Drei Frauen erzählen: So fühlt es sich an, keine Kinder bekommen zu können

Published 16/08/2019 in Uncategorized

Drei Frauen erzählen: So fühlt es sich an, keine  Kinder bekommen zu können
Auf der Schattenseite des Lebens: Für manche Paare bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. (Symbolbild)

Für manche Paare bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. Drei Frauen erzählen, wie diese Erfahrung ihr Leben verändert hat.

Drei Versuche, dann ist Schluss. Darauf hatten sie sich vorher geeinigt. „Wir wollten von Anfang an Kinder haben“, sagt Corinna Pfeiffer, die eigentlich anders heißt. Vor sechs Jahren haben die Fünfunddreißigjährige aus Riedstadt und ihr Mann geheiratet und „es drauf angelegt“, wie sie sagen. Als Pfeiffer nicht schwanger wurde, ließ sich das Paar in einem Kinderwunschzentrum beraten und probierte es mit künstlicher Befruchtung.

Drei Versuche werden zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Als sie beim ersten nicht schwanger wurde und beim zweiten Mal den Embryo früh verlor, sei es ihr psychisch schon sehr schlecht gegangen, erinnert sich Pfeiffer. „Mit jedem Versuch schwindet die Hoffnung, dass es noch klappt.“ Beim dritten Mal wurde sie wieder schwanger, verlor den Embryo aber in der sechsten Woche – genau an dem Tag, an dem ihre Schwägerin ein Kind zur Welt brachte.

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