CDU-Parteitag in Sachsen: Aufbruch mit Sehnsucht nach den guten alten Zeiten

Published 03/12/2018 in Inland, Politik

CDU-Parteitag in Sachsen: Aufbruch mit Sehnsucht nach den guten alten Zeiten
„Wir haben 28 Jahre dieses Land gestaltet, wir haben so viele Ideen, wir werden die nächsten zehn Monate durcharbeiten“, rief Kretschmer.

Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn verfolgten den Parteitag aus der ersten Reihe und streichelten bei ihrer Vorstellung die Sachsen-Seele. Dabei stach einer ganz besonders heraus.

Parteitage der sächsischen CDU liefen in den vergangen Jahren fast immer nach dem gleichen Schema ab: Nach der Begrüßung ertrugen die Delegierten die Rede des Vorsitzenden, stimmten danach ein paar Anträgen selbstverständlich einstimmig zu, und noch während am Ende die Nationalhymne gesungen wurde, waren die meisten wieder weg, man hatte schließlich noch zu tun.

Seit jedoch vor ziemlich genau einem Jahr Michael Kretschmer erst die Partei und kurz darauf auch das Amt des Ministerpräsidenten im Freistaat übernahm, ist plötzlich Bewegung in der CDU. „Ich freue mich, dass der Saal so unglaublich gefüllt ist“, rief Kretschmer am Samstag in die Kongresshalle am Zoo Leipzig, wohin die CDU zu ihrem 33. Landesparteitag geladen hatte. Der Ansturm – 900 Anmeldungen gab es der Partei zufolge – hatte freilich auch damit zu tun, dass die Kandidaten für den Bundesvorsitz in Leipzig eine Ehrenrunde drehten und sich quasi in der Nachspielzeit ihrer Regionalkonferenzen noch einmal der Basis präsentierten.

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