitung bediene sich der uns\u00e4glichen NS-Vergleiche nicht, falsch ist. Selbst eine fl\u00fcchtige Lekt\u00fcre von \u201eAvgi\u201c beweist das. Nicht nur Karikaturen wie das Hitler-Merkel-Telefonat k\u00fcnden davon. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcber den Besuch von Finanzminister Sch\u00e4uble in Athen berichtet \u201eAvgi\u201c am 20. Juli unter dem Titel: \u201eGauleiter Sch\u00e4uble unterst\u00fctzt seine Sch\u00fcler.\u201c Keine NS-Terminologie? Eines indes stimmt: Die Nazi-Vergleiche kommen auch von der griechischen Rechten, vor allem der Partei \u201eUnabh\u00e4ngige Griechen\u201c und ihrem Chef Panos Kammenos. Als Beispiel einige Kammenos-Kommentare von der Internetseite seiner Partei:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eJene, die mit dem \u00f6konomischen vierten deutschen Reich kooperieren, m\u00fcssen wissen, dass die Deutschen ihre Kollaborateure t\u00f6teten, als sie abzogen\u201c (Rede am 10. 6. 2013).<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eWir haben uns als Fraktion gebildet mit den ersten zehn Abgeordneten, die ,nein\u2018 zu allem zu sagen wagten, ,nein\u2018 zur Kapitulation Griechenlands, ,nein\u2018 zum deutschen Joch&#8230;Wir werden die Griechen einen, um die fremde Besatzung durch Banker, Kredithaie und ihre einheimischen Quislinge zu beenden\u201c (Rede am 27. 4. 2013).<\/em><\/p>\n<p><em>Au\u00dfer Deutschen sind f\u00fcr Kammenos Asylanten die gef\u00e4hrlichsten Feinde Griechenlands. Am 13. Juni 2012 sagte er dem TV-Sender \u201eKontra-Channel\u201c: \u201eWir sehen, wie sie mit Kalaschnikows in die H\u00e4user kommen, was es fr\u00fcher nicht gab in Griechenland.\u201c Wenn es der EU nicht gelinge, Druck auf die T\u00fcrkei auszu\u00fcben, m\u00fcsse Griechenland seine Asylanten eben nach Deutschland abschieben &#8211; Sch\u00e4uble solle sich um sie k\u00fcmmern: \u201eSie m\u00fcssen alle gehen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Dass der Linkspopulist Tsipras und der Rechtspopulist Kammenos gemeinsame Sache machen, kann nicht \u00fcberraschen. Sie leben in \u00e4hnlichen Welten. Eine Syriza-Delegation kam zum Parteitag der \u201eUnabh\u00e4ngigen Griechen\u201c, bei einem Treffen am 22. M\u00e4rz diskutierten Tsipras und Kammenos M\u00f6glichkeiten der Kooperation. Daher meine vorletzte Frage:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn diese Aussagen nur von Nationalisten stammen, warum flirten Sie dann mit semi-faschistischen Parteien wie den \u201eUnabh\u00e4ngigen Griechen\u201c? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eFlirten mit?\u201c<\/p>\n<p><strong>Mit semi-faschistischen Parteien.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSemi&#8230;\u201c<\/p>\n<p><strong>&#8230;faschistischen Parteien.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuch hier sind Sie nicht gut informiert. Sie k\u00f6nnen nicht eine Partei als semi-faschistisch bezeichnen, die im Parlament vertreten ist und im politischen Leben eine differenzierte demokratische Pr\u00e4senz aufweist. Auch wenn wir mit Ihren Ansichten in einer Reihe von Themen nicht \u00fcbereinstimmen, darf niemand eine Partei, die eine politisch korrekte Meinung zu Frau Merkel vertritt, als semi-faschistisch bezeichnen. Und ich m\u00f6chte Sie bitten, die Formulierung Ihrer Frage zu \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p><em>Tsipras hat recht. Das Wort \u201esemi-faschistisch\u201c ist unangemessen, eine t\u00f6richte \u00dcbertreibung. \u201eRechtspopulistisch\u201c w\u00e4re als Charakterisierung der Partei besser gewesen. Ich habe mich kurz nach dem Interview bei Tsipras schriftlich f\u00fcr die Wortwahl entschuldigt. Aber darum ging es ihm nicht. Zum Rauswurf f\u00fchrte die f\u00fcnfte Frage. Sie lautete:<\/em><\/p>\n<p><strong>Im Juni 2012 sagten Sie, (die Regierungsparteien) Nea Dimokratia und Pasok h\u00e4tten \u201edie griechische Flagge erniedrigt und an Angela Merkel ausgeliefert\u201c. So sind Sie zumindest von Medien zitiert worden. K\u00f6nnen Sie erl\u00e4utern, was das bedeutete? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eIm Juni?\u201c<\/p>\n<p><strong>Im Juni 2012 sagten Sie, laut (der Athener Zeitung) \u201eKathimerini\u201c, dass Pasok und Nea Dimokratia die griechische Flagge erniedrigt und an Angela Merkel ausgeliefert h\u00e4tten. Wenn das ein korrektes Zitat ist, was ich nat\u00fcrlich nicht wei\u00df &#8211; was bedeutete es? <\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch kann mich nicht daran erinnern, so etwas je gesagt zu haben.\u201c<\/p>\n<p><em>Mit diesem Satz beendet Alexis Tsipras das Interview. Er beschwert sich \u00fcber b\u00f6sartige Fragen und sagt, er habe \u201eniemals\u201c behauptet, Athener Regierungen h\u00e4tten die griechische Flagge Frau Merkel \u00fcbergeben. Eine Videoaufzeichnung seiner vom griechischen Fernsehen \u00fcbertragenen Abschlusskundgebung vor der Parlamentswahl im Juni 2012 beweist jedoch das Gegenteil. <\/em><\/p>\n<p><em>Am 14. Juni 2012 sprach Tsipras auf dem Omoniaplatz in Athen und sagte vor Tausenden Anh\u00e4ngern w\u00f6rtlich, Nea Dimokratia und Pasok h\u00e4tten \u201edie griechische Flagge erniedrigt und als Beute an Angela Merkel ausgeliefert\u201c. Eine Presseerkl\u00e4rung von Syriza enth\u00e4lt denselben Satz, nur ohne das Wort \u201eBeute\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Seltsam geht es auch nach dem Interview weiter. Etwa drei Stunden nach dem Rauswurf ruft Pressesprecherin Danae Badogianni an. Sie verlangt zu erfahren, mit welchen griechischen Journalisten ich mich an diesem Tag getroffen habe und wer meine Informanten zur Vorbereitung der Fragen waren. Sie nennt den Namen eines namhaften Athener Kollegen. Man habe ihr gesagt, dass ich mich mit ihm getroffen habe, ob das stimme? <\/em><\/p>\n<p><em>Griechische Journalisten werden ebenfalls von Syriza kontaktiert und gefragt, ob sie mit dem Deutschen gesprochen h\u00e4tten. Als ich mehrfach verneine, einen bekannten Journalisten der Zeitung \u201eKathimerini\u201c getroffen zu haben, hakt Frau Badogianni nach: \u201eSind Sie sicher, dass Sie heute mit niemandem von ,Kathimerini\u2018 gesprochen haben?\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Gegenfrage: Wenn Alexis Tsipras und seine Leute einen Journalisten, der sie mit ihren eigenen Aussagen konfrontiert, unethisch nennen &#8211; sagt das nicht am Ende mehr \u00fcber sie selbst und die Kultur ihres politischen Dialogs aus als \u00fcber denjenigen, der sie zitiert?<\/em><\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/interview-mit-alexis-tsipras-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein-12307999.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/interview-mit-alexis-tsipras-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein-12307999.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Acht Minuten oder f\u00fcnf Fragen lang dauert es, dann beendet Griechenlands Oppositionsf\u00fchrer Alexis Tsipras ein Interview und wirft mich hinaus. 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