Gefahren durch Botox: Spritze ins Glück

Published 01/03/2018 in Gesellschaft, Gesundheit

Gefahren durch Botox: Spritze ins Glück
Botox wird immer beliebter bei den Deutschen

Um der vermeintlichen Schönheit willen, greifen Frauen zu obskuren „Fillern“, die sie im Internet bestellen. Von den fatalen Folgen wissen Ärzte zu berichten.

„Herausforderungen im ästhetischen Beratungsgespräch““ lautete ein Workshop-Titel während eines Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V. (DGBT), der kürzlich in Frankfurt stattfand. Als naiver Laie fragte man sich sofort, welche Herausforderungen wohl während eines Gesprächs beim ästhetischen Dermatologen genau zu erwarten seien. Schließlich steht ja keine schmerzhafte Wurzelbehandlung an. Viel eher kommt die Patientin (es sind meistens Frauen) beziehungsweise selbstzahlende Kundin, um nach dem Termin besser auszusehen als vorher. Jünger. Frischer. Leichte Schmerzen nimmt sie dafür in Kauf.

Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. In einem vorgeführten Fallbeispiel spielt eine Schauspielerin eine junge Patientin, die einem (echten) Dermatologen gegenübersitzt und sich vollere Lippen wünscht. Das Hyaluron-Präparat, das zum Lippenaufspritzen verwendet wird – ein sogenannter Filler – hat die Patientin selbst mitgebracht- es stammt aus dem Internet. Die gespielte Szene endet damit, dass der Arzt eine Behandlung kategorisch ablehnt.

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