Ein Kind wird uns geboren

Published 10/01/2018 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Mensch & Gene, Wissen

Ein Kind wird uns geboren

 

Was, wenn der Wunsch nach einem Baby verwehrt bleibt? Auf Kinder verzichten? Oder das Schicksal überlisten? Melanie entscheidet sich für eine Leihmutterschaft in der Ukraine.

Es war Anfang September, ein Tag mit fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein. Doch Melanie hatte für das traumhafte Spätsommerwetter in der Ukraine keinen Blick. Vor ihr lag der wohl wichtigste Moment ihres Lebens. Gemeinsam mit ihrem Ehemann war sie in die entlegene Stadt mit dem unaussprechlichen Namen Kropywnyzkyj gereist, knapp 1700 Kilometer entfernt von zu Hause. Hier ist ihr Baby auf die Welt gekommen, ein leibliches Kind, ausgetragen von einer Leihmutter. In einem schmucklosen kleinen Raum mit vielen Kinderbettchen lag das eigene Baby. Die Krankenschwester zog eines der Rollbetten hervor: „Hier ist ihr Sohn!“

Vor etwas über einem Jahr, kurz vor Weihnachten, war noch nicht klar, ob Melanie jemals Mutter werden würde. Vier Fehlgeburten hatte die Zweiundvierzigjährige hinter sich. Immer wieder Bauchschmerzen, heftige Blutungen, Medikamente, traumatisierende Arztbesuche, Operationen. Und immer wieder Hoffnung, Angst und Trauer. Über allem die Frage: Warum wird ausgerechnet mir der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht erfüllt? Eine Frage ohne Antwort, dazu die Wut auf den eigenen Körper, Zweifel und viele Diskussionen – über schicksalhafte Fügung und moralische Werte.

Melanies Vater konnte nicht verstehen, dass sich seine Tochter und sein Schwiegersohn für eine Leihmutterschaft entschieden. Er fand, man solle die Herausforderungen akzeptieren, die das Schicksal für jeden bereithält. „Mein Dad empfand das als Schummeln“, sagt Melanie. „Doch mein Weltbild ist ein anderes. Ich wollte das nicht akzeptieren. Ich habe gesagt: Ich lasse mir das nicht gefallen, es gibt noch Möglichkeiten, und die reize ich erst mal aus, bevor ich aufgebe.“

Nach dem Ärztemarathon und vielen erfolglosen Versuchen mit künstlicher Befruchtung informierten sich die künftigen Eltern zunächst über die Möglichkeit einer Adoption. Doch eine Inlandsadoption kommt aufgrund ihres Alters nicht mehr in Frage, auch im Ausland stehen die Chancen schlecht, einen Säugling zu bekommen, und wenn, dann wohl nur ein beeinträchtigtes oder gar traumatisiertes Kind. „Ich finde es toll, wenn das jemand macht, aber das muss man sich zutrauen.“

Melanie sind die eigenen Gene nicht so wichtig. Aber ihr Mann wünschte sich ein leibliches Kind. So blieb nur die Möglichkeit einer Leihmutterschaft. In Deutschland ist sie verboten. In der Ukraine dagegen gibt es zum Beispiel Biotexcom, eine Klinik für Reproduktionsmedizin. Eine Leihmutterschaft ist in dem Land dann erlaubt, wenn es für die Frauen aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, selbst ein Kind auszutragen. Im Herbst 2016 landete das Paar in der ukrainischen Hauptstadt Kiew – in Melanies Handtasche ein dicker Batzen Bargeld, die erste Rate, die im Fall einer Vertragsunterzeichnung sofort fällig ist. Am Flughafen wurden die beiden zu einem kostenlosen Informationsgespräch abgeholt.

Für eine Leihmutterschaft gibt es verschiedene Varianten: Je nach Vertragsmodell liegen die Kosten bei 30.000, 40.000 oder 50.000 Euro. Das hängt davon ab, ob man auch die medizinischen Folgekosten zahlen möchte, wie die Unterkunft aussieht, ob man rund um die Uhr betreut werden und Einfluss auf die Wahl der Leihmutter haben möchte.

Die beiden entschieden sich, so sagen sie scherzhaft, für das „Arme-Leute-Modell“ für 30.000 Euro. Die Bezahlung ist gestaffelt: jeweils knapp 6000 Euro bei der Vertragsunterzeichnung, der Punktion, nach den ersten drei Monaten der Schwangerschaft, zur Geburt des Kindes und bei der Abholung. 6000 Euro bei Abholung: Das klingt ein wenig wie ein Kind auf Bestellschein, das man wie ein Postpaket pünktlich als Weihnachtsgeschenk zugestellt bekommt. Absurd, auch für die werdenden Eltern. „Man kann das manchmal nur mit schwarzem Humor ertragen“, sagt Melanie. „Manchmal haben wir darüber Witze gemacht. Zwischendurch ist zum Beispiel unser Auto kaputtgegangen. Da haben wir gesagt: Das geht jetzt nicht, wir müssen ja noch das Kind bezahlen.“

Den Körper einer anderen nutzen?

Vor allem die Frage nach der Moral trieb Melanie um. Insbesondere der Gedanke, ob es in Ordnung ist, den Körper einer anderen Frau zu benutzen, um sich selbst einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. „Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil unserer Leihmutter in den ersten Monaten immer schlecht war und sie sich ständig übergeben musste. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns unethisch verhalten. Das hat mir zwischendurch viel mehr Sorgen gemacht als der Gedanke, dass mit dem Baby etwas schiefgehen könnte.“ Und dann war da natürlich noch der seltsame Umstand, dass sie vom wirtschaftlichen Gefälle zwischen Deutschland und der Ukraine profitieren würden. „Natürlich ist uns klar, dass diese Frauen das nur machen, um Geld zu verdienen, weil sie es bitter nötig haben. Das war schwierig für mich. Aber mein Mann hat gesagt: Warum traust du den Frauen nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen?“

Aussuchen darf man sich die Leihmutter bei der 30.000-Euro-Variante nicht. Die Klinik wählt die Frauen nach medizinischen Gesichtspunkten aus. „Ich weiß noch, dass ich die erste Frau auf dem Foto furchtbar grimmig und stämmig fand. Aber mein Mann sagte: Sei doch froh, sie ist wie ein Panzer, du willst doch, dass unserem Kind nichts passiert!“

Dann wieder eine Hiobsbotschaft: Der erste Versuch klappte auch mit der Leihmutter nicht. Wieder die Sorge, wieder Zweifel, es gab nur noch einen einzigen Versuch mit den eigenen Eizellen. Wenn es wieder nicht funktionierte, blieb nur noch eine Eizellenspende. Doch das zweite Mal verlief reibungslos. Kurz nach dem Jahreswechsel der erlösende Anruf: Die Leihmutter ist schwanger.

In Deutschland ging das Leben weiter. Melanie und ihr Mann haben beide viel zu tun. Zwischen der Nachricht über die Schwangerschaft der Leihmutter und der Geburt des Babys lag für die beiden noch ein Urlaub in Thailand. Was für eine sonderbare Situation: Melanie erwartete ein Kind, ohne schwanger zu sein. „Ich habe mich nicht getraut, das laut zu sagen, aber manchmal dachte ich: Wie toll, Svetlana ist schwanger, und ich kann alles machen, feiern gehen, einen Sekt trinken, ohne dass mir übel ist. Und ich war gleichzeitig so dankbar, dass ich mich auf meinen Sohn freuen konnte.“

„Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist geboren.“

Am liebsten wären die werdenden Eltern bei der Geburt dabei gewesen, aber das erlaubt die Klinik nicht. Das Kind bekamen sie erst zu Gesicht, als die Leihmutter aus der Klinik entlassen worden war. „Das war schwierig für mich. Ich dachte, das Baby muss doch so schnell wie möglich auf meine Brust, für das Bonding, den direkten Kontakt, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln.“

Am 5. September bekamen die beiden die frohe Botschaft, per Mail: „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist geboren.“ Im Anhang drei Fotos des Babys. „Wenn ich ehrlich bin, fand ich ihn am Anfang ein bisschen hässlich, und er hatte auch noch so eine lächerliche Mütze auf. Das hat sich schon sehr seltsam angefühlt. Aber im Laufe des Tages hat sich das komplett geändert. Das Muttergefühl hat sich eingestellt, und ich war spontan verliebt. Mir war jetzt klar: Das ist mein Baby!“

Es vergingen aber noch sieben lange Tage, bis die Eltern den gemeinsamen Sohn endlich in die Arme schließen durften. An einem Montag stiegen sie ins Flugzeug. In der Ukraine machten sie sich sofort auf den Weg in die Klinik. Bevor sie ihr Kind zu Gesicht bekamen, mussten sie aber noch die letzte Rate bezahlen. In dem Krankenhaus war die Hölle los, es gab nicht mal einen Platz, wo man sich setzen konnte, während man wartet. In den Fluren viele Frauen, künftige Mütter, Eizellenspenderinnen oder Leihmütter.

Nachdem Melanie und ihr Mann ihr Wunschkind bezahlt hatten, ging es wieder nach Kropywnyzkyj, wo ihr Sohn geboren worden war. Noch einmal mussten sie übernachten und warten. Wieder ein Treffen mit der Leihmutter, die das Kind selbst auch noch nicht sehen durfte. Svetlana erzählte, dass sie schon mal als Leihmutter tätig war. Die Zwillinge für ein italienisches Paar habe sie aber nie zu sehen bekommen. Das mache ihr zu schaffen. Jedes Jahr im November, am Geburtstag der Kleinen, muss sie an die mittlerweile vier Jahre alten Kinder denken. Melanie zeigte ihr ein Foto des Neugeborenen und gab ihr Geschenke. Auch Svetlana hatte dem Paar etwas mitgebracht: ein ukrainisches Blüschen für Melanie, ein Wodka-Set für ihren Mann.

Nach einem ganzen Tag Warterei in der Klinik der große Moment. In einem schmucklosen kleinen Raum mit vielen Kinderbettchen lag ihr Baby. Die Krankenschwester zog eines der Rollbetten hervor, und für Melanie begann ein neues Leben. „Das war unser erster Moment. Als ich ihn auf den Arm genommen habe, musste ich sofort anfangen zu weinen, weil das einfach so unglaublich war.“

Die Schwester drückte ihnen Survival-Päckchen in die Hände mit Fläschchen, Windeln und Feuchttüchern. Von jetzt auf gleich waren die beiden nun Eltern. Sie setzten ihren Sohn in einen Tragesitz, packten ihre Sachen und fuhren zurück in die Hauptstadt Kiew. „Da sitzt du in dem Zug, dein Kind schreit wie am Spieß – und du hast keine Ahnung, was du machen sollst“, sagt Melanie. „Ich habe zwar einen Säuglingspflegekurs belegt, aber keinen Geburtsvorbereitungskurs – den kann man nicht machen, wenn man nicht schwanger ist. Und jede andere Mutter hat eine Hebamme an ihrer Seite.“

Sohn gilt als deutscher Staatsbürger

Als die Unsicherheit überwunden war, wurden die beiden die glücklichsten Eltern. Aber eben in der Ukraine. Wochenlang mussten sie dort noch auf Dokumente warten. Rein rechtlich betrachtet die deutsche Botschaft die Situation so, als hätte Melanies Mann sie betrogen und eine andere Frau geschwängert. Für die Beamten war es unerheblich, ob das Melanies Eizellen oder die einer anderen Frau waren. Ihr Mann ist der Vater des Kindes und kann mit seinem Kind nach Deutschland ausreisen, der Sohn bekommt daher auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Leihmutter verzichtet auf ihre Sorgerechtsvollmacht. So kann Melanie das Kind später adoptieren, denn sie ist nach deutschem Gesetz nicht mit dem Kind verwandt.

Für die junge Mutter war das alles unerheblich. Vergessen sind alle rechtlichen Hürden und all der Aufwand. Ihr größter Traum ist in Erfüllung gegangen. Und obwohl sie ihr Kind nicht selbst ausgetragen und geboren hat, findet sie nicht, dass die Beziehung zu ihrem Sohn anders ist. „Ich glaube nicht, dass man ein Kind noch mehr lieb haben kann als ich! Und ich merke, dass all die Gefühle und Reflexe, von denen mir andere Mütter erzählt haben, auch bei mir funktionieren. Ich habe einen ebenso leichten Schlaf, wache sofort auf, wenn der Kleine sich rührt, das ist einfach ein Urinstinkt, egal ob man das Kind im Bauch hatte oder nicht.“

Vor der Geburt weiß man so wenig:
Daher waren für Melanie die Ultraschallbilder ihres Ungeborenen im Bauch der Leihmutter so wichtig.

Und die moralischen Zweifel? „Ich habe niemanden getroffen, der gesagt hat: Du bist doch verrückt, das ist doch pervers. Aber wahrscheinlich würde mir das auch niemand ins Gesicht sagen.“

Verheimlicht hat Melanie ihre Pläne nicht, aber sie ist auch nicht damit hausieren gegangen. Bekannte waren natürlich überrascht, dass da jemand plötzlich Mutter ist ohne vorherige Schwangerschaft. Die Kritik an der Leihmutterschaft kann sie verstehen. „Ich habe das Gefühl, dass Kinderkriegen für viele Menschen immer noch etwas Heiliges ist, in das man nicht reinpfuschen darf. Heilig meine ich gar nicht im religiösen Sinne, es geht eher um etwas Ursprüngliches, Existentielles, die Urbeziehung zwischen Mutter und Kind.“

Weil sie diese Beziehung nicht missen wollte, ist sie Svetlana unendlich dankbar dafür, dass sie ihr geholfen hat. Mit der Leihmutter stehen die jungen Eltern immer noch in Kontakt, schicken sich Fotos per Messenger zu. Svetlana würde gerne ein weiteres Kind für Melanie und ihren Mann austragen. Und die junge Familie wünscht sich wirklich noch ein zweites Kind. Demnächst werden sich die drei auf den Weg in die Ukraine machen.

 

Die Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/leihmutterschaft-in-der-ukraine-15340864.html

Print article

25 KommentareKommentieren

  • PicknickMicknick - 11/01/2018 Antworten

    Ich finde es falsch, dass jemand die Notlage von Frauen ausnutzt um ein Kind zu bekommen. Klar kann man sich sagen, dass man den Frauen hilft, weil sie dafür Geld bekommen. Aber diese Frauen tun es nur, weil sie in Not sind. Man lindert ihre Not nicht. Man nützt sie aus. In Indien nicht mehr, aber in der Ukraine nach wie vor, in solchen Kliniken wie Biotexcom, z.B., wie es im Artikel ersichtlich ist.
    Es geht nicht um das Wohl der Frauen, die fremde Kinder austragen. Es ist nur ein Geschäftsmodell, ein Angebot für die.
    Es fragt ja auch niemand nach der Not der Männer die in südafrikanischen Diamantenminen arbeiten. Sie schon gar nicht.
    Natürlich will niemand deren Not lindern.
    Wie weltfremd ist denn allein der Gedanke, es könnte bei der ganzen Sache um die Interessen von Frauen gehen, die bereit sind, ihren Uterus zu vermieten?
    Die tun das freiwillig.
    Meine Güte!
    Sie tun es nicht freiwillig, wenn sie keinen anderen Weg sehen. Freiwilliges Handeln bedeutet, dass man wählen kann und nicht durch Not getrieben wird.

  • Bajamaja - 11/01/2018 Antworten

    Hey was für ein vorurteilhaftes Denken! Wir sind schließlich im 21. Jahrhundert oder?
    Nicht alle ca. 500.000.000 Frauen in der Ukraine werden Leihmütter, auch nicht die 10 oder 20 oder 50 (?) Prozent davon die ziemlich arm sind. Dasselbe gilt für jedes Land, wo die Leihmutterschaft gesetzlich erlaubt ist, und dies gilt auch für die erwähnte Biotexcom-Klinik.
    Nur wenn sich eine Frau dazu entscheidet und dafür ein mehrfaches dessen bekommt, was Sie mit anderer Arbeit in eine Jahr verdienen kann, kann ich das verstehen. Aber es gibt auch viele, die es nicht tun würden.
    „Sie tun es nicht freiwillig, wenn sie keinen anderen Weg sehen.“ Sie sterben ja nicht oder verhungern allesamt, wenn Sie es nicht tun.
    „Warum ist immer nur von der „Not“ der Unfruchtbaren und der Not der Leihmütter die Rede? Es geht doch um die Rechte, Bedürfnisse und die Existenz der Kinder, die als Ware vertickt werden: von der einen Mama verstoßen, von der anderen angeschafft.“
    Oder als Alternative nie geboren.
    Sind sie eigentlich ein Befürworter von Abtreibungen? Würde mich interessieren. Wenn sie konsequent sind, müssten sie das sein.

  • Eloisa - 11/01/2018 Antworten

    Ich frage mich immer, wie egoistisch man sein muss, um den eigenen Kinderwunsch auf dem Rücken (oder in diesem Fall Bauch) anderer Menschen auszutragen.
    Klar, man zahlt dafür, es ist eine Dienstleistung aber eine Schwangerschaft ist kein Spaziergang. Danach muss die Leihmutter das Kind abgeben, obwohl sie, auch wenn sie ggf. nicht die biologische Mutter ist, von Hormonen total weichgespült ist. Weitere 9 Monate, bis der Körper sich von der Schwangerschaft erholt hat.
    Die Weltbevölkerung wächst stetig und wenn ein Paar aus eigner ‚Kraft‘ keine Kinder bekommen kann, dann ist das zunächst einmal nur gut für unsere Erde, denn es ist ein Mensch weniger der Ressourcen beansprucht. Auch, wenn es hart klingt. Die Weltbevölkerung kann ruhig auf einen Deutschen, der in der ukrainischen Biotexcom-Klinik produziert wird, ruhig verzichten.
    Vielleicht sollte man eher an Adoption oder Pflegeschafft denken, anstatt weitere Menschen in diese Welt zu setzen, das wäre wenigstens sinnvoll, auch wenn die Verfahren sehr langwierig sind.

  • Maoisi - 11/01/2018 Antworten

    Was die Frage über Egoismus angeht: Der Egoismus besteht nicht darin, sich ein Kind zu wünschen und dieses großziehen zu wollen. Der Egoismus besteht darin, dass dafür auch für unfruchtbare und homosexuelle Paare unbedingt ein neues gezeugt werden muss. Es bestünde ja auch die Möglichkeit der Adoption eines elternlosen Kindes. Meiner Meinung nach sollte man an dieser Stelle ansetzen, bevor man die Leihmutterschaft als neuen Trend definiert.
    Mal ganz ehrlich, auch, wenn sich die Frauen oder Paare noch so sehr ein Kind wünschen, kein Kind bekommen zu können, ist keine Krankheit! Es gibt kein Recht auf ein Kind. Und wir sollten besser den Menschen, die bereits auf der Welt sind, ein besseres Leben ermöglichen, als das wir weiterhin aus egoistischen Gründen zum schlimmsten Übel der Menschheit beitragen, nämlich der Überbevölkerung. Indien hat bereits aufgehört eine Leihmutter-Factory fast für die ganze Welt zu sein. Ihren Platz droht jetzt die Ukraine zu besetzen mit ihrer Biotexcom-Werbung in jedem deutschen Kiwu-Forum. Wo führt das alles hin?
    Ich mache da keine Ausnahme, ob Schwarzafrika, Indonesien, Vereinigte Staaten oder Deutschland /Europa. Wir alle tragen zur Überbevölkerung bei.
    Mein ernstgemeinter Vorschlag, wie (so glaube ich) in Frankreich praktiziert, nur Kindergeld für das erste und das zweite Kind, danach gibt’s keine Zuschüsse mehr.
    Dafür besser das Geld in Infrastruktur wie Kindergärten, Ganztagsschulen, Bildung, kostenlosem ÖPNV usw., stecken. Das ist besser für die (hier) Lebenden.

  • KikiSue - 11/01/2018 Antworten

    Nun geht es los…..Was mir den Atem immer neu verschlägt ist, dass es meist die gleichen politischen und weltanschaulichen Lager sind, die lauthals gegen die „Reduktion“ der Frau zur „Gebärmaschine“ protestieren und dies, wohlgemerkt, auf das eheliche und -Familienleben beziehen, die dann alle möglichen Erklärungen dafür finden, warum es human, menschenfreundlich, ja sogar ethisch erhebend ist, wenn Frauen aus Geldnot ihren Uterus prostituieren und zu allem Über noch das Kind, das sie ausgetragen haben, als Ware hergeben, also zur Ware machen. (Ggf. mit Rücknahmepflicht, wenn Ware beschädigt) Gleichsam als den Höhepunkt emanzipierter familiärer Verhältnisse.
    Es gibt bereits ein Beispiel für die Verweigerung der Annahme von „beschädigter Ware“:
    „Ehepaar lässt Leihmutter mit behindertem Baby im Stich“, SPON, 02.8.2014.
    Eine thailändische Frau trug Zwillinge für ein australisches Ehepaar aus. Eines der Kinder war mongoloid, das Ehepaar verweigerte die Annahme des mongoloiden Kindes ebenso wie die notwendige lebensrettende Herzoperation.
    Die austragende Mutter hatte die Abtreibung des mongoloiden Kindes verweigert, die Operation wurde durch Spenden finanziert, die Austragende behielt das Kind, weil sie es, wie sie es selbst formulierte, neun Monate in ihrem Leib getragen hatte und nicht anders konnte, als sich weiter für dieses menschliche Wesen verantwortlich zu fühlen.
    Aber auch dieses Beispiel bewirkt vermutlich nichts bei denen, die in Kindern, also in Menschen überhaupt Waren sehen, die man wegwerfen darf, wenn sie nicht der Bestellung entsprechen. Oder bei denen, die die Leihmutterschaft als Arbeit sehen: http://de.newseurope.info/?p=41451

  • Irena - 12/01/2018 Antworten

    Viele Menschen haben noch vorurteilte Meinung über Leihmutterschaft. Natürlich Beziehungen zwischen Mutter und Kind haben einen so zu sagen heiligen Ursprung, das kann man nicht bestreiten. Von Anfang an war es so. Es gibt die Meinung, dass diese Beziehungen schon während der Schwangerschaft beginnen. In einigem Sinn ist es die reine Wahrheit. Ich finde, dass jeder nicht einmal so ein Bild beobachtet hat, wenn die Mutter während der Schwangerschaft mit dem Kind spricht. Wenn man aber das Kind von Leihmutter bekommt, dann fällt dieses Moment aus. Und hier ist die Frage, ob das Fehlen dieses Moments einen großen Einfluss hat oder nicht und wie wirkt das auf weitere Beziehungen zwischen Mutter und Kind? Es ist interessant weiter zu lesen wie es mit dem Kind geht und ob diese Beziehungen gut sind.

  • Anhela - 12/01/2018 Antworten

    Ich bin sehr froh über diese Frau und dass ihr Traum in Erfüllung gegangen ist. Heute gibt es leider sehr viel Paare mit ähnlichem Problem und das erschreckt ein bisschen. Früher waren die Zahlen nicht so kritisch und diese Zahlen erhöhen sich weiter. Solche Leistungen wie Leihmutterschaft und Eizellspende sind heute notwendig. Man kann natürlich sagen, dass npoch eine Alternative wie Adoption existiert, aber das Verfahren ist schwierig und dauert sehr lang und wie Melanie gesagt hat, gibt es keine Garantie, dass man Säugling bekommen wird

    • Marta Hellman - 18/01/2018 Antworten

      Ich bin mit Ihnen voll und ganz einverstanden!
      Wenn alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, klingt das Verfahren der Leihmutterschaft in der Darstellung einiger Leihmutter-Agenturen nach der folgerichtigen Alternative. Doch Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, fahren die meisten deutschen in die Ukraine, wo sie das gewünschte Ergebnis bekommen, aber in der Regel dauert das Verfahren langwierige, weil es eine legale Bestätigung der deutschen Botschaft erfordert.

  • MotiGallili - 14/01/2018 Antworten

    Unsere „Moral“ betreibt die Problemverlagerung:
    Es wäre, denke ich, sinnvoller, über eine vernünftige Regelung der Leihmutterschaft in unserem eigenen Land nachzudenken, statt das Problem in Schwellenländer mit laxen Standards auszulagern, wo die medizinischen, sozialen und juristischen Rahmenbedingungen wirklich mehr als zweifelhaft sind, dazu noch Krieg herrscht so wie in der Ukraine, aus der man immer mehr Biotexcom-Werbung bekommt.
    Wenn man sicherstellt, dass nur Frauen mit gesichertem Einkommen Leihmutter werden, und diesen, solange es dem Kindeswohl entspricht, ein Umgangsrecht einräumt (vergleichbar mit dem von Großeltern vielleicht), fände ich die Sache vertretbar; es wäre kein extremer Unterschied zu einer „normalen“ künstlichen Befruchtung, die ja sehr häufig ist und relativ wenige Probleme macht. Ein Umgangsrecht für die Leihmutter fände ich wichtig, weil ich mir schwer vorstellen kann, dass es Frauen gibt, die während der Schwangerschaft gar keine Bindung zum Kind entwickeln. Man hätte dann ein etwas unübliches Familienmitglied mehr, aber es gibt auch so schon komplizierte Familien.

  • Brina2010 - 14/01/2018 Antworten

    Da kommt mal wieder alles zusammen!!
    Also erstmals, wenn die ukrainischen Frauen das Geld tatsächlich bekommen, dann ist das ein VERMÖGEN.
    Wesentlich mehr als sie in einem Jahr mit harter Arbeit verdienen könnten.
    Moralisch schwierig wird es erst, wenn etwas schief geht. Wie jetzt z.B. in Thailand, wo die Eltern den Zwilling mit Down Syndrom einfach da gelassen haben.
    Das wird man wohl in Zukunft öfter hören, denn die künstliche Befruchtung hat einen großen Haken: Um die Chancen zu erhöhen, werden oft mehrere Eizellen eingesetzt und deshalb kommt es regelmäßig zu Mehrlingsgeburten (ein gutes Beispiel: http://de.newseurope.info/?p=42018)
    Jetzt die Frage über die maximalinvasive Prostitution:
    Verglichen mit Leihmutterschaft ist herkömmliche Prostitution eine minimalinvasive Dienstleistung.
    Ist es nicht erstaunlich, dass dennoch Leihmutterschaft (wo immerhin nicht nur die äußeren Geschlechtsorgane für einige Minuten, sondern der ganze Fortpflanzungsapparat für viele Monate gemietet wird) in konservativen Gesellschaften wie den USA oder Indien vergleichsweise unkritisch gesehen wird?
    Wo bleibt hier das Gerede vom „Verkauf des Körpers“ und der verletzten „Würde“, mit dem Prostitutionsverbote begründet werden?
    Der hier wohl entscheidende Unterschied ist, dass bei herkömmlicher Prostitution der Sex nicht der Fortpflanzung, sondern dem Vergnügen dienen soll. Und genau das ist es, was konservative Gesellschaften unerträglich finden.

  • lucky2 - 14/01/2018 Antworten

    Ach wie herrlich es ist, dass es die sogenannten Dritte Welt gibt und man sich als reicher Deuche ein Baby aus der Kiewer Biotexcom-Klinik bei Bedarf holen kann nicht wahr??
    Um die Motivation muss man sich nicht kümmern, selbst wenn die Frauen dort Arbeit bei einer europäischen Firma haben, werden sie dort so schlecht bezahlt, dass sie davon kaum leben können. So kommt es „uns“ zugute. Wir brauchen für ein T-Shirt nur wenige Euro auszugeben und haben dafür immer ein Ersatzteillager in petto. Wenn das Kind so perfekt ist, wie man es sich wünschte, nimmt man es gern, wenn es krank ist, kann es die Leihmutter gern behalten.
    Natürlich kann man das kontrovers diskutieren. Vorteil ist bestimmt, dass diese Frauen medizinisch versorgt werden- das können nicht viele arme Inderinnen von sich behaupten. Sie werden sicher auch mit genug Nahrung und Kleidung versorgt. Und sie bekommen Geld für eine Dienstleistung. Ich sehe da kein wirkliches Problem, wenn diese Frauen das wollen. Sie bekommen auch so viele Kinder – meist ob sie wollen oder nicht. Hier werden sie tatsächlich gefragt und vorher untersucht, ob sie das gesundheitlich können!
    Die tatsächliche Bindung zum Kind kommt je meist eh erst später nach der Geburt, nicht direkt. Wenn man sich darauf vorbereitet, sollte das auch psychologisch kein allzu großes Problem sein. Immerhin ist es ja nicht ihr erstes Kind und erst Recht kein „Wunschkind“.

  • Chichi - 14/01/2018 Antworten

    Wenn wir schon wieder über die Leihmutterschaft reden, dann darf ich euch an einen Vorfall erinnern, bei dem ein behindertes Kind von seinen potenziellen „Eltern“ zurückgelassen wurde:
    Das australische Ehepaar, das das Kind mit Down-Syndrom zurückgelassen hat, gehört ins Gefängnis!
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass so viele Paare inzwischen gar nichts mehr dabei finden, die Notlage von armen Menschen (es sind ja in der Regel verheiratete, arme Frauen, die Kinder für diese Leute austragen) gnadenlos auszunutzen. Bei den Deutschen hat inzwischen die ukrainische Biotexcom-Klinik so viel Vertrauen gewonnen, dass die gar nicht nachdenken, was die durch ihre Verträge machen: Ein Kind auszutragen ist kein industrieller Fertigungsprozess!!!!! Nicht umsonst entsteht in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind eine der stärksten Bindungen überhaupt. Ich bin selbst im Brutkasten aufgewachsen und ich weiß, welche Schäden, ich davongetragen habe, von einer nicht-existenten Bindung zu meiner (biologischen) Mutter ganz zu schweigen.
    Leute, stoppt diesen Wahnsinn!!!!!
    Pflegekinder statt In Vitro mit Leihmutter
    „Reicht“ nicht auch ein Pflegekind? Warum sind Menschen so daran interessiert, ihre Gene weiterzugeben? Stimmt, es gibt in Deutschland fast keine Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, aber es ist genauso schön, ein Pflegekind zu haben: eben eines, das seine Herkunft kennt, dass seine leiblichen Eltern ab und zu sieht, und das genauso das Recht auf Liebe, wie ein „eigenes“ oder ein Adokind hat.
    Anstelle Frauen und ihre Not in der sogenannten „3. Welt“ auszunutzen, sollten Kinderlose sich lieber Sozialwaisen zuwenden, die brauchen auch eine Familie.
    Was auffällt: es werden in jeder Stadt Pflegeeltern gesucht, es haben aber die wenigsten Familien die Traute, sich als Familie für ein „fremdes“ Kind mit Anhang zur Verfügung zu stellen.

  • AnnaTh - 14/01/2018 Antworten

    Ich bin 45 Jahre alt und nach 4 Jahren Spießrutenlauf durch die medizinischen Hamsterräder endlich nach der dritten ICSI in der 26.SSW. Mein Kinderwunsch ist so alt, wie ich denken kann, aber erst kam das Abitur und dann abgebrochenes Studium und eine abgeschlossene Ausbildung. Leider zu dem Zeitpunkt kein Vater in Sicht, denn ich wollte Kinder, aber bitte mit einem Vater! Nicht ein Versorger, aber zum Kinderbekommen und Kinder erziehen gehören in meiner Welt 2 Menschen.
    Was ich bis dahin verdrängt hatte war meine Endometriose, die ich seit meinem 19.Lj hatte und ich wollte mir nicht vorstellen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das schwanger werden schwierig sein sollte. Es sollte anders kommen.
    Deswegen bin ich jetzt eben nicht 25 Jahre beim ersten Kind und kann mir den Wunsch nach mehr Kindern erfüllen, sondern muss dankbar sein, dass es nach so einem psychischen und physischen Kraftakt auch nur EINMAL geklappt hat!
    Und jeder, der sich über Frauen in der KiWu-Praxis mokiert, die eben 40+ sind, hat vergessen, dass Jahre der Verzweiflung, der Tränen und des vergeblichen „Übens“ hinter den Paaren liegen. Das Schweigen über die Probleme hat auch etwas mit Scham zu tun, dass etwas völlig normales einem nicht gelingen will, aber auch mit so vielen Ängsten vor dem endgültigen AUS in der Behandlung. Mit dem unerfüllten Kinderwunsch stirbt ein Kind, das man nie hatte – wer ohne Kinderwunsch oder mit Kindern soll das verstehen? Hätte es mit der KB nicht geklappt, haben wir auch gedacht, zur Leihmutterschaft zu greifen (die günstigste Möglichkeit schien für uns die ukrainische Biotexcom-Klinik).
    Ich spreche mit jedem, der fragt.

  • Lassmal - 14/01/2018 Antworten

    Ein kleines bisschen Statistik zum Thema:
    – Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Mann am unerfüllten Kinderwunsch beteiligt ist := 60 % (30%+30%)
    – Frauenbeteiligung auch entsprechend := 60%
    – Wahrscheinlichkeit, dass Ursachen bei beiden liegen := 30%
    Wenn man jetzt weiß, dass der Mann auf jeden Fall für den unerfüllten Kinderwunsch ursächlich ist, bedeutet diese Information, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% auch Ursachen bei der Frau vorliegen.
    (Bedingte Wahrscheinlichkeit := 30% / 60%).
    Folglich macht die Berechnung (30%)^2 gar keinen Sinn, da die Ereignisse nicht unabhängig sind.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer am nichterfüllten Kinderwunsch beteiligt beträgt laut Statistik übrigens ja 90% ( = 0,6 + 0,6 – 0,3 )
    Ursachen …
    – Hormone in Nahrungsmitteln und Umwelt;
    – Hormonvergleichbar wirkende Substanzen in Nahrungsm. und Umwelt;
    – Weichmacher in Verpackungen, Folien aller Art und Anwendung;
    – Drogenkonsum;
    – Lebenswandel (Stress);
    – div. Krankheiten;
    Die Liste ist nicht abschließend und nicht nach Häufigkeit sortiert, aber ich frage mich nicht mehr, warum ich immer mehr LM-Werbung von der ukrainischen Biotexcom-Klinik im Netz sehe.

  • PraNamM - 14/01/2018 Antworten

    Eine kleine Ergänzung:
    Unfruchtbarkeit und Alzheimer durch Aluminium-Nano-Partikel
    http://derstandard.at/135
    Wird sowohl in der modernen Lebensmittel-Technologie als auch in Verbindung mit Bariumsalzen zur Wettermanipulation eingesetzt.
    Nebenwirkung der Aluminium-Nano-Partikel: Unfruchtbarkeit.
    Noch schlimmer: Völlig bedenkenlos wurde Aluminiumhydroxid in vielen Medikamenten eingesetzt- besonders exzessiv in Maaloxan.
    Und das, obwohl seit fast 20 Jahren Erkenntnisse vorliegen, dass Aluminium anscheinend langfristige Nebenwirkungen hat, die in Medikamententests nicht mit erfasst werden.
    Und da wurde Maaloxan ohne Rezept in Apotheken verkauft, während das viel harmlosere Omeprazol verschreibungspflichtig ist.
    Damit wurde sogar ich getäuscht!
    Ich dachte: So bescheuert werden die Pharmafirmen wohl nicht sein, schädliches Aluminium zu verwenden!
    Wenn so was wie Maaloxan sogar rezeptfrei angeboten wird, handelt es sich wohl um eine harmlose, chemische Verbindung, bei der sich kein Aluminium festsetzt. Das glaubten die Pharmafirmen anscheinend ungeprüft sogar selbst, und es hat sich als falsch erwiesen!
    Von wegen rezeptfreie Medikamente seien harmlos! Echt skandalös!
    Anscheinend kann man sich da auf gar nichts mehr verlassen! Es liegt wohl auch am absurden System, wonach rezeptfreie Medikamente nicht von der Krankenkasse übernommen werden!
    Die Pharmafirmen waren tatsächlich so bescheuert trotz Gefahrindikation keine hinreichenden Überprüfungen zu machen!
    Da habe ich schon immer Aluminiumtöpfe u.ä. vermieden und trotzdem wegen dieser Medikamentenpraxis doch etwas Aluminiumvergiftung abbekommen.
    Vielleicht ja daher Schmerzsyndrom und langsam erblindendes Auge, häufige Kopfschmerzen und manchmal Schmerzattacken!
    Und was die Unfruchtbarkeit angeht: http://de.newseurope.info/?p=41282

  • boIII - 14/01/2018 Antworten

    Und wer bitte denkt hier an das Kindeswohl ?
    Manche mögen es ja irgendwie spannend finden, dass an einem Kind bis zu 5 Personen ‚beteiligt‘ sein könnten.
    Wie wohl die Kinder einmal darüber denken, und wichtiger, wie sie sich als solche ‚Geschöpfe‘ einmal fühlen werden ?
    In den ersten Jahren ist es ihnen egal und später werden sie schon damit klarkommen. Wie bei adoptierten Kindern.
    Die Gesetze in D führen nur dazu, dass ein fleißiger Fortpflanzungstourismus praktiziert wird. Jetzt nicht mehr nach Indien und Thailand, dafür umso häufiger in die Ukraine – Biotexcom ist schon zum Trend geworden.
    Und wer an das Kinderglück denkt… Die sozialen Eltern, die das Kind „bestellt“ haben! Diese Kinder sind absolute Wunschkinder!
    Und das gilt nicht für jeden leiblichen Abkömmling, der eben mal „passiert“ ist! Besonders schlimm ist es doch, wenn leibliche Abkömmlinge wissen, dass sie ein Unfall waren. Und wer fragt nach dem Wohl dieser Kinder? Wenn sie Glück haben, geht alles gut, dann freuen sich die Eltern oder die Mutter im Nachhinein, wenn sie Pech haben, werden sie misshandelt, verwahrlosen oder werden zu Krüppeln geschüttelt.
    Für ein Kind ist es wichtig erwünscht, ersehnt und geliebt zu sein. Egal, ob leiblicher Abkömmling, Adoptivkind, Kind aus Samen-, Eizell- oder Embryonenspende oder eben von einer Leihmutter ausgetragen.
    Die Fruchtbarkeit unserer Gesellschaft nimmt ab, der Kinderwunsch bleibt. Es besteht keine Notwendigkeit, individuelle Reproduktionsprobleme als gottgewollt hinzunehmen, wenn es dafür Lösungen gibt.

  • Marie - 15/01/2018 Antworten

    Ich habe in dieser Klinik EZS gemacht und auf 2 Mal hat es geklappt. Ich war zuvor auch in aderen Kliniken und in Tschechien habe ich EZS-Versuch gemacht, aber dort war sie erfolglos. Was Biotex betrifft, bin ich im Allgemein zufrieden. Es war aber zu viele Leute in Klinik und ich musste sehr lange warten. Aber ich bin schwanger, alles andere ist egal

  • JiJi boom - 17/01/2018 Antworten

    Es ist notwendig, den ukrainischen Ärzten und Kliniken, die sich mit Reproduktionsmedizin beschäftigen, nach Gebühr zu beurteilen und dies ist ein großer Schritt für ein schwaches technisches Entwicklungsland. Ich habe nie gedacht, dass die Medizin in der Ukraine so weit gegangen ist. Es scheint mir auch, dass die Prozedur der künstlichen Befruchtung in der Ukraine einfacher und kundenfreundlicher ist, als in den anderen Ländern.

  • Margot - 18/01/2018 Antworten

    Wie ich verstanden habe, hat es in der Ukraine alles leicht durchgegangen, ich meine, was gesetzlichen Fragen betrifft. Die Leihmutter verzichtet auf ihre Sorgerechtsvollmacht und die Eltern können schon mit dem Kind nach Hause fliegen. Aber wie die Sachen gehen weiter in DE? Gibt es keine Probleme mit der Adoption?

  • Mia - 19/01/2018 Antworten

    Noch ein Beweis dafür, dass die Leihmutterschaft kein Kinderhandel ist. So denken aber die meisten Menschen. In unserer modernen Gesellschaft ist dieses Verfahren ganz normal. Ich verstehe diese Frauen, die Jahrelang sich ein Kind wünschen und sich zu diesem Schritt entscheiden.

  • Karla - 19/01/2018 Antworten

    Diese arme Frauen…Sie können keinen anderen Weg finden, um Geld zu verdienen und den eigenen Kinder zu helfen. Sie machen alles für die Kinder. Aber das ist schrecklich…Sie sind gezwungen fremdes Kind auszutragen. Das ist bestimmt ihre Wahl und sie haben diesen Weg selbst gewählt. Sie sind in einer Situation, in der sie keine andere Wahl haben oder glauben, keine andere Wahl zu haben, als sich ausbeuten zu lassen.

  • Melanie - 19/01/2018 Antworten

    Das Verhalten vielen Deutschen zur Leihmutterschaft ist sehr verurteilt. Diese Paare versuchen jahrelang ein Kind zu bekommen, aber wegen bestimmten Ursachen klappt es nicht. Die Leihmutterschaft gibt ihnen die Möglichkeit ein genetisch verwandtes Kind zu bekommmen, was früher überhaupt nicht möglich war. Für die Menschheit macht Leihmutterschaft keinen Schaden, deshalb verstehe ich nicht, warum so viele dagegen sind

  • Sandra - 19/01/2018 Antworten

    Diese Klinik hat unseren Kinderwunsch auch erfüllt. Wir aber haben ein „Standart-Paket“(40.000) gehabt und konnten die Leihmutter auch nicht auswählen. Uns wurde gesagt, man kann die Leihmutter nicht wählen, die Leihmutter wird von den Ärzten ganz individuell ausgesucht.

  • Zelda81 - 19/01/2018 Antworten

    Es ist bewiesen,dass manche Paare nach Alternativen im Ausland suchen.Schätzungsweise zehn Prozent der Paare, die sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen, lassen sich im Ausland behandeln. Dafür sprechen nicht nur die teilweise günstigeren Preise, sondern auch die in manchen Ländern weniger strengen Rechtsvorschriften in der Reproduktionsmedizin

  • Sebi Male - 19/01/2018 Antworten

    Leider, aufgrund einer Reihe von Problemen, gewinnt der Prozess der Leihmutterschaft nur im Ausland an Bedeutung. Früher oder später werden Regierungen in den meisten europäischen Ländern Kinderwunschzentren eröffnen und ihnen erlauben, ein neues Leben mit Hilfe von Leihmutterschaft zu schaffen.

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen