{"id":18275,"date":"2013-09-10T12:32:47","date_gmt":"2013-09-10T12:32:47","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18275"},"modified":"2013-09-10T12:32:47","modified_gmt":"2013-09-10T12:32:47","slug":"uns-wurde-ganz-sus-zumute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18275","title":{"rendered":"Uns wurde ganz s\u00fc\u00df zumute"},"content":{"rendered":"<p>Eine Taiwanerin und ein Deutscher lieben sich. Auf Facebook lassen sie mehr als 100 000 Fans an ihrem Beziehungsleben teilhaben, die Seite ist die beliebteste ihrer Art in Taiwan. Doch nicht jeder hei\u00dft die Beziehung gut.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Am 4. Juni dieses Jahres <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andiliting\/posts\/667248056624202\">schreibt Meizi auf ihrer Facebook-Seite<\/a>: \u201eVor lauter Aufregung m\u00f6chte ich jetzt kreischen!!!!!!!!!!!!! Gerade habe ich ganz liebevoll zu Baozi gesagt: Wie w\u00e4r\u2019s, wenn wir im Juni eine kleine Reise machen, drei Tage, zwei N\u00e4chte?\u201c 57 Personen kommentieren das. 5259 Personen gef\u00e4llt das.<\/p>\n<p>F\u00fcr die sechsundzwanzigj\u00e4hrige Taiwanerin, die nur mit Spitznamen Meizi und eigentlich Hsu Li Ting hei\u00dft, ist es nicht ungew\u00f6hnlich, mit ihren Gl\u00fccks- und Liebesbekundungen regelm\u00e4\u00dfig Tausende von Facebook-Fans zu erreichen. 112 525 Personen gefiel <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andiliting\">ihre Facebook-Seite<\/a> am vergangenen Freitag. Um das mal in Relationen zu setzen: Nora Tschirner kommt in dem weltweit gr\u00f6\u00dften sozialen Netzwerk auf rund 62 000, die offizielle Seite von Matthias Schweigh\u00f6fer auf gut eine Million Likes.<\/p>\n<p>Ein bis f\u00fcnf Posts hinterl\u00e4sst Meizi t\u00e4glich im Strom der Kurzmitteilungen. Und Baozi, der im analogen Leben ihr Verlobter ist und Andreas Baumeister hei\u00dft, ist ihr Garant f\u00fcr hohe \u201eGef\u00e4llt mir\u201c-Zahlen. Garniert mit sch\u00f6nen Fotos des Paars, knacken die Klickzahlen dann schon mal die 20 000-Marke.<\/p>\n<h2>Giraffe und Zwerg<\/h2>\n<p>\u201eAm 17.12.2007 verliebten sich Baozi und Meizi\u201c, erkl\u00e4rt die Info-Rubrik von Meizis Facebook-Seite, die den Titel \u201eDer deutsche Baozi + die taiwanische Meizi\u201c tr\u00e4gt. In der Beschreibung der Seite hei\u00dft es au\u00dferdem programmatisch: \u201eHier teile ich das s\u00fc\u00dfe LOVE-Tagebuch von Baozi und Meizi.\u201c Tats\u00e4chlich geht es um nichts anderes: Auf Facebook kommentiert die Tourismuskauffrau Meizi ihre Beziehung mit dem bayrischen Karosseriemodellbauer Andreas Baumeister, genannt Baozi.<\/p>\n<p>Doch Meizi ist mit ihrem chinesischen Liebesgezwitscher nicht alleine. Schaut man sich auf Facebook um, findet man Dutzende Seiten, auf denen junge Taiwanerinnen von ihren Liebschaften mit &#8211; \u00fcberwiegend &#8211; westlichen Freunden schw\u00e4rmen. Die Seiten hei\u00dfen beispielsweise \u201eDas Wunderland der Giraffe und des Zwergs\u201c oder \u201eDie fantastische Reise von Alisa und Benjamin\u201c und ziehen Tausende von Fans in ihren Bann.<\/p>\n<p>Mit mehr als 100 000 Fans aber ist Meizi Spitzenreiterin unter den taiwanischen Beziehungsbloggerinnen. Der in Taiwan lebende slowenische Blogger <a href=\"http:\/\/mykafkaesquelife.blogspot.com\">Nino Novak<\/a> ver\u00f6ffentlichte im Juni eine Liste mit 25 taiwanisch-ausl\u00e4ndischen Beziehungsprofilen und fragte im Titel des Blogeintrags: \u201eAre white guys status symbols for Taiwanese girls?