Was muss beachtet werden, falls die Ukraine als das Reproduktionsreiseziel in Anspruch genommen wird?

Published 08/04/2016 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Mensch & Gene, Menschen, Wissen

Was muss beachtet werden, falls die Ukraine als das Reproduktionsreiseziel in Anspruch genommen wird?

Was wissen wir über die Ukraine? Es ist einer der Staate, wo die Leihmutterschaft und die Eizellspende legalisiert sind. Eigentlich deshalb finden wir dieses Land interessant.
Aber was ist ansonsten uns über die Ukraine bekannt?
Aus den Neuigkeiten – die Machtumsturz, der Bürgerkrieg, die Krise. Aus der Schule – postsowjetische Vergangenheit. Aus der allgemeinen Information– das Land der dritten Welt.
Keine attraktive Kombination, nicht wahr? Nämlich deshalb betrachten wir die Ukraine als eine genötigte budgetmäßige Alternative zur Reproduktionsmedizin in den USA, mit all den folgenden Auswirkungen. Jedoch pilgern die Menschen dorthin mit der Absicht, allen Hürden zu widerstehen.
Es ist kaum vorstellbar, wie man sehr profitieren kann, falls es auf den Wunsch gegen Windmühlen zu kämpfen (den weitverbreiteten Vorurteilen hier gemeint) verzichtet wird. Hier gibt es ein paar Tipps, die bestimmt helfen werden, diese gängigen Vorurteile aus dem Weg zu räumen
:
1. Sie sind keinerlei über die Ukrainer im Klaren – und Sie sollen sich einfach in dieses Land hineinfinden
Über jedes Volk existiert das Schubladendenken. Stereotype sind häufig fehlerhaft und übertrieben, manchmal auch echt lächerlich. Teilweise kann es wahr sein, aber trotzdem sollen Sie darauf gefaßt sein, dass sich viel als völlige Absurdität erweisen wird, und dass Sie, in Ganzem genommen, gar nichts über die Menschen wissen, zu deren Land Sie gekommen sind.
2. Verlangen Sie nichts, dann bekommen Sie alles

So was wäre möglich nur unter Bedingung, dass der erste Punkt erfüllt wird. In diesem Fall sehen Sie sich um, bevor die Schlußfolgerungen gezogen werden, und dann handeln Sie je nach den Umständen. Die Ukrainer sind das Volk, das sein letztes Hemd hergeben wird, falls man ihm Respekt zollt. Deshalb haben sie sogar die Revolution veranstaltet, die als „Revolution der Würde“ benannt wurde!
3. Die Ukraine ist nicht Russland
Die Kluft zwischen diesen Ländern ist zwar nicht so groß wie zwischen Süd- und Nordkorea, aber es gibt doch ein gewisser Unterschied. Die Ukraine hat der ganzen Welt ihre Europafreundlichkeit im Gegensatz zu Russland gezeigt. Wir geben keine Bewertung von den Taten der anderen Menschen, aber bloß die Tatsache einer solchen Willensäußerung des Volkes, spricht über seine Mentalität. Ja, bis jetzt hat dies nur viele Probleme den Ukrainern selbst verursacht. Aber dieses Volk ist sehr eigensinnig und freiheitsliebend. Somit nehmen Sie hier kein klischeehaftes Bild vom Russen in Kauf – es wird überhaupt nicht zutreffend sein.
4. Nehmen Sie alles positiv

Falls Sie sich USA nicht leisten können und nur die Ukraine in Frage kommt, ist es hier in keinem Fall den Mut sinken zu lassen. Wer weiß, welche Variante zum glücklichen Ergebnis führen wird. Im Unterschied zu der Ukraine hat Amerika eine Reihe von Nachteilen. Für die Mehrheit, die eine Möglichkeit der Leihmutterschaft erwägt, ist die USA eine zwar qualitative und verlässliche, aber echt lange und kostspielige Variante, durch amerikanisches Denken und Pietät vor dieser Nation geprägt.
Was bedeutet all dies für Sie? Erstens, werden Sie nicht in der Lage sein, Ansprüche bezüglich des Äußeres, des Gewichts, der Gewohnheiten und des Lifestyles der Leihmutter oder der Eizellspenderin zu erheben. Zweitens, tragen Sie im Laufe des Leihmutterschaftsprogramms die Verantwortung (darunter die finanzielle) für die Gesundheit der Mutter. Im Fall von irgendwelchen Komplikationen werden Sie die komplette Behandlung und Rehabilitation der amerikanischen Bürgerin bezahlen, vielleicht werden Sie sogar gezwungen sein, den moralischen Schaden abzudecken. Drittens, kann sich der Prozess der Ausfertigung von den Papieren echt hinausziehen. Obengenannte Punkte stehen in Amerika über Ihre Gemütlichkeit, ohne wenn und aber.

5. Aber der kulturelle Schock in der Ukraine ist auch nicht auszuschließen
In gar keinem Fall haben wir vor, die Ukraine zu überloben. Hierzulande gibt es ja viele Nachteile. Zum Beispiel, wappnen Sie sich gegen die graue Landschaft, die aus den Plattenhäusern der Sowjetepoche besteht. Sogar in der Hauptstadt der Ukraine, in Kiew, sind sie im Überfluss. Nein, das Zentrum der Stadt ist gewiß an das europäische Niveau angenähert worden, doch kaum Sie über das Zentrum in den Schlafbezirk hinausfahren, wo Sie höchstwahrscheinlich die Unterkunft bekommen werden, wird sich ein drückendes Bild vor Ihnen öffnen – graue Hochhäuser, Betriebsbezirke. Dies alles werden Sie bestimmt sehen. Aber Sie sollen darauf gefaßt sein, dass diese bitterlichen Momente das Vorgenannte nicht widerrufen – und zwar die hohe Qualität von Dienstleistungen, unter anderem von medizinischen, das europäische Bewußtsein und der Stolz auf die nationale Identität.
Erweisen Sie den Ukrainern Ihren Respekt und schenken Ihr Vertrauen – und dafür bekommen Sie Dienstleistungen vom amerikanischen Qualitätsniveau, und dabei werden Sie ein sauberes Sümmchen einsparen.

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22 CommentsAdd yours

  • Steffike - 29/04/2016 Reply

    Ich finde es gut, dass es in manchen Ländern legal ist. Kenne sogar in Kiew die Biotexcom-Klinik, die ich allen Interessenten empfehlen kann; verstehe aber wieso es in Deutschland nicht erlaubt ist.

    Ich persönlich würde mir keine Leihmutter suchen, wenn ich selber keine Kinder bekommen könnte. Eine Adoption ist zwar auch kompliziert und langwierig aber dennoch bei weitem nicht so aufwendig und kostspielig wie es mit einer Leihmutter ist.

    Mein Kind muss nicht blutsverwandt mit mir sein. Für mich würde Adoption oder ein Kind in Pflege nehmen definitiv in Frage kommen. Mein Kind ist mein Kind, egal ob es nun mein Stiefkind, Adoptivkind oder leibliches Kind ist.

  • Jana - 29/04/2016 Reply

    Ich finde so eine Option gut. Wir haben in der Familie den Fall, dass meine Schwester schon mehrere künstliche Befruchtungen hatte und sie nicht schwanger wird und es auf natürlichem Wege auch nie wird.
    Ich selbst würde mich für meine Schwester zur Verfügung stellen. Ich habe bereits fast 4 Kids und daher würde das dann das letzte sein. Soll es nicht klappen, danke für die Empfehlung!

    Hier in Deutschland ein Kind zu adoptieren ist langwierig und die Voraussetzungen sind echt utopisch.

    Wir sind hier im Moment bei der Stiefkindadoption und was wir da für Unterlagen benötigen ist Wahnsinn.
    Jeder Depp darf Kinder machen, aber oftmals hapert bei ner Adoption an schwachsinnigen Dingen.

    Viele kinderlose Paare müssen Kredite aufnehmen um weiter als die 3 bezahlten befruchtungsversuche zu haben.

    Fazit:
    Ich würde niemals den Weg einer Adoption gehen.

    Sobald man Befruchtungsversuche komplett selber zahlen muss, würde ich ins Ausland gehen.
    Leihmütter an sich sind eine gute Idee. Allerdings würde ich es besser finden man beschränkt die Schwangerschaften pro Frau, da es anstrengend für den Körper ist.

  • Leni - 29/04/2016 Reply

    Ich denke, es ist eine Möglichkeit! Sogar in Osteuropa (Biotexcom? Noch nie gehört…). Jedoch nur unter bestimmten Rahmenbedingungen. Also keinerlei gewerbliche Ausmaße, streng kontrolliert und weder zu Lasten der Leihmutter noch der künftigen Eltern.

    Eine Samenspende ist ja auch möglich – auch hier wird ein Mann Vater, der mit dem Kind später keine Berührungspunkte haben wird. (In den meisten Fällen vermute ich mal, es sei denn, der Spender möchte dann später Kontakt). Sicherlich ist die Austragung einer Schwangerschaft ein anderes Kaliber, denn die Leihmutter trägt eine große Verantwortung und das Wort Leihmutter sagt es ja schon – sie ist nur der Brutkasten und sollte sich dessen noch mehr über die Konsequenzen bewusst sein, als der Spender. Ich denke aber, dass es wirklich Frauen gibt, die das aus Nächstenliebe wirklich durchziehen möchten und im Frieden damit leben können, das Baby nach der Entbindung abzugeben. Es besteht ja oftmals beim Einsatz von Eizellen und Sperma des kinderlosen Paares keine Verwandtschaft zum Kind.

    Ich kann Paare, die keine andere Möglichkeit haben, selbst ein Kind zu bekommen, auf jeden Fall verstehen, wenn sie diesen (dann aber seriösen und offiziellen) Weg gehen! Und ich finde es toll, dass es Frauen gibt, die diesen Wunsch erfüllen können und wollen!

  • Alex - 29/04/2016 Reply

    Ich finde Leihmutterschaft kompliziert u und teuer, aber machbar.

    Allerdings finde ich Leihmutterschaft auch nur sinnig, wenn gesundheitlich nur bei einem etwas nicht stimmt, also dass einer leiblich Vater oder Mutter ist.

    Wenn keiner leiblich verwandt ist, bin ich eher für eine Adoption.
    Also finde ich es ok. Merkwürdig wird es nur, wenn Frauen in Ländern wo es erlaubt ist, solche Möglichkeiten nutzen, weil sie kein Kind austragen wollen statt nicht zu können. Und ich glaube die Ukraine ist so ein Fall. Und die erwähnte Biotexcom-Klinik. Lauter Geldmacherei.
    Am Ende müssen solche Entscheidungen immer die Eltern für sich treffen. Wenn sie dahinter stehen und es schaffen offen damit umzugehen unterstütze ich sowas genauso wie Eizellen und Sperma Spenden – auch wenn es für mich persönlich keine Option ist. Was für mich gar nicht ginge wär ein “Designer Baby” wo man nach Geschlecht, Haarfarbe usw. aussucht. Da setze ich meine moralische Grenze. Das ist mir zu viel Brave New World.

  • Nini - 29/04/2016 Reply

    Ja, mein Kind haben wir mit meinem Mann mit Hilfe der Leihmutter bekommen. Ich habe eine schwere Operation überstanden (Autounfall). Nach ein paar Jahren verstand ich, dass ich Kinder will. Ich habe Erfahrung, Kenntnisse, alle meine Bekannten haben schon die Familie. Aber alle Ärzte waren einstimmig – nach diesen Operationen und Traumas kann ich kein Kind austragen, das ist sehr gefährlich. Und die Kinder brauchen selbstverständlich eine gesunde Mutter und keinen Invalide. Aber ich bin sehr zielstrebig. Wenn ich ein Ziel habe muss ich dieses Ziel unbedingt erreichen. Also wir begannen die Varianten suchen. Ich hatte zwei – Leihmutterschaft und Adoption. Ja, wir hatten auch solche Variante wie Adoption. Aber wir wollten unser eigenes Kind „gebären“. Und ich muss ehrlich sein, ich wollte sehen, ob es alles klappt…
    Ich habe eine Menge von Kliniken im Internet gesucht und geschaut. Zuerst dachten wir in den USA zu fahren, aber dann lasen wir die Meinungen, sammelten Information und entschieden, dass es in der Ukraine viel billiger ist. Außerdem sind die juristischen Bedingungen dort besser.
    In der Klinik haben wir die Leihmutter gewählt, es gibt dort eine große Datenbank. Sie war 35 Jahre alt, hat zwei gesunde Kinder, keine Angewohnheiten und medizinische Kontraindikation. Dann IVF und eine schwere Wartezustand…Während der Schwangerschaftsperiode, laut Vertrag, sollten wir der Leihmutter teilweise Geld bezahlen. Alle unsere Treffen hatten wir nur in der Klinik. Irgendeine Kontakte mit der Leihmutter hatten wir nicht (jetzt auch). Wir sind zufrieden und dankbar, weil diese Frau uns ein schönes Mädchen geschenkt hat. Wir verbergen nicht, dass unser Kind mit Hilfe von IVF geboren ist. Und unserem Kind werden wir auch sagen. Mir ist die Meinung den anderen Leuten nicht wichtig. Danke den Menschen, die uns unterstützt haben. Das ist unsere persönliche Sache.
    Also zweifeln Sie daran nicht. Wünsche Ihnen Erfolg, Geduld und richtige Entscheidungen, die Ihnen glücklich machen werden

  • ariane - 29/04/2016 Reply

    mir kommt deine anfrage sehr merkwürdig vor. deine ausdrucksweise und die betonung auf den schönen ehemann und die schönen kinder? was soll das? ist deine anfrage der merkwürdige scherz eines gelangweilten teenies?
    falls du ernsthaft rat suchst, gibt es dazu sicher literatur. ich hatte vor einigen monaten einen artikel dazu gelesen und diesen gleich für dich gegoogelt.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-130967249.html
    hoffentlich ist dein kommentar nicht nie nächste biotexcom-werbung…
    ich denke, das ganze sollte man sich gut überlegen, zumal du wahrscheinlich auch eine eispenderin benötigst, wenn das mit deiner seltenen krankheit so schwerwiegend ist.
    ich hätte bezüglich einer leihmutterschaft grosse moralische bedenken, aber möchte mir kein abschliessendes urteil anmassen, da ich selber mit 3 wunderbaren kindern gesegnet bin und nicht nachempfinden kann, wie es ist, wenn man eine solche vernichtende diagnose erhält.
    leihmutterschaft ist mit enormen kosten verbunden, auch darüber solltet ihr euch von vornherein klar sein. es gibt sicherlich noch alternativen, wie adoption im in- oder ausland, pflegeelternschaft. vor allem solltest du dir weiteren ärztlichen rat einholen. um welche krankheit handelt es sich denn überhaupt? ich rate dir ein beratungsgespräch mit einem facharzt für humangenetik zu suchen. dieser kann dich auch über mögliche pränatal-diagnostik beraten.

  • mimimaus - 29/04/2016 Reply

    Es wundert mich etwas, dass ein Arzt eine Schwangerschaft verbieten kann, seltsam. Habt Ihr schon mal über eine Eispende nachgedacht? Es wäre eine Möglichkeit in der oben beschimpften Biotexcom-Klinik. Dann würdest immerhin Du das Kind austragen und es wäre nach der Geburt leichter im Hinblick auf die Behörden. Stell Dir vor die Leihmutter gibt es nicht her und es ist das Kind Deines Mannes. Rechtlich wird es schwierig dies im Ausland durchzusetzen. So wächst es in Dir, hat nur nicht Deine Gene, seltene Krankheit somit ausgeschlossen. Oder, falls die Krankheit auf nur einem Chromosomen liegt, dann wäre die Frage, ob es rechtlich möglich ist dies im KiWu Zentrum bei der Auswahl der Eizellen zu berücksichtigen. Dies alles geht natürlich nicht, wenn Du eine ansteckende Krankheit hast. Mit 22 jahren habt Ihr ferner den Weg der Adoption, günstiger und eine wirkliche Alternative. Für und kommt es aufgrund des Alters nicht in Frage- würde keine Behörde zugeben, aber mit 40 ist schluss. Mein Respekt für Deine Reife mit 22 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich im Studium und Familie war kein akutes Thema, da es wirtschaftlich unmöglich wäre von einer Leihmutterschaft im Ausland ganz zu schweigen…

  • mumil - 11/06/2016 Reply

    hab gestern kurz maischberger gesehen und da ging es um das thema leihmutterschaft………ich fand das alles sehr interessant
    ..hab mich noch nie wirklich damit beschäftigt……..wenn die icsis
    alle nichts werden scheint mir das die einzige möglichkeit ein gemeinsames biologisches kind zu bekommen……..mein mann hält nicht soviel von hi…würde aber auch diesen weg mit mir gehen…
    aber auch da liegen die chanchen wenn man mitte 3o ist ja nicht
    so hoch………….mich lässt dieses thema niht mehr los………….
    okay ich wäre nie ss…keine geburt……….aber unser genetisches
    kind……….klingt für mich verlockend……………………………………..
    und ich denke die chanchen eine gesunde recht junge frau ss zu bekommen sind bestimmt nicht schlecht………….leihmütter in usa müssen mindestens 2 eigene kinder ohne probleme auf die welt g
    gebracht haben………….und in den usa sind die chanchen bei kiwu
    ja auch besser——–ih glaube man darf sogar mehr als 4 eizellen transferieren…. und wenn man hier den artickel glauben darf, ist der selbe service in der ukraine günstiger…
    holt mich bitte runter wenn ich die ganze sache zu positiv sehe……
    aber irgendwie greife ich nach jedem strohhalm…………

  • Mimilein - 11/06/2016 Reply

    Ich denke, dass es immer ein heißes Eisen ist, sicher ist es im Ausland erlaubt eine Leihmutter zu nehmen und es wäre schon Euer Kind, aber wie ist das mit der Leihmutter, was wenn Sie, aus welchem Grund auch immer, nachher abspringt, würdet Ihr auch ein Kind nehmen das nicht “perfekt” ist, bleibt ja immer ein Restrisiko, was wenn die Leihmutter das Kind behalten will etc??

    Wenn Ihr Euch für diesen Weg entscheidet, was ich durchaus nachvollziehen kann, sollte man wirklich alles bedenken. Besonders wenn es um die Ukraine geht. Man sieht überall im Netz die Biotexcom-Klinik-Werbung, aber dem Ganzen glauben traue ich mich nicht.

    Es ist hammer schwer hier eine Aussage zu treffen. Jeder würde das für sich anders entscheiden. Ich könnte z.B keine Leihmutter sein, könnte gar nicht so viel Abstand zu dem Kind aufbauen was da in mir ist. Sorry.

    Aber super das Dein Mann da auch mitgehen würde, ich denke er muss Dich sehr lieben.

  • Corinna - 11/06/2016 Reply

    hmmmm… das ist ja mal ein interessantes Thema.
    Sehe das allerdings nicht ganz so optimistisch wie Du. Wenn Du von Eurem genetischen Kind sprichst, werden ja Deine EZ mit A.’s Spermien befruchtet und einer anderen Frau eingesetzt. Warum sollte das erfolgreicher sein als bei Dir? Wenn eine Frau keine Gebärmutter mehr hat o.ä. sähe ich da einen Sinn drin, aber bei Dir ist doch sonst alles in Ordnung. Hauptsächlich kommt es dabei ja nunmal auf die Qualität der EZ und Spermien an. Und hast Du Dir schon mal Gedanken über die Kosten gemacht. Was will denn so eine Leihmutter dafür haben, dass sie ein fremdes Kind austrägt? Da ist ICSI bestimmt ein Schnäppchen gegen. Da braucht man glaub ich ganz schön Kohle.

    Ansonsten bin ich ja eigentlich allem gegenüber aufgeschlossen. Wenn du die Biotexcom-Werbung überall siehst, darfst du der nicht glauben – hä… wieso?
    Also wenn alle drei damit einverstanden sind ok. Aber da gibt es eben vorher schon einiges zu bedenken. Mein Weg wäre das eher nicht.

  • Dimona - 11/06/2016 Reply

    Das ist ein schweres Thema. Wie auch gestern in der ARD-Sendung von den Kritikern gesagt wurde: wäre die Leihmutterschaft in D erlaubt-wie stellt man sicher, dass die Frauen damit nicht ihren Lebensunterhalt sichern, bzw. das ganz sehr komerziell wird? Was, glaube ich, in der von der Wirtschaftskrise geplagten Ukraine sicher der Fall ist. Ob in der Biotexcom-Klinik oder einer anderen.
    Soll jetzt nicht heißen, dass ich Leihmütter ablehne, aber die Begleitumstände sind sehr kompliziert hierbei.
    Kann mir nur schwer vorstellen, dass sich eine Frau aus reiner Hilfsbereitschaft als Leihmutter zur Verfügung stellt! In den USA werden wohl 12.000 Dollar dafür bezahlt (Zahl aus gestriger Sendung). Die Frau in der Sendung meinte, der Bewegungsgrund ihrer Leihmutter wäre allein, helfen zu wollen? Für mich fraglich, ob das auch so wäre, wenn es kein o. weniger Geld dafür gäbe….

    Die Frage ist auch immer, wegen welcher Indikation es gemacht werden soll. Du schreibst, dass Dein Mann nicht so von HI überzeugt ist. Ich schließe daraus, dass das Spermiogramm bei Euch Ursache ist, dass Ihr KiWu-Behandlung macht!? Warum soll dann die Leihmutterschaft für Euch eine Alternative sein? Vielleicht hab ich`s auch nur falsch verstanden..?

  • Dimona - 11/06/2016 Reply

    Finde, eine Leihmutter kann eine Alternative sein, wenn es wirklich an Einnistungsstörungen liegt. Habe zu Leihmüttern auch vor ca. 2 Wochen einen Artikel gesehen. Die Gefahr, ausgenutzt zu werden scheint riesig zu sein. Ein Paar hat sich illegal eine deutsche Leihmutter genommen und ist teilweise in Vorkasse gegangen. Die Leihmutter scheint die Schwangerschaft nur vorgetäuscht zu haben und ist abgetaucht. Ein Paar hat es mit einer Leihmutter in Südafrika probiert, Klinik ist in deutschen Händen. Bei dieser hat die Einnistung 2x nicht geklappt! Ein weiteres Paar hat eine littauische Leihmutter genommen und konnte wirklich das genetisch eigene Kinde nach Hause nehmen. Wie es in der besagten Biotexcom-Klinik ist, weiß ich nicht. Wenn man das machen will, muss man wirklich stark sein und gut organisieren, damit man nicht übervorteilt wird.

  • Nadal - 11/06/2016 Reply

    Bei Mütter die nicht ein Kind tragen können, weil Sie dabei z.B. sterben können, finde ich es eine ganz pragmatische Lösung. Warum nicht? Warum in der Ukraine nicht? Und nach dem ich so viel über die Biotexcom-Klinik im Netz gelesen hat, warum nicht in der Kiwu?
    Bin selbst in der Stuttgarter Stammtisch, da haben wir eine Stammtischfreundin verloren. Ich denke weil sie Schwangerschaft war, und das Herz nicht mitgemacht hat (ist in der 8SSW gestorben). Sie hat selbst uns verraten, dass ein Arzt sie schon vor einer Schwangerschaft abgeraten hatte, weil sie sterben könnte. Leider ist es für sie nun zu spät, so eine Entscheidung zu treffen.

    Zum Beispiel in so einem Fall, kann ich es mir gut vorstellen.

    Aber auch, wenn die GM der Frau nicht i.O. ist, oder wenn sogar keine GM mehr da vorhanden ist, ist das der einzige Weg.

    Wege beschreibt man selbst.

  • Vanessa - 02/03/2018 Reply

    Was muss beachtet werden, falls die Ukraine als das Reproduktionsreiseziel in Anspruch genommen wird? Nicht nur die Ukraine, sondern auch alle Länder, wohin Baby-Touristen fahren, muss ich sagen. Es ist wichtig, einen auf dieses Thema spezialisierten Anwalt im Land der Eltern zu engagieren und vorzugsweise auch einen Spezialisten in Reproduktionsmedizin, der bereits viele Fälle betreut hat und sich mit den medizinischen Aspekten der Klinik auskennt.
    Es gibt viele Patienten, die eine Leihmutterschaft privat über das Internet organisiert haben und leider betrogen worden sind.
    Über die Ukraine, wo die Reproduktionsmedizin auf höhem Niveau ist, habe ich viel im Internet gesurft. Ja, es gibt Nach- und Vorteile dieser Klinik. Aber wenn es eine solche Möglichkeit gibt, in der Ukraine ein Baby dank Leihmutterschaft zu bekommen, warum nicht?

  • Gisa - 10/04/2018 Reply

    Was muss beachtet werden, falls die Ukraine als das Reproduktionsreiseziel in Anspruch genommen wird? Ich habe mehrmals diese Frage mir selbst gestellt und gestern habe im Internet ein wenig gesurft und so was interessantes gefunden https://www.youtube.com/watch?v=FRm2agv_0aY. In diesem Video wird alles Schritt für Schritt, was diese Biotexcom Klinik angeht, erklärt.

