Ein Kind wird uns geboren

Published 10/01/2018 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Mensch & Gene, Wissen

Ein Kind wird uns geboren

 

Was, wenn der Wunsch nach einem Baby verwehrt bleibt? Auf Kinder verzichten? Oder das Schicksal überlisten? Melanie entscheidet sich für eine Leihmutterschaft in der Ukraine.

Es war Anfang September, ein Tag mit fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein. Doch Melanie hatte für das traumhafte Spätsommerwetter in der Ukraine keinen Blick. Vor ihr lag der wohl wichtigste Moment ihres Lebens. Gemeinsam mit ihrem Ehemann war sie in die entlegene Stadt mit dem unaussprechlichen Namen Kropywnyzkyj gereist, knapp 1700 Kilometer entfernt von zu Hause. Hier ist ihr Baby auf die Welt gekommen, ein leibliches Kind, ausgetragen von einer Leihmutter. In einem schmucklosen kleinen Raum mit vielen Kinderbettchen lag das eigene Baby. Die Krankenschwester zog eines der Rollbetten hervor: „Hier ist ihr Sohn!“

Vor etwas über einem Jahr, kurz vor Weihnachten, war noch nicht klar, ob Melanie jemals Mutter werden würde. Vier Fehlgeburten hatte die Zweiundvierzigjährige hinter sich. Immer wieder Bauchschmerzen, heftige Blutungen, Medikamente, traumatisierende Arztbesuche, Operationen. Und immer wieder Hoffnung, Angst und Trauer. Über allem die Frage: Warum wird ausgerechnet mir der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht erfüllt? Eine Frage ohne Antwort, dazu die Wut auf den eigenen Körper, Zweifel und viele Diskussionen – über schicksalhafte Fügung und moralische Werte.

Melanies Vater konnte nicht verstehen, dass sich seine Tochter und sein Schwiegersohn für eine Leihmutterschaft entschieden. Er fand, man solle die Herausforderungen akzeptieren, die das Schicksal für jeden bereithält. „Mein Dad empfand das als Schummeln“, sagt Melanie. „Doch mein Weltbild ist ein anderes. Ich wollte das nicht akzeptieren. Ich habe gesagt: Ich lasse mir das nicht gefallen, es gibt noch Möglichkeiten, und die reize ich erst mal aus, bevor ich aufgebe.“

Nach dem Ärztemarathon und vielen erfolglosen Versuchen mit künstlicher Befruchtung informierten sich die künftigen Eltern zunächst über die Möglichkeit einer Adoption. Doch eine Inlandsadoption kommt aufgrund ihres Alters nicht mehr in Frage, auch im Ausland stehen die Chancen schlecht, einen Säugling zu bekommen, und wenn, dann wohl nur ein beeinträchtigtes oder gar traumatisiertes Kind. „Ich finde es toll, wenn das jemand macht, aber das muss man sich zutrauen.“

Melanie sind die eigenen Gene nicht so wichtig. Aber ihr Mann wünschte sich ein leibliches Kind. So blieb nur die Möglichkeit einer Leihmutterschaft. In Deutschland ist sie verboten. In der Ukraine dagegen gibt es zum Beispiel Biotexcom, eine Klinik für Reproduktionsmedizin. Eine Leihmutterschaft ist in dem Land dann erlaubt, wenn es für die Frauen aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, selbst ein Kind auszutragen. Im Herbst 2016 landete das Paar in der ukrainischen Hauptstadt Kiew – in Melanies Handtasche ein dicker Batzen Bargeld, die erste Rate, die im Fall einer Vertragsunterzeichnung sofort fällig ist. Am Flughafen wurden die beiden zu einem kostenlosen Informationsgespräch abgeholt.

Für eine Leihmutterschaft gibt es verschiedene Varianten: Je nach Vertragsmodell liegen die Kosten bei 30.000, 40.000 oder 50.000 Euro. Das hängt davon ab, ob man auch die medizinischen Folgekosten zahlen möchte, wie die Unterkunft aussieht, ob man rund um die Uhr betreut werden und Einfluss auf die Wahl der Leihmutter haben möchte.

Die beiden entschieden sich, so sagen sie scherzhaft, für das „Arme-Leute-Modell“ für 30.000 Euro. Die Bezahlung ist gestaffelt: jeweils knapp 6000 Euro bei der Vertragsunterzeichnung, der Punktion, nach den ersten drei Monaten der Schwangerschaft, zur Geburt des Kindes und bei der Abholung. 6000 Euro bei Abholung: Das klingt ein wenig wie ein Kind auf Bestellschein, das man wie ein Postpaket pünktlich als Weihnachtsgeschenk zugestellt bekommt. Absurd, auch für die werdenden Eltern. „Man kann das manchmal nur mit schwarzem Humor ertragen“, sagt Melanie. „Manchmal haben wir darüber Witze gemacht. Zwischendurch ist zum Beispiel unser Auto kaputtgegangen. Da haben wir gesagt: Das geht jetzt nicht, wir müssen ja noch das Kind bezahlen.“

Den Körper einer anderen nutzen?

Vor allem die Frage nach der Moral trieb Melanie um. Insbesondere der Gedanke, ob es in Ordnung ist, den Körper einer anderen Frau zu benutzen, um sich selbst einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. „Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil unserer Leihmutter in den ersten Monaten immer schlecht war und sie sich ständig übergeben musste. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns unethisch verhalten. Das hat mir zwischendurch viel mehr Sorgen gemacht als der Gedanke, dass mit dem Baby etwas schiefgehen könnte.“ Und dann war da natürlich noch der seltsame Umstand, dass sie vom wirtschaftlichen Gefälle zwischen Deutschland und der Ukraine profitieren würden. „Natürlich ist uns klar, dass diese Frauen das nur machen, um Geld zu verdienen, weil sie es bitter nötig haben. Das war schwierig für mich. Aber mein Mann hat gesagt: Warum traust du den Frauen nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen?“

Aussuchen darf man sich die Leihmutter bei der 30.000-Euro-Variante nicht. Die Klinik wählt die Frauen nach medizinischen Gesichtspunkten aus. „Ich weiß noch, dass ich die erste Frau auf dem Foto furchtbar grimmig und stämmig fand. Aber mein Mann sagte: Sei doch froh, sie ist wie ein Panzer, du willst doch, dass unserem Kind nichts passiert!“

Dann wieder eine Hiobsbotschaft: Der erste Versuch klappte auch mit der Leihmutter nicht. Wieder die Sorge, wieder Zweifel, es gab nur noch einen einzigen Versuch mit den eigenen Eizellen. Wenn es wieder nicht funktionierte, blieb nur noch eine Eizellenspende. Doch das zweite Mal verlief reibungslos. Kurz nach dem Jahreswechsel der erlösende Anruf: Die Leihmutter ist schwanger.

In Deutschland ging das Leben weiter. Melanie und ihr Mann haben beide viel zu tun. Zwischen der Nachricht über die Schwangerschaft der Leihmutter und der Geburt des Babys lag für die beiden noch ein Urlaub in Thailand. Was für eine sonderbare Situation: Melanie erwartete ein Kind, ohne schwanger zu sein. „Ich habe mich nicht getraut, das laut zu sagen, aber manchmal dachte ich: Wie toll, Svetlana ist schwanger, und ich kann alles machen, feiern gehen, einen Sekt trinken, ohne dass mir übel ist. Und ich war gleichzeitig so dankbar, dass ich mich auf meinen Sohn freuen konnte.“

„Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist geboren.“

Am liebsten wären die werdenden Eltern bei der Geburt dabei gewesen, aber das erlaubt die Klinik nicht. Das Kind bekamen sie erst zu Gesicht, als die Leihmutter aus der Klinik entlassen worden war. „Das war schwierig für mich. Ich dachte, das Baby muss doch so schnell wie möglich auf meine Brust, für das Bonding, den direkten Kontakt, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln.“

Am 5. September bekamen die beiden die frohe Botschaft, per Mail: „Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist geboren.“ Im Anhang drei Fotos des Babys. „Wenn ich ehrlich bin, fand ich ihn am Anfang ein bisschen hässlich, und er hatte auch noch so eine lächerliche Mütze auf. Das hat sich schon sehr seltsam angefühlt. Aber im Laufe des Tages hat sich das komplett geändert. Das Muttergefühl hat sich eingestellt, und ich war spontan verliebt. Mir war jetzt klar: Das ist mein Baby!“

Es vergingen aber noch sieben lange Tage, bis die Eltern den gemeinsamen Sohn endlich in die Arme schließen durften. An einem Montag stiegen sie ins Flugzeug. In der Ukraine machten sie sich sofort auf den Weg in die Klinik. Bevor sie ihr Kind zu Gesicht bekamen, mussten sie aber noch die letzte Rate bezahlen. In dem Krankenhaus war die Hölle los, es gab nicht mal einen Platz, wo man sich setzen konnte, während man wartet. In den Fluren viele Frauen, künftige Mütter, Eizellenspenderinnen oder Leihmütter.

Nachdem Melanie und ihr Mann ihr Wunschkind bezahlt hatten, ging es wieder nach Kropywnyzkyj, wo ihr Sohn geboren worden war. Noch einmal mussten sie übernachten und warten. Wieder ein Treffen mit der Leihmutter, die das Kind selbst auch noch nicht sehen durfte. Svetlana erzählte, dass sie schon mal als Leihmutter tätig war. Die Zwillinge für ein italienisches Paar habe sie aber nie zu sehen bekommen. Das mache ihr zu schaffen. Jedes Jahr im November, am Geburtstag der Kleinen, muss sie an die mittlerweile vier Jahre alten Kinder denken. Melanie zeigte ihr ein Foto des Neugeborenen und gab ihr Geschenke. Auch Svetlana hatte dem Paar etwas mitgebracht: ein ukrainisches Blüschen für Melanie, ein Wodka-Set für ihren Mann.

Nach einem ganzen Tag Warterei in der Klinik der große Moment. In einem schmucklosen kleinen Raum mit vielen Kinderbettchen lag ihr Baby. Die Krankenschwester zog eines der Rollbetten hervor, und für Melanie begann ein neues Leben. „Das war unser erster Moment. Als ich ihn auf den Arm genommen habe, musste ich sofort anfangen zu weinen, weil das einfach so unglaublich war.“

Die Schwester drückte ihnen Survival-Päckchen in die Hände mit Fläschchen, Windeln und Feuchttüchern. Von jetzt auf gleich waren die beiden nun Eltern. Sie setzten ihren Sohn in einen Tragesitz, packten ihre Sachen und fuhren zurück in die Hauptstadt Kiew. „Da sitzt du in dem Zug, dein Kind schreit wie am Spieß – und du hast keine Ahnung, was du machen sollst“, sagt Melanie. „Ich habe zwar einen Säuglingspflegekurs belegt, aber keinen Geburtsvorbereitungskurs – den kann man nicht machen, wenn man nicht schwanger ist. Und jede andere Mutter hat eine Hebamme an ihrer Seite.“

Sohn gilt als deutscher Staatsbürger

Als die Unsicherheit überwunden war, wurden die beiden die glücklichsten Eltern. Aber eben in der Ukraine. Wochenlang mussten sie dort noch auf Dokumente warten. Rein rechtlich betrachtet die deutsche Botschaft die Situation so, als hätte Melanies Mann sie betrogen und eine andere Frau geschwängert. Für die Beamten war es unerheblich, ob das Melanies Eizellen oder die einer anderen Frau waren. Ihr Mann ist der Vater des Kindes und kann mit seinem Kind nach Deutschland ausreisen, der Sohn bekommt daher auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Leihmutter verzichtet auf ihre Sorgerechtsvollmacht. So kann Melanie das Kind später adoptieren, denn sie ist nach deutschem Gesetz nicht mit dem Kind verwandt.

Für die junge Mutter war das alles unerheblich. Vergessen sind alle rechtlichen Hürden und all der Aufwand. Ihr größter Traum ist in Erfüllung gegangen. Und obwohl sie ihr Kind nicht selbst ausgetragen und geboren hat, findet sie nicht, dass die Beziehung zu ihrem Sohn anders ist. „Ich glaube nicht, dass man ein Kind noch mehr lieb haben kann als ich! Und ich merke, dass all die Gefühle und Reflexe, von denen mir andere Mütter erzählt haben, auch bei mir funktionieren. Ich habe einen ebenso leichten Schlaf, wache sofort auf, wenn der Kleine sich rührt, das ist einfach ein Urinstinkt, egal ob man das Kind im Bauch hatte oder nicht.“

Vor der Geburt weiß man so wenig:
Daher waren für Melanie die Ultraschallbilder ihres Ungeborenen im Bauch der Leihmutter so wichtig.

Und die moralischen Zweifel? „Ich habe niemanden getroffen, der gesagt hat: Du bist doch verrückt, das ist doch pervers. Aber wahrscheinlich würde mir das auch niemand ins Gesicht sagen.“

Verheimlicht hat Melanie ihre Pläne nicht, aber sie ist auch nicht damit hausieren gegangen. Bekannte waren natürlich überrascht, dass da jemand plötzlich Mutter ist ohne vorherige Schwangerschaft. Die Kritik an der Leihmutterschaft kann sie verstehen. „Ich habe das Gefühl, dass Kinderkriegen für viele Menschen immer noch etwas Heiliges ist, in das man nicht reinpfuschen darf. Heilig meine ich gar nicht im religiösen Sinne, es geht eher um etwas Ursprüngliches, Existentielles, die Urbeziehung zwischen Mutter und Kind.“

Weil sie diese Beziehung nicht missen wollte, ist sie Svetlana unendlich dankbar dafür, dass sie ihr geholfen hat. Mit der Leihmutter stehen die jungen Eltern immer noch in Kontakt, schicken sich Fotos per Messenger zu. Svetlana würde gerne ein weiteres Kind für Melanie und ihren Mann austragen. Und die junge Familie wünscht sich wirklich noch ein zweites Kind. Demnächst werden sich die drei auf den Weg in die Ukraine machen.

 

Die Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/leihmutterschaft-in-der-ukraine-15340864.html

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158 KommentareKommentieren

  • PicknickMicknick - 11/01/2018 Antworten

    Ich finde es falsch, dass jemand die Notlage von Frauen ausnutzt um ein Kind zu bekommen. Klar kann man sich sagen, dass man den Frauen hilft, weil sie dafür Geld bekommen. Aber diese Frauen tun es nur, weil sie in Not sind. Man lindert ihre Not nicht. Man nützt sie aus. In Indien nicht mehr, aber in der Ukraine nach wie vor, in solchen Kliniken wie Biotexcom, z.B., wie es im Artikel ersichtlich ist.
    Es geht nicht um das Wohl der Frauen, die fremde Kinder austragen. Es ist nur ein Geschäftsmodell, ein Angebot für die.
    Es fragt ja auch niemand nach der Not der Männer die in südafrikanischen Diamantenminen arbeiten. Sie schon gar nicht.
    Natürlich will niemand deren Not lindern.
    Wie weltfremd ist denn allein der Gedanke, es könnte bei der ganzen Sache um die Interessen von Frauen gehen, die bereit sind, ihren Uterus zu vermieten?
    Die tun das freiwillig.
    Meine Güte!
    Sie tun es nicht freiwillig, wenn sie keinen anderen Weg sehen. Freiwilliges Handeln bedeutet, dass man wählen kann und nicht durch Not getrieben wird.

    • Peter Bokko - 23/05/2018 Antworten

      Ich denke, dass Sie nicht Recht haben. Man beschäftigt sich mit der Leihmutterschaft unter Zwang nicht. Die Frau, die drauf eingeht, hat eine solche Entscheidung selbst getroffen. Ich wollte nochmal betonen, das macht man unter Zwang nicht! Die Leihmutterschaft darf nicht auch als Handel eingeschätzt werden. Was müssen die Paare machen, die auf natürlichem Wege das Kind nicht bekommen können?! Die Leihmutter half nur ihnen. Und wenn sie das Geld bekommt, darf man nicht sagen, dass sie es für Austragen erhält. Man betrachtet es als Belohnung, was ganz normal ist.

  • Bajamaja - 11/01/2018 Antworten

    Hey was für ein vorurteilhaftes Denken! Wir sind schließlich im 21. Jahrhundert oder?
    Nicht alle ca. 500.000.000 Frauen in der Ukraine werden Leihmütter, auch nicht die 10 oder 20 oder 50 (?) Prozent davon die ziemlich arm sind. Dasselbe gilt für jedes Land, wo die Leihmutterschaft gesetzlich erlaubt ist, und dies gilt auch für die erwähnte Biotexcom-Klinik.
    Nur wenn sich eine Frau dazu entscheidet und dafür ein mehrfaches dessen bekommt, was Sie mit anderer Arbeit in eine Jahr verdienen kann, kann ich das verstehen. Aber es gibt auch viele, die es nicht tun würden.
    „Sie tun es nicht freiwillig, wenn sie keinen anderen Weg sehen.“ Sie sterben ja nicht oder verhungern allesamt, wenn Sie es nicht tun.
    „Warum ist immer nur von der „Not“ der Unfruchtbaren und der Not der Leihmütter die Rede? Es geht doch um die Rechte, Bedürfnisse und die Existenz der Kinder, die als Ware vertickt werden: von der einen Mama verstoßen, von der anderen angeschafft.“
    Oder als Alternative nie geboren.
    Sind sie eigentlich ein Befürworter von Abtreibungen? Würde mich interessieren. Wenn sie konsequent sind, müssten sie das sein.

  • Eloisa - 11/01/2018 Antworten

    Ich frage mich immer, wie egoistisch man sein muss, um den eigenen Kinderwunsch auf dem Rücken (oder in diesem Fall Bauch) anderer Menschen auszutragen.
    Klar, man zahlt dafür, es ist eine Dienstleistung aber eine Schwangerschaft ist kein Spaziergang. Danach muss die Leihmutter das Kind abgeben, obwohl sie, auch wenn sie ggf. nicht die biologische Mutter ist, von Hormonen total weichgespült ist. Weitere 9 Monate, bis der Körper sich von der Schwangerschaft erholt hat.
    Die Weltbevölkerung wächst stetig und wenn ein Paar aus eigner ‚Kraft‘ keine Kinder bekommen kann, dann ist das zunächst einmal nur gut für unsere Erde, denn es ist ein Mensch weniger der Ressourcen beansprucht. Auch, wenn es hart klingt. Die Weltbevölkerung kann ruhig auf einen Deutschen, der in der ukrainischen Biotexcom-Klinik produziert wird, ruhig verzichten.
    Vielleicht sollte man eher an Adoption oder Pflegeschafft denken, anstatt weitere Menschen in diese Welt zu setzen, das wäre wenigstens sinnvoll, auch wenn die Verfahren sehr langwierig sind.

  • Maoisi - 11/01/2018 Antworten

    Was die Frage über Egoismus angeht: Der Egoismus besteht nicht darin, sich ein Kind zu wünschen und dieses großziehen zu wollen. Der Egoismus besteht darin, dass dafür auch für unfruchtbare und homosexuelle Paare unbedingt ein neues gezeugt werden muss. Es bestünde ja auch die Möglichkeit der Adoption eines elternlosen Kindes. Meiner Meinung nach sollte man an dieser Stelle ansetzen, bevor man die Leihmutterschaft als neuen Trend definiert.
    Mal ganz ehrlich, auch, wenn sich die Frauen oder Paare noch so sehr ein Kind wünschen, kein Kind bekommen zu können, ist keine Krankheit! Es gibt kein Recht auf ein Kind. Und wir sollten besser den Menschen, die bereits auf der Welt sind, ein besseres Leben ermöglichen, als das wir weiterhin aus egoistischen Gründen zum schlimmsten Übel der Menschheit beitragen, nämlich der Überbevölkerung. Indien hat bereits aufgehört eine Leihmutter-Factory fast für die ganze Welt zu sein. Ihren Platz droht jetzt die Ukraine zu besetzen mit ihrer Biotexcom-Werbung in jedem deutschen Kiwu-Forum. Wo führt das alles hin?
    Ich mache da keine Ausnahme, ob Schwarzafrika, Indonesien, Vereinigte Staaten oder Deutschland /Europa. Wir alle tragen zur Überbevölkerung bei.
    Mein ernstgemeinter Vorschlag, wie (so glaube ich) in Frankreich praktiziert, nur Kindergeld für das erste und das zweite Kind, danach gibt’s keine Zuschüsse mehr.
    Dafür besser das Geld in Infrastruktur wie Kindergärten, Ganztagsschulen, Bildung, kostenlosem ÖPNV usw., stecken. Das ist besser für die (hier) Lebenden.

  • KikiSue - 11/01/2018 Antworten

    Nun geht es los…..Was mir den Atem immer neu verschlägt ist, dass es meist die gleichen politischen und weltanschaulichen Lager sind, die lauthals gegen die „Reduktion“ der Frau zur „Gebärmaschine“ protestieren und dies, wohlgemerkt, auf das eheliche und -Familienleben beziehen, die dann alle möglichen Erklärungen dafür finden, warum es human, menschenfreundlich, ja sogar ethisch erhebend ist, wenn Frauen aus Geldnot ihren Uterus prostituieren und zu allem Über noch das Kind, das sie ausgetragen haben, als Ware hergeben, also zur Ware machen. (Ggf. mit Rücknahmepflicht, wenn Ware beschädigt) Gleichsam als den Höhepunkt emanzipierter familiärer Verhältnisse.
    Es gibt bereits ein Beispiel für die Verweigerung der Annahme von „beschädigter Ware“:
    „Ehepaar lässt Leihmutter mit behindertem Baby im Stich“, SPON, 02.8.2014.
    Eine thailändische Frau trug Zwillinge für ein australisches Ehepaar aus. Eines der Kinder war mongoloid, das Ehepaar verweigerte die Annahme des mongoloiden Kindes ebenso wie die notwendige lebensrettende Herzoperation.
    Die austragende Mutter hatte die Abtreibung des mongoloiden Kindes verweigert, die Operation wurde durch Spenden finanziert, die Austragende behielt das Kind, weil sie es, wie sie es selbst formulierte, neun Monate in ihrem Leib getragen hatte und nicht anders konnte, als sich weiter für dieses menschliche Wesen verantwortlich zu fühlen.
    Aber auch dieses Beispiel bewirkt vermutlich nichts bei denen, die in Kindern, also in Menschen überhaupt Waren sehen, die man wegwerfen darf, wenn sie nicht der Bestellung entsprechen. Oder bei denen, die die Leihmutterschaft als Arbeit sehen: http://de.newseurope.info/?p=41451

  • Irena - 12/01/2018 Antworten

    Viele Menschen haben noch vorurteilte Meinung über Leihmutterschaft. Natürlich Beziehungen zwischen Mutter und Kind haben einen so zu sagen heiligen Ursprung, das kann man nicht bestreiten. Von Anfang an war es so. Es gibt die Meinung, dass diese Beziehungen schon während der Schwangerschaft beginnen. In einigem Sinn ist es die reine Wahrheit. Ich finde, dass jeder nicht einmal so ein Bild beobachtet hat, wenn die Mutter während der Schwangerschaft mit dem Kind spricht. Wenn man aber das Kind von Leihmutter bekommt, dann fällt dieses Moment aus. Und hier ist die Frage, ob das Fehlen dieses Moments einen großen Einfluss hat oder nicht und wie wirkt das auf weitere Beziehungen zwischen Mutter und Kind? Es ist interessant weiter zu lesen wie es mit dem Kind geht und ob diese Beziehungen gut sind.

  • Anhela - 12/01/2018 Antworten

    Ich bin sehr froh über diese Frau und dass ihr Traum in Erfüllung gegangen ist. Heute gibt es leider sehr viel Paare mit ähnlichem Problem und das erschreckt ein bisschen. Früher waren die Zahlen nicht so kritisch und diese Zahlen erhöhen sich weiter. Solche Leistungen wie Leihmutterschaft und Eizellspende sind heute notwendig. Man kann natürlich sagen, dass npoch eine Alternative wie Adoption existiert, aber das Verfahren ist schwierig und dauert sehr lang und wie Melanie gesagt hat, gibt es keine Garantie, dass man Säugling bekommen wird

    • Marta Hellman - 18/01/2018 Antworten

      Ich bin mit Ihnen voll und ganz einverstanden!
      Wenn alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, klingt das Verfahren der Leihmutterschaft in der Darstellung einiger Leihmutter-Agenturen nach der folgerichtigen Alternative. Doch Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, fahren die meisten deutschen in die Ukraine, wo sie das gewünschte Ergebnis bekommen, aber in der Regel dauert das Verfahren langwierige, weil es eine legale Bestätigung der deutschen Botschaft erfordert.

  • MotiGallili - 14/01/2018 Antworten

    Unsere „Moral“ betreibt die Problemverlagerung:
    Es wäre, denke ich, sinnvoller, über eine vernünftige Regelung der Leihmutterschaft in unserem eigenen Land nachzudenken, statt das Problem in Schwellenländer mit laxen Standards auszulagern, wo die medizinischen, sozialen und juristischen Rahmenbedingungen wirklich mehr als zweifelhaft sind, dazu noch Krieg herrscht so wie in der Ukraine, aus der man immer mehr Biotexcom-Werbung bekommt.
    Wenn man sicherstellt, dass nur Frauen mit gesichertem Einkommen Leihmutter werden, und diesen, solange es dem Kindeswohl entspricht, ein Umgangsrecht einräumt (vergleichbar mit dem von Großeltern vielleicht), fände ich die Sache vertretbar; es wäre kein extremer Unterschied zu einer „normalen“ künstlichen Befruchtung, die ja sehr häufig ist und relativ wenige Probleme macht. Ein Umgangsrecht für die Leihmutter fände ich wichtig, weil ich mir schwer vorstellen kann, dass es Frauen gibt, die während der Schwangerschaft gar keine Bindung zum Kind entwickeln. Man hätte dann ein etwas unübliches Familienmitglied mehr, aber es gibt auch so schon komplizierte Familien.

  • Brina2010 - 14/01/2018 Antworten

    Da kommt mal wieder alles zusammen!!
    Also erstmals, wenn die ukrainischen Frauen das Geld tatsächlich bekommen, dann ist das ein VERMÖGEN.
    Wesentlich mehr als sie in einem Jahr mit harter Arbeit verdienen könnten.
    Moralisch schwierig wird es erst, wenn etwas schief geht. Wie jetzt z.B. in Thailand, wo die Eltern den Zwilling mit Down Syndrom einfach da gelassen haben.
    Das wird man wohl in Zukunft öfter hören, denn die künstliche Befruchtung hat einen großen Haken: Um die Chancen zu erhöhen, werden oft mehrere Eizellen eingesetzt und deshalb kommt es regelmäßig zu Mehrlingsgeburten (ein gutes Beispiel: http://de.newseurope.info/?p=42018)
    Jetzt die Frage über die maximalinvasive Prostitution:
    Verglichen mit Leihmutterschaft ist herkömmliche Prostitution eine minimalinvasive Dienstleistung.
    Ist es nicht erstaunlich, dass dennoch Leihmutterschaft (wo immerhin nicht nur die äußeren Geschlechtsorgane für einige Minuten, sondern der ganze Fortpflanzungsapparat für viele Monate gemietet wird) in konservativen Gesellschaften wie den USA oder Indien vergleichsweise unkritisch gesehen wird?
    Wo bleibt hier das Gerede vom „Verkauf des Körpers“ und der verletzten „Würde“, mit dem Prostitutionsverbote begründet werden?
    Der hier wohl entscheidende Unterschied ist, dass bei herkömmlicher Prostitution der Sex nicht der Fortpflanzung, sondern dem Vergnügen dienen soll. Und genau das ist es, was konservative Gesellschaften unerträglich finden.

  • lucky2 - 14/01/2018 Antworten

    Ach wie herrlich es ist, dass es die sogenannten Dritte Welt gibt und man sich als reicher Deuche ein Baby aus der Kiewer Biotexcom-Klinik bei Bedarf holen kann nicht wahr??
    Um die Motivation muss man sich nicht kümmern, selbst wenn die Frauen dort Arbeit bei einer europäischen Firma haben, werden sie dort so schlecht bezahlt, dass sie davon kaum leben können. So kommt es „uns“ zugute. Wir brauchen für ein T-Shirt nur wenige Euro auszugeben und haben dafür immer ein Ersatzteillager in petto. Wenn das Kind so perfekt ist, wie man es sich wünschte, nimmt man es gern, wenn es krank ist, kann es die Leihmutter gern behalten.
    Natürlich kann man das kontrovers diskutieren. Vorteil ist bestimmt, dass diese Frauen medizinisch versorgt werden- das können nicht viele arme Inderinnen von sich behaupten. Sie werden sicher auch mit genug Nahrung und Kleidung versorgt. Und sie bekommen Geld für eine Dienstleistung. Ich sehe da kein wirkliches Problem, wenn diese Frauen das wollen. Sie bekommen auch so viele Kinder – meist ob sie wollen oder nicht. Hier werden sie tatsächlich gefragt und vorher untersucht, ob sie das gesundheitlich können!
    Die tatsächliche Bindung zum Kind kommt je meist eh erst später nach der Geburt, nicht direkt. Wenn man sich darauf vorbereitet, sollte das auch psychologisch kein allzu großes Problem sein. Immerhin ist es ja nicht ihr erstes Kind und erst Recht kein „Wunschkind“.

  • Chichi - 14/01/2018 Antworten

    Wenn wir schon wieder über die Leihmutterschaft reden, dann darf ich euch an einen Vorfall erinnern, bei dem ein behindertes Kind von seinen potenziellen „Eltern“ zurückgelassen wurde:
    Das australische Ehepaar, das das Kind mit Down-Syndrom zurückgelassen hat, gehört ins Gefängnis!
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass so viele Paare inzwischen gar nichts mehr dabei finden, die Notlage von armen Menschen (es sind ja in der Regel verheiratete, arme Frauen, die Kinder für diese Leute austragen) gnadenlos auszunutzen. Bei den Deutschen hat inzwischen die ukrainische Biotexcom-Klinik so viel Vertrauen gewonnen, dass die gar nicht nachdenken, was die durch ihre Verträge machen: Ein Kind auszutragen ist kein industrieller Fertigungsprozess!!!!! Nicht umsonst entsteht in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind eine der stärksten Bindungen überhaupt. Ich bin selbst im Brutkasten aufgewachsen und ich weiß, welche Schäden, ich davongetragen habe, von einer nicht-existenten Bindung zu meiner (biologischen) Mutter ganz zu schweigen.
    Leute, stoppt diesen Wahnsinn!!!!!
    Pflegekinder statt In Vitro mit Leihmutter
    „Reicht“ nicht auch ein Pflegekind? Warum sind Menschen so daran interessiert, ihre Gene weiterzugeben? Stimmt, es gibt in Deutschland fast keine Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, aber es ist genauso schön, ein Pflegekind zu haben: eben eines, das seine Herkunft kennt, dass seine leiblichen Eltern ab und zu sieht, und das genauso das Recht auf Liebe, wie ein „eigenes“ oder ein Adokind hat.
    Anstelle Frauen und ihre Not in der sogenannten „3. Welt“ auszunutzen, sollten Kinderlose sich lieber Sozialwaisen zuwenden, die brauchen auch eine Familie.
    Was auffällt: es werden in jeder Stadt Pflegeeltern gesucht, es haben aber die wenigsten Familien die Traute, sich als Familie für ein „fremdes“ Kind mit Anhang zur Verfügung zu stellen.

  • AnnaTh - 14/01/2018 Antworten

    Ich bin 45 Jahre alt und nach 4 Jahren Spießrutenlauf durch die medizinischen Hamsterräder endlich nach der dritten ICSI in der 26.SSW. Mein Kinderwunsch ist so alt, wie ich denken kann, aber erst kam das Abitur und dann abgebrochenes Studium und eine abgeschlossene Ausbildung. Leider zu dem Zeitpunkt kein Vater in Sicht, denn ich wollte Kinder, aber bitte mit einem Vater! Nicht ein Versorger, aber zum Kinderbekommen und Kinder erziehen gehören in meiner Welt 2 Menschen.
    Was ich bis dahin verdrängt hatte war meine Endometriose, die ich seit meinem 19.Lj hatte und ich wollte mir nicht vorstellen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das schwanger werden schwierig sein sollte. Es sollte anders kommen.
    Deswegen bin ich jetzt eben nicht 25 Jahre beim ersten Kind und kann mir den Wunsch nach mehr Kindern erfüllen, sondern muss dankbar sein, dass es nach so einem psychischen und physischen Kraftakt auch nur EINMAL geklappt hat!
    Und jeder, der sich über Frauen in der KiWu-Praxis mokiert, die eben 40+ sind, hat vergessen, dass Jahre der Verzweiflung, der Tränen und des vergeblichen „Übens“ hinter den Paaren liegen. Das Schweigen über die Probleme hat auch etwas mit Scham zu tun, dass etwas völlig normales einem nicht gelingen will, aber auch mit so vielen Ängsten vor dem endgültigen AUS in der Behandlung. Mit dem unerfüllten Kinderwunsch stirbt ein Kind, das man nie hatte – wer ohne Kinderwunsch oder mit Kindern soll das verstehen? Hätte es mit der KB nicht geklappt, haben wir auch gedacht, zur Leihmutterschaft zu greifen (die günstigste Möglichkeit schien für uns die ukrainische Biotexcom-Klinik).
    Ich spreche mit jedem, der fragt.

  • Lassmal - 14/01/2018 Antworten

    Ein kleines bisschen Statistik zum Thema:
    – Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Mann am unerfüllten Kinderwunsch beteiligt ist := 60 % (30%+30%)
    – Frauenbeteiligung auch entsprechend := 60%
    – Wahrscheinlichkeit, dass Ursachen bei beiden liegen := 30%
    Wenn man jetzt weiß, dass der Mann auf jeden Fall für den unerfüllten Kinderwunsch ursächlich ist, bedeutet diese Information, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% auch Ursachen bei der Frau vorliegen.
    (Bedingte Wahrscheinlichkeit := 30% / 60%).
    Folglich macht die Berechnung (30%)^2 gar keinen Sinn, da die Ereignisse nicht unabhängig sind.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer am nichterfüllten Kinderwunsch beteiligt beträgt laut Statistik übrigens ja 90% ( = 0,6 + 0,6 – 0,3 )
    Ursachen …
    – Hormone in Nahrungsmitteln und Umwelt;
    – Hormonvergleichbar wirkende Substanzen in Nahrungsm. und Umwelt;
    – Weichmacher in Verpackungen, Folien aller Art und Anwendung;
    – Drogenkonsum;
    – Lebenswandel (Stress);
    – div. Krankheiten;
    Die Liste ist nicht abschließend und nicht nach Häufigkeit sortiert, aber ich frage mich nicht mehr, warum ich immer mehr LM-Werbung von der ukrainischen Biotexcom-Klinik im Netz sehe.

  • PraNamM - 14/01/2018 Antworten

    Eine kleine Ergänzung:
    Unfruchtbarkeit und Alzheimer durch Aluminium-Nano-Partikel
    http://derstandard.at/135
    Wird sowohl in der modernen Lebensmittel-Technologie als auch in Verbindung mit Bariumsalzen zur Wettermanipulation eingesetzt.
    Nebenwirkung der Aluminium-Nano-Partikel: Unfruchtbarkeit.
    Noch schlimmer: Völlig bedenkenlos wurde Aluminiumhydroxid in vielen Medikamenten eingesetzt- besonders exzessiv in Maaloxan.
    Und das, obwohl seit fast 20 Jahren Erkenntnisse vorliegen, dass Aluminium anscheinend langfristige Nebenwirkungen hat, die in Medikamententests nicht mit erfasst werden.
    Und da wurde Maaloxan ohne Rezept in Apotheken verkauft, während das viel harmlosere Omeprazol verschreibungspflichtig ist.
    Damit wurde sogar ich getäuscht!
    Ich dachte: So bescheuert werden die Pharmafirmen wohl nicht sein, schädliches Aluminium zu verwenden!
    Wenn so was wie Maaloxan sogar rezeptfrei angeboten wird, handelt es sich wohl um eine harmlose, chemische Verbindung, bei der sich kein Aluminium festsetzt. Das glaubten die Pharmafirmen anscheinend ungeprüft sogar selbst, und es hat sich als falsch erwiesen!
    Von wegen rezeptfreie Medikamente seien harmlos! Echt skandalös!
    Anscheinend kann man sich da auf gar nichts mehr verlassen! Es liegt wohl auch am absurden System, wonach rezeptfreie Medikamente nicht von der Krankenkasse übernommen werden!
    Die Pharmafirmen waren tatsächlich so bescheuert trotz Gefahrindikation keine hinreichenden Überprüfungen zu machen!
    Da habe ich schon immer Aluminiumtöpfe u.ä. vermieden und trotzdem wegen dieser Medikamentenpraxis doch etwas Aluminiumvergiftung abbekommen.
    Vielleicht ja daher Schmerzsyndrom und langsam erblindendes Auge, häufige Kopfschmerzen und manchmal Schmerzattacken!
    Und was die Unfruchtbarkeit angeht: http://de.newseurope.info/?p=41282

  • boIII - 14/01/2018 Antworten

    Und wer bitte denkt hier an das Kindeswohl ?
    Manche mögen es ja irgendwie spannend finden, dass an einem Kind bis zu 5 Personen ‚beteiligt‘ sein könnten.
    Wie wohl die Kinder einmal darüber denken, und wichtiger, wie sie sich als solche ‚Geschöpfe‘ einmal fühlen werden ?
    In den ersten Jahren ist es ihnen egal und später werden sie schon damit klarkommen. Wie bei adoptierten Kindern.
    Die Gesetze in D führen nur dazu, dass ein fleißiger Fortpflanzungstourismus praktiziert wird. Jetzt nicht mehr nach Indien und Thailand, dafür umso häufiger in die Ukraine – Biotexcom ist schon zum Trend geworden.
    Und wer an das Kinderglück denkt… Die sozialen Eltern, die das Kind „bestellt“ haben! Diese Kinder sind absolute Wunschkinder!
    Und das gilt nicht für jeden leiblichen Abkömmling, der eben mal „passiert“ ist! Besonders schlimm ist es doch, wenn leibliche Abkömmlinge wissen, dass sie ein Unfall waren. Und wer fragt nach dem Wohl dieser Kinder? Wenn sie Glück haben, geht alles gut, dann freuen sich die Eltern oder die Mutter im Nachhinein, wenn sie Pech haben, werden sie misshandelt, verwahrlosen oder werden zu Krüppeln geschüttelt.
    Für ein Kind ist es wichtig erwünscht, ersehnt und geliebt zu sein. Egal, ob leiblicher Abkömmling, Adoptivkind, Kind aus Samen-, Eizell- oder Embryonenspende oder eben von einer Leihmutter ausgetragen.
    Die Fruchtbarkeit unserer Gesellschaft nimmt ab, der Kinderwunsch bleibt. Es besteht keine Notwendigkeit, individuelle Reproduktionsprobleme als gottgewollt hinzunehmen, wenn es dafür Lösungen gibt.

  • Marie - 15/01/2018 Antworten

    Ich habe in dieser Klinik EZS gemacht und auf 2 Mal hat es geklappt. Ich war zuvor auch in aderen Kliniken und in Tschechien habe ich EZS-Versuch gemacht, aber dort war sie erfolglos. Was Biotex betrifft, bin ich im Allgemein zufrieden. Es war aber zu viele Leute in Klinik und ich musste sehr lange warten. Aber ich bin schwanger, alles andere ist egal

  • JiJi boom - 17/01/2018 Antworten

    Es ist notwendig, den ukrainischen Ärzten und Kliniken, die sich mit Reproduktionsmedizin beschäftigen, nach Gebühr zu beurteilen und dies ist ein großer Schritt für ein schwaches technisches Entwicklungsland. Ich habe nie gedacht, dass die Medizin in der Ukraine so weit gegangen ist. Es scheint mir auch, dass die Prozedur der künstlichen Befruchtung in der Ukraine einfacher und kundenfreundlicher ist, als in den anderen Ländern.

  • Margot - 18/01/2018 Antworten

    Wie ich verstanden habe, hat es in der Ukraine alles leicht durchgegangen, ich meine, was gesetzlichen Fragen betrifft. Die Leihmutter verzichtet auf ihre Sorgerechtsvollmacht und die Eltern können schon mit dem Kind nach Hause fliegen. Aber wie die Sachen gehen weiter in DE? Gibt es keine Probleme mit der Adoption?

  • Mia - 19/01/2018 Antworten

    Noch ein Beweis dafür, dass die Leihmutterschaft kein Kinderhandel ist. So denken aber die meisten Menschen. In unserer modernen Gesellschaft ist dieses Verfahren ganz normal. Ich verstehe diese Frauen, die Jahrelang sich ein Kind wünschen und sich zu diesem Schritt entscheiden.

  • Karla - 19/01/2018 Antworten

    Diese arme Frauen…Sie können keinen anderen Weg finden, um Geld zu verdienen und den eigenen Kinder zu helfen. Sie machen alles für die Kinder. Aber das ist schrecklich…Sie sind gezwungen fremdes Kind auszutragen. Das ist bestimmt ihre Wahl und sie haben diesen Weg selbst gewählt. Sie sind in einer Situation, in der sie keine andere Wahl haben oder glauben, keine andere Wahl zu haben, als sich ausbeuten zu lassen.

  • Melanie - 19/01/2018 Antworten

    Das Verhalten vielen Deutschen zur Leihmutterschaft ist sehr verurteilt. Diese Paare versuchen jahrelang ein Kind zu bekommen, aber wegen bestimmten Ursachen klappt es nicht. Die Leihmutterschaft gibt ihnen die Möglichkeit ein genetisch verwandtes Kind zu bekommmen, was früher überhaupt nicht möglich war. Für die Menschheit macht Leihmutterschaft keinen Schaden, deshalb verstehe ich nicht, warum so viele dagegen sind

  • Sandra - 19/01/2018 Antworten

    Diese Klinik hat unseren Kinderwunsch auch erfüllt. Wir aber haben ein „Standart-Paket“(40.000) gehabt und konnten die Leihmutter auch nicht auswählen. Uns wurde gesagt, man kann die Leihmutter nicht wählen, die Leihmutter wird von den Ärzten ganz individuell ausgesucht.

    • Lili - 22/01/2018 Antworten

      Wir haben auch in dieser Klinik Leihmutterschaft in Anspruch genommen und hatten auch ein Standart-Paket. Wenn ich Artikel gelesen habe, hat dieser Satz sofort mir in die Augen aufgefallen. Wir haben auch darüber nicht gehört, dass man Leihmutter auswählen kann. Wir haben auch mit anderen Paaren ein bisschen gesprochen und ein von ihnen hatten VIP Paket und solche Möglichkeit hatten sie auch nicht.
      Wie ich weiß, gibt es sehr viele Aspekten und Voraussetzung, nach denen Leihmutter ausgesucht wird. Uns war es egal, wie sie aussehen wird, die Hauptsache war die gute Gesundheit.

  • Zelda81 - 19/01/2018 Antworten

    Es ist bewiesen,dass manche Paare nach Alternativen im Ausland suchen.Schätzungsweise zehn Prozent der Paare, die sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen, lassen sich im Ausland behandeln. Dafür sprechen nicht nur die teilweise günstigeren Preise, sondern auch die in manchen Ländern weniger strengen Rechtsvorschriften in der Reproduktionsmedizin

  • Sebi Male - 19/01/2018 Antworten

    Leider, aufgrund einer Reihe von Problemen, gewinnt der Prozess der Leihmutterschaft nur im Ausland an Bedeutung. Früher oder später werden Regierungen in den meisten europäischen Ländern Kinderwunschzentren eröffnen und ihnen erlauben, ein neues Leben mit Hilfe von Leihmutterschaft zu schaffen.

    • Ralf - 24/01/2018 Antworten

      Ehrlich gesagt mir macht Angst der Gedanke, was für neue Methoden in der Medizin noch erscheinen in der Zukunft. Alles muss auf natürliche Weise geschehen. Wenn die Natur das so gewollt hat, dass jemand keine Kinder haben muss, man muss das akzeptieren. Vielleicht jemand sagt ich bin herzlos, aber in vielen Ländern der Erde gibt es ein großes Problem der Überbevölkerung. Wenn die unfruchtbaren Menschen sich ein Kind wünschen, sie können es adoptieren. Sie ändern ganz das Leben des elternlosen Kindes und machen eine gute Sache. Es ist egal, ob das Kind ihre Gene hat. Wichtig ist nur, dass es glücklich wird.

  • RamonaJ - 21/01/2018 Antworten

    „Schöne neue Welt“…….
    So hieß das Buch, das vor ca 50 Jahren veröffentlicht wurde.Da waren Fortpflanzung und SEX getrennt, Kinder wurden in Retorten gezeugt und in Heimen grosszogen !
    Dieses Buch ist immer noch lesenswert (ein sogenannter Klassiker ) -besonders das Vorwort !
    Ansonsten :Macht so weiter , schafft Gesetze die Keiner braucht und sorgt dafür das nun wirklich jede Minderheit ihre Versuche am lebendem Kind durchführen kann !
    Wer denkt an das Kindeswohl ?
    Manche mögen es ja irgendwie spannend finden, dass an einem Kind bis zu 5 Personen ‚beteiligt‘ sein könnten, inklusive Repromedizin-Ärzte aus der ukrainischen Biotexcom-Klinik, die jetzt in jedem deutschen Kiwu-Forum ihre Werbung macht.
    Wie wohl die Kinder einmal darüber denken, und wichtiger, wie sie sich als solche ‚Geschöpfe‘ einmal fühlen werden ?
    In den ersten Jahren ist es ihnen egal und
    später werden sie schon damit klarkommen. wie bei adoptierten Kindern.
    die Gesetze in d führen nur dazu, dass ein fleißiger Fortpflanzungstourismus praktiziert wird.

  • PinkCat - 21/01/2018 Antworten

    Ich finde, der Staat Deutschland muss hier klare Gesetzte und vor allem vernünftige Gesetze schaffen, damit nicht jede ungewollt kinderlose Paar in die Ukraine z.B. in die Biotexcom-Klinik rennen muss. Je länger sich die Repromedizin-Geschichte heraus zögert desto schlimmer für alle Beteiligten.
    Zum Nachdenken:
    1. Deutschland ist das Land mit der geringsten Geburtenrate in ganz Europa (http://www.welt.de/politi…).
    2. Deutsche Gesetze schützen Eizellen und ungeborenes Leben, aber was ist mit den Kindern, die nun geboren sind?
    3. Wie soll sich jemand, der keine Probleme hatte, Kinder zu bekommen in jemanden hinein versetzen dessen sehnlichster Wunsch ein Kind ist?
    Dabei darf ein Baby darf keine Ware sein.
    Organe auch nicht, könnte man sagen. Dennoch gibt es in letzterem Fall juristische Regelungen, die eine Organspende prinzipiell zulassen (auch eine Lebendspende).
    Wenn sie also wollten, dann würden unsere Herren Juristen doch auch für die Leihmutterschaft einen modus vivendi finden.

  • Akazie75 - 21/01/2018 Antworten

    Fehlanzeige : Vorausschauende Verantwortung
    der deutschen Beteiligten kann ich bei allem Verständnis in den meisten Fällen für den vehementen Kinderwunsch nicht erkennen.
    Was die Machbarkeits- Medizin mit ihrer wirtschaftlichen Profitgier heute alles zustande bringt, wird nicht hinterfragt, sondern der Befriedigung eigener egozentrischer Wünsche untergeordnet.
    Derartige Kinderwunschprojekte, wie sie gegen besseres Wissen privaterseits – koste es, was es wolle, – durchgezogen werden, haben eher mit grandioser Selbstliebe zu tun. Die Probleme der indischen oder ukrainischen Leihmütter und schon gar die der armen gezeugten Kinder stehen bei derartigen Entscheidungen überhaupt nicht im Blickfeld (mehr dazu: http://de.newseurope.info/?p=41451)
    Schlimm, diese altmodischen Ethik-Kommissionen und deren herzlose politische, bürokratische Lakaien, die es wagen, überhaupt noch ethische Grenzen zu setzen! Mit Recht, finde ich.
    Aber sie sollten im Gegenzug dringend dafür sorgen, dass das absurde deutsche Adoptionsgesetz menschenwürdig,(z.B. die unsägliche Altersdiskriminierung muss weg) angepasst wird, um dieses jämmerliche Rechtfertigungs-Argument aus der Welt zu schaffen!

  • BubbleDouble - 21/01/2018 Antworten

    Auch wenn im konkreten Fall Familie -vor allem den Kindern – von Herzen zu wünschen ist, dass sie zusammen glücklich sein kann, ist zu hoffen, dass über diese komplexe ethische und gesellschaftliche Frage in Deutschland auch in Zukunft durch die dafür zuständigen Instanzen entschieden wird und nicht durch Einzelne, die die geltenden Gesetze schlicht ignorieren.
    Wer übrigens ethische Bedenken bei der Leihmutterschaft in Indien nicht sieht, möge sich den Film „Google Baby“ von Zippi Brand Frank ansehen. Wie es um die Leihmutterschaft in Europa bestellt ist, hier gucken: https://www.youtube.com/channel/UC3wkbgaaXc2XaxTYJhtR0rA

    Trotz allem Für und Wider, finde ich es bedenklich, warum ein fürsorgliches Paar mit Anfang 40 und geregeltem Einkommen in Deutschland kein Kind zur Adoption bekommt!
    Es ist wichtig, dass geguckt wird, wohin die Kinder gegeben werden. Aber bei vielen Müttern die „einfach so“ Kinder bekommen, haben es die Kinder nicht unbedingt besser und da wird nicht besonders genau hingeguckt.
    Wie kann eine Regierung, die sich christlich nennt, derart hartherzig, erbarmungslos und das auch noch im Namen des Rechts sein? Nennt man diese Behandlung Achtung der Menschenwürde? Brauchen wir nicht Kinder und gute Eltern für diese Kinder und haben diese Eltern sich nicht bemüht gute Eltern zu sein? Die Leihmutterschaft, aus deutscher Sicht nicht legal und immer etwas heikel – aber solange alle Beteiligten damit klarkommen – sollte man nicht gegen die Kinder verwenden und sie derartig bestrafen.

  • Sunshine38 - 21/01/2018 Antworten

    Manche LM- Artikel sowie Videos widern mich an und machen mich wütend. Ich verstehe einfach nicht diese anscheinend sehr verbreitete Haltung, man könne mit etwas Geld die Gebärmutter einer Frau leihen — irgendwo auf der Welt. Nur eben ärmer muss diese Frau schon sein, sonst würde sie es nicht tun. Es geschieht aus purer Not! Machen Sie sich das bewusst und reden dann nochmal von Familienglück oder von der emotionalen Notlage eines Paares in Deutschland, das keine Kinder bekommen kann. Es werden Föten abgetrieben, einfach so.
    Und bitte sage keiner die Inder seien schuld, indem sie diesen ‚Service‘ anbieten.
    Es sind immer die anderen daran schuld, besonders dann, wenn man sich keine Gedanken über’s eigene Handeln macht, wenn man sich stets im Recht, im Vorteil, in Sicherheit wähnt… weil man es sich leisten kann.
    Es stimmt, dass die Inderinnen es aus der Not heraus machen, genauso wie Osteuropäerinnen (der Name Biotexcom ist wohl jedem ungewollt kinderlosen Paar aus Deutschland bekannt). Deshalb finde ich es auch sehr bedenklich.
    Meine Frage ist: Wie weit würden Menschen gehen, um sich ihre Wünsche zu erfüllen? Global gesehen geschieht hier vielfach großes Unrecht und der Einzelne, nicht global agierende Unternehmen, verstärkt und untermauert es. Das zu leugnen oder nicht sehen zu wollen schmerzt. Ich glaube, was wirklich fehlt ist ein Realitätsbezug zwischen Hamburg und Jaipur. Auch für die Zeit scheint das Problem hauptsächlich ein juristisches zu sein …
    Was die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland betrifft, so verändert sich hier durchaus etwas zum Positiven, wenn auch langsam. Aber ist hier nicht das Thema.

  • Marieke - 21/01/2018 Antworten

    Nun mal vom Wohl der Kinder:
    Leihmutterschaft ist aus gutem Grund verboten: Das Verbot soll die Menschenwürde und die psychische Gesundheit der Frauen schützen, die als Leihmütter ihren Körper als Ware anbieten und, schlimmer noch, sich oft aus einer finanziellen Notlage heraus schwere emotionale Schäden zufügen, indem sie das Kind abgeben, das für neun Monate Teil ihres Körpers war.
    Jedoch: Das Wohl der Kinder steht über den Rechten aller sonstigen Beteiligten (vgl §1697a BGB).
    „Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen.“ (§1626 I S.1 BGB)
    Wer sind die Eltern?
    Bei bestehendem Wunsch nach Kindern, trotz „Natursperre“, sollte doch wohl bei den „Eltern“ zuerst an die vielen Waisen gedacht werden. Man kann durchaus ein ukrainisches Kind adoptieren statt die schon so populäre in Deutschland Biotexcom-Klinik zu bereichern. Und, wenn es dann in Deutschland lebt, könnten die „neuen Eltern“ zur Freude der anderen armen Familien des Landes wenigstens eine davon mit einem Konto bedenken, z.B. mit 6000€. Dann wären ohne diese vielen medizinischen und rechtlichen Umstände 2 Familien glücklich!!!! Aber wer gibt schon gern „umsonst“!

  • Philipp Steinger - 22/01/2018 Antworten

    Der wichtige Punkt besonders für mich ist darin, dass entsprechend den ukrainischen Gesetzen die Leihmutter Papiere unterschreiben muss, in denen sie die Rechte an dem Kind ergibt. Alles soll gesetzlich sein
    Insgesamt haben wir drei Aufenthalte gemacht. Nach dem dritten konnten wir unsere Kleine nach Hause holen. Wir sind die glücklichsten Eltern in der ganzen Welt.

  • Selma32 - 22/01/2018 Antworten

    Für mich war die Leihmutterschaft die einzige Lösung. Ich Hab im Internet die Webseite der ukrainischen Reproduktionsklinik gefunden, die wie sich herausgestellt hat von Ausländern sehr angefragt ist. Mein Mann und ich haben uns für sie endlich entschieden. Ehrlich gesagt, die Prozedur war für uns nicht leicht, aber das lohnte sich.

    • Jenny - 25/01/2018 Antworten

      Wir sind auch die glücklichen Eltern und erziehen zwei schöne Mädchen, die in der Ukraine dank der Leimutter geboren wurden. Ich stimme dir zu, es war nicht leicht. Aber von Anfang an habe ich mich so eingestimmt, dass Probleme und Hindernisse auf unserem Weg keine Rolle spielen. Wir müssen nur daran denken, dass wir Eltern werden. Außerdem war die Betreuung spitze. Das ganze Team hat alles sehr gut gemacht.

  • Vanessa - 23/01/2018 Antworten

    Das Thema der künstlichen Befruchtung ist interessant und gleichzeitig persönlich für mich schmerzhaft. Ich bin kein Gegner der Menschen, die auch mit dieser Methode eine ganze Familie gründen wollen. Ich unterstütze die heldenmütige Sache gerade der ukrainischen Reproduktionsmedizin.

  • Petra - 23/01/2018 Antworten

    Leihmutterschaft und Eizellspende sind schon wie ein Teil unseres Alltags. Reproduktionsmedizin macht schon heute keine Überraschung. Es gibt noch viele Gegner dieser Medizin, aber es ist schon in vielen Ländern erlaubt. Ich bin doch auch kein Gegner und ich bin nicht der Meinung, dass es der Natur widerspricht oder dass es ein Kinderhandel ist. Wenn man unerfüllten Kinderwunsch hat, ist Leihmutterschaft eine der besten Läsungen

  • Anita - 24/01/2018 Antworten

    Ich denke die Leihmutterschaft muss verboten sein. Das ist die reine Ausbeutung des Körpers der Frau und ich finde es ethisch nicht vertretbar. Für mich ist es der reine Menschenhandel. Die Frauen aus den ärmsten Schichten bieten ihren Körper an. Am meisten ist es in Indien verbreitet aber das kann ich zumindest verstehen, denn es ein armes Land ist. Und die europäischen Länder, wo die Leihmutterschaft erlaubt ist… mir ist unklar, sind die Menschen zum Beispiel in der Ukraine wirklich so arm, dass die Frauen Leihmütter werden?

  • Ingrid - 24/01/2018 Antworten

    Das ist sehr schön. Das Paar bekommt das Baby endlich und ist überglücklich. Aber man hat keine Garantien, dass die Leihmutter problemlos das Kind abgibt und die Eltern in aller Ruhe nach Hause zurückkehren können. Ich habe große Zweifel, dass alles problemlos passiert und auch mit den Unterlagen alles schnell und reibungslos geht. An der Stelle der Eltern würde ich eine große Angst haben, dass das Baby in dem Land bleibt, wo es geboren wurde.

    • Samuel Becker - 26/01/2018 Antworten

      das Verfahren der Leihmutterschaft ist sehr kompliziert für die deutsche Gesetzgebung!
      Das bestehende deutsche Recht genügt nicht der Pflicht, die Abstammung von den Wunscheltern anzuerkennen. Abhilfe könnte ein für Leihmutterschaften spezifisches Verfahren zur Begründung der Abstammung schaffen. Dabei wäre zu prüfen, ob tatsächlich eine Leihmutterschaft vorlag und die Leihmutter das Kind den Wunscheltern freiwillig übergeben hat. Ein solches Verfahren könnte mit einem internationalen Übereinkommen verbunden werden

  • Diana - 24/01/2018 Antworten

    Dieses Paar ist ein gutes Beispiel, wie man ungeachtet der Hindernisse ein so ersehnendes Kind bekommen können. Sie haben einen langen Weg überwunden und ich bin so froh, dass bei ihnen es geklappt hat. Für die ungewollt kinderlose Paare ist es sehr schwer besonders in DE ein Kind zu bekommen, aber sie haben das gemacht. Ich finde, dass es schon Zeit ist, das Embryoschutzgesetz ein bisschen verändern.

    • Anna - 25/01/2018 Antworten

      Es ist schon seit langem die Zeit, das Embryonenschutzgesetz zu ändern. Es wurde vor dreißig Jahren erlassen! Die Gesellschaft entwickelt und ändert sich, wir können nicht während des ganzen Lebens die alten Gesetze haben. Das gibt uns keine Möglichkeiten weiterzugehen und das ist einfach ungerecht. Statt den Menschen zu helfen zwingen diese Gesetze kinderlose Paare nach Ausland zu fahren und dort ihren Traum zu erfüllen.

  • Sunnie - 25/01/2018 Antworten

    Wir haben zuerst in Spanien und Tschechien versucht. Es hat sehr lange gedauert und wir haben sehr viel Geld für Kinderwunschbehandlung bezahlt, aber es hat nichts gegeben. Von der Klinik in der Ukraine haben wir seit langem gehört, aber nach so vielen negativen Erfahrungen war ich amBoden zerstört und wollte schon nirgendwohin fahren. Es ist schon ein Jahr vergangen und ich will noch letzten Mal versuchen, aber diesmal in der Ukraine.

  • Saimon - 25/01/2018 Antworten

    Der Fruchtbarkeitstourismus führt immer mehr Paare nach Osten. Osteuropa hat sich als Endstation Sehnsucht für Paare aus Westeuropa etabliert. Natürlich soll die moderne Medizin auch Paaren helfen, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können. Es geht nicht um eine generelle Ablehnung jeglicher Fertilisationshilfen. Doch gilt es, bei der Verwirklichung eines dringenden Wunsches, die Folgen im Blick zu halten.

    • Sara - 01/02/2018 Antworten

      Kinderlosigkeit ist selten geplant. Nur acht Prozent der Deutschen entscheiden sich bewusst gegen Nachwuchs. Trotz Kinderwunsch kommt es aber bei jedem fünften Paar nicht zu einer Schwangerschaft – und das gilt sogar für Eltern, die bereits ein Kind haben und sich ein weiteres wünschen. Dieses sagt uns über das globale Problem der zukünftigen Generation in gerade Deutschland .
      Leider, ist die Leihmutterschaft nur der einzige Weg zur Kinderwunscherfüllung .

  • Tamara - 26/01/2018 Antworten

    Es ist mir interessant, werden sie dem Kind später über seine Geburt erzählen oder was? Hat es keinen schlechten Einfluß auf das Kind und dessen Psyche? Ich finde, das ist fast wie mit der Adoption. Das ist natürlich nicht dasselbe Situation, aber sehr ähnlich. Niemand kann sagen, wie das Kind es annehmen wird.

    • Kristin - 30/01/2018 Antworten

      Ich denke mit der Adoption ist es leichter, weil sie gewöhnlicher ist, als die Leihmutterschaft. Der Gedanke, dass eine fremde Frau dich ausgetragen hat….das ist kompliziert sogar für Erwachsene und ich kann mir nicht vorstellen, was im Kopf des Kindes passiert, wenn es so etwas erfährt. Vielleicht wird es zu schwierig für das Kind alles zu verstehen. So wenn es möglich ist, ist es besser dem Kind nichts über die Leihmutter zu erzählen.

  • PinkiTinki - 28/01/2018 Antworten

    Befremdliche Vehemenz……
    Eltern und Kinder tun mir leid. Das ist eine enorme Belastung. Was mich wundert, ist die befremdliche Vehemenz mit der der deutsche Staat handelt.
    Statt die Leihmutterschaft zu verteufeln, sollte man betrachten, wie schwer es ist in Deutschland ein Kind zu adoptieren. Wer wartet schon gerne bis zu 6 Jahre auf ein Kind und lässt sich auf Herz und Nieren prüfen????
    Ich verstehe die Bedenken, zumal die ukrainischen Leihmütter (habe in letzter Zeit viele Berichte und Artikel über die Kiewer Biotexcom-Klinik im Netz gelesen) unter einem gewissen materiellen Druck stehen, doch ich halte es für wichtiger zu schauen, dass die Leihmütter aus freien Stücken handeln. In diesem Fall scheint dem zu sein, also warum ist der deutsche Staat nicht gnädig?
    Deutschland importiert ja auch Stammzellen zur Stammzellforschung, aber bitte, entweder ganz oder gar nicht! Ich beobachtete hier wieder einmal die Neigung Deutschlands sich an der falschen Stelle seltsam moralisch zu geben…..
    Am meisten ärgert mich, dass die Behörden hier so strikt sind, aber wenn es um Vehemenz gegenüber jugendlichen Straftätern eher auf Kuschelkurs gehen…dauert es doch manchmal 2 Jahre bis es zum Prozess kommt, werden Straftäter gleich wieder nach Hause geschickt oder bekommen popelige Sozialstunden, weil sie eine schwere Kindheit hatten…ein Schwachsinn!
    Das kann doch nicht so schwer sein. Und wo ist hier die Globalisierung? Das globalisierungsgeile Deutschland zeigt sich hier sehr unflexibel….

  • YoliotisItis - 28/01/2018 Antworten

    Während sich manche das Maul zerreißen wegen der „verrückten“ Annegret Raunigk, die nach dem ersten Geburtstag ihrer Vierlinge wieder ein heißes Thema geworden ist, kommen langsam die Zeiten, wenn überhaupt kein menschlicher Körper für die Fortpflanzung gebrauchen wird. Wie gefällt euch das: „Er erzählte ihnen vom Wachstum des Embryos auf der Bauchfellunterlage, ließ alle das kräftige Blutsurrogat kosten, mit dem der Embryo ernährt wurde, erklärte, warum er mit Plazentin und Thyroxin angeregt werden musste. Er erwähnte den Corpus-luteum-Extrakt, zeigt ihnen die Düsen, durch die er alle zwölf Meter zwischen 0 und 2040 automatisch in die Flaschen eingespritzt wurde, sprach von den allmählich erhöhten Mengen Hypophysenhormons, die man den Embryos während der letzten sechsundneunzig Meter ihre Umlaufs zuführte.“ Aldous Huxley beschrieb vor 70 Jahren in seinem Roman „Schöne neue Welt“ die Ektogenese als „grausige Voraussage, die sich in einem Bruchteil der veranschlagten Zeitspanne verwirklichen werde.“ Nun arbeiten die Wissenschaftler an der künstlichen Gebärmutter…

  • Stiria - 28/01/2018 Antworten

    Wenn dieses Verfahren funktioniert, bietet es auch ungeahnte
    Möglichkeiten, z.B. in der Erforschung all jener Behauptungen, die
    Pädagogen so machen, z.B. das klassische Musik den IQ von Babies
    hebt.

    (Fangfrage: Wie misst man den IQ eines Neugeborenen? Wenn man ihn
    nicht messen kann, wie kann man dann eine Behauptung wie die obere
    machen? Das ist *Wissenschaft*? Und *deswegen* machen sich Millionen
    Elternpaare Gedanken darüber, dass sie ihrem Kind nicht genug
    Beethoven vorspielen?)