\u201c &#8211; Sind wei\u00dfe M\u00e4nner Statussymbole f\u00fcr taiwanische M\u00e4dchen?<\/p>\n<p>        \t                        \t<!--\/\/ End Fullscreen Foto \/\/-->    <\/p>\n<h2>Baozi macht jetzt Bachelor in chinesischer Literatur<\/h2>\n<p>Ein N\u00fcrnberger Julitag, Sonnenstrahlen l\u00f6chern den wolkenverhangenen Himmel, ab und an f\u00e4llt Nieselregen. Meizi, zu Besuch in Deutschland, tr\u00e4gt Minirock, rosa Ballerinas und eine hellblaue Handtasche. Sie \u00fcberlegt, wie sie auf die Idee kam, eine chinesische Beziehungsseite einzurichten. \u201eIch wollte das einfach mal ausprobieren\u201c, sagt sie zu ihrer Facebook-Offensive. Und warum ist es in Taiwan <em>en vogue<\/em>, \u00fcber Beziehungen mit Ausl\u00e4ndern zu bloggen? Sie sch\u00fcttelt den schwarzen Pony, blickt zu Baozi, der neben ihr am Caf\u00e9tisch sitzt.<\/p>\n<p>Das sei nicht so einfach, meldet sich Baozi zu Wort, der nach der Karosseriemodellbau-Ausbildung in Taiwan Chinesisch lernte, schlie\u00dflich ein Studium der chinesischen Literatur begann und gerade ein Urlaubssemester nimmt, um in Deutschland \u201eein paar private Sachen zu regeln\u201c. \u201eEinige taiwanische M\u00e4nner sind sehr traditionell und gehen nicht so auf Frauen ein\u201c, sagt er. \u201eManche Frauen sind deshalb nicht so zufrieden mit ihnen und haben besonderes Interesse an westlichen Ausl\u00e4ndern.\u201c Meizi blickt ihn aus den Augenwinkeln an. \u201eBei uns war das nat\u00fcrlich nicht so\u201c, beeilt er sich zu erkl\u00e4ren, \u201ees hat halt einfach gepasst.\u201c<\/p>\n<p>Der neunundzwanzigj\u00e4hrige Zirndorfer, Kurzhaarschnitt, Kruzifix um den Hals, reiste 2007 zum ersten Mal mit einem deutsch-taiwanischen Freund nach Taiwan. Die herzlichen Menschen, die atemberaubende Natur: Die Insel gefiel ihm. Zudem lernte er Meizi kennen. Und blieb. Nach etlichen Sprachkursen lie\u00df ihn eine taiwanische Hochschule zum Studium zu, und er schrieb sich f\u00fcr einen Bachelor in chinesischer Literatur ein. \u201eAm liebsten mag ich die Gedichte der Sechs Dynastien und die Lyrik der Song-Dynastie\u201c, sagt der Student, der vor wenigen Jahren noch Kohlefaserteile f\u00fcr die Armaturen deutscher Autos herstellte.<\/p>\n<p>Auch den Spitznamen hat er seiner literarischen Ader zu verdanken. Die gro\u00dfen Namen der klassischen chinesischen Literatur enden meist auf ein \u201ezi\u201c, was so viel wie \u201eMeister\u201c bedeutet, etwa bei \u201eKongzi\u201c (Konfuzius) oder \u201eMengzi\u201c (Menzius). So wurde aus seinem chinesischen Namen Bao Ande kurzerhand Baozi.<\/p>\n<p>\u201eDas ist schon so ein Ph\u00e4nomen\u201c, sagt Baozi. \u201eIn Taiwan gibt es wirklich M\u00e4dchen, die nur wei\u00dfe Ausl\u00e4nder als Freunde haben, Amis, S\u00fcdafrikaner, Europ\u00e4er. Das hat auf jeden Fall mit der Geschichte Taiwans zu tun, mit der Rolle der Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Einfluss amerikanischer Kultur.\u201c Nat\u00fcrlich d\u00fcrfe man nicht alle Taiwanerinnen \u00fcber einen Kamm scheren, das wisse er selbst ja am besten, aber merkw\u00fcrdig sei das schon.<\/p>\n<p>Wie findet er es eigentlich, dass Meizi auf einer Facebook-Seite Details ihrer Beziehung in der \u00d6ffentlichkeit ausbreitet? \u201eIch bin nicht so begeistert davon, aber in der Regel bestimme ich mit, was ver\u00f6ffentlicht wird. Und ein bisschen muss man den Leuten ja bieten.\u201c<\/p>\n<h2>F\u00fcr westliche Liebe gibt es ein eigenes Schimpfwort<\/h2>\n<p>Die \u00fcberwiegend weibliche Fangemeinde der Facebook-Seite \u201eDer deutsche Baozi + die taiwanische Meizi\u201c hinterl\u00e4sst meist bewundernde Kommentare, etwa: \u201eIch bin bewegt! (Heul, heul) Ich sp\u00fcre die Aufmerksamkeit und den Einsatz von Baozi f\u00fcr Meizi. So sweet ^^ Ihr werdet bestimmt sehr gl\u00fccklich sein! W\u00fcnsche euch alles Gute~~~.\u201c Manchmal aber mischen sich m\u00e4nnliche Rowdys unter die Kommentatoren. Dann \u00e4ndert sich der Tonfall, und es fallen w\u00fcste Beschimpfungen. \u201eDie unterstellen mir, dass ich Ausl\u00e4nder blind verg\u00f6ttere\u201c, sagt Meizi. \u201eAber da bin ich kein Einzelfall. Die schmei\u00dfen dann alle Frauen, die eine Beziehung mit einem Ausl\u00e4nder f\u00fchren, in einen Topf.\u201c<\/p>\n<p>        \t                        \t<!--\/\/ End Fullscreen Foto \/\/-->    <\/p>\n<p>Sogar ein eigenes Schimpfwort haben chinesische M\u00e4nner gefunden, um junge Frauen, die nur mit Westlern Liebesbeziehungen eingehen, zu diffamieren. Darauf angesprochen, antwortet Meizi, ohne das Wort \u201eXicanmei\u201c selbst zu benutzen. \u201eXican\u201c bedeutet \u201ewestliche K\u00fcche\u201c, \u201eMei\u201c hei\u00dft \u201ej\u00fcngere Schwester\u201c beziehungsweise \u201eM\u00e4dchen, junge Frau\u201c. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt ist eine \u201eXicanmei\u201c ein \u201ewestliches K\u00fcche-M\u00e4dchen\u201c. In vielen seri\u00f6sen Quellen ist zu lesen, dass der Ursprung des Wortes in Taiwan und nicht etwa in anderen chinesischsprachigen L\u00e4ndern, zum Beispiel China oder Singapur, liegt.<\/p>\n<p>\u201eDie Vorliebe der Frauen f\u00fcr Westler und die Schm\u00e4hworte der M\u00e4nner sind zwei Seiten derselben Sache\u201c, sagt der Psychologe Cheng Wei-Chuan, der k\u00fcrzlich ein Buch \u00fcber Liebespsychologie ver\u00f6ffentlicht hat und nun f\u00fcr ein Skype-Interview im Caf\u00e9 eines gro\u00dfen Buchladens in Taipeh sitzt. \u201eIn den taiwanischen Medien kursieren Stereotype von Westlern, \u201edie sie f\u00fcr Frauen attraktiv machen. Aber die demonstrative Vorliebe f\u00fcr Westler f\u00fchrt zu Frust und Wut unter den taiwanischen M\u00e4nnern.\u201c<\/p>\n<h2>Auf die Inhalte kommt es an<\/h2>\n<p>Die These seines letzten Aufsatzes, den er auf der popul\u00e4rwissenschaftlichen Internetseite <a href=\"http:\/\/PanSci.tw\">PanSci.tw<\/a> ver\u00f6ffentlich hat, musste er allerdings revidieren. Er hatte darauf hingewiesen, dass es keine statistischen Indizien daf\u00fcr gebe, dass es Xicanmei wirklich gebe. Das taiwanische Magazin \u201eBusiness Weekly\u201c empfahl den Aufsatz auf seiner Internetseite. Prompt hagelte es massive Kritik. Zu theorielastig, zu wenig taiwanische Quellen, lautete der Tenor. Cheng ruderte zur\u00fcck. In einem zweiten Artikel r\u00e4umte er ein, dass es den Frauentyp der Xicanmei wohl doch gebe, mahnte aber zu mehr Besonnenheit in der hitzig gef\u00fchrten und zuweilen nationalistisch gef\u00e4rbten Diskussion.<\/p>\n<p>\u201eTaiwan ist ein komischer Ort\u201c, sagt Cheng mit Kopfh\u00f6rern \u00fcber den Ohren, \u201ewir wurden von Portugiesen, Holl\u00e4ndern, Spaniern, Japanern und Amerikanern kolonisiert. Bis heute messen wir uns an importierten Sch\u00f6nheitsidealen und f\u00fchren zu diesen L\u00e4ndern und uns selbst eine Hassliebe.\u201c Dass die Vereinigten Staaten Taiwan nicht kolonisierten, sondern nach dem Zweiten Weltkrieg mit USAID, Coca-Cola und Rock\u2019n\u2019 Roll gegen den festlandchinesischen Kommunismus verteidigten, \u00fcbergeht der Psychologe in seiner Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte ein taiwanisch-taiwanisches Beziehungsblog den gleichen Bekanntheitsgrad erreichen wie \u201eDer deutsche Baozi + die taiwanische Meizi\u201c? Die Taiwanerin meint: \u201eEs kommt drauf an, was f\u00fcr Inhalte man mit den Fans teilt.\u201c Der Deutsche erg\u00e4nzt: \u201eSchon m\u00f6glich, die Wahrscheinlichkeit ist aber geringer. Immerhin ist unsere Seite f\u00fcr Taiwaner etwas Neues, und sie k\u00f6nnen etwas \u00fcber Deutschland lernen.\u201c Psychologe Cheng Wei-Chuan sagt: \u201eIm Netz ist das genauso wie in der analogen Welt: Wei\u00dfe erregen in Taiwan einfach mehr Aufmerksamkeit.\u201c<\/p>\n<h2>Meizi und Baozi wollen heiraten<\/h2>\n<p>Meizi und Baozi jucken die sporadischen Schm\u00e4hungen daher nicht. Am 17. Dezember 2013, dem sechsten Jahrestag ihrer Beziehung, wollen sie in Taiwan heiraten. Auch in Zukunft wird Meizi ihre Facebook-Seite flei\u00dfig f\u00fcttern. Ihr Internetruhm machte sie zu einer gefragten Werbefigur f\u00fcr taiwanische Kosmetik- und Bekleidungsfirmen. Derzeit verdient sie mit ein bis zwei Product Placements pro Woche mehr als mit ihrem letzten Job im Kundenservice eines gro\u00dfen taiwanischen Lebensmittelunternehmens. \u201eBei Interesse an Kooperation schicken Sie bitte eine E-Mail\u201c, steht auf ihrer Facebook-Seite.<\/p>\n<p>Am 3. September &#8211; Meizi ist inzwischen zur\u00fcck nach Taiwan geflogen, Baozi wird ihr bald folgen &#8211; schreibt Meizi auf \u201eDer deutsche Baozi + die taiwanische Meizi\u201c: \u201eNichts in einer Fernbeziehung ist schmerzlicher als die Zeitverschiebung. . . An zwei Enden der Welt gehen wir getrennt unseren Leben nach. So k\u00f6nnen wir t\u00e4glich nur warten- warten, bis der andere online ist. Gestern Abend um 23:00 schrieb ich Baozi eine Nachricht: Schatz, wenn ich t\u00e4glich die Nacht durchmache, um auf dich zu warten, ist das echt sehr anstrengend. Sp\u00e4ter versprach mir dieser Mann, in Zukunft erst online zu gehen und dann seine anderen Sachen zu erledigen. Als wir das fertig besprochen hatten, wurde uns beiden aus Versehen ganz s\u00fc\u00df zumute und wir sch\u00e4tzten uns noch mehr.\u201c<\/p>\n<p>76 Personen kommentieren das. 10 449 Personen gef\u00e4llt das.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/lebensstil\/leib-seele\/liebesbeziehung-auf-facebook-uns-wurde-ganz-suess-zumute-12564046.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/lebensstil\/leib-seele\/liebesbeziehung-auf-facebook-uns-wurde-ganz-suess-zumute-12564046.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Taiwanerin und ein Deutscher lieben sich. Auf Facebook lassen sie mehr als 100 000 Fans an ihrem Beziehungsleben teilhaben, die Seite ist die beliebteste ihrer Art in Taiwan. Doch nicht jeder hei\u00dft die Beziehung gut.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[379,425],"tags":[266,290,887,888,274],"class_list":["post-18275","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lebensstil","category-leib-seele","tag-deutschland","tag-facebook","tag-matthias-schweighofer","tag-taiwan","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18275\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}