Probefahrt Citroën DS 7: Perlen vor die Meute

Published 24/12/2017 in Motor, Technik & Motor

Probefahrt Citroën DS 7: Perlen vor die Meute
Der DS7 Crossback kommt im Februar auf den Markt.

Der DS 7 will französischen Luxus atmen. Das Interieur beeindruckt mit hochwertiger Anmutung und Detailverliebtheit. Technologisch ist Citroën auf der Höhe der Zeit.

DS firmiert seit 2014 im PSA-Konzern als eigene Marke, die Palette beschränkte sich bislang aber auf veredