Die Sache mit dem „Mundraub“: Massenhaft sündiges Obst

Published 17/09/2018 in Essen & Trinken, Stil

Die Sache mit dem „Mundraub“: Massenhaft sündiges Obst
Platzreife: Auf Streuobstwiesen liegt im Herbst jede Menge Fallobst herum. Daran bedienen darf man sich trotzdem nicht ohne Weiteres.

Es ist wie in jedem guten Apfeljahr: Die Bäumen hängen voll und werfen Früchte ab. Spaziergänger greifen auf Streuobstwiesen gern zu und nennen es Mundraub. Aber ist das auch erlaubt? Falls nicht: Was ist möglich?

Mag eine kleine Motte auch im Frühjahr in Apfelbäumen ihre gespenstischen Gespinste gewebt haben, in denen weiße Maden heranwuchsen: Landauf, landab dürfen sich Besitzer von Obstbäumen auf eine reichhaltige Ernte freuen. Ob Goldparmäne oder der im vergangenen Jahr nach einem Frostschaden seltene Boskop, ob Berlepsch oder Schneeapfel – mehr oder weniger reife Früchte verlocken zum Zubeißen.

Das gilt vor allem in Fällen, in denen ein Baum offenkundig schon seit vielen Jahren nicht mehr mit einer Astschere ordentlich beschnitten worden und folglich durch Wildwuchs verwahrlost ist. Zahlreiche Bäume tragen sogar eine derart große Last, dass ganze Äste abzubrechen drohen. Mitunter liegen schon kiloweise Äpfel rund um den Stamm verteilt.

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