{"id":18405,"date":"2013-10-04T12:33:26","date_gmt":"2013-10-04T12:33:26","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18405"},"modified":"2013-10-04T12:33:26","modified_gmt":"2013-10-04T12:33:26","slug":"speichern-in-der-wolke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18405","title":{"rendered":"Speichern in der Wolke"},"content":{"rendered":"<p>Die Online-Ordner von Skydrive, Google Drive, Dropbox oder Wuala bieten ein kostenfreies Datenvolumen als Grundkontingent. Wir haben die Speichermedien im Internet miteinander verglichen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Wer mit Windows 8 arbeitet und hierf\u00fcr im Internet ein Microsoft-Konto registriert hat, kann mit Skydrive seine Daten im Internet speichern und dann \u00fcberall auf der Welt und mit verschiedenen Ger\u00e4ten und Betriebssystemen darauf zugreifen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Windows 8 verf\u00fcgt hierf\u00fcr von Haus aus \u00fcber eine App &#8211; also ein Hilfsprogramm, das dies m\u00f6glich macht. Doch praktischer ist es, Skydrive direkt in den Explorer zu integrieren. F\u00fcr diese Integration der Datenwolke in den heimischen PC braucht man allerdings eine kleine Anwendung, die es \u00fcbrigens auch f\u00fcr \u00e4ltere Windows-Versionen gibt.<\/p>\n<p>Solch eine Verbindung zwischen lokaler Dateiverwaltung und Internetordnern bekommt man nicht nur durch Microsoft Skydrive, sondern auch bei Google Drive oder Dropbox. Alle bieten ein kostenfreies Datenvolumen als Grundkontingent. Hierbei gibt Skydrive sieben Gigabyte Gratis-Speicherplatz als Starthilfe. Wer mehr braucht, kann Kapazit\u00e4ten dazubuchen, beispielsweise weitere 100 Gigabyte f\u00fcr g\u00fcnstige 37 Euro im Jahr. Auch das Abonnement von \u201eOffice 365\u201c enth\u00e4lt ein Plus von 20 Gigabyte.<\/p>\n<p>Bei der Kundengewinnung mit kostenlosem Speicherplatz ist Google mit 15 Gigabyte recht freigiebig. Teurer wird es allerdings, wenn der Kunde mehr braucht. Dann fallen f\u00fcr 100 Gigabyte im Jahr mehr als 50 Euro an. Bei Dropbox hingegen ist die Startoption mit zwei Gigabyte knapp bemessen, kann aber durch Zugaben f\u00fcr erfolgreiche Freundschaftswerbung auf freie 18 Gigabyte gesteigert werden. Der Kauf von 100 Gigabyte schl\u00e4gt allerdings mit gut 75 Euro (99 Dollar) j\u00e4hrlich zu Buche, da Dropbox vom Vermieten des Speicherplatzes lebt. Das ist bei Microsoft, Google und Apple nicht zwingend der Fall, da hier der Fokus des Gesch\u00e4fts auf anderen Angeboten liegt.<\/p>\n<h2>Schweizer Online-Speicher Wuala<\/h2>\n<p>Wer seine Dateien lieber abseits amerikanischen Zugriffs auf europ\u00e4ischen Servern sehen m\u00f6chte, der findet mit Wuala einen Schweizer Online-Speicher, dessen Server laut eigener Aussage in Deutschland, Frankreich und der Schweiz stehen und dort auch bleiben sollen. Sicherheit bietet neben dem Standort, dass die Daten vor der \u00dcbertragung auf dem heimischen Rechner verschl\u00fcsselt und dann erst an Wuala \u00fcbertragen werden. Kostenlos gibt Wuala dem Kunden f\u00fcnf Gigabyte, die sich sukzessive aufstocken lassen, beispielsweise f\u00fcr 109 Euro im Jahr um 100 Gigabyte, verglichen mit den anderen Preisen sicherlich ein akzeptabler Preis.<\/p>\n<p>Was den Einsatz auf dem heimischen Rechner betrifft, geh\u00f6rt es bei allen Datenservices inzwischen zum Standardrepertoire, dass sich die Datenspeicher in Windows ohne Umweg \u00fcber den Browser direkt mit dem Explorer nutzen lassen. F\u00fcr den raschen Zugriff wird hier in der Favoriten-Liste ein Eintrag f\u00fcr den installierten Datendienst angelegt. Dabei k\u00f6nnen durchaus verschiedene Online-Services koexistieren, so dass der Anwender mehrere Gratiskontingente aussch\u00f6pfen kann. Trotz des Kampfs um Internet-Marktanteile finden die verschiedenen Datendienste im Explorer des heimischen PC ganz friedlich nebeneinander Platz und lassen sich parallel nutzen.<\/p>\n<p>So einhellig wie das Erscheinungsbild im Explorer ist auch die Vorgehensweise bei der Einrichtung: Um den direkten Zugriff auf einen Cloud-Datendienst in Windows zu installieren, l\u00e4dt man die Website des Dienstes im Browser. Bei <a href=\"http:\/\/windows.microsoft.com\/de-DE\/skydrive\" target=\"_blank\">Skydrive<\/a> findet sich ein Installationsprogramm, ebenso bei <a href=\"http:\/\/drive.google.com\/\" target=\"_blank\">Google<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/downloading\" target=\"_blank\">Dropbox<\/a> und bei <a href=\"https:\/\/www.wuala.com\/de\/download\/\" target=\"_blank\">Wuala<\/a>.