{"id":17934,"date":"2013-10-12T14:13:42","date_gmt":"2013-10-12T14:13:42","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=17934"},"modified":"2013-10-12T14:13:42","modified_gmt":"2013-10-12T14:13:42","slug":"luftbrucke-zum-verstarker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=17934","title":{"rendered":"Luftbr\u00fccke zum Verst\u00e4rker"},"content":{"rendered":"<p>Ein W-Lan-Adapter bringt bew\u00e4hrten HiFi-Anlagen die Streaming-Funktion bei. Er hei\u00dft Jongo A2, stammt von Pure und kostet um 150 Euro. Die neue Drahtlosigkeit hat ihren Charme.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"First\">Streaming ist das digitale Zauberwort der HiFi-Zunft. Wer zum Musikh\u00f6ren noch Strippen zieht, der darf das, falls er es aus \u00dcberzeugung tut, zwar auch in Zukunft weiter so halten. Aber die neue Drahtlosigkeit hat ihren Charme, und wenn die bew\u00e4hrte HiFi-Anlage noch gar nicht wei\u00df, was ein W-Lan ist, dann hilft ein Adapter weiter, der ihr zu ungeahnter Funkkompetenz verhilft. Wir haben ein solches Ger\u00e4t ausprobiert. Es hei\u00dft Jongo A2, stammt vom englischen Radio-Spezialisten Pure und kostet um 150 Euro.<\/p>\n<p>Die Sache funktioniert so: Die handliche Jongo-Komponente nimmt \u00fcber ihren optischen Digitalausgang oder \u00fcber analoge Stereo-Cinchbuchsen Kontakt zur HiFi-Anlage auf. \u00dcber W-Lan-Funk verbindet sie sich mit einem Mobilger\u00e4t, das die Musik liefert &#8211; also mit einem Smartphone oder einem Tablet-Rechner. Apple-Ger\u00e4te kommen ebenso in Frage wie ihre Artgenossen mit dem Android-Betriebssystem. Und schon kann der Musikfunk beginnen, theoretisch jedenfalls.<\/p>\n<h2>Virtueller Bl\u00e4tter-Button<\/h2>\n<p>In der Praxis sind einige Vorbereitungen n\u00f6tig. Zun\u00e4chst gilt es, die Gratis-App Pure Connect aus dem iTunes Store oder aus dem Android-Gegenst\u00fcck Google Play auf dem Abspielger\u00e4t zu installieren. Sie f\u00fchrt durch alle n\u00f6tigen Schritte zum Verbindungsaufbau mit dem W-Lan. In unserem Fall folgte dann allerdings erst einmal eine l\u00e4ngere Kunstpause, weil der Jongo-Adapter den ersten Netzkontakt nutzte, um sich automatisch ein Firmware-Update zu g\u00f6nnen. Immerhin: F\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter meldete eine gr\u00fcne Leuchtdiode hinter der Einschalttaste Vollzug.<\/p>\n<p>Der weitere Umgang mit der App erschlie\u00dft sich nicht auf den ersten Blick. Man landet erst einmal im Angebot eines Online-Dienstes, bei dem man ein Gratis-Konto erstellen kann, um alle m\u00f6glichen Musikangebote aus dem Internet zu nutzen, Web-Radio und H\u00f6rfunkreportagen internationaler Sender eingeschlossen. Das ist sch\u00f6n und gut, legt aber den Verdacht nahe, dass sich die Streaming-Funktion auf diesen Online-Fundus beschr\u00e4nkt. Doch der Schein tr\u00fcgt. Ein Klick auf den virtuellen \u201eBl\u00e4ttern\u201c-Button f\u00fchrt auf eine Seite der App, die das ganze Repertoire der auf dem Mobilger\u00e4t gespeicherten Musik anzeigt und zum Streamen an die HiFi-Anlage anbietet. F\u00fcr das iPhone hei\u00dft das zum Beispiel: Aus der Pure-Connect-Software heraus kann man die iTunes-Musiksammlung \u00fcber W-Lan abspielen &#8211; ganz \u00e4hnlich wie mit Apples Funksystem Airplay. Die Pure-Connection-App kopiert dazu einfach automatisch die Datenbank der iTunes App unter ihre eigene Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<h2>Kontakt zu mehreren Jongo-Adaptern<\/h2>\n<p>Auf diese Weise l\u00e4sst sich sogar ein ganzes Haus beschallen: Die App kann Kontakt zu mehreren Jongo-Adaptern aufnehmen. Oder zu kompakten Funklautsprechern derselben Marke. Mehr noch: Steht einmal kein W-Lan zur Verf\u00fcgung, klappt der Musiktransfer auch \u00fcber Bluetooth. Der Verbindungsaufbau ist schnell erledigt: Man schaltet am Mobilger\u00e4t die Bluetooth-Funktion ein, der Jongo-Adapter meldet sich in der Liste aller erreichbaren Funkstationen, ausw\u00e4hlen, fertig. Klanglich ist die W-Lan-Verbindung allerdings etwas \u00fcberlegen, denn sie \u00fcbertr\u00e4gt die t\u00f6nenden Daten ohne weitere Kompression oder sonstige Beeinflussung.<\/p>\n<p>Alles in allem gef\u00e4llt uns die Jongo-L\u00f6sung gut. Sie kann mit ma\u00dfvollem Aufwand und zu erschwinglichen Kosten die vorhandene HiFi-Anlage modernisieren. Der Hersteller sollte jedoch s\u00e4mtliche Einrichtungsschritte vom Anschlie\u00dfen bis zum Konfigurieren der App besser dokumentieren, denn die mitgelieferte Betriebsanleitung gibt sich allzu spartanisch, und selbst ge\u00fcbten Netzwerkern erschlie\u00dft sich leider nicht alles intuitiv.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/w-lan-adapter-luftbruecke-zum-verstaerker-12604152.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/w-lan-adapter-luftbruecke-zum-verstaerker-12604152.html<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein W-Lan-Adapter bringt bew\u00e4hrten HiFi-Anlagen die Streaming-Funktion bei. Er hei\u00dft Jongo A2, stammt von Pure und kostet um 150 Euro. 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