    • Lina - 16/04/2018 Reply

      Oh, so viele Info im Internet kann man finden. Vor kurzem sah ich auch dieses Video. Die ukrainische Klinik überraschte mich angenehm. Wirklich man hatte alles bis ins Detail hinein gezeigt. Ihre Preise und Qualität der Dienstleistungen hatten mich angezogen. Jetzt ist es leichter eine Wahl zwischen Reproduktionskliniken treffen.

      • Lara - 16/04/2018 Reply

        Was muss beachtet werden, falls die Ukraine als das Reproduktionsreiseziel…? Für mich ist das keine schwierige Frage. Die Antwort hängt davon ab, was man in diesem Land bekommen will. Wenn man eine Kinderwunschklinik benötigt wird, dann ist es notwendig, im Internet zu surfen, um eine Reproduktionsklinik mit gutem Ruf und Bewertungen zu finden. Dabei lese ich gerne Blogs der Kunden dieser Klinik, wie z. B. https://mybloghans.tumblr.com/post/171339587342?is_highlighted_post=1 . Ich konzentriere mich auf den Wichtigsten – in diesem Fall auf die Klinik. Ich stelle mir keine Fragen über Meinungen über die Ukraine und ihre Bewohner. Ehrlich gesagt löse ich in meinem Leben auf solche Weise alle Probleme und Fragen. Dabei sondiere ich „den Boden“, da will ich mich nicht abzocken lassen.

        • Hans - 11/05/2018 Reply

          Lara, ich stimme dir zu. Sehr wichtig ist eine gute Klinik zu finden. Dank dem Internet kann man sehr viele Infos und Videos der glücklichen Kunden finden. Meine gute Freundin zögerte auch bei der Wahl einer Reproduktionsklinik lange. Später wählte sie die KIWU-Klinik in der Ukraine. Sie war mit den Bedingungen und Dienstleistungen der Klinik zufrieden. Dank einer Leihmutter bekam sie ein Baby und ist jetzt mit ihrem Ehemann im siebenten Himmel vom Glück.

  • Liam - 19/05/2018 Reply

    Tja. Allen Kunden locken vor allem die Klinik und ihre Dienstleistungen an. Kein Wunder, dass viele Ehepaare wählen die Ukraine. Das Zentrum der Reproduktionsmedizin in Kiew hat einen guten Ruf. Nicht ohne Grund. Es garantiert den Wunscheltern, dass ihr Kinderwunsch erfüllt wird. Darum verlassen sie die Ukraine schon mit dem Kind oder schon mit guter Aussicht auf die Schwangerschaft. Es fesselt!

  • Sebastian - 28/05/2018 Reply

    Ein Land der Dritten Welt ist ein Zentrum der Reproduktionsmedizin. Nicht schlecht. Dieses Land scheint zuverlässig, im Vergleich mit Indien oder Afrika. Aber man muss auch vorsichtig bei der Wahl der KIWU in diesem Land sein. So weit ich weiß sind in der Ukraine etwa 30 KIWU. Eine Klinik in Kiew ist nicht schlimm.

  • Marta - 29/06/2018 Reply

    Wir haben diese KIWU-Klinik in Kiew gewählt und sind sehr zufrieden. Wir haben einen sehr langen Weg zum gewünschten Kind gemacht. Und jetzt haben wir ein kleines Baby. Es ist gesund und wir sind sehr glücklich. Jetzt sind wir eine kleine Familie 🙂 Dabei klappte alles besser und schneller als wir dachten. Darum denken wir, dass es nicht so wichtig ist, ob das Land der Dritten Welt ist. Ein wichtig ist eine richtige KIWU-Klinik wählen.

  • Klara - 20/12/2018 Reply

    Ukraine ist ein wunderschönes Land aber leider mit der unstabilen politischen Lage und schlechtentwickelnden Wirtschaft. Auf diesem Feld ist in diesem Staat Leihmutterschaft ist zu einer Branche bekommen, die weitgehend bekannt wird und zu dem bereits Einkommensfaktor geworden ist. Sowie die Leistungen als auch die Preisen wirken auf Wunscheltern aus der ganzen Welt ganz positiv: sie locken den Menschen, die bereits mehrere Jahre gegen die Unfruchtbarkeit kämpfen, die bereits viel Zeit und Geld auf diesem Wege verloren haben. Hier wird ihnen aber die Erfüllung ihres Traums versprochen! https://www.youtube.com/watch?v=Fi-dMUntEDY&index=8&list=PL4Q8twX_alislV_0KrmXUxO7JFYRMxjNt

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