<\/p>\n<h2>So liegt \u00fcberall der gleiche Datenbestand vor<\/h2>\n<p>Die Installationsprogramme legen entsprechend der Anwendung benannte Ordner im aktuellen Benutzerverzeichnis an, wobei Wuala den Cache f\u00fcr die Zwischenspeicherung der Dateien im versteckten App-Data-Ordner des Anwenders unterbringt und f\u00fcr die Dateisystem-Integration einen eigenen Laufwerkbuchstaben einrichtet. Was hier &#8211; also beim App-Ordner oder im virtuellen Laufwerk &#8211; gespeichert wird, synchronisiert die installierte Anwendung mit ihrem Datendienst im Internet und von hier aus dann wieder mit anderen Ger\u00e4ten \u00fcber deren App-Verbindung. So liegt \u00fcberall der gleiche Datenbestand vor, was den raschen Austausch, beispielsweise von Fotos, die mit dem Smartphone aufgenommen und dann am PC verarbeitet werden sollen, erm\u00f6glicht. Allerdings schafft diese Parallelit\u00e4t der Daten auch eine Redundanz, die den lokalen Festspeicher und die \u00dcbertragungskapazit\u00e4t \u00fcber Geb\u00fchr belastet, vor allem unterwegs beim Einsatz auf Notebooks.<\/p>\n<p>Die unkontrollierte Datenflut l\u00e4sst sich in den Einstellungen der Apps eind\u00e4mmen, die \u00fcber die Programmsymbole der laufenden Synchronisierungs-Programme erreichbar sind. Windows plaziert diese Anwendungssymbole im Infobereich der Taskleiste oder versteckt sie mitsamt anderen Systemanwendungen im Men\u00fc \u201eAusgeblendete Symbole einblenden\u201c, das sich im Infobereich mit einem Klick auf das nach oben gerichtete Pfeilsymbol \u00f6ffnen l\u00e4sst. Um das Einstellungsfenster zu \u00f6ffnen, wird bei Skydrive mit der rechten Maustaste auf die Wolke geklickt und dann \u201eEinstellungen\u201c gew\u00e4hlt. In der Registerkarte \u201eOrdner w\u00e4hlen\u201c gen\u00fcgt ein Klick auf den gleichnamigen Befehl, um das Fenster zu \u00f6ffnen, in dem sich die \u201eZu synchronisierenden Ordner w\u00e4hlen\u201c lassen. So kann f\u00fcr Arbeiten gezielt auf Ordner zugegriffen werden, die sich wieder abschalten lassen, wenn ihr Inhalt lokal nicht mehr gebraucht wird.<\/p>\n<p>Ebenso einfach lassen sich im Taskleisten-Info-Bereich mit einem Mausklick auf die Google-Schleife die Einstellungen von Google-Drive \u00f6ffnen, in denen nach einem Klick auf \u201eNur bestimmte Ordner mit diesem Computer synchronisieren\u201c die Liste eingeschr\u00e4nkt wird. Bei der laufenden Dropbox-Integration f\u00fchrt im Info-Bereich der Klick \u00fcbers hellblaue Schachtel-Symbol, dann rechts oben im Men\u00fc aufs Zahnrad und schlie\u00dflich auf \u201eEinstellungen\u201c. Hier l\u00e4sst sich nach einem Klick auf \u201eErweitert\u201c mit \u201eSelektive Synchronisation\u201c die Liste der Ordner \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Bei Wuala hingegen \u00f6ffnet ein Klick auf das W-Symbol im Info-Bereich ein Anwendungsfenster f\u00fcr den Zugriff auf den Online-Speicher. Hier lassen sich Ordner zur Synchronisierung aufnehmen, die dann mit einem Rechtsklick verwaltet und auch wieder gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen. Wer lediglich auf die gespeicherten Dateien zugreifen will, braucht hierzu aber nicht das Wuala-Programmfenster, sondern erreicht die Wuala-Ordner wie bei den anderen Synchronisierungs-Apps \u00fcber den Explorer. Browser geben allerdings nur indirekten Zugriff, da Wuala die Dateien lokal verschl\u00fcsselt und nur die codierten Daten, nicht aber das Passwort \u00fcbers Internet weitergibt. Wer von einem fremden Rechner \u00fcber das Internet seine Dateien \u00fcbertragen m\u00f6chte, muss den Zugang mittels einer Java-Anwendung \u00f6ffnen, die sich beim Browser-Zugriff auf Wuala starten l\u00e4sst. So ist gew\u00e4hrleistet, dass Wuala weder Dateiinhalte noch das Verschl\u00fcsselungs-Kennwort erf\u00e4hrt.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/cloud-dienste-im-vergleich-speichern-in-der-wolke-12596808.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/computer-internet\/cloud-dienste-im-vergleich-speichern-in-der-wolke-12596808.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Online-Ordner von Skydrive, Google Drive, Dropbox oder Wuala bieten ein kostenfreies Datenvolumen als Grundkontingent. 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