{"id":18179,"date":"2013-10-23T12:32:17","date_gmt":"2013-10-23T12:32:17","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=18179"},"modified":"2013-10-23T12:32:17","modified_gmt":"2013-10-23T12:32:17","slug":"thyssen-krupp-will-steel-americas-notfalls-behalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=18179","title":{"rendered":"Thyssen-Krupp will Steel Americas notfalls behalten"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein ewiges Hin und her: Die brasilianischen Stahlwerke von Thyssen-Krupp galten als so gut wie verkauft &#8211; jetzt scheint doch m\u00f6glich, dass die Essener darauf sitzen bleiben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Der Industriekonzern ThyssenKrupp will seine zum Verkauf stehenden amerikanischen Werke notfalls auch behalten. \u201eWir sind nicht erpressbar\u201c, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. \u201eWenn die Bedingungen zu schlecht sind, werden wir es auch ertragen, dass wir nicht verkaufen. Das streben wir nicht an, aber wir haben auch keine Angst davor\u201c, erkl\u00e4rte er weiter.<\/p>\n<p>ThyssenKrupp bem\u00fcht sich schon seit geraumer Zeit, die Sparte Steel Americas zu ver\u00e4u\u00dfern. Die Werke in den Vereinigten Staaten und in Brasilien stehen bei ThyssenKrupp noch mit 3,4 Milliarden Euro in den B\u00fcchern. Der Konzern hat bislang mehr als 12 Milliarden Euro f\u00fcr sein amerikanisches Stahlgesch\u00e4ft ausgegeben. Noch im Fr\u00fchjahr hatte das Unternehmen einen Verkauf bis zum Gesch\u00e4ftsjahresende im September in Aussicht gestellt, doch die Verhandlungen sind ins Stocken geraten. Im Wesentlichen spricht ThyssenKrupp mit dem brasilianischen Stahlkonzern CSN \u00fcber einen Verkauf.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob ThyssenKrupp bei den Verhandlungen die Zeit davonlaufe, sagte Hiesinger: \u201eNat\u00fcrlich ist unser Wunsch, Steel Americas zu verkaufen. Aber wir m\u00fcssen ehrlich bleiben. Egal, wie die Verhandlungen ausgehen: Die Investitionen in die Stahlwerke in Amerika sind f\u00fcr unser Unternehmen ein Fehlschlag und eine extreme Belastung f\u00fcr die Finanzen. Unterm Strich k\u00f6nnen wir nur noch Schadensbegrenzung betreiben.\u201c F\u00fcr Thyssen-Krupp gelte bei allem, was man tue, im Sinne des gesamten Unternehmens zu handeln. Das bedeute, die Stahlwerke w\u00fcrden nur dann verkauft, wenn die Verkaufsbedingungen eine tragf\u00e4higere L\u00f6sung erm\u00f6glichten, als ein Fortf\u00fchren von Steel Americas im Konzern.<\/p>\n<p>Zum Thema Kapitalerh\u00f6hung sagte der ThyssenKrupp-Chef, \u201ein der Tat w\u00e4re eine Entscheidung f\u00fcr eine Kapitalerh\u00f6hung am besten, wenn wir die Ergebnisse der Verkaufsverhandlungen vorliegen haben.\u201c ThyssenKrupp habe inzwischen beim operativen Gesch\u00e4ft aber keinen Mittelverbrauch mehr. Das gelte auch f\u00fcr die Sparte Steel Americas. \u201eEs ist nicht mehr so, dass die Schulden steigen, im Gegenteil. Das ist ein gro\u00dfer Fortschritt und gibt uns Gelassenheit in den Verhandlungen zum Verkauf der Stahlwerke in Brasilien und Alabama\u201c, so Hiesinger weiter.<\/p>\n<p>Er bekr\u00e4ftigte, dass es keine Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Abschied auch von der Stahlproduktion in Europa gibt. \u201eEs gibt keinen Automatismus, dass eine Trennung von Steel Americas auch einen Abschied von Steel Europe nach sich zieht. Wie gesagt: Es gibt keine Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Abschied von der Stahlproduktion in Europa. Allerdings h\u00e4ngt viel auch vom Umfeld und den politischen Weichenstellungen ab\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/stahlindustrie-thyssen-krupp-will-steel-americas-notfalls-behalten-12628653.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/stahlindustrie-thyssen-krupp-will-steel-americas-notfalls-behalten-12628653.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein ewiges Hin und her: Die brasilianischen Stahlwerke von Thyssen-Krupp galten als so gut wie verkauft &#8211; jetzt scheint doch m\u00f6glich, dass die Essener darauf sitzen bleiben.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":50086,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[312,303],"tags":[778,683,779,780,781,274],"class_list":["post-18179","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unternehmen","category-wirtschaft","tag-america","tag-brasilien","tag-heinrich-hiesinger","tag-thyssen-krupp","tag-thyssenkrupp","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18179"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18179\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/50086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}