    Solche Studien können uns endlich Einblick verschaffen, was für
    unsere Kinder wirklich wichtig ist, um optimale Bedingungen in ihren
    ersten Lebensmonaten zu schaffen. Ich bin sicher, in anderen
    Bereichen ergeben sich zusätzlich interessante Möglichkeiten, z.B. in
    der Humanbiologie. Unendliche nicht-invasive Möglichkeiten tun sich
    auf. Und Menschen, die sich Kinder wünschen und sie anders nur unter
    enormem Aufwand irgendwo im Ausland wie Frau Raunigk und unzählige andere bekommen könnten, können so Kinder bekommen. Ich sehe
    wirklich keinen Grund, darin etwas Schlechtes zu sehen, vorausgesetzt
    der Einsatzbereich wird klar gesetzlich geregelt und Verstöße werden
    schwer geahndet. Die Politik bräuchte lediglich die Fähigkeit,
    solchen rechtlichen Handlungsbedarf zu sehen und ihm zu folgen. Was
    nicht der Fall ist. Aber nicht nur in Deutschland. Das ist ein
    globales Problem.

    So, das war die erste Reaktion für solch sensationelle Neuigkeiten. Feuer frei!

  • DaniMarti - 28/01/2018 Antworten

    Eine Frau schwanger wird und das „Kind“ die ersten paar Monate (3-4) selbst austrägt und
    danach entscheidet, ob jetzt die Maschine den Rest macht und sie wieder arbeiten gehen kann,
    oder ob sie das Kind auf altmodische Weise selbstaustragen und gebähren möchte.

    So oder so ähnlich …
    Wissenschaftlich ist das sehr spannend und interessant, da man doch auf diese Weise auch viel lernen kann „durch ausprobieren“.

    Rein rational und emotionslos muss man das auch so hinnehmen. Es ist
    einfach eine rumprobiererei (genauso wie das klonen) um die Grenzen unserer jetzigen Biotechnologie und Medizin auszuloten.

    Der Mensch will wohl die absolute Kontrolle über Leben und Tod.
    Genauso wie ich mich Frage, warum Leute die eigentlich längst an
    Altersschwache gestorben wären noch im Koma künstlich ernährt
    werden, teilweise uber unglublich lange zeitraeume. Meiner Meinung
    nach einfach nur ein selbstherrlicher akt der Ärzte die meinen damit
    dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Der/Die betroffene kann sich
    dazu nicht äusssern, keiner weis mit sicherheit ob dieses vegetieren
    nicht qualvoll ist. (für mich wäre das nichts)

    Künstliche Befruchtung:
    ist etwas tolles fuer paare die einen innigen kinderwunsch haben. Nur
    muss man sich doch fragen (bitte jetzt nicht falsch verstehen) ob es
    diesen paaren den bestimmt war Kinder zu bekommen
    (Kultur) evolutionär gesehen. Denn entweder liegt ein genetischer
    defekt vor der die zahl der eizellen niedrig haelt oder die spermien
    befruchtungsunfaehig macht, oder die personen sind dem stress unserer
    modernen Gesellschaft nicht gewachsen. „Zuechtet“ man hier nicht
    eigentlich evolutionär rückschrittliche Menschen? Das mir das
    keiner falsch versteht, ich achte jeden menschen, ich stelle nur die
    Frage ob es sinnvoll ist alles um jeden preis zu erzwingen, auch wenn
    möglicherweise auf lange Sicht unsere Spezies geschwächt wird
    (schönes Beispiel eigentlich, dass die Fortpflanzung nicht der
    Arterhaltung dient sondern der Erhaltung der eigenen Gene).

    So nun zur in vitro-Schwangerschaft:
    durch diesen Versuch und die Forschung wird man sicher viele
    Erkenntnisse gewinnen, was ein Lebewesen für seine
    Embryonalentwicklung wirklich braucht.
    Man wird sehen, ob der Kontakt zur Mutter wirklich schon in der Phase
    wichtig und ausschlaggebend ist für die spätere körperliche und
    vor allem psychische Entwicklung. Allerdings muss man bei ethischer
    Betrachtung auch das Risiko bereucksichtigen, das die so „geborenen“
    Menschen u.U. sehr leiden, und sei es auch nur unter dem
    gesellschaftlichen druck nicht „normal“ zur Welt gekommen zu sein.
    Als hilfmittel für verzweifelte Paar ist das sicher „ok“, aber eine
    vollautomatisierte menschenproduktion. Ob das wirklich erstebenswert
    ist?
    Für mich nicht.
    Nun die Leihmutterschafts-Frage: bald keine Leihmutter mehr nötig? Wenn die Branche sich so rasant schnell entwickeln wird… wird wohl ALLES vollautomatisiert.
    Und zum Ende noch die Raunigk-Frage: Die Biotexcom-Klinik, in der die Alte sich behandeln ließ, verliert ihre Kundschaft in der absehbaren Zukunft nicht. Der Angriff der Klonen droht uns noch nicht!
    Nichtdestotrotz ein interessanter und spannender Forschungsbereich!

  • Sue - 28/01/2018 Antworten

    Die entscheidende Frage, die sich jede Frau, die sich ernsthaft eine
    Abtreibung überlegt, stellt, ist nicht, ob das Austragen des Kindes
    akzeptabel ist oder nicht, sondern wie es dann mit diesem Kind danach
    weitergehen soll.
    Ein reifungsprozess außerhalb des Mutterleibs wird auf diese Frage
    allerdings auch keine Antwort geben.

    Insofern halte ich diesen Aspekt der Abtreibungsdiskussion für mehr
    oder weniger obsolet.

    Für nicht obsolet halte ich hingegen die wesentlich grundsätzlichere
    Frage, ob unsere Gesellschaft unter den gegebenen Bedingungen
    (Arbeitslosigkeit – Globalisierung – Sozialabbau) in der Lage sein
    wird, weiter zu bestehen.
    Wir haben uns doch auch schon daran gewöhnt, dass Kinder außerhalb
    der Gebaermutter gezeugt werden können, warum soll dann nicht auch
    die Aufzucht des Embryos in einer künstlichen Gebärmutter grausig
    sein? Künstliches Herz und Nieren gibt es jetzt schon. Es ist nur
    eine logische Folge von Entdeckungen und Erkenntnissen darüber, wie
    der menschliche Bioorganismus funktioniert. Ich weiss zwar nicht, wie
    das vor 25 Jahren war, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es
    damals auch Leute gegen die in vitro Befruchtung gab und die meinten,
    dass Regierungen eine Armee von 5-köpfigen hyperintelligenten
    Klonkriegern-Roboter produzieren.
    Jetzt Spaß beiseite: ist das nicht eine Chance für diejenige, die keine Kinder in eigenem Leib austragen können? Meine persönliche Prophezeihung: da werden sich die Annegret-Falle nur vermehren (eine Fußballmannschafft auf ein Mal bekommen?). Feuer frei für die Biotexcom-Klinik!

  • KissedbytheVoid - 28/01/2018 Antworten

    Ich glaube, das ist ein wirklich heikles Thema. Für Frauen, die nicht in der Lage sind, selbst schwanger zu werden, ist dies´, neben der Adoption vll. echt eine Möglichkeit, um an ein eigenes Kind zu gelangen. Da man dadurch, auf genetischer Basis, ermöglichen kann, dass diese Kinder bestimmte Krankheiten einfach nicht bekommen können, wäre es auch eine Option für Paare, die vll. unter Erbkrankheiten leiden. Ob es aber tatsächlich andere negative Auswirkungen hat, da ja vieles fehlt, wird man vermutlich erst herausfinden, wenn so ein Kind älter wird. Vermutlich wird es echt emotionale Defizite geben, vertraute stimmen, die Wärme, der einzigartige Herzschlag der Mutter etc. Das prägt Kinder im Mutterleib genauso wie der Geschmack und der Geruch des Inneren. Alles in allem vermute ich aber, trotz dieser möglichen Fehlentwicklungen, dass dies die Zukunft ist. Die Menschen leiden immer mehr unter Erbkrankheiten wie z.B. Krebs und anderem chronischen und ich glaube, wenn man nicht irgendwann eingreift, in irgendeiner Weise, werden wir ganz sicher aussterben, oder sind zumindest kaum noch lebensfähig – ohne außerkörperliche Hilfen. Vll. iegt das erst in sehr ferner Zukunft, aber wenn man mal schaut, wieweit die Zahlen so allgemein steigen, jedes Jahr … wie viele kinderlosen Paare sich wieder und wieder Hilfe in der Ukraine z.B. in der Biotexcom-Klinik als Leihmutter „mieten“… wird es Zeit etwas zu tun. Soll jetzt nicht heißen, dass ich es toll finde, Kinder auf diese Art zu zeugen, aber die Möglichkeit Krankheiten direkt im Keim zu ersticken ist nicht wirklich die schlechteste.

  • Blue-Ice-Veins - 28/01/2018 Antworten

    Ich persönlich finde es toll, dass es für ungewollt Kinderlose die Möglichkeit der IVF gibt, das Babys die warum auch immer zu früh geboren werden, eine Chance auf Leben gibt, aber alles darüber hinaus finde ich einfach nur abartig. Wir sind Menschen und keine kleinen Krebse oder so… Nichts kann je eine natürliche Schwangerschaft auch nur im entferntesten ersetzen, noch kann es gut sein. Zum einen sind da alle körperlichen Vorgänge und zum anderen, was sehr wichtig ist, das Psychische. Die Kinder hören den Herzschlag der Mutter, spüren ihre Hände, bekommen ab einer gewissen Zeit die Stimme der Mutter und auch anderer mit. Sie fühlen sich beschützt geborgen, wissen aus Instinkt, wer die Mama ist. Ich denke ein Kind könnte ohne dem nicht überleben. So und wenn ich von persönlich mal ausgehe, würde ich das stetige Gefühl, das ein kleiner Menschen in mir wächst, die Tritte des Babys, die Herztöne, den Schluckauf und ja auch den dicken Bauch nicht vermissen wollen. Die Geburt mag zwar mit Schmerzen verbunden sein, aber das unglaubliche Empfinden, wenn man sein Baby direkt danach auf der Brust hat ist eigentlich unbeschreiblich. Nein das sollte man nicht ersetzen! Ich hoffe es wird verboten oder ich muss es später nicht mehr erleben. Denn was ist mit den prenatalen Erfahrungen, die ein Kind im Bauch seiner Mutter macht? Sei es eine Biotexcom-Leihmutter, sei es eine leibliche Mutter… Man darf nicht unterschätzen, wie viel Einfluss diese Erlebnisse auf das bevorstehende Leben des kleinen Menschen haben, vor allem psychisch. Anstatt dafür Geld in die Forschung zu stecken oder darin was optimiert werden muss, damit Paare wieder unter normalen Umständen Nachwuchs bekommen können! Aber damit lässt wie in allen Bereichen, die sinnvoll sind, kein Geld verdienen. Es ist einfach nur erschütternd, für was unsere nachfolgenden Generationen letztlich teuer bezahlen müssen.

  • WilliWonka - 28/01/2018 Antworten

    Es ist so getan als ob das „medizinisch machbare“ der „einfache Weg“ sei. Solche Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht für Betroffene. Aber sagt einem nicht der gesunde Menschenverstand dass keine Frau dieser Welt auf Reproduktionsmedizin angewiesen sein will, geschweige denn ein Extremfrühchen möchte? All diese medizinischen Machbarkeiten haben doch so viele Nachteile gegenüber normalen Schwangerschaften, Zeugungen und Geburten. ICSI/IVF oder EZ – Behandlungen sind aufwendig und teuer, aber oftmals die einzige Möglichkeit für Paare mit eingeschränkter Fruchtbarkeit. Kein Mensch würde das freiwillig machen, um sich „eine natürliche Zeugung zu ersparen“. Glaubt mir, ich spreche aus eigenen Erfahrungen, die wir in der Ukraine, in der Biotexcom-Klinik (erforgreich!!) gemacht haben. Bei Frühchen wird das noch mal offensichtlicher. Glaubt denn wirklich irgendeine Frau will aus persönlichen Gründen ihr Kind in der 24. Woche bekommen? Eine Frühgeburt ist immer ein medizinischer Notfall und die betroffenen Babies und ihre Mütter oft krank und traumatisiert! Diese „künstliche Gebärmutter“ ist im Übrigen reine Theorie und wenn sie irgendwann mal Realität werden sollte, dann ebenfalls als absolute Medizinische Notlösung und Schadensbegrenzung für noch extremere Frühchen als die heutzutage überlebbaren.
    Heutzutage wäre auch vieles durch Computerstimmulationen möglich, sodass auf eine Reihe solcher groben Tierversuche verzichtet werden könnte. Wenn man überlegt, geschieht das letztlich ohnehin nicht im Sinne für den Menschen und es stecken andere Interessen dahinter. Würde der medizinische Fortschritt wirklich im Sinne für den Menschen dienen sollen, wären manche Medikamente nicht unbezahlbar und es würden auch keine Medikamente für gesunde Menschen entwickelt-, ebenso wie Normwerte verändert werden. Umsatz und Machteinfluss, wie dessen stetige Ausdehnung, etc. stehen im Vordergrund und wohl der insgeheime Wunsch einer späteren Möglichkeit, die Menschheit eines Tages im Ernstfall zu reduzieren, wie zu manipulieren.

  • Salma - 30/01/2018 Antworten

    Der Kinderwunsch in seiner heutigen Form wird in der psychologischen Fachliteratur als ein Phänomen der Moderne diskutiert, da erst seit der Möglichkeit einer wirksamen Empfängnisverhütung eine Trennung von Sexualität und Mutter- bzw. Vaterschaft möglich wurde. Viele Paare wünschen sich ein Kind, können es auf natürlichem Wege jedoch nicht bekommen. Eine künstliche Befruchtung kann die Abhilfe schaffen und wird immer beliebter und schnell teuer

  • Kira - 30/01/2018 Antworten

    Diese Geschichte klingt so bekannt. Ich hatte auch die Erfahrung der Zusammenarbeit mit dieser Klinik. Bei uns aber hat es beim dritten Versuch endlich geklappt und die Leihmutter wurde schwanger. Fast alles war gut gedacht und geplant. Nur mit den Unterlagen war der Prozess nicht so schnell, wie wir wollten. Aber das können wir verstehen. Das Wichtigste ist, dass mit unserem Kind alles in Ordnung ist und wir sind sehr glücklich. Wir wollen unserem Sohn später über die Leihmutter erzählen. Wir denken das ist gerecht und er muss alles erfahren.

  • Heidi - 30/01/2018 Antworten

    5) Ich verstehe, wenn ein kinderloses Paar sich ein Baby wünscht. Die Ärzte und die Leihmutter helfen ihnen und alle sind glücklich. Aber jetzt ist es sehr verbreitet, dass ein schwules Paar ein Kind mit Hilfe der Leihmutter bekommen will. Ich kann das nicht verstehen und denke, dass ein Kind eine Mutter und einen Vater haben muss. Das ist eine normale Familie, in der das Kind richtig erzieht wird.

  • Katalina - 31/01/2018 Antworten

    Aber eine künstliche Befruchtung kann meist die letzte Methode sein, um den Kinderwunsch noch zu erfüllen. Diese Behandlung kann aber schnell teuer werden, und nicht alle Auslagen werden von der Krankenkasse übernommen .
    Selbst für mir bleibt nur die Adoption, als der einzige Weg um das Kinderwunsch in Erfüllung zu gehen.

  • Sunny - 31/01/2018 Antworten

    Wenn Frauen sich für die Leihmutterschaft entscheiden, verstehen sie von Anfang an, dass es nicht ihr Kind ist. Seit Beginn der Schwangerschaft sind sie bewusst, dass sie nur Leihmütter sind. Nach neun Monaten wird das Baby aus ihrem Leben völlig und plötzlich verschwinden. Aber es ist auch nicht ohne Grund in Deutschland verboten. Das ist eine Frage der Moral und Ethik. Ich könnte es mir nicht vorstellen! Finde es aber auf gewisse Weise Bewundernswert.

  • Josefina - 31/01/2018 Antworten

    Problematisch ist auch weniger, dass Frauen und Männer spät Eltern werden wollen. Sondern, dass sie immer später beginnen, sich überhaupt mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenn sie sich dann endlich informieren, bleibt bisweilen gar kein anderer Weg mehr als der in die Kinderwunschklinik. Fruchtbarkeit ist nichts Unveränderliches. Umweltfaktoren, gesunde Lebensführung, körperliche und seelische Faktoren können Einfluss nehmen.

  • Anna - 01/02/2018 Antworten

    wie geht es weiter in DE? Hatten Sie keine Probleme, ich meine rechtlichen Aspekte? Wie ich erstanden habe, muss Melanie das Kind später in DE adoptieren und es ist einfach interessant, ob alles ohne Komplikationen geklappt hat

  • Linda - 02/02/2018 Antworten

    Wie wird man später dem Kind sagen, dass man es fast wie bestellt hat. Schrecklich und widerlich!!! Die Geburt ein neues Leben hatte immer eine heilige Bedeutung und welche Bedeutung hat es heute? die Bedeutung, dass der Vertrag zwischen Klinik und Wunscheltern erfüllt ist oder was?

  • Nikolas - 02/02/2018 Antworten

    Ich bin berechtigt wie der Arzt von Beruf festzustellen, dass In Deutschland jedes sechste Paar an der Unfruchtbarkeit leidet und diese traurige Tendenz wächst mit jedem Jahr. Vielen hilft die Reproduktionsmedizin. Doch nicht alles, was möglich wäre, ist erlaubt. Die Eizellspende ist für manche Frauen die letzte oder oft auch einzige Chance, ein Kind zu bekommen. Sollte das Gesetz nicht geändert werden, so erwarten wir die illegale Geburtenzahl oder die Verkleinerung der Bevölkerung.

  • MädelsMama - 04/02/2018 Antworten

    Es wäre interessant mal auch den „Machbarkeits- und Schuldzuweisungsdruck“ den Kinderlosen durchaus als real vorhanden wahrzunehmen. Und zwar sogar unabhängig ob zufällig oder willentlich ohne Kinder. Das kann im krassen Gegensatz zu den gegeben organischen Bedingungen des einzelnen stehen und somit durch einen Wunsch nach Rechtfertigung ein Leiden an der Infertilität erst auslösen.
    Soll man denn leugnen, dass es ein Bündel von Ursachen (organischen, psychische, soziale, angeborene und erworbene) gibt, die bedingen können, dass Infertilität als Unglück empfunden wird? Das ist ein in seiner Gesamtheit noch sehr schlecht erforschtes Phänomen, obwohl das Unglück so alt ist wie die Menschheit (vielleicht sogar älter, wenn ich z.B. an das Verhalten von Caniden denke).
    Das Gebiet ist in sich schon voller Widersprüche. Und was die genetische Herkunft angeht: dass für Kinder aus Samenspenden die genetische Herkunft wichtig ist……
    Den Fall gab es ja neulich erst, als eine junge Frau, Tochter eines Samenspenders, per Gerichtsklage das Recht erstritten hat, den Namen erfahren zu dürfen.
    Es gibt hier noch mehrere Artikel, in denen darüber gestritten wird, warum das denn nun soooo wichtig sei, den Erzeuger zu kennen, wenn man doch einen sozialen / juristischen Vater hat.
    Aber das Bedürfnis, seine Herkunft zu kennen, ist eben nicht rational begründbar.
    Für die KINDER ist es wichtig, nicht für die Medizin oder Wissenschaft. Deswegen freue ich mich darüber, dass die Popularität solche Kiwu-Kliniken wie z.B. Biotexcom, wo man top-Service für vernünftige Preise bekommt, steigt, andererseits spreche ich immer vorsichtig über den medizinischen Vorschritt.

  • VonOohne - 04/02/2018 Antworten

    Der Reproduktionsmediziner ist kein Psychologe. Unser Arzt von der ukrainischen Biotexcom-Klinik hat uns damals zumindest vor der Behandlung recht gut über die medizinischen Möglichkeiten und Unwägbarkeiten aufgeklärt.
    Das Problem in D ist aber doch auch, dass ein psychologisches Gespräch von den Paaren extra bezahlt werden müsste. Die Kinderwunschpaare zahlen aber schon mehrere 1.000 € für die Behandlung. Da leistet man sich nicht noch gern den Psychologen. Ich finde, die psychologische Beratung sollte kostenlos sein. Es gibt inzwischen ein recht gut ausgebildetes Beratungsnetzwerk – BKID. Das ist gewiss noch erweiterbar.
    Davon abgesehen denke ich, dass die meisten Paare in reproduktionsmedizinischer Behandlung heute gut informiert sind. Dafür haben wir ja auch das Internet.
    Einen Psychologen, der mir geraten hätte, meinen Kinderwunsch aufzugeben und zu adoptieren, hätte ich damals nicht akzeptiert. Adoption ist auch nicht einfach. Es gibt längst nicht so viele zu adoptierende Kinder, wie es ungewollt Kinderlose gibt. Ich finde, ein Stück weit soll auch das Paar selbst wissen dürfen, was es will.

  • Katharina81 - 04/02/2018 Antworten

    Wenn ich bedenke, wie viel wir uns hier haben selbst erarbeiten müssen und welch anspruchsvolle (intellektuell und emotional) Aufgabe das gewesen ist, dann empört es mich umso mehr, wie vergleichsweise lapidar man seine Überweisung zum KiWu ausgestellt bekommt, dass schon allein der Gyn nicht verpflichtet ist ein sozial-medizinisches Gespräch zumindest anzuraten – Der Hinweis darauf kann dann schon an einem schlicht stressigen Praxistag eines ansonsten durchaus guten Gyn scheitern – und dafür ist schon allein die Diagnosestellung eine zu große Nummer für ein Paar, die im Einzelfall vielleicht gar nicht notwendig ist. Ein Kinderwunsch kann extrinsischen Gründen entspringen, der vielleicht offentsichtlichste ist, dass die eigenen Eltern gerne Enkel hätten, im Falle einer Diagnose sogar einwirken, sich von diesem Partner zu trennen. Und dieser innerfamiliäre Wunsch kann durchaus starke unterbewusste Wirkungen entfalten. Ich bin froh, dass er uns im speziellen erspart geblieben ist (da wir Selbstzahler sind, haben wir uns gleich an die ukrainische Biotexcom-Klinik gewendet und schon im ersten Versuch Schwanger geworden), wenn auch nicht unbedingt auf die Art und Weise, die man sich wünschen würde (ein Teil unserer Eltern ist schlicht früh verstorben), aber ich weiß auch um Menschen, für deren Ehe das schließlich die Sollbruchstelle gewesen ist.
    Es lassen sich rationale Gründe finden, aber ein Kinderwunsch ist nicht nur rational, er ist in hohem Maße irrational, glauben Sie mir. Das ist eigentlich wie mit der Partnerwahl, da sind Hirn und Bauch auch ständig miteinander in Wechselwirkung.
    Hormone sind allerdings wirklich eine Geißel der Menschheit. Die meisten Frauen können das vielleicht nachvollziehen, wenn ich das Stichwort PMS in den Raum werfe.

  • Hibiskus - 04/02/2018 Antworten

    irrational …
    … ist laut Duden:
    a. mit der Ratio, dem Verstand nicht fassbar; dem logischen Denken nicht zugänglich
    und
    b. vernunftwidrig
    Wären wir also alle rational (kein Kinderwunsch, Ihrer Meinung nach), würde niemand von uns existieren.
    Reproduktion ist ein Imperativ, den uns unsere Existenz vorgibt. Schließlich sind sie auch in der Biotexcom-Klinik schwanger geworden, wo für sie ganz reales Geld bezahlt haben.
    Ah ja: Glauben glaube ich niemand nix. Die Kosten des Glaubens sind für die Menschheit so verheerend, dass man Gläubige …
    Puh … Na ja. Mache kann man vielleicht heilen. Hoffentlich.
    Ich weiß nicht, ob sie sich nicht in das Leid ihrer Bekannten zu sehr reinsteigern. Empathie ist sicher wichtig, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass manche den Paaren/Frauen irgendetwas unterstellen. Man sollte auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und etwas hineininterpretieren, was so nicht gesagt wurde. Auch, dass man manchmal anderen angeblich sagen will, was richtig ist, kam für mich überhaupt nicht so rüber.
    Wenn z.B. Krankheiten vorliegen, hat es natürlich keinen Sinn entspannt zu bleiben. Herr Maio, als Mediziner, hat nie behauptet, dass in allen Fällen Gelassenheit hilft. Damit unterstellen Sie eher ihm etwas, als umgekehrt. Gut, vielleicht ist der letzte Satz für Betroffene unglücklich formuliert, aber nicht aus der Luft gegriffen. Meine ältere Schwester wünschte sich schon mit 18 ein Kind. Als es jahrelang nicht geklappt hat, beschloss sie, sich nicht mehr unter Druck zu setzen (zu ihrer Zeit war es normal mit Anfang 20 ein Kind zu bekommen). Es klappte dann nach 5 Jahren, ohne med. Eingriffe. Das Gleiche bei meiner Schwägerin. Erst als ihr ein Arzt riet, sich nicht nur auf den Kinderwunsch zu fixieren und zu entspannen (den Rat fand sie natürlich auch voll daneben), klappte es. Sie war 27 und hatte 7 Jahre gewartet. 6 Monate nach der Geburt wurde sie wieder schwanger. War´s Ruhe, Glück, Zufall? Wer weiß es schon?

  • 53miki49 - 04/02/2018 Antworten

    Frage zu den Gründen der Unfruchtbarkeit:
    Mich würde interessieren, in wie vielen Fällen man definitiv sagen kann, warum ein Paar keine Kinder bekommen kann, damit solche Kiwu-Zentren wie das erwähnte Biotexcom sich keine goldene Nase und extra Werbung machen. Wenn eine Krankheit etc. bei Frau oder Mann vorliegt, dann haben die Paar eine Gewissheit. Wie in meinem oberen Kommentar beschrieben, gab es in meiner Familie Fälle, wo nicht ersichtlich war, warum es nicht klappte. Es gab keine üblichen Verdächtigen, wie Alter oder Krankheit. Vor der Geburt meiner Tochter besuchte ich einen Vorbereitungskurs. Die Teilnehmerinnen sollten erzählen, wie sie die Nachricht von der Schwangerschaft aufgenommen haben. Ich erzählte, dass ich ganz überrascht war, da es nach nur 2 Monaten klappte. Ich war 35, mein Freund 42. Ich richtete mich auf ein jahrelanges Warten ein und konnte es am Anfang nicht glauben. Ich erwähnte, dass mein Freund und ich bis zur Schwangerschaft erst 1 Jahr zusammen waren. Darauf die Hebamme: das könne der Grund gewesen sein. Je länger ein Paar zusammen ist, desto mehr Antikörper würden entstehen. Kann jmd. sagen, ob das stimmt? Ist auch das Alter wirklich so relevant? In meinem Freundes/Bekanntenkreis sind etliche Frauen, die sogar mit Anfang/Mitte 40 völlig problemlos schwanger wurden und gesunde Kinder zur Welt gebracht haben, während es bei den jungen Frauen ewig dauerte. Oder ist das nur Zufall? Die Statistiken sprechen ja eine andere Sprache.

  • Yirigoyen - 04/02/2018 Antworten

    Heute herrschen andere Zeiten…
    … als früher. Wenn ich solche Kommentare lese wie: „Man soll das Schicksal akzeptieren, wie Generationen zuvor…“. Und dafür gibt es eine Redaktionsempfehlung? Sorry, aber klar: Frühere Generationen sind an Krebs gestorben, weil die Medizin nicht so weit war. Und soll man das heute auch akzeptieren und sich nicht behandeln lassen, obwohl man sich dadurch heilen oder das Leben lebenswerter machen lassen könnte?! Dieses „Schicksal“ würde auch niemand akzeptieren, oder irre ich mich? Und warum bitte darf in der Repromedizin Branche kein Geld verdient? Wenn die Biotexcom-Klinik einen guten Service bietet, muss er logischerweise bezahlt werden, es geht nicht um Geldmacherei.
    Und diese blöden Ratschläge von „Entspannung“ sind richtig nervig. Sorry, aber es muss wirklich mal gesagt werden. Wenn man unfruchtbar ist – also eine Diagnose hat, dass man auf KEINEM natürlichen Wege Kinder zeugen kann, dann wird diese Krankheit durch Entspannung nicht geheilt. Oder seit wann besiegt ein Krebspatient den Krebs durch reine „Entspannung“. Klar, ist das eine nicht vergleichbare Art von Krankheit, aber keine Krankheit ist mit einer anderen vergleichbar.
    Wenn ein Mann an Azoospermie leidet (kann viele Ursachen haben) u.a. durch eine Infektion, d.h. eine Infektion IST eine Krankheit und durch diese Infektion werden die Hoden geschädigt, die Samenleiter verklebt etc. Warum sollte sich dieser Mann nicht durch eine TESE helfen lassen und mithilfe künstlicher Befruchtung Kinder zeugen?
    Wenn man nicht weiß und sich im Geringsten nicht vorstellen kann, wie sich Betroffene fühlen, sollte man seine Ratschläge für sich behalten.

  • Samuel - 06/02/2018 Antworten

    Der wissenschaftliche Progress geht vorwärts mit solch einer Geschwindigkeit, dass es für einen einfachen Menschen manchmal schwer ist, vorzustellen, wie weit der nächste Sprung erfolgen wird. Und wenn noch vor einigen 20-30 Jahren Reproduktionstechnologie der künstlichen Befruchtung insbesondere etwas Fantastisches schienen, so ist das heutzutage eine vollkommen greifbare Therapie bei der Kinderlosigkeitsbehandlung.

  • Joachim - 08/02/2018 Antworten

    Manchmal konfrontiert sich der Kinderwunsch mit den gesundheitlichen Möglichkeiten unseres Organismus – mit der Fähigkeit zur Reproduktion. Wenn uns Unfruchtbarkeit diagnostiziert wird – klingt das wie ein Urteil. Die Unmöglichkeit eigene Kinder zu haben kann die Ehe brechen und die Beziehungen ruinieren. Doch traditionell bietet die Gesellschaft nur zwei Wege an, die unsere Ehe bewahren mag: für sich selbst zu leben oder die Hilfe der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen.

  • Mariesche - 12/02/2018 Antworten

    Verschiedene Minderheiten und behinderten dann Hilfe von der Gesellschaft fordern und anderen Leute Pflichten aufzwingen wollen.
    Keiner ist eine Insel…….
    Wir leben alle in sozialen Zusammenhängen. Deshalb ist nicht ganz gleichgültig, nach welchen Regeln der Einzelne oder auch Paare leben. Die Reproduktionsmedizin hat erhebliche Folgen für die Gesellschaft, im Übrigen auch für die Paare, Frauen und Männer, die deren Kunden werden.
    Es ist zu wenig bekannt, dass die R-Medizin nur bedingt Erfolge hat, z.Zt. sollen etwa 25% der teuren Unfruchtbarkeitsbehandlungen erfolgreich sein. Auch das wissen nur wenige so, wie nur wenige Frauen wissen, dass die Behandlungen lange und leidvoll sind (zur Info: http://de.newseurope.info/?p=44389). Das nenne ich cheating the system.
    Kann die bedenken bezügl. „genpool“ u. ä. durchaus nachvollziehen
    Der springende Punkt den die Natur mit ihrer zweigeschlechtlichen Reproduktion eingebaut hat ist der, damit die Entscheidung zur Fortpflanzung nicht einseitig getroffen werden kann.
    Es gilt vielmehr eine Variante des Vier-augen Prinzips: zwei Individuen des jeweils unterschiedlichen Geschlechts müssen zusammen ihr ‚ok‘ geben damit es zur Fortpflanzung kommen kann.
    Es ist auch ein Sicherheitsmechanismus.
    Die technischen Hilfsmittel Samenbank, künstliche Befruchtung, Leihmutter oder eventuell in gar nicht so ferner Zukunft, künstliche Gebärmutter, haben auf der einen Seite das Potential, einem im Grunde kooperationswilligen Paar einen Kinderwunsch zu ermöglichen, aber auch das Potential, einem kooperationsunwilligem Individuum eine Fortpflanzung unter Umgehung des vier-augen-prinzips zu ermöglichen.
    An diesem Punkt, ich will es ‚Umgehung des Kooperationsgebotes bei der Fortpflanzung‘ nennen, sollte die Unterscheidung stattfinden.

  • MandyD - 12/02/2018 Antworten

    Dass es Bedenken gegen Auswüchse der Reproduktionsmedizin gibt, finde ich verständlich (besonders wenn es im jeden deutschen Kiwu-Forum von der Werbung einer der größten ukrainischen Kiwu-Kliniken Biotexcom nur so wimmelt). Durch technischen Fortschritt sind viele Dinge möglich geworden, die früher undenkbar waren, und da muss man dann die ethische Bewertung neu durchdenken. In Bezug auf Adoption durch homosexuelle Paare würde ich aber sagen: 1.) wer adoptionswillig ist (ist ja mit viel Kosten und Aufwand verbunden, ein Kind großzuziehen), ist wahrscheinlich sehr viel eher Eltern-eignet als der Durchschnittszeitgenosse. 2) Durchaus diskussionwürdig finde ich den Einwand, dass Kinder möglichst von Personen beiderlei Geschlechts aufgezogen werden sollten. Aber: Im Deutschland des frühen 21. Jahrhundert gehen fast alle Kinder in den Kindergarten und werden dort von fast ausschließlich weiblichen Erziehern betreut. Deshalb finde ich dieses Argument (mindestens in Bezug auf männliche Homo-Paare) wenig überzeugend.
    Schließlich: Gelegentlich wird gegen die Homosexuellen-Ehe argumentiert, dass Homosexuelle, anders als Heterosexuelle, keinen Beitrag zur Fortpflanzung leisten. Aber: Ein Kind auf- und großzuziehen dauert 20 Jahre, ein Kind zu zeugen ein paar Minuten.
    Homosexuellenpaare, die zur Adoption bereit sind, leisten daher durchaus ihren Beitrag.
    fuck the system!!
    „Der springende Punkt den die Natur mit ihrer zweigeschlechtlichen Reproduktion eingebaut hat ist der, damit die Entscheidung zur Fortpflanzung nicht einseitig getroffen werden kann.“
    Nein, Geschlechtlichkeit gibt es, weil sie schneller Variation erzeugen.
    Davon abgesehen betrügen wir „das System“ schon seit Jahrtausenden mit Medizin etc. Es wird langsam Zeit, dass diese pseudo-sozialdarwinistische Argumentation ausstirbt.

  • TeeTasse - 12/02/2018 Antworten

    Ich sehe mich selbst als recht konservativ.
    Aber mal im Ernst, was spricht gegen künstliche Befruchtung oder Homosexualität an sich?
    Die Zahl der Homosexuellen in Deutschland, wie auch in jedem europäischen Staat ist im Promille-Bereich.
    Die erzkatholischen Familien gleichen das doch mit 10 Kindern und mehr locker aus.
    Auf der anderen Seite lassen sich durch eine künstliche Befruchtung Erbkrankheiten ausschließen, oder ist die moderne Medizin der Antagonist zur vielgepriesenen Religion der Demonstranten, die regelmäßig – besonders häufig in Frankreich – für Schlagzeilen sorgen?
    Und das Leben des Kindes ins Feld zu führen ist bigott, Schwule und Lesben können genauso gut, wenn nicht sogar noch besser für ein Kind sorgen, zumindest gibt es dafür keinerlei Studien und Statistiken. (Tatsächlich gibt es inzwischen eine ganze Menge Studien zu dem Thema, falls es sie interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfamilie#Forschungen_.C3.BCber_die_Lebenssituation
    http://de.newseurope.info/?p=45754)
    Auch wird das Kind später nicht automatisch ebenfalls schwul/lesbisch, sonst müsste man jedem ungenehmen Charakter die Kinder wegnehmen da sie genauso werden könnte wie die Eltern.
    Und zu guter letzt, Leihmütter tun das freiwillig, es ist keine Legebatterie oder gar Zwang.
    „dass an manchen europäischen Schulen ihrer Meinung nach eine Theorie gelehrt werde, wonach es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gebe.“ Neulich gefunden und mich mächtig gewundert…….
    Dazu hätte ich gerne mehr Details, aus biologischer Sicht ist das natürlicher Unsinn, es gibt ganz klar Unterschiede, Hormone und co.
    Aus philosophischer Sicht sind kaum Unterschiede vorhanden.
    Frauen können dieselbe Arbeit verrichten wie Männer, Männer können ebensogut Kinder hüten….

  • FrühlingsKeks - 12/02/2018 Antworten

    „Die Zahl der Homosexuellen in Deutschland, wie auch in jedem europäischen Staat ist im Promille-Bereich.“
    ist das nicht 4%?
    ….
    „Auf der anderen Seite lassen sich durch eine künstliche Befruchtung Erbkrankheiten ausschließen“
    Wenn die künstliche Befürchtung hauptsachlich dafür benutz würde, würde ich sie unterstützen. Wenn es um bloße Geldmacherei handelt (dafür gibt’s schon Statistiken: http://de.newseurope.info/?p=46541), verzeihen sie……
    ….
    Und das Leben des Kindes ins Feld zu führen ist bigott, Schwule und Lesben können genauso gut, wenn nicht sogar noch besser für ein Kind sorgen, zumindest gibt es dafür keinerlei Studien und Statistiken.
    Ja und wenn es dafür keine Statistiken gibt, woher wissen sie das? Und „wenn nicht sogar noch besser“, das meinen sie doch nicht ernst.

    „Auch wird das Kind später nicht automatisch ebenfalls schwul/lesbisch, sonst müsste man jedem ungenehmen Charakter die Kinder wegnehmen da sie genauso werden könnte wie die Eltern.“
    Ja nicht automatisch, aber zumindest mit höher Wahrscheinlichkeit. Das reicht.

  • MayoniMama - 12/02/2018 Antworten

    homosexuelle Paare
    „Und „wenn nicht sogar noch besser“, das meinen sie doch nicht ernst.“
    Wer sind denn all jene kindsmordende, missbrauchenden, und prügelnde Elternteile? Lauter heterosexueller Männer und Frauen.
    Oder wann haben sie das letzte mal gelesen „schwules Paar hat Kind zu Tode geprügelt“?
    „ist das nicht 4%?“
    Und 4% sind ein dermaßen große Bedrohung für die restlichen 96%?
    Und wenn es nicht um „bloße geldmacherei handelt“ sondern um Hilfe, dann sieht es so aus: http://de.newseurope.info/?p=45853
    Was ist mit geistig Behinderten? Sie dürfen auch Kinder haben, und durch die Mendel’sche Regel kann man die Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung ausrechnen.
    Wenn man also die Argumentation der Demonstranten folgt, müsste man Behinderten ebenfalls untersagen Kinder zu kriegen da sie A.: ein abnormes Leben führen, und ihren Kindern durch die Erbfolge ein eben solches aufbürden, und B.: sie der Religion oder Darwin folgend, nicht in der Lage wären selbst ein Kind zu bekommen, oder es versorgen zu können.
    „Ja nicht automatisch, aber zumindest mit höher Wahrscheinlichkeit. Das reicht.“
    Denn hätten die Jugendämter aber eine Menge zu tun, da die elterliche Prägung so manch verschrobene Persönlichkeit hervorbringen würde.
    Sei es die politische, religiöse oder weltanschauliche Lebensart der Eltern, alles kann auf das Kind abfärben.
    Das kann alles sein, rechtsaußen, linksextrem, altkatholisch, ultraorthodox aller coleur… kein guter Umgang für junge Gemüter.

  • MellowADN - 12/02/2018 Antworten

    Mensch schaue ich auf die Tierwelt, finde ich dort unzählige kreative Formen der Fortpflanzung, des Zusammenlebens. Soviel Diversität: Monogamie, lebenslange Partnerschaften, alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Zwitter, Wechsel des Geschlechts (je nach Umweltfaktoren), ausgeklügelte Sozialgemeinschaften usw.
    Wenn also die Tierwelt, eine solche Vielfalt an Lebensmustern zu bieten hat und jede Art auf ihre Weise glücklich und „erfolgreich“ ist, warum nur, machen es sich die Menschen selbst so schwer, in der Akzeptanz der real exestieren Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe? Ist das nicht sogar eher ein „Erfolgsfaktor“ des „Humanoiden“?
    Es gibt Homo- und Bisexualität im Tierreich. Wie erklären sie sich das? Haben die Tiere gesagt „so mein Sohn, du wirst jetzt schwul“? Wohl eher weniger.
    Im Übrigen haben die allermeisten homosexuellen Menschen heterosexuelle Eltern.
    Hätte die bloße Aufklärung über Homosexualität tatsächlich so einen großen Einfluss, wie sie behaupten, dann würde die Prozentzahl nicht bei 4-8% liegen, sondern bei Minimum 30-40.
    In der Schule findet bereits Aufklärung statt – und siehe da, die Anzahl an Homosexuellen ist nicht gestiegen. Man kann niemanden zum Homosexuellen erziehen, jede Studie belegt das Gegenteil – denn sonst könnte man Menschen auch einfach zum Heterosexuellen erziehen und das funktioniert auch nicht.
    Die Kinder Homosexueller sind genauso oft Heterosexuell oder Homosexuell (oder Bisexuell) wie die Kinder von Heterosexuellen – nämlich 4-8%. Die Eltern haben auf die sexuelle Orientierung ihrer Kinder keinen Einfluss.
    Worauf sie Einfluss haben ist, ob die Kinder selbstbewusst zu ihrer Sexualität stehen können, ohne sich zu verstecken. Dass sie sagen können „ich bin hetero/homo/bisexuell und das ist völlig okay, lebt damit“. Dass sie nicht ein Leben in Selbstverleugnung leben müssen, in beständiger Angst, dass jemand herausfindet, dass sie „nicht der Mehrheitsgesellschaft“ entsprechen. Aber auch dieser Einfluss ist unabhängig von der Sexualität: Hetero- wie Homosexuelle Eltern sollten ihre Kinder lieben und unterstützen, ganz gleich, welche sexuelle Orientierung ihre Kinder nun mal haben – denn sie ist völlig normal.
    Wenn ich die auf die Entwicklung der Menschheit schaue, so ist für mein Empfinden, die genialste und fortschritlichste „Leistung“ der Menschen, die der Empathie. Das Hineinverstzen in ein Gegenüber, das Mitempfinden, den Wunsch zu helfen, auch bei der Erfüllung eines Kinderwunsches (so ist es mir egal, ob die Biotexcom-Werbung in so vielen deutschen Kinderwunsch-Foren aus der Ukraine oder Bangladesch kommt, Hauptsache die helfen den Menschen, die diese Hilfe brauchen). Diese Seite der Menschlichkeit empfinde ich als die herausragendste „Leistung“ der Menschheit, und macht Mut und Hoffnung.

  • YeungKitmann - 12/02/2018 Antworten

    Machbarkeit mal Freiheit
    Kinder auf Bestellung. 3. Welt Mütter gerade noch gut als Kinderausträger (von der ukrainischen Biotexcom-Klinik wimmelt es nur so in jedem deutschen Kiwu-Forum) oder Pflegepersonal für Demente, was sind wir hässlich geworden. Dabei treiben wir in die Sklaverei….
    Alan Curtis BBC
    All Watched Over by Machines of Loving Grace 1
    http://vimeo.com/38724174
    Wenn ich die auf die Entwicklung der Menschheit schaue, so ist für mein Empfinden, die genialste und fortschritlichste „Leistung“ der Menschen, die der Empathie……
    … wenn dem wirklich so wäre, bräuchte es überhaupt keine von Menschen gemachte Gesetze. Weder für Mord- und Totschlag, Diebstahl und auch kein Gesetz für eine Regelung altruistischen Handelns zur Erfüllung eines Kinderwunsches. Was ich bei diesem Thema absolut nicht begreife: Ein Kind ist ein Mensch und „gehört“ schon deshalb einmal keinem anderen Menschen. Weder den biologischen, den erziehenden Eltern noch denen, welche sich ein Kind wünschen.
    Oh man
    >>Ja stimmt. Kriegen aber im Tierreich Homosexuelle Kinder mithilfe Medizin? gibt es da Leihmutterschaft? Werden die Kinder von homosexuellen Paaren erzogen?
    Letzteres: Ja, das kommt durchaus vor. Adoption gibt es auch im Tierreich, nur ohne viel Bürokratie.
    >>Nicht an Homosexualität per se. Schlimm ist, dass sie durch die Straßen marschieren, dass sie die Regeln der Gesellschaft (Konzept der Ehe und Familie) ändern wollen und dass sie uns dazu zwingen, sich so gebärden, dass das normal ist.
    Das wollen sie doch gar nicht. Im Gegenteil, viele sind sogar so spießig, dass sie am selben Konzept von Ehe und Familie teilhaben wollen, wie die heterosexuellen Menschen auch. Sie wollen heiraten und Kinder. Das ist normal.
    >>Ich will niemanden verfolgen, weil er homosexuell ist. Jedoch können sie doch nicht mehr Rechte aufgrund ihrer Homosexualität fordern.
    Tun sie nicht. Sie wollen nur dieselben.

  • Fujoschi - 12/02/2018 Antworten

    Degradiert?
    Keiner zwingt Frauen dazu sich als Leihmutter zu betätigen (sogar die Ukrainerinnen, da muss man sich nicht über die Biotexcom-Werbung überall beschweren, das hat nur mit dem Marketing was zu tun, nicht mit der Ausbeutung). Wenn es keine Frau gibt, die das tun will, dann gibt es eben diese Möglichkeit nicht. Wenn eine Frau das aber aus freiem Willen tun möchte, dann habe ich nicht das Recht sie deswegen zu verurteilen. Sogar
    Es besteht aber immer noch die Möglichkeit der Adoption, die man homosexuellen Paaren ermöglichen kann. Schließlich gibt es viele Kinder, die gern bei einem Elternpaar aufwachsen würden, aber leider im Heim leben.
    Das entwertet die Familie nicht.
    Aber das werden Leute wie sie nie verstehen.
    Ich bin für das Adoptionsrecht.
    für Schwule. Ich bin nur gegen die Leihmutterschaft.
    Wie ich schon darlegte, ist diese angebliche Freiheit der Leihmütter nicht immer gegeben. Und ich befürchte, je mehr Nachfrage desto mehr Unfreiheit.
    Ich bezweifel nicht, dass es Fälle gibt, bei denen es gut gegangen ist. Häufig sind das dann schwul-lesbische Pärchen, die sich gegenseitig „helfen“.

  • YaminYa - 18/02/2018 Antworten

    Während sich manche das Maul zerreißen wegen der „verrückten“ Annegret Raunigk, die nach dem ersten Geburtstag ihrer Vierlinge wieder ein heißes Thema geworden ist, oder sich überlegen, ob man die Petition, die das Embryonenschutzgesetz endlich ändern soll, zu unterschreiben, kommen langsam die Zeiten, wenn überhaupt kein menschlicher Körper für die Fortpflanzung gebrauchen wird. Wie gefällt euch das: „Er erzählte ihnen vom Wachstum des Embryos auf der Bauchfellunterlage, ließ alle das kräftige Blutsurrogat kosten, mit dem der Embryo ernährt wurde, erklärte, warum er mit Plazentin und Thyroxin angeregt werden musste. Er erwähnte den Corpus-luteum-Extrakt, zeigt ihnen die Düsen, durch die er alle zwölf Meter zwischen 0 und 2040 automatisch in die Flaschen eingespritzt wurde, sprach von den allmählich erhöhten Mengen Hypophysenhormons, die man den Embryos während der letzten sechsundneunzig Meter ihre Umlaufs zuführte.“ Aldous Huxley beschrieb vor 70 Jahren in seinem Roman „Schöne neue Welt“ die Ektogenese als „grausige Voraussage, die sich in einem Bruchteil der veranschlagten Zeitspanne verwirklichen werde.“ Nun arbeiten die Wissenschaftler an der künstlichen Gebärmutter…

    Bald, vielleicht in 5 Jahren, könnte es soweit sein. Die Stanford Universität präsentiert im Internet eine erklärende Webseite. Das Ethics Center der Oklahoma State University veranstaltete im Frühjahr einen Kongress unter dem Thema „The End of Natural Motherhood? The Artificial Womb and Designer Babies. Und nun erkundet Zacha Zimmerman, Editorin bei The New Republic, ob Abtreibungsbefürworter bereits Konsequenzen ziehen. Ihr Beitrag „The Real Threat to Roe v. Wade“ prophezeit das Aus für die Abtreibung.

  • Ambeth - 18/02/2018 Antworten

    Wenn dieses Verfahren funktioniert, bietet es auch ungeahnte
    Möglichkeiten, z.B. in der Erforschung all jener Behauptungen, die
    Pädagogen so machen, z.B. das klassische Musik den IQ von Babies
    hebt.

    (Fangfrage: Wie misst man den IQ eines Neugeborenen? Wenn man ihn
    nicht messen kann, wie kann man dann eine Behauptung wie die obere
    machen? Das ist *Wissenschaft*? Und *deswegen* machen sich Millionen
    Elternpaare Gedanken darüber, dass sie ihrem Kind nicht genug
    Beethoven vorspielen?)

    Solche Studien können uns endlich Einblick verschaffen, was für
    unsere Kinder wirklich wichtig ist, um optimale Bedingungen in ihren
    ersten Lebensmonaten zu schaffen. Ich bin sicher, in anderen
    Bereichen ergeben sich zusätzlich interessante Möglichkeiten, z.B. in
    der Humanbiologie. Unendliche nicht-invasive Möglichkeiten tun sich
    auf. Und Menschen, die sich Kinder wünschen und sie anders nur unter
    enormem Aufwand irgendwo im Ausland wie das Paar aus dem Video in
    der Biotexcom-Klinik und unzählige andere bekommen könnten, können
    so Kinder bekommen. Ich sehe
    wirklich keinen Grund, darin etwas Schlechtes zu sehen, vorausgesetzt
    der Einsatzbereich wird klar gesetzlich geregelt und Verstöße werden
    schwer geahndet. Die Politik bräuchte lediglich die Fähigkeit,
    solchen rechtlichen Handlungsbedarf zu sehen und ihm zu folgen. Was
    nicht der Fall ist. Aber nicht nur in Deutschland. Das ist ein
    globales Problem.

    So, das war die erste Reaktion für solch sensationelle Neuigkeiten. Feuer frei!

  • UlliM - 18/02/2018 Antworten

    Eine Frau schwanger wird und das „Kind“ die ersten paar Monate (3-4) selbst austrägt und
    danach entscheidet, ob jetzt die Maschine den Rest macht und sie wieder arbeiten gehen kann,
    oder ob sie das Kind auf altmodische Weise selbstaustragen und gebären möchte.

    So oder so ähnlich …
    Wissenschaftlich ist das sehr spannend und interessant, da man doch auf diese Weise auch viel lernen kann „durch ausprobieren“.

    Rein rational und emotionslos muss man das auch so hinnehmen. Es ist
    einfach eine Rumprobiererei (genauso wie das Klonen) um die Grenzen unserer jetzigen Biotechnologie und Medizin auszuloten.

    Der Mensch will wohl die absolute Kontrolle über Leben und Tod.
    Genauso wie ich mich Frage, warum Leute die eigentlich längst an
    Altersschwache gestorben wären noch im Koma künstlich ernährt
    werden, teilweise über unglaublich lange Zeiträume. Meiner Meinung
    nach einfach nur ein selbstherrlicher Akt der Ärzte die meinen damit
    dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Der/Die betroffene kann sich
    dazu nicht äußern, keiner weiß mit Sicherheit ob dieses vegetieren
    nicht qualvoll ist. (für mich wäre das nichts)

    Künstliche Befruchtung:
    ist etwas tolles für Paare die einen innigen Kinderwunsch haben. nur
    muss man sich doch fragen (bitte jetzt nicht falsch verstehen) ob es
    diesen paaren den bestimmt war Kinder zu bekommen
    (Kultur) evolutionär gesehen. Denn entweder liegt ein genetischer
    Defekt vor der die Zahl der Eizellen niedrig hält oder die Spermien
    befruchtungsunfähig macht, oder die Personen sind dem stress unserer
    modernen Gesellschaft nicht gewachsen. „Züchtet“ man hier nicht
    eigentlich evolutionär rückschrittliche Menschen? Das mir das
    keiner falsch versteht, ich achte jeden Menschen, ich stelle nur die
    Frage ob es sinnvoll ist alles um jeden Preis zu erzwingen, auch wenn
    möglicherweise auf lange Sicht unsere Spezies geschwächt wird
    (schönes Beispiel eigentlich, dass die Fortpflanzung nicht der
    Arterhaltung dient sondern der Erhaltung der eigenen Gene).

    So nun zur in vitro-Schwangerschaft:
    durch diesen Versuch und die Forschung wird man sicher viele
    Erkenntnisse gewinnen, was ein Lebewesen für seine
    Embryonalentwicklung wirklich braucht.
    Man wird sehen, ob der Kontakt zur Mutter wirklich schon in der Phase
    wichtig und ausschlaggebend ist für die spätere körperliche und
    vor allem psychische Entwicklung. Allerdings muss man bei ethischer
    Betrachtung auch das Risiko berücksichtigen, das die so „geborenen“
    Menschen u.U. sehr leiden, und sei es auch nur unter dem
    gesellschaftlichen druck nicht „normal“ zur Welt gekommen zu sein.
    Als Hilfsmittel für verzweifelte Paar ist das sicher „ok“, aber eine
    vollautomatisierte Menschenproduktion. Ob das wirklich erstrebenswert
    ist?
    Für mich nicht.
    Nun die Leihmutterschafts-Frage: bald keine Leihmutter mehr nötig? Wenn die Branche sich so rasant schnell entwickeln wird… wird wohl ALLES vollautomatisiert.
    Und zum Ende noch zum Paar aus dem Artikel: Die Biotexcom-Klinik, wo die sich eine Leihmutter beauftragt haben, verliert ihre Kundschaft in der absehbaren Zukunft nicht. Der Angriff der Klonen droht uns noch nicht!
    Nichtdestotrotz ein interessanter und spannender Forschungsbereich!!

  • SM - 18/02/2018 Antworten

    Die entscheidende Frage, die sich jede Frau, die sich ernsthaft eine
    Abtreibung überlegt, stellt, ist nicht, ob das Austragen des Kindes
    akzeptabel ist oder nicht, sondern wie es dann mit diesem Kind danach
    weitergehen soll.
    Ein Reifungsprozess außerhalb des Mutterleibs wird auf diese Frage
    allerdings auch keine Antwort geben.

    Insofern halte ich diesen Aspekt der Abtreibungsdiskussion für mehr
    oder weniger obsolet.

    Für nicht obsolet halte ich hingegen die wesentlich grundsätzlichere
    Frage, ob unsere Gesellschaft unter den gegebenen Bedingungen
    (Arbeitslosigkeit – Globalisierung – Sozialabbau) in der Lage sein
    wird, weiter zu bestehen.
    Wir haben uns doch auch schon daran gewöhnt, dass Kinder außerhalb
    der Gebärmutter gezeugt werden können, warum soll dann nicht auch
    die Aufzucht des Embryos in einer künstlichen Gebärmutter grausig
    sein? Künstliches Herz und Nieren gibt es jetzt schon. Es ist nur
    eine logische Folge von Entdeckungen und Erkenntnissen darüber, wie
    der menschliche Bioorganismus funktioniert. Ich weiß zwar nicht, wie
    das vor 25 Jahren war, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es
    damals auch Leute gegen die in vitro Befruchtung gab und die meinten,
    dass Regierungen eine Armee von 5-köpfigen hyperintelligenten
    Klonkriegern-Roboter produzieren.
    Jetzt Spaß beiseite: ist das nicht eine Chance für diejenige, die keine Kinder in eigenem Leib austragen können? Meine persönliche Prophezeihung: da werden sich die Annegret-Falle nur vermehren (eine Fußballmannschafft auf einmal bekommen?). Feuer frei für die Biotexcom-Klinik!

  • PerlHuhn - 18/02/2018 Antworten

    Ich glaube, das ist ein wirklich heikles Thema. Für Frauen, die nicht in der Lage sind, selbst schwanger zu werden, ist dies´, neben der Adoption vll. echt eine Möglichkeit, um an ein eigenes Kind zu gelangen. Da man dadurch, auf genetischer Basis, ermöglichen kann, dass diese Kinder bestimmte Krankheiten einfach nicht bekommen können, wäre es auch eine Option für Paare, die vll. unter Erbkrankheiten leiden. Ob es aber tatsächlich andere negative Auswirkungen hat, da ja vieles fehlt, wird man vermutlich erst herausfinden, wenn so ein Kind älter wird. Vermutlich wird es echt emotionale Defizite geben, vertraute stimmen, die Wärme, der einzigartige Herzschlag der Mutter etc. Das prägt Kinder im Mutterleib genauso wie der Geschmack und der Geruch des Inneren. Alles in allem vermute ich aber, trotz dieser möglichen Fehlentwicklungen, dass dies die Zukunft ist. Die Menschen leiden immer mehr unter Erbkrankheiten wie z.B. Krebs und anderem chronischen und ich glaube, wenn man nicht irgendwann eingreift, in irgendeiner Weise, werden wir ganz sicher aussterben, oder sind zumindest kaum noch lebensfähig – ohne außerkörperliche Hilfen. Vll. iegt das erst in sehr ferner Zukunft, aber wenn man mal schaut, wieweit die Zahlen so allgemein steigen, jedes Jahr … wie viele kinderlosen Paare sich wieder und wieder Hilfe in der Ukraine z.B. in der Biotexcom-Klinik als Leihmutter „mieten“… wird es Zeit etwas zu tun. Soll jetzt nicht heißen, dass ich es toll finde, Kinder auf diese Art zu zeugen, aber die Möglichkeit Krankheiten direkt im Keim zu ersticken ist nicht wirklich die schlechteste.

  • BlauesTeufelchen - 18/02/2018 Antworten

    Ich finde es toll, dass es für ungewollt Kinderlose die Möglichkeit der IVF gibt, das Babys die warum auch immer zu früh geboren werden, eine Chance auf Leben gibt, aber alles darüber hinaus finde ich einfach nur abartig. Wir sind Menschen und keine kleinen Krebse oder so… Nichts kann je eine natürliche Schwangerschaft auch nur im entferntesten ersetzen, noch kann es gut sein. Zum einen sind da alle körperlichen Vorgänge und zum anderen, was sehr wichtig ist, das Psychische. Die Kinder hören den Herzschlag der Mutter, spüren ihre Hände, bekommen ab einer gewissen Zeit die Stimme der Mutter und auch anderer mit. Sie fühlen sich beschützt geborgen, wissen aus Instinkt, wer die Mama ist. Ich denke ein Kind könnte ohne dem nicht überleben. So und wenn ich von persönlich mal ausgehe, würde ich das stetige Gefühl, das ein kleiner Menschen in mir wächst, die Tritte des Babys, die Herztöne, den Schluckauf und ja auch den dicken Bauch nicht vermissen wollen. Die Geburt mag zwar mit Schmerzen verbunden sein, aber das unglaubliche Empfinden, wenn man sein Baby direkt danach auf der Brust hat ist eigentlich unbeschreiblich. Nein das sollte man nicht ersetzen! Ich hoffe es wird verboten oder ich muss es später nicht mehr erleben. Denn was ist mit den prenatalen Erfahrungen, die ein Kind im Bauch seiner Mutter macht? Sei es eine Biotexcom-Leihmutter, sei es eine leibliche Mutter… Man darf nicht unterschätzen, wie viel Einfluss diese Erlebnisse auf das bevorstehende Leben des kleinen Menschen haben, vor allem psychisch. Anstatt dafür Geld in die Forschung zu stecken oder darin was optimiert werden muss, damit Paare wieder unter normalen Umständen Nachwuchs bekommen können! Aber damit lässt wie in allen Bereichen, die sinnvoll sind, kein Geld verdienen. Es ist einfach nur erschütternd, für was unsere nachfolgenden Generationen letztlich teuer bezahlen müssen.

  • ash557 - 18/02/2018 Antworten

    Es ist so getan als ob das „medizinisch machbare“ der „einfache Weg“ sei. Solche Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht für Betroffene. Aber sagt einem nicht der gesunde Menschenverstand dass keine Frau dieser Welt auf Reproduktionsmedizin angewiesen sein will, geschweige denn ein Extremfrühchen möchte? All diese medizinischen Machbarkeiten haben doch so viele Nachteile gegenüber normalen Schwangerschaften, Zeugungen und Geburten. ICSI/IVF oder EZ – Behandlungen sind aufwendig und teuer, aber oftmals die einzige Möglichkeit für Paare mit eingeschränkter Fruchtbarkeit. Kein Mensch würde das freiwillig machen, um sich „eine natürliche Zeugung zu ersparen“. Glaubt mir, ich spreche aus eigenen Erfahrungen, die wir in der Ukraine, in der Biotexcom-Klinik (erforgreich!!) gemacht haben. Bei Frühchen wird das noch mal offensichtlicher. Glaubt denn wirklich irgendeine Frau will aus persönlichen Gründen ihr Kind in der 24. Woche bekommen? Eine Frühgeburt ist immer ein medizinischer Notfall und die betroffenen Babies und ihre Mütter oft krank und traumatisiert! Diese „künstliche Gebärmutter“ ist im Übrigen reine Theorie und wenn sie irgendwann mal Realität werden sollte, dann ebenfalls als absolute Medizinische Notlösung und Schadensbegrenzung für noch extremere Frühchen als die heutzutage überlebbaren.
    Heutzutage wäre auch vieles durch Computersimmulationen möglich, sodass auf eine Reihe solcher groben Tierversuche verzichtet werden könnte. Wenn man überlegt, geschieht das letztlich ohnehin nicht im Sinne für den Menschen und es stecken andere Interessen dahinter. Würde der medizinische Fortschritt wirklich im Sinne für den Menschen dienen sollen, wären manche Medikamente nicht unbezahlbar und es würden auch keine Medikamente für gesunde Menschen entwickelt-, ebenso wie Normwerte verändert werden. Umsatz und Machteinfluss, wie dessen stetige Ausdehnung, etc. stehen im Vordergrund und wohl der insgeheime Wunsch einer späteren Möglichkeit, die Menschheit eines Tages im Ernstfall zu reduzieren, wie zu manipulieren.

  • Lilu - 01/03/2018 Antworten

    Oh,Leute, was haben sie nur hier geschrieben. Wir sind keine Götter und haben kein Recht auf jemanden einen Stein zu werfen. Das war Melenies Entscheidung, in die Ukraine zu fahren und mit Hilfe einer Leihmutter ihr eigenes Kind zu bekommen. Ihrerseits war das kein egoistischer Schritt, sondern eine ausgewogene und gewünschte Entscheidung. Sie hat als Frau viel unagenehmes erlebt, diese ständige Bauchschmerzen, heftige Blutungen, Medikamente, traumatisierende Arztbesuche, Operationen usw. Ich meine, dass das gerecht ist, dass sie ein Kind durch Leihmutterschaftprogramm bekommen hat. So ein schmerzenhaftes Weg zum eigenen Kind. Mir steht ein Kloß im Hals.

  • Claire - 01/03/2018 Antworten

    Heute ist Leihmutterschaft eine echte Rettung für die Frauen, die aus bestimmten Gründen nicht in der Lage sind, auf die übliche Weise schwanger zu werden. Diesem Verfahren liegt in-vitro-Fertilisation zugrunde. Leihmutterschaft besteht darin, dass eine Frau freiwillig zustimmt, ein Kind auszutragen und zu gebären, dass mit ihr genetisch nicht verwandt ist. Dann wird es an die genetischen Eltern übergeben (aus rechtlicher Sicht sind sie solche). Im Übrigen ist die Einstellung der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion zu diesem Verfahren durchaus akzeptabel. Der schwierigsten in Bezug auf die Organisation, Moralfrage und den Preis gelten Leihmutterschaet und Eizellspendeprogramm. Diese Programme werden oft mit Unberechenbarkeit, Konfliktsituationen und emotionalem Stress verbunden. Nichtsdestotrotz nimmt die Zahl der Frauen, die daran teilnehmen möchten, oder umgekehrt, die Hilfe einer Leihmutter oder Spenderin von Eizellen benötigen, jedes Jahr zu. Ideale Kandidatin für eine Leihmutter. Danach planen wir das Treffen mit den ausgewählten Kandidatinnen, die bereit sind, Leihmutter zu werden. Es ist wichtig, dass die beiden Seiten einen psychologischen Kontakt herstellen können. Wenn die Kandidatinnen alle medizinischen, psychologischen und andere Anforderungen erfüllen, beginnen die Parteien alle einzelnen Programme zu besprechen, einschließlich der rechtlichen und medizinischen Risikoaspekte, Gebühren, Organisation und anderer Fragen. Auf der letzten Etappe wird eine Vereinbarung mit der Leihmutter abgeschlossen.

  • Fobi Lop - 01/03/2018 Antworten

    Kaum ein anderes Gebiet der Medizin befindet sich in einer so rasanten Fortentwicklung wie die assistierte Fortpflanzung. Weltweit sind bislang etwa fünf Millionen Kinder nach künstlicher Befruchtung zur Welt gekommen.
    Die Erfolgsquoten der künstlichen Befruchtung halten sich in Grenzen. Die Zahl der tatsächlich ausgetragenen Schwangerschaften ist im Vergleich zur Zahl der vorgenommenen Eizellenpunktionen und Embryotransfers gering. Letztlich bleibt ein Drittel der Paare – trotz oft jahrelanger medizinischer Versuche, deren Folgewirkungen keineswegs alle erforscht sind – kinderlos.

  • Christine - 02/03/2018 Antworten

    Es ist mir doch interessant, wie viele Paare haben schon ein Kind per Leihmutter bekommen. Es gibt schon so viele Artikel und Berichten über Leihmutterschaft. Es ist wirklich sehr gute Alternative, wenn man unfruchtbar ist. Adoption ist natürlich eine sehr gute Sache, aber per Leihmutter kann man ein genetisch verwandtes Kind bekommen.

  • Laura - 02/03/2018 Antworten

    Man kann mich verurteilen, aber ich kann es gar nicht verstehen. Während der Schwangerschaft entsteht die Verbindung zwischen dem Kind und der Mutter. Wie ist es denn bei der Leihmutterschaft? Das Kind anderen Menschen abzugeben ist wenigsten psychologisch schwierig. Aus moralischer Sicht ist es unnormal.

  • Sarah - 02/03/2018 Antworten

    Ich habe selbst zwei schöne Kinder mithilfe der Leihmütter bekommen. Vor zwei Jahren wurde unser Junge geboren und seit fünf Monaten haben wir unsere kleine Tochter. Wir sind überglücklich…Dank der Leihmutter und der ukrainischen Klinik sind wir eine große Familie.

  • Agnes - 05/03/2018 Antworten

    In Deutschland ist die Leihmutterschaft bisher verboten, es drohen bis zu drei Jahren Gefängnis. In Ländern wie Amerika und Indien ist die Leihmutterschaft bereits legal (also in einem der reichsten und einem der ärmsten Länder). In Belgien und Großbritannien zum Beispiel ebenfalls, jedoch nur nicht-kommerziell: die Leihmutter darf nicht bezahlt werden. In der Ukraine ist die Leihmutterschaft auch erlaubt und legal. Auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin hat die Ukraine große Erfolge. Immer mehr Paare kommen in die Ukraine, um dort durch Leihmutterschaft ein Baby zu bekommen.

  • Paula - 12/03/2018 Antworten

    Solche Geschichten geben mir immer die Hoffnung, dass ich auch irgendwann ein Kind bekommen werde. Wir versuchen schon 10 Jahre schwanger werden, aber vor kurzem wurde ich wieder untersucht und Arzt hat mir gesagt, dass die Chancen sehr niedrig ist. Ich habe auch Gedanken über Leihmutterschaft gemacht, weil ich schon mit der EZS (5 Mal) versucht habe und es hat nicht geklappt. Wir haben uns noch nicht für die LM entschieden, aber möglicherweise ist es die beste Variante für uns.

  • Adela  - 27/03/2018 Antworten

    Man nimmt allgemein an, dass eine der Frauenmissionen auf der Erde die Geburt eines Kindes ist. Darum machen die Frauen alles, die diese Meinung haben, um ein Baby zu haben. Es gibt Fälle, wenn einige Frauen von Geburt an steril sind oder während eines Lebens unfruchtbar werden. Ihr Wusch nach einem Baby verwehrt bleibt. Trotzdem wollen sie nicht auf Kinder verzichten und möchten das Schicksal überlisten. Eine der Lösung in solcher Situation die Leihmutterschaft ist. Nicht jede Frau kann sich dafür entscheiden.

  • Felix - 27/03/2018 Antworten

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich die Leute für Leihmutterschaft entscheiden? Und wo? In der Ukraine? Die Leute sind furchtlos oder sie haben ein sehr großes Verlangen ein Kind zu bekommen. Das alles ist so riskant! Ich könnte mich nicht dafür entscheiden.

    • Melina - 27/03/2018 Antworten

      Was ist für Sie nicht vorstellbar? Sie denken so, weil Sie keine ähnlichen Probleme haben. Sonst würden Sie der Leihmutterschaft loyaler sein. Eine Bekannte von mir von Geburt an hatte keinen Uterus. Sie konnte nicht natürlich schwanger sein und ein Kind austragen. Mehr als einmal stellte sie sich eine Frage: „Warum ist es mir passiert? Verdiene ich nicht ein Kind zu haben?“ Viele Jahre lang hatte Sie eine Beleidigung für die ganze Welt. Eines Tages sah ihr Mann einen Artikel über die Leihmutterschaft einer unfruchtbaren Familie in der Ukraine. Von diesem Tag an beschloss sie diese Möglichkeit auszuschöpfen. Zwei Jahre später konnte Sie ein eigenes Kind auf den Arm nehmen. Sie bedauerte es nie, eine Dienstleistung einer Leihmutter zu gebrauchen.

  • Lara - 27/03/2018 Antworten

    Niemand möchte steril sein! Es ist sehr schwer, solche harte Bewährungsprobe zu bestehen. Das wünschte man einem ärgsten Feind nicht. Die unfruchtbare Paare sind sehr stark und geben nicht auf. Sie verdienen Respekt und Verständnis! Dank der Reproduktionsmedzin können sie endlich ihre Wünsche erfüllen.

  • Lina - 28/03/2018 Antworten

    In unserer Zeit hilft die Medizin den Leuten verschiedene Probleme mit der Gesundheit zu lösen. Da die Situation mit der Adoption nicht mehr in Frage kommt, ist eine Leihmutterschaft die letzte Chance einen Kinderwunsch zu erfüllen. Die Eltern können ein leibliches Kind bekommen und es ist gut. Für einige unfruchtbare Familien sind die eigenen Gene sehr wichtig. Deshalb ist ein Leihmutterschaftsprogramm eine Lösung für mehrere Paare. Nur in einigen Ländern ist eine Leimutterschaft legal, darum muss man bei der Wahl einer Klinik sehr vorsichtig sein.

  • Manuel - 28/03/2018 Antworten

    Ja, eine gute Klinik ist sehr wichtig. Es betrifft nicht nur gut ausgebildete Ärzte, moderne medizinische Geräte usw. Man muss über alles mehr erfahren, um keine Probleme in der Zukunft zu haben. Ich meine, man muss solches Programm im US-Staat Kalifornien aber nicht in der Ukraine durchführen. Die ukrainische Klinik erweckt kein Vertrauen! Für das „Arme-Leute-Modell“ für 30.000 Euro in dieser Klinik zahlen, ich war wie vor den Kopf geschlagen als ich es las.

    • Lara - 28/03/2018 Antworten

      Sie haben Recht, dass man eine Reproduktionsklinik sehr gründlich wählen muss. Gott sei Dank, leben wir in der Zeit, wenn wir alles per Internet erfahren können. Viele Videos und Kommentare der Leute helfen eine richtige Wahl zu treffen. Vor kurzem sah ich ein Video über ukrainische Klinik https://www.youtube.com/watch?v=FRm2agv_0aY . In diesem Video wird man Schritt für Schritt über Leihmutterschaft und Eizellspende und Kundenbeziehung erzählt. Diese Information zeigt einen Unterschied zwischen den anderen Kliniken der Reproduktionsmedizin. Man kann sicher sein, dass die Klinik in der Ukraine zuverlässig ist.

  • Mia - 28/03/2018 Antworten

    Für mich ist die umstrittene Frage, ob die Entwicklung der Wissenschaft und der Reproduktionsmedizin die Vorteile der Menschheit bringt. Manchmal denkt man, dass diese hochentwickelten Technologien das Leben auf der Erde zu Ende bringen. Einerseits wurde man vielen unfruchtbaren Paare geholfen und viele Menschenleben dank der Medizin und Wissenschaft gerettet. Andererseits sehen diese Technologien und die Reproduktionsmedizin als die Ausnutzung der Menschen und eine Quelle des Profits aus. Einige Leute nutzen den Körper einer anderen Frau, um einen Wunsch zu erfüllen. Dabei denken sie, wie es toll ist, dass eine andere Frau mein Kind austrägt und ich kann alles machen, feiern gehen, einen Sekt trinken usw. Es ist unmoralisch!

  • Emily - 28/03/2018 Antworten

    In unserer Zeit ist das Problem, ein Baby zu haben, sehr aktuell. Das Elternglück können Paare in jedem Alter erleben. Aber es passiert nicht immer so, wie Sie es wünschen. Es klappt nicht, natürlich schwanger zu werden oder ein Kind zu adoptieren. Und der Wunsch, ein Baby zu haben, ist sehr stark! Warum kann ein Paar keine Reproduktionsmedizin benutzen? Jeder hat das Recht zu wählen. Ich glaube, dass dies nicht der Fall ist, wenn man dafür verurteilt werden sollte, eine Leihmutterschaft oder eine Eizellspende zu verwenden. Ärzte in der ukrainischen Klinik machen Menschen glücklich. Moderne Behandlungen, hohe Professionalität in verschiedenen schwierigen Fällen haben vielen Paaren in dieser Klinik geholfen, wie im Falle von Melanie, Kinder zu haben. Die Leihmutterschaft gibt einigen sterilen Familien einen Sinn weiter gemeinsam zu leben. Für manche Frauen eine Eizellspende erfüllt den Kinderwunsch. Ich bin sicher, dass keine Frau wider Willen zur Leihmutter wird. Die Leihmütter helfen den Familien endlich Elternglück zu erfüllen und bekommen für ihre Dienstleistungen Geld. Ich glaube, dass jede Frau im siebenten Himmel sein würde, selbst ein Kind auszutragen ohne Hilfe einer Leihmutter. Dabei haben diese Menschen keine andere Lösung in ihrer Situation als Reproduktionsmedizin und sind den Leihmüttern sehr dankbar dafür.

  • Katharina - 30/03/2018 Antworten

    Wir hatten vor kurzem Erstgespräch in dieser Klinik und haben schon Vertrag unterschrieben. Es war interessant die Erfahrung der Anderen zu lesen. Jetzt haben wir schon wie eine Vorstellung, wie das ganze Programm verläuft und wofür wir uns vorbereiten müssen. Wir machen doch ein bisschen Sorgen, aber ich finde es ist ganz in Ordnung.

  • Julia - 02/04/2018 Antworten

    Die Leihmutterschaft wird schon in der letzten Zeit die beste Alternative für die ungewollt kinderlosen Paare. Vielleich ist es mit der Ökologieverbunden, aber viele Paare haben jetzt Probleme mit der Fruchtbarkeit und sind gezwungen an Reproduktionskliniken zu wenden, um sich ein Kind zu zeugen, weil es anders nicht klappt.

  • Maja - 02/04/2018 Antworten

    Paare, die auf natürlichem Weg keine eigenen Kinder bekommen, können mit einer Leihmutterschaft Eltern ihrer biologischen Kinder werden. Bis die „Ehe für alle“ erlaubt wurde, betraf das vor allem homosexuelle Paare. Und hier sage ich auch „stop“. Ich bin keine Gegnerin der Leihmutterschaft, wenn es aber über homosexuelle Paare geht, so gibt es in diesem Fall keine Lösung durch Leihmutterschaft oder mit Hilfe der EZS. Aber auch manche Singles mit Kinderwunsch und Paare, die keine Aussicht auf ein Adoptivkind haben, fragen sich, ob die Leihmutter im Ausland für sie möglich ist. Das Verbot in Deutschland führt dazu, dass manche deutsche Paare ihren Kinderwunsch mit einer Leihmutter im Ausland verwirklichen und zwar in der Ukraine. Selbstverständlich, dass die Suche nach einer Klinik im Ausland sehr riskant ist. Aber wenn die Paare diesen Kinderwunsch haben, sollen sie riskieren.

  • Thomas - 18/04/2018 Antworten

    Leihmutterschaft ist immer ein Tabuthema, das jahrelang diskutiert wird. Wir können lange streiten, wer welche Rechte nach der Geburt fürs Kind hat. Aber im großen und ganzen bietet die Leihmutter nur ihre Hilfe an, das Kind auszutragen, nichts mehr. Wir sind genug groß und verstehen diese Alltagsweisheit. Aber bis heute ist die Leihmutterschaft nur in wenigen Ländern Europas legal erlaubt, einige haben dazu strenge Richtlinien ausgearbeitet. Dank Biotexcom Klinik, die in der Ukraine sich befindet, hat ein unfruchtbares Paar aus meinem Bekanntenkreis ein Kind durch Leihmutter bekommen. In der Ukraine ist die Leihmutterschaft laut Gesetz möglich, aber auf homosexuelle Paare oder heterosexuelle Männer mit Kinderwunsch findet dieses Gesetz somit keine Anwendung.

  • Bärbl - 20/04/2018 Antworten

    Es ist in ein schmerzhaftes und wohlüberlegter Entscheid, ein Kind durch Leihmutterschaft gebären lassen. Ich möchte darauf achten, dass die Leihmutterschaft manchmal die einzige Option für Frauen ist, die aus gesundheitlichen Gründen (Nierenversagen, Herzerkrankungen, Gebärmutteranomalien oder mehrere Myome usw) nicht in der Lage sind, auf natürliche Weise schwanger zu werden.

  • Viktor - 03/05/2018 Antworten

    Heutzutage stoßen viele Frauen aus der ganzen Welt aufs Problem schwanger zu werden. Da es verschiedene Lösungen dieses Problems gibt. Ukrainisches Zentrum für Reproduktionsmedizin bietet die Behandlung der Unfruchtbarkeit an – die Programme für Eizellspende und Leihmutterschaft. Dank diesen Programmen können alle Unfruchtbaren Elternglück empfinden. Es ist ja wunderbar, dass es dieFrauen gibt, die immer bereit sind, anderen solche Hilfe zu leisten.

  • Adler - 03/05/2018 Antworten

    Meine Frau sucht schon lange Zeit schwanger zu werden. Die Ärzte haben gesagt, dass sie unfruchtbar ist. Wir waren vom Kummer gebrochen, weil keinen Ausweg aus dieser Situation finden konnten. Nachdem wir diesen Artikel über Melanies Geschichte gelesen haben, haben wir einen Entschluss gefasst. Wir führen das Programm für Leihmutterschaft in der Kiewer Klinik durch und hoffen drauf, dass die Reproduktionsmedizin uns helfen kann.

    • Hans - 11/05/2018 Antworten

      Meine gute Freundin hatte denselben Weg wie Melanie gemacht. Sie konnte nicht schwanger werden. Trotz alle Versuche brauchte sie eine Eizellspende, weil ihre Eizellen eine schlechte altersbedingte Qualität hatten. Und das war nicht alles. Sie konnte nicht ein Baby austragen, darum brauchte sie auch eine Hilfe der Leihmutter. Das alles konnte sie im Kiewer Zentrum der Reproduktionsmedizin finden. Jetzt hat sie ein Kind und ist sehr glücklich. Ich bin sicher, dass dir diese Klinik unbedingt hilft, dein eigenes Baby zu bekommen.

  • Lara - 17/05/2018 Antworten

    Die Geschichte von Melanie beeindruckte mich sehr. Sie, wie alle kinderlosen Frauen, hatte so viel erlebt. Und die Einstellung ihres Vaters zu ihrer Situation ist verständlich. Trotzdem ist sie sehr starke Frau. Nicht jedes unfruchtbares Ehepaar entscheidet sich für Leihmutterschaft. Aber das Wichtigste ist Melanie hat ihr eigenes Baby. Das freut mich sehr!

  • KikiRiki - 21/05/2018 Antworten

    ich bin sicher, dass Melanie nicht die einzige Frau ist, die etwas solches erlebt hat. Aber bei Weitem nicht alle können über solche Probleme und Erfahrung öffentlich berichten. Und um etwas zu verändern, soll man sich nach Leibeskräften bemühen, aufreizende Probleme an die Regierung zu bringen.

    • Melina - 23/05/2018 Antworten

      Du hast Recht. Nicht ohne Grund sagt man, je weniger die Leute davon wissen, desto mehr Ruhe werden Sie haben und desto weniger Schaden werden Sie davon erleben. Vielleicht ist es besser so zu machen. Melanie hat einen dornigen Weg durchgemacht und hat ihr eigenes erwünschtes Kind dank einer Leihmutter bekommen. Egal, auf welche Weise ihr Kind konzipiert wurde. Das wichtigste ist, sie kann „Mama“ hören und ihrem Baby Liebe und Sorge schenken.

  • Peer - 06/06/2018 Antworten

    Die ganze Fortpflanzungsmedizin ist nicht für arme Menschen. Darum sieht es vor, dass es nur ein Profit für solchen KIWU wie in der Ukraine. Na, ja, es hilft den Paaren Kinder bekommen. Dabei sind zu wahnsinnig einige Fälle der schwangeren Frauen mit 60 und über. Keine Grenzen. Was wird mit ihren Kindern weiter sein?

  • Mizuna - 07/06/2018 Antworten

    So eine rührende und glückliche Geschichte. Ich bin sehr froh, dass die ukrainische Reprodultionsklinik Biotexcom den unfruchtbaren Frauen hilft und ihr unerfüllter Kinderwunsch kommt in Erfüllung. Schade, dass solche Prozedur wie die Leihmutterschaft in Deutschland unter Verbot ist. Unsere Staatsangehörige müssen irgendwo ins Ausland fahren, um dort ihren Lebenszweck zu bekommen.

  • Saskia - 08/06/2018 Antworten

    Kinderlosigkeit gilt bei vielen Paaren als großes Unglück. Vor allem Frauen haben einen hohen Leidensdruck und versprechen sich besonders viel von den modernen Methoden der Fortpflanzungsmedizin. Die moderne Fortpflanzungsmedizin versucht diesen Paaren zu helfen, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Jährlich werden auf der ganzen Welt viele Kinder nach einer künstlichen Befruchtung oder durch Leihmutterschaft geboren.

  • Joco - 13/06/2018 Antworten

    In der ganzen Welt ist die Fortpflanzungsmedizin und zwar die Leihmutterschaft ein Tabu-Thema, das regelmäßig diskutiert wird. Soll diese erlaubt oder verboten sein. Logischerweise aber ist Leihmutterschaft eine sehr komplizierte und zweideutige Sache. Aber die ist die einzige Möglichkeit und rettende Chance, ungewollt kinderlose Paare glücklich zu machen. Und die Welt wird nie darauf verzichten.

  • RomTom - 21/06/2018 Antworten

    Die Leihmutterschaft kann die Wunscheltern glücklich machen. Es ist ja selbstverständlich, dass nicht alle die Fortpflanzungsmedizin befürworten, aber die Unfruchtbarkeit ist das Hauptproblem der Menschheit. Wenn jeder Gegner der Reproduktologie sich in die Rolle eines Betroffenes versetzt, vielleicht ändert er seine Meinung.

  • Elias - 22/06/2018 Antworten

    Die Mutterschaft ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn eine Frau keinen Kinderwunsch hat, stempelt die Gesellschaft sie als eine abnormale und egoistische Person ab. Wenn eine Frau den Kinderwunsch hat, klappt es aber leider wegen verschiedener Gesundheitsprobleme nicht auf natürliche Weise Schwanger zu werden, nimmt die Gesellschaft sie nicht für voll. Und wenn ein ungewollt kinderloses Paar durch Leihmutterschaft ein Kind bekommen möchte, wird dieses ebenfalls als egoistisch betrachtet.

  • Karl - 22/06/2018 Antworten

    Gewiss ist das Problem der Kinderlosigkeit groß. Dabei erhöht die Zahl der sterilen Paare jedes Jahr. Sehr schade. Trotzdem sind nicht alle Partner von der Geburt an steril. Das heißt, sie sind selbst schuld daran. Darum bin ich sicher, wenn die Leute die Schwangerschaftsplanung ernst nehmen, könnte es weniger unfruchtbare Paare geben.

  • Durs - 25/06/2018 Antworten

    Unfruchtbarkeit ist ein medizinischer Grund, um ein Baby durch die verbotene in Deutschland Leihmutterschaft zu bekommen. Es muss die Regierung und Politiker nicht angehen, wie ungewollt kinderlose Paare ihre Babys kriegen, Es muss nur ums Kindeswohl gehen. Die Wunschkinder, die durch Leihmutterschaft oder Eizellspende geboren sind, bekommen häufig mehr Liebe, Sorge, Rücksicht usw.

  • Lara - 29/06/2018 Antworten

    Die Wunscheltern haben so viele Schicksalsschläge. Und jetzt sind sie überglücklich! Das freut sehr. Dabei ist es sehr traurig, dass die Leute währen viele Jahre keine Kinder haben können. Und sehr schade, wenn die Ärzte nicht richtigen Behandlungsplan für kinderlose Paare feststellen. Ich meine die Fälle, wann die Menschen während mehr Jahre von Ärzten behandelt wurden. Als Folge haben die Ärzte die richtige Ursache der Kinderlosigkeit nicht gefunden. Ich denke, man muss eine gute Kiwuklinik wie dies in Kiew wählen, um dort eine Behandlung durchmachen.

  • Ilma - 02/07/2018 Antworten

    Wenn ein ungewollt kinderloses Paar eine Entscheidung getroffen hat, ihren Kinderwunsch durch die Leihmutterschaft zu erfüllen, muss dieses Paar so was bei solcher Prozedur beachten. Da in Deutschland die Leihmutterschaft verboten ist, muss der ganze Prozess durch eine konkrete Agentur koordiniert sein, das ist ja selbstverständlich. Vor allem müssen sie alle Information, Feedbacks und Videos über diese Klinik im Internet finden. Der persönliche Kontakt aber sollte ausschlaggebend sein. Die führenden Reproduktionskliniken gibt es nicht nur in den USA, sondern auch in der Ukraine. Die Preise sind hier mehr günstiger und die Medizin auf demselben hohen Niveau.

  • Abel - 10/07/2018 Antworten

    Die meisten ungewollt kinderlose Paare in Deutschland fördern mit Nachdruck, dass das veraltete Embryonenschutzgesetz durch die Regierung verändert sein muss und der heutigen Zeit anpasst. Es ist eine wahnsinnige Idee an einem 30 – jährigen Gesetz weiter festzuhalten. Die Eizellspende und die Leihmutterschaft sollen legalisiert werden, um die medizinischen Möglichkeiten der Fortpflanzungsmedizin im Vollmaß zu nutzen, ohne durch das Gesetz bestraft zu sein. Die Eizellspende und auch die rettende Leihmutterschaft sind in einigen europäischen Ländern schon laut Gesetz anerkannt und erlaubt, um der Familiengründung erfolgreich zu helfen. Die Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in DE brauchen dasselbe, sie haben Recht glücklich zu sein, eigene Kinder großzuziehen und Elternschaft zu genießen.

  • Megan - 11/07/2018 Antworten

    Wenn der Kinderkriegen ist mehrmals erfolglos und die künstliche Befruchtung hat Misserfolge, so liegen die Nerven einer Frau und in einigen Fällen eines Mannes blank. Die unbeweglichen Spermien, die verschlossenen oder nicht ausreichend durchlässigen Eileitern einer Frau, die stark eingeschränkte Qualität der Spermien und vieles anderes kann die Schwangerschaftschancen reduzieren. In diesem Fall die letzte Möglichkeit ein Kind bekommen, ist die strittige LM.

  • Marta - 11/07/2018 Antworten

    Ich bin froh, dass solche Frauen wie Melanie Elternschaft genießen können. Diese kinderlosen Frauen haben so viel erlebt, um ihre Kinder zu bekommen. Ganz gut, dass die Reproduktologie und zwar die Leihmutterschaft oder EZ ihnen helfen kann. Das sind ihre Wahl und Entscheidung. Sie wollen nur glücklich sein und ihre Liebe einem kleinen Baby schenken. Das ist ihr Recht.

    • Lina - 13/07/2018 Antworten

      Du hast Recht! Ich denke, dass die Deutscher oder andere Patienten der Klinik glücklich sind. „Aber zu welchem Preis?“, sagen die Gegner der Leihmutterschaft oder EZ. Und die Antwort oder die Einstellung zu diesem Thema kann ganz verschieden sein. Das Wichtigste ist, dass alles legal ist und niemand wird dazu gezwungen. Und als Schluss sind alle zufrieden.

  • Orela - 12/07/2018 Antworten

    Niemand soll auf eigenes Elternglück verzichten und eigenen Kinderwunsch verraten. Ein veraltetes und dummes Embryonenschutzgesetz zwingt die Paare mit Kinderwunsch dazu, ins Ausland auszuweichen und hier ihr Lebenszweck zu kriegen. Die Verwendung dieses Gesetzes bedeutet nur das, dass die Unterstützung der jüngeren Generation mit Unfruchtbarkeit, die eine Familie gründen möchten, nicht auf der Prioritätenliste das Staates steht. Ich muss sagen das ist kein fair play.

  • Flotty - 17/07/2018 Antworten

    Ein Leben mit Kindern, darauf warten und hoffen alle Paare in gesetztem Alter. Einige bekommen die Kinder auf natürliche Weise problemlos, andere müssen noch kämpfen. Aber wenn sie genug viele IVF Versuchen hinter sich haben, gaben sie leider auf. Damit meinen sie, dass das Leben ohne Kinder glücklich sein kann, dass es viele andere Inhalte im Leben gibt. Aber nach einigen Jahren später kommen sie wieder auf Frage der Kinder zurück. Dann nehmen sie die Adoption in Anspruch oder wandeln die Situation grundlegend und nehmen die Reproduktologie und zwar die Leihmutterschaft irgendwo in der Ukraine zu Hilfe, weil in Deutschland sie in ihrem Recht auf Elternschaft begrenzt sind.

  • Kora - 18/07/2018 Antworten

    Die Zeit fließt, alles ändert sich, aber unsere Umgebung und die heutige Gesellschaft diktiert uns, wie wir nicht nur leben, sondern auch wie wir uns benehmen sollen. Die ungewollt kinderlose Frauen werden hart ins Gericht gehen, weil laut gesellschaftlicher Meinung eine Frau als eine echte Mutter nur dann vollständig anerkannt sein kann, wenn sie ein Kind geboren hat. Da die betroffene Frauen auf solche Provokation hart reagieren, suchen sie die Lösung. Sie entscheiden sich zuerst auf stressige und oft erfolglose IVF und nur nach zwei-drei manchmal aber nach acht Misserfolgen nehmen sie die Leihmutterschaft, die in DE unter Verbot ist, in Anspruch. In dieser Situation treten auf die Bühne diejenige, die die Fortpflanzungsmedizin und zwar die Leihmutterschaft verurteilen. Ungewollt kinderlos zu sein bedeutet für eine Frau viel Tortur und es gibt noch diese archaische Meinung. In jedem Fall sollen solche Frauen auf eigenes Glück nie im Leben verzichten.

  • Morena - 23/07/2018 Antworten

    Manchmal sind die Menschen so böse und herzlos, damit meine ich diejenigen, die die Leihmutterschaft oder die Eizellspende verurteilen und die sich gegen die Fortpflanzungsmedizin im Großen und Ganzen aussprechen. Finden sie sich in ihrem Leben zuerst zurecht. Und die Wunscheltern müssen um ihr eigenes Glück pausenlos kämpfen.

  • Nadine - 27/07/2018 Antworten

    Leihmutterschaft und Eizellspende geben unfruchtbaren Paaren die Hoffnung auf ein eigenes Kind. Die erfüllen den Traum von vielen Menschen und darum haben Die Recht auf Existenz.

  • Kim - 30/07/2018 Antworten

    Ich habe schon seit langem über diese Biotexcom Klinik gehört. Früher habe ich über diese Klinik auch Reportage gesehen. Ich konnte doch mich seit langer Zeit nicht entschieden, ich hatte immer Angst davor, was andere Leute sagen werden, obwohl alle meine Freunde unterstützen mir und mein Mann ist immer bei mir und er hat auch einen starken unerfüllten Kinderwunsch. Aber nach diesem Artikel habe ich schon nicht so große Angst. Ich bin in solcher Situation nicht allein und sehr viele Menschen haben auch so ein Problem, wie ich. Das gibt mir ein bisschen Courage.

  • Lovememore - 15/08/2018 Antworten

    Habe vor kurzem einen Artikel hier gelesen. In diesem Artikel geht es um ein „Retortenbaby“ namens Louise Brown, dass heute schon Ihre 40 Jubiläum gefeiert hat. Früher war die In-vitro-Fertilisation eine Sensation und der erste Schritt im Gebiet der Reproduktionsmedizin. Die Leihmutterschaft war aber als etwas außerweltlich. Die heutige Situation hat sich teilweise verändert: In-vitro-Fertilisation ist heute wie auch Leihmutterschaft das Verfahren millionenfach Routine. Diese Routine wird aber ständig drangsaliert. Die Leihmutterschaft wurde aus Indien gemobbt, jetzt ist fast solche Situation in der Ukraine. Dieses Land aber bezieht eine führende Position im Bereich der Reproduktionsmedizin und zwar der Leihmutterschaft, die Regierung versucht aber diese Prozedur aus der Ukraine zu mobben. Welche Länder bleiben dann? Russland und die USA? In den USA ist diese Dienstleistung zu teuer und in Russland hat die Leihmutter nach der Geburt das gleiche Recht auf das Kind wie die genetischen Wunscheltern. Die Ukrainer aber sind im Stande ihre Rechte zu verteidigen, deshalb wird die als Endpunkt ihres steinigen Weges nach einem Kind bleiben.

  • Sebastian - 15/08/2018 Antworten

    Ehrlich gesagt, hat mich dieser Artikel auf einen interessanten Gedanken gebracht. Warum ist Leihmutterschaft sogar für solche Frauen in Deutschland verboten? Warum sind sie gezwungen in der Ukraine Hilfe zu suchen? Das ist ungerecht zu diesen Frauen. Wenn ich mich nicht irre, gibt es rund 10 000 Frauen in der BRD, die ein eigenes Kind nur durch Leihmutterschaft bekommen können. Deswegen bin ich davon überzeugt, dass der B.-Tag die Leihmutterschaft legalisieren soll, um das Problem mit Kinderkriegen in Deutschland zu lösen.

    • Katy - 29/08/2018 Antworten

      Eine gute Gedanke! Ich habe dieselbe Meinung. Diese Kinderkriegen und Auslandsreisen in USA, in die Ukraine und andere Länder bringen nichts Gutes. Sie machen die kinderlosen Ehepaare nicht nur böse, sondern auch unglücklich. Dies Problem muss dringend gelöst werden. Und auf solche Weise werden alle zufrieden sein.

  • Nino - 29/08/2018 Antworten

    Männer…Wie typisch…Ein leibliches Kind….. Für Männer ist das sehr wichtig vielleicht. Die eigenen Gene…Für die Frauen ist dies Moment nicht so wichtig.

  • Lisi - 29/08/2018 Antworten

    Jaaa! Ganz richtig. Die eigenen GENE sind zu wichtig. Darum ist die Leihmutterschaft eine Rettung, wenn die Frau ein Baby nicht austragen kann. Sehr schade, dies ist in Deutschland verboten. Nur eine Adoption kann eine Familie retten.

  • Nino - 29/08/2018 Antworten

    Du hast Recht. Eine Adoption… Dies Variante ist nicht für alle. Nicht jedes Paar kann oder will ein Baby adoptieren. Und nicht für alle ist diese Möglichkeit. Darum ist die Leihmutterschaft so populär.

  • Katarina - 29/08/2018 Antworten

    Ehrlich gesagt sind nicht alle in Deutschland für Leihmutterschaft. Dies ist verboten. Und in meisten Ländern kann eine Familie dies in Anspruch nehmen. Wenn eine Frau aus medizinischen Gründen ein Kind selbst nicht austragen kann. Das zeigt allen, die medizinische Hilfe nur aus wichtigen Gründen genutzt wird. Und die Reproduktionsmedizin sehe ich als eine Option ein Wunschbaby zu haben.

  • Lusi - 29/08/2018 Antworten

    Die Leihmutterschaft ist nicht ohne Grund in D verboten. Ich bin auch dafür. Dier Leitung unseres Landes hat Recht. So viele Kinder sind im Lande oder außer Lande kinderlos. Sie brauchen Eltern. Anstatt eine Hilfe in den Kinderwunschkliniken zu suchen, können diese Wunscheltern ein Baby adoptieren. Ich machte so, wenn ich ein Baby nicht haben könnte.

  • Karl - 29/08/2018 Antworten

    eine moderne Wirtschaft…sehe nichts anderes in der Reproduktionsmedizin. alle solche Worte wie „Wunsch“ „Hilfe“ das sind vorsehbar. alle sind nicht so naiv. das ist ein großer Market. nichts mehr.

  • Armin - 29/08/2018 Antworten

    das ist zum Lachen. Eine Tragödie. Kinderlose Menschen wollen ihren Kinderwunsch erfüllen aber in Deutschland können sie Hilfe nicht bekommen. Sie brauchen die Leihmutterschaft oder Eizellspende, die aus bestimmten Gründen zur Verbot sind. Egoistische Leute. Nicht wahr? Wenn der Mensch aus bestimmten Gründen steril ist, das bedeutet, das er kann ein Kind adoptieren oder ein Leben ohne Kinder haben. Warum wollen diese Leute die Natur oder Gott überlisten. Nicht ohne Grund sind sie kinderlos. Sie können ihre Hilfe und Liebe allen Leuten (alten oder jungen usw.) schenken. Oder um Tiere kümmern. In der Welt sind so viele Menschen, die eine Hilfe oder Liebe brauchen.

  • Swen - 29/08/2018 Antworten

    Die Kirche und viele Leute sind gegen Leihmutterschaft. Und ich habe auch diese Meinung. Das ist unmoralisch. Egoistisch. Die Nutzung des Körpers der anderen Frau. Das ist natürlich die persönliche Sache von Wunscheltern und Leihmütter. Aber die Erfüllung den Kinderwunsch oder Belohnung für die Leihmutterschaft ist ganz egoistisch, nicht natürlich und zu hoch, damit die Gesundheit einer Frau zu riskieren.

  • Ulke - 29/08/2018 Antworten

    Ich kann Melanie verstehen. Und alle anderen Frauen können sie unterstützen oder nicht. Ein größter Traum kann man erfüllen, wenn dazu eine Möglichkeit gibt. Warum nicht? Warum muss sie leiden und kinderlos bleiben, wenn es eine Lösung ihres Problems gibt? Das ist eine Variante, die moderne Medizin anbietet. Das ist die freiwillige Entscheidung von Wunscheltern und Leihmutter. Warum müssen sie alle unter dem Druck der Gesellschaft leben? Und müssen wir nicht vergessen, dass alle das Recht auf die Wahl haben. Zu viele Menschen in der Welt sind kinderlos. Und die medizinische Behandlung in den Kinderwunschkliniken ist jetzt kein Wunder. Meine Bekannte nach vier Jahren der Behandlung und mehreren Fehlgeburten sagte, sie wollte das nicht mehr. Noch einmal will sie das nicht überleben. Und jetzt hat sie ein kleines Mädchen dank der Leihmama. Sie ist glücklich und sehr dankbar der Leihmutter. Und sie fühlt sich wie richtige Mutter, „egal ob man das Kind im Bauch hatte oder nicht.“

  • Sonia - 29/08/2018 Antworten

    Ein wichtiges Thema ist in diesem Artikel beschrieben. Verrückt oder nicht Melanie? Sie ist glücklich und will noch ein Kind dank der Leihmutter haben. Das ist ihre eigene Sache. Sie erzählte allen ihre eigene Geschichte. Sie zeigte einen Weg zur Lösung der Kinderlosigkeit. Das ist ihr Weg und jeder macht eigene Entscheidung. Ich bin der Meinung, man muss klar und deutlich verstehen, alle wollen glücklich sein und jeder wählt eine passende Variante für sich selbst. Ganz normal. Die Gesellschaft entwickelt sich schnell und Medizin auch. Darum gibt es heute so ein Mittel und Hilfe für den kinderlosen Menschen. Und natürlich ist es nicht neu für unsere Gesellschaft, die Fortpflanzungsmedizin in Anspruch zu nehmen. Dabei ist das Ausmaß des Problems der Unfruchtbarkeit zu groß und eine andere Option gibt es nicht. Und die Adoption ist jetzt nicht für alle, weil nicht alle die notwendigen Anforderungen erfüllen können.

  • Rosa - 30/08/2018 Antworten

    Wenn der Kinderwunsch stark ist und auch der Weg nach einem eigenen Kind zu steinig ist, sind die Wunscheltern bereit sogar zu in Deutschland illegalen und in der Ukraine erlaubten Mitteln zu greifen. Die Leihmutterschaft ist in Deutschland ein illegales Mittel für Elternschaft und Glück. Es gibt aber die Länder, wo diese Dienstleistung laut Gesetz anerkannt ist und wo ein ungewollt kinderloses Paar den Weg nach ihrem Kind erfolgreich dank Leihmutterschaft gehen kann.

  • Emma - 31/08/2018 Antworten

    Wenn der Wunsch nach einem Baby verwehrt bleibt? Das Ehepaar ungewollt kinderlos ist? In D gibt es keine Möglichkeit ein Baby zu bekommen. Was müssen die Leute machen? Weiter ohne Kinder leben? Oder sie können ein Kind dank einer ukrainischen Klinik wie Melanie bekommen?

    • Marta - 03/09/2018 Antworten

      Die Frage des Kinderwunsches ist für jede Familie sehr wichtig. Das kann man verstehen, darum die kinderlosen Ehepaare eine staatliche Hilfe bekommen können. Ich meine für medizinische Behandlung der Unfruchtbarkeit. „Wenn der Wunsch nach einem Baby verwehrt bleibt…“ Diese Fragen müssen beide Partner selbst beantworten. Jede Familie hat eigene moralische Werte oder noch etwas. Das ist nicht leichte Entscheidung, die Melanie betroffen hatte. Einige Frauen können nicht diese Tatsache akzeptieren. Sie leben weiter mit der Meinung, dass sie ihr Baby selbst nicht ausgetragen haben. Darum können sie es nicht lieben. Und für anderen ist es ganz nicht wichtig, in welchem Bach ein Baby gewachsen war. Ich denke auch so! Wichtig ist, welche Eltern dieses Kind gewachsen hatten. „Warum wird ausgerechnet mir der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht erfüllt? Eine Frage ohne Antwort, dazu die Wut auf den eigenen Körper, Zweifel und viele Diskussionen – über schicksalhafte Fügung und moralische Werte. “ Das alle erleben alle Frauen, die ungewollt kinderlos sind. Wenn eine Option wie Leihmutterschaft gibt, warum diese Frauen sie nicht nutzen können? Melanie hat jetzt ein gewünschtes Kind und kann die Elternschaft genießen. Alle Frauen haben Recht dieses Gefühl zu empfinden. Nicht wahr?

  • Dodo - 18/09/2018 Antworten

    Ich verstehe nicht die Leute, die Leihmutterschaft oder Eizellspende verurteilen. Beide sind jetzt eine Art der Hilfe für ungewollt kinderlose Menschen. Die letzte Option ein eigenes leibliches Wunder zu haben. Jedes Ehepaar will hören:„Herzlichen Glückwunsch, Ihr Kind ist geboren.“Nicht wahr? Und wie Melanie gehen sie diesen Weg. Nicht so leicht auch für sie diese Entscheidung zu treffen. Aber sie machen das, weil keine andere Lösung gibt. Viele Promis bekommen jetzt ihre Kinder dank Leihmütter. Für Victoria und David Beckham ist die Leihmutterschaft die Rettung für ihre Ehe. Darum sehe ich gar nichts Schlechtes darin. Das ist freiwillige Entscheidung der Wunscheltern und der Leihmutter.

  • Alexandrina - 11/10/2018 Antworten

    „Ich lasse mir das nicht gefallen, es gibt noch Möglichkeiten, und die reize ich erst mal aus, bevor ich aufgebe“ – die Antwort einer starken Frau. Melenie hat Recht. Wenn die Reproduktionsmedizin den Wunscheltern helfen kann, warum diese Möglichkeit nicht zu nutzen? Die Leihmutterschaft ist eine Hilfe für kinderlosen Menschen. Und jeder hat eine Wahl. Das Leben mit oder ohne Kinder…

  • Christian - 09/11/2018 Antworten

    Mich wundert die Tatsache nicht, dass Melanies Vater Leimutterschaft als Schwindeln bezeichnete, weil die Menschen der älteren Generationen immer noch an die konservativen Weltansichten gebunden sind und neue Fortschritten in Medizin vorgenommen verurteilen. Selbst jetzt gilt bei vielen die Meinung „nicht natürlich heißt schlecht“. Man muss es aber so sehen, dass zurzeit wir mit dem „Künstlichen“ und „Unnatürlichen“ durchaus im Alltag zu tun haben. Nahrungsmittel, Textilien, elektronische Geräte, selbst der Zustand der Ökologie tragen in sich das Greifen eines Menschen.
    Was mir im modernen Menschen gefällt, ist dass er immer bereit ist, sich bei Not und Bedarf den unkonventionellen Entscheidungen zu vornehmen, indem er auf Meinung der anderen verzichten und gegen religiösen Belehrungen entgegenhandeln kann – wenn noch im vorherigen Jahrhundert solches Verhalten gegen die Ehrwürdigkeit eines Menschen stieß. Obschon man man zugeben muss, dass die Biotex-Klinik zurzeit schon weltweit bekannt ist und vielleicht jeder, der sich für die reproduktive Medizin bloß kurz interessierte, sollte auf die mehreren Rückmeldungen über ihre Tätigkeit gestoßen sein.
    Ich möchte eine der Seiten der Befürworter oder Gegner nicht annehmen – zu diesem wurde und wird noch Vieles gesagt – ich bin nur der Meinung, dass technischer Fortschritt die Welt bewegt und wir müssen dem nicht verhindern. Viel Glück wünsche ich den Eltern und freue mich auf zukünftige erfolgreiche Erfahrungen von solchen Kliniken wie Biotex.

  • Ulrich - 09/11/2018 Antworten

    Oben im Artikel hat die Autorin das Thema der Schwierigkeit der Bereitschaft zur Adoption eines traumatisierten Kindes angesprochen. Es ist schon schwer, sich für das genetisch fremde Kind zu entscheiden, und wenn man von solchen Kindern spricht… Sie haben auch Recht auf die Liebe. Genauso wie würde ich mich für die Vertragsabschließung mit Kiwu-Klinik wie Biotex nie entscheiden würde, nur weil es mir richtig viel Angst macht, inwieweit die Menschheit fortgeschritten hat. Wie wird unsere Zukunft in einigen Jahren aussehen? Daraus kann man bereits Zukunftsromane schreiben in der Art von „wenn die Kinder bereits mithilfe von künstlichen Befruchtungsmethoden in Gebärmutter einer Frau angesetzt werden sein können, wird es einmal möglich, dass die vollständige Körperentwicklung eines Embryos in einer Glasröhre ermöglicht wird…?“ Auf jeden Fall sollte niemand einem anderen seine eigene Meinung aufdrängen, weil ich bereits mehrere Videos von Ehepaaren gesehen habe, die ihre von der Leimutter ausgetragenen Kinder aufnehmen und ihre Erfahrung mit den anderen teilen. Sie sind ganz stolz auf ihre gesunden und aktiven Kinder. Ich kann nur der Mutigkeit solcher Menschen beneiden und bin immer aufgeregt, von ihrer Geschichten mehr zu erfahren.

  • Anita - 01/12/2018 Antworten

    Was, wenn der Wunsch nach einem Baby verwehrt bleibt? Auf Kinder verzichten? Oder das Schicksal überlisten? Diese Fragen stellen an sich viele Frauen und Männer, die ungewollt kinderlos sind. Ich bin überzeugt, dass die Reproduktionsmedizin nicht ohne Grund entstand. Sie hat einen Sinn. Darum ist die Leihmutterschaft oder Eizellspende eine Art der Hilfe den kinderlosen Menschen. Das ist schon kein Wunder oder noch etwas. Die Medizin ist schon auf solchem Niveau, dass die Leute dank anderen Frauen die Eltern werden können. Deshalb machte Melanie ihre Wahl und wurde die Mutter. Jetzt kann sie ihre Liebe und Sorge dem kleinen Kind schenken. Ich glaube, es ist besser, wenn die erwünschte Kinder zur Welt kommen.

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