Risiko durch Kohlenmonoxid: Vergiftungen in der Shisha-Bar

Published 07/03/2018 in Gesellschaft, Gesundheit

Risiko durch Kohlenmonoxid: Vergiftungen in der Shisha-Bar
Unsichtbar: Die Risiko durch giftiges Kohlenmonoxid unterschätzen viele Gäste von Shisha-Bars.

Eine unklare Gesetzeslage und fehlende Kohlenmonoxid-Grenzwerte erschweren die Kontrolle der Bars. Wie können Gesundheitsgefahren verringert werden?

61 Besucher sogenannter Shisha-Bars mussten sich in den vergangenen fünf Jahren aufgrund schwerer Kohlenmonoxid-Vergiftungen in den Wiesbadener Druckkammerzentren der Rhein-Main-Taunus GmbH behandeln lassen. Wie viele Menschen in solchen Bars leichtere Vergiftungen erlitten, kann nicht einmal geschätzt werden. Die Gefahren sind zwar bekannt, aber derzeit gibt es in Hessen offenbar kaum eine Handhabe, sie zu verringern.

„Es gibt keine Grenzwerte, und auch die Zuständigkeiten sind nicht klar geregelt“, antwortete Markus Seidel, Referent im Wiesbadener Ordnungsamt, gestern auf die Frage, was die Kontrolle der Shisha-Bars so schwierig mache. Dabei wäre diese dringend notwendig, denn in den vergangenen Jahren wurden in Wiesbaden, ebenso wie in vielen anderen Städten des Rhein-Main-Gebiets, zahlreiche neue Bars eröffnet, in denen die Besucher Wasserpfeifen rauchen. Wie viele dieser Gaststätten es mittlerweile in Wiesbaden gibt, weiß auch die Stadt nicht.

Print article

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen