Rund um die Krim: Ein Meer voller Sorgen

Published 30/09/2018 in Ausland, Politik

Rund um die Krim: Ein Meer voller Sorgen
Zwei bewaffnete Grenzschützer auf Patrouille im Hafen von Mariupol.

Russland heizt die Lage rund um die besetzte Krim auf – mit seiner Politik, mit der Armee und mit einer neuen Brücke. Unser Autor war in Mariupol unterwegs. Dort kann man den Krieg hören und sehen.

Die Fischer ziehen ihre Köpfe kurz ein. Zwei Hubschrauber donnern gerade über sie hinweg. Sie liegen tief in der Luft, machen einen ohrenbetäubenden Lärm und fliegen aufs offene Wasser hinaus. Richtung Süden. Über das Asowsche Meer. Durch die Krisen der jüngsten Zeit ist dieser Name neben einigen anderen auch plötzlich auf die Bildschirme der westlichen Medienwelt geraten.

Lampedusa und Lesbos sind solche Namen- das spanische Ceuta, das syrische Idlib und nun auch das Asowsche Meer. Es ist mit kaum vierzehn Metern Tiefe ein sehr flaches Meer. Es ist größer als Nordrhein-Westfalen und fast völlig umschlossen von Land: von Russland, von der Ukraine und von der Halbinsel Krim, die Russland 2014 annektiert hat.

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