{"id":18439,"date":"2013-08-17T12:33:38","date_gmt":"2013-08-17T12:33:38","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18439"},"modified":"2013-08-17T12:33:38","modified_gmt":"2013-08-17T12:33:38","slug":"kinder-nein-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18439","title":{"rendered":"Kinder? Nein, danke!"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen im Zeitalter der neuen M\u00fctterlichkeit. Wer nicht auf nat\u00fcrliche Weise schwanger werden kann, darf auf die Wunder der Reproduktionstechnologie hoffen. Frauen, die keine Kinder haben wollen, geraten umso st\u00e4rker unter Druck.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Letztens, bei der Gyn\u00e4kologin, Routineuntersuchung inklusive Ultraschall. Alles bestens. Ach was, noch viel besser, jauchzt die Frauen\u00e4rztin: \u201eSchauen Sie mal, da sind ein paar Eier, die bereit sind, befruchtet zu werden.\u201c Das klingt fast so enthusiastisch wie die Fernsehleute, als sie endlich die Ankunft des royalen Nachwuchses in Gro\u00dfbritannien verk\u00fcnden durften. Okay, denkt sich die Patientin n\u00fcchtern und blickt auf die krisselige Echtzeitaufnahme kleiner Klumpen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte man sich eher beil\u00e4ufig dar\u00fcber ausgetauscht, ob die Patientin, Anfang drei\u00dfig, \u00fcberhaupt Kinder wolle. \u201eWahrscheinlich nicht\u201c, hatte die Frau gesagt. Als sie sich wieder ankleidet, raunt die \u00c4rztin noch in Richtung Vorhang: \u201eMan sollte wirklich nicht zu lange damit warten, schwanger zu werden.\u201c Eine Weisheit wie aus dem Monatskalender, gesponsert vom Familienministerium, die meisten Frauen werden sie schon einmal vernommen haben: beim Kaffeeklatsch mit der Tante, in der Kneipe beim Gespr\u00e4ch mit Freunden, auf dem Spielplatz, w\u00e4hrend man den Nichten und Neffen beim Buddeln zuschaut. \u201eMan sollte nicht zu lange warten\u201c wird in etwa so gerne gepredigt wie: \u201eDen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht.\u201c Dabei hatte man nicht einmal um Rat gebeten.<\/p>\n<h2>\u201eWarum denn nicht? Das musst du aber erkl\u00e4ren.\u201c<\/h2>\n<p>Mehr oder minder aufdringliche Appelle, die sich vor allem an Frauen richten, Ende zwanzig bis Mitte drei\u00dfig, die Ausbildung gerade abgeschlossen, die Doktorarbeit fertig, auf dem Sprung zum n\u00e4chsten Karriereschritt. Mittelschichtsfrauen mit fitten Eiern aus medizinischer Sicht und einem noch halbwegs strapazierf\u00e4higen Nervenkost\u00fcm aus sozialer Perspektive. Die perfekten M\u00fctter, die Jeanne d\u2019Arcs zur L\u00f6sung des demographischen Problems, die Retterinnen der deutschen Bildungsnation &#8211; man muss sie nur ein bisschen aus der Reserve locken. Die einen streuen Puderzucker \u00fcber die Zweifel (\u201cDas L\u00e4cheln meines Kindes l\u00e4sst mich alle Anstrengungen vergessen!\u201c), andere sch\u00fcren \u00c4ngste (\u201cIm Alter ist man doch ohne Kinder ganz allein!\u201c).<\/p>\n<p>Zugegeben: Meistens meinen sie es tats\u00e4chlich gut. Und bevor man kontern kann (\u201cDas sind ja eher instrumentelle Gr\u00fcnde f\u00fcr ein Kind\u201c), schleicht sich das Gef\u00fchl ein, man sei vielleicht doch auf falschen Pfaden unterwegs. Im Radio beginnt ein Feature \u00fcber die Zeit direkt nach der Geburt mit dem frohlockenden \u201eHappy together\u201c von den Turtles. Eine romantische Zweierbeziehung allein macht aus Sicht der Allgemeinheit einfach nicht gl\u00fccklich. Deshalb f\u00e4llt eine Frau, die keine Kinder will, aus dem Rahmen. In fr\u00fcheren Zeiten wurden manche mitsamt ihren Verh\u00fctungshelferinnen tats\u00e4chlich als Hexen verbrannt. Heute sind wir fortschrittlicher: Entweder man wird schlicht \u00fcberh\u00f6rt, wie in der genannten gyn\u00e4kologischen Praxis. Oder verh\u00f6rt: \u201eWarum denn nicht? Das musst du aber erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>Der Punkt ist, dass Frauen, die keine Kinder wollen, ihre Entscheidung permanent rechtfertigen m\u00fcssen. \u201eDer weibliche Lebensentwurf ohne Kinder bedarf immer wieder der Legitimierung\u201c, schreibt die Soziologin Lena Correll in ihrer Untersuchung von Kinderlosigkeit. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen in unserer Geschichte. Sp\u00e4testens seit der Reformation entspricht eine Frau nur dann dem Leitbild einer vorbildlichen Christin, wenn sie Ehefrau und Mutter ist. Luther selbst hatte festgestellt, dass es den Weibern an K\u00f6rper- und Verstandeskraft ja eher mangele, und empfohlen: \u201eSie sollen daheim bleiben, im Haus still sitzen, haushalten, Kinder tragen und aufziehen.\u201c Ein M\u00fcttermythos war geschaffen.<\/p>\n<h2>Unter dringendem Egoismusverdacht<\/h2>\n<p>Heute sitzen Frauen ohne ausgepr\u00e4gten Kinderwunsch auch ganz still, wenn ihre eigenen Eltern mal wieder \u201eGibt es was Neues?\u201c fragen und dabei bedeutungsschwangere Blicke austauschen, weil sie endlich die frohe Botschaft vernehmen wollen. Die Kinder anderer Eltern bekommen doch auch Kinder! Andere Neuigkeiten &#8211; Job? Fernreise? Das Ehrenamt? Wie war die Kunstausstellung? &#8211; z\u00e4hlen eigentlich nicht. Als existierte neben Kindern nichts Sinnstiftendes auf dieser Welt.<\/p>\n<p>Im schlimmsten Fall gelten Kinderlose als biestige Karrieristinnen und stehen unter dringendem Egoismusverdacht, als Yoko Onos im drohenden Kollaps des sozialen Zusammenhalts. Kinderlose Frauen berichten, es beschleiche sie ein permanent schlechtes Gewissen gegen\u00fcber Menschen mit Kindern, m\u00fcden Mienen und dunklen Ringen unter den Augen, weil sie selbst in der Nacht durchgezecht, durchgeplaudert oder durchgeschlafen haben. Wohlgemerkt handelt es sich auch um Frauen, die sich regelm\u00e4\u00dfig in den Dienst der Gesellschaft stellen, um es einmal pathetisch zu formulieren, die als Sozialarbeiterinnen oder Lehrerinnen t\u00e4tig sind, sich in Vereinen, Kirchen, NGOs engagieren. Dennoch wissen sie um ihre zugeschriebene Rolle als lasterhafte Hedonistinnen, die schon sehen m\u00fcssen, wo sie bleiben, wenn am Ende der Party niemand da ist, der \u201eMama\u201c zu ihnen sagt oder ihnen die Rente sichert.<\/p>\n<h2>Kinderlose Frauen als Provokation<\/h2>\n<p>Kinderlose Frauen sind eine Provokation, wenn die Bev\u00f6lkerung schrumpft und der Zusammenbruch der sozialen Sicherung droht. Auch die Hexenverbrennungen fallen ja in eine Zeit, die von einem massiven Bev\u00f6lkerungsschwund gekennzeichnet war. Abgesehen davon war der weibliche Lebensentwurf ohne Kinder bis ins 19. Jahrhundert hinein alles andere als untypisch, schreibt die Soziologin Correll, auch weil Elternschaft streng reguliert war, zum Beispiel mit Heiratsschranken f\u00fcr Studenten, M\u00e4gde, Knechte, Soldaten und Dienstboten. Bis ins vorletzte Jahrhundert hinein war ein Drittel aller Frauen mehr oder weniger gewollt kinderlos. Weniger als ein F\u00fcnftel der Frauen, die heute keine Kinder haben, bleiben laut Sch\u00e4tzungen des Bundesinstituts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung freiwillig kinderlos. Frauen, die heute immerhin formal die Wahl haben &#8211; und dennoch kritisch be\u00e4ugt werden.<\/p>\n<p>Der Druck auf gleichaltrige M\u00e4nner f\u00e4llt vergleichsweise mild aus. Was in der Natur der Sache liege, so wird es gern behauptet: Mit jedem neuen Tag schlie\u00dft sich bei den Frauen das Zeitfenster knarzend um einen weiteren Millimeter, w\u00e4hrend die ewig herbeizitierte biologische Uhr immer schriller tickt und davor warnt, dass die Aufnahme in die semantisch h\u00e4ssliche Gruppe der \u201eRisikoschwangerschaften\u201c und \u201eSp\u00e4tgeb\u00e4renden\u201c unweigerlich bevorsteht &#8211; egal, ob sie nun Kinder wollen oder nicht. Unterdessen genie\u00dfen die M\u00e4nner die vermeintliche Freiheit, sich nicht entscheiden zu m\u00fcssen. Rein biologisch scheint ihnen Vaterschaft bis in alle Ewigkeit ja gewiss. Diese Daddys sind selbst mit graumelierten Schl\u00e4fen noch attraktiv.<\/p>\n<h2>Jede Frau ist eine potentielle Mutter<\/h2>\n<p>Auch die amtliche Statistik ist ausschlie\u00dflich auf M\u00fctter oder Frauen ohne Kinder fixiert: Im Mikrozensus etwa verschwinden V\u00e4ter massenweise aus den Datens\u00e4tzen, weil man bei der Erhebung nur die aktuelle Zusammensetzung des Haushalts abfragt. Nach Trennung oder Scheidung bleiben die meisten Kinder bei den M\u00fcttern &#8211; eine Zuordnung zum biologischen Vater ist f\u00fcr die Statistiker nicht mehr m\u00f6glich. M\u00e4nner, die nicht mit Kindern zusammenleben, haben laut Statistik auch keine. Amtliche Erhebungen zu Fertilit\u00e4t und Kinderlosigkeit geschehen also ausschlie\u00dflich \u00fcber Mutterschaft.<\/p>\n<p>Im Prinzip werden M\u00e4nner doppelt geschont, um es einmal zuzuspitzen: Sie werden viel seltener mit der Frage bel\u00e4stigt, ob sie Vater werden wollen oder, zum Beispiel im Bewerbungsgespr\u00e4ch, ob sie es schon sind. So bleibt der Mann einfach Mann, jede Frau aber ist immer eine potentielle Mutter.<\/p>\n<p>Kaum jemand spricht davon, dass es in kinderlosen Partnerschaften h\u00e4ufig die M\u00e4nner sind, die gar keine Kinder wollen. Oder dass auch ihre Zeugungsf\u00e4higkeit mit zunehmendem Alter abnimmt. Dass V\u00e4ter jenseits der 45 eher die Ausnahme sind, weil es nun einmal empirisch so ist, dass M\u00e4nner oft nur wenig \u00e4lter sind als ihre Partnerinnen. Niemand spricht vom Zeugungsmythos &#8211; w\u00e4hrend in der \u00f6ffentlichen Debatte seit Jahren mit Blick auf die Fortschritte in der Reproduktionsmedizin an einer Fruchtbarkeitsillusion gebastelt wird, die auch in diesem Sommerloch wieder eine Hochkonjunktur erlebt. Von der hom\u00f6opathischen Heilmassage bis hin zum social egg freezing, dem Einfrieren der Eizellen, mag inzwischen alles m\u00f6glich sein, um zum denkbar sp\u00e4testen Zeitpunkt doch noch schwanger zu werden.<\/p>\n<h2>K\u00fcnstliche Fortpflanzungstechniken<\/h2>\n<p>Der medizinische Fortschritt d\u00fcrfte Frauen, die nein zum Kind sagen, noch st\u00e4rker unter Druck setzen. Vielleicht sind es nur wenige Frauen, die sich zu k\u00fcnstlichen Fortpflanzungstechniken entschlie\u00dfen, und vielleicht erh\u00f6hen sich auch die Erfolgschancen nur graduell &#8211; die sogenannte Baby-take-home-Rate liegt je nach Verfahren zwischen elf und 25 Prozent. Dennoch wird die vermeintliche neue Machbarkeit Einfluss aus\u00fcben, ein neues M\u00f6glichkeitsbild zeichnen.<\/p>\n<p>Viele der meisten &#8211; und halbwegs akzeptierten &#8211; Gr\u00fcnde, keine Kinder zu bekommen, fallen dann jedenfalls weg: Mit f\u00fcnfzig wird eine Frau wohl den richtigen Partner gefunden haben (ansonsten mag mit ihr ohnehin etwas nicht stimmen). In dem Alter wird sie hoffentlich auch genug Stufen auf der Karriereleiter erklommen haben, um sich in die Babypause zu wagen. Wenn der Job sicher ist, kann man selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr ein Kind entspannter sorgen.<\/p>\n<p>Doch letztlich kapitulieren wir mit der Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt vor einem gesellschaftspolitischen Problem, verlagern die L\u00f6sung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Ebene der Technik. Wir frieren unsere Eizellen ein, anstatt uns gegen die Anforderungen der Arbeitsgesellschaft mit 40-Stunden-Wochen, Zweijahresvertr\u00e4gen und Dauererreichbarkeit zu wehren, die jedes harmonische Miteinander von Arbeit und Leben (auch ohne Kinder) schwer m\u00f6glich macht. Wir verschieben die Schwangerschaft ins hohe Alter, statt unsere normierten Zeitpl\u00e4ne auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Erst das Kind und dann die Ausbildung? Oha! Wer muss da nicht an die Unterschichtenmamis in Jogginghosen denken? Aber warum sollten Frauen nicht Kinder bekommen, wenn sie noch auf der H\u00f6he ihrer Kr\u00e4fte sind &#8211; vorausgesetzt, sie erhalten Unterst\u00fctzung von der Gesellschaft?<\/p>\n<h2>Gef\u00fchl der Unvollst\u00e4ndigkeit<\/h2>\n<p>\u201cSie k\u00f6nnen Lehrerinnen werden, sie k\u00f6nnen Hirnchirurginnen werden\u201c, hat die Nobelpreistr\u00e4gerin Toni Morrison in einem Interview mit dem Magazin \u201eTime\u201c vor zwanzig Jahren sehr schlicht auf die Frage geantwortet, ob sich junge M\u00fctter nicht ein Leben lang gr\u00e4men m\u00fcssten, nicht alle Optionen im Berufsleben genutzt zu haben. Morrison: \u201eWir m\u00fcssen ihnen nur dabei helfen, Hirnchirurginnen zu werden.\u201c Davon w\u00fcrden auch all die Lehrerinnen und Hirnchirurginnen, die keine Kinder wollen, profitieren.<\/p>\n<p>Denn kinderlose Frauen wird man wohl erst in Ruhe lassen, wenn die Bev\u00f6lkerungskurve wieder ansteigt. Oder wenn man einen Weg gefunden hat, die Finanzierung der sozialen Sicherung von der Logik des Generationenvertrages zu entkoppeln. Oder wenn wir einen Zustand erreicht haben, in dem die Gesellschaft nicht alle Frauen auf ihr biologisches Potential reduziert. Wenn ein gl\u00fcckliches Frauenleben nicht unweigerlich Muttergl\u00fcck bedeutet. Bis dahin werden sie sich immer wieder fragen lassen m\u00fcssen, ob die Summe aus Arbeit, Politik, Fernreisen und Freundschaftspflege es wert war, darauf zu verzichten. Und sich vermutlich irgendwann selbst unvollst\u00e4ndig f\u00fchlen. Da wundert es fast, dass verschiedene Studien dennoch zu dem Ergebnis kommen, dass sich Eltern und Personen ohne Kinder im Seniorenalter nicht in ihrer Lebenszufriedenheit unterscheiden.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/familie\/familienplanung-kinder-nein-danke-12536647.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/familie\/familienplanung-kinder-nein-danke-12536647.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen im Zeitalter der neuen M\u00fctterlichkeit. Wer nicht auf nat\u00fcrliche Weise schwanger werden kann, darf auf die Wunder der Reproduktionstechnologie hoffen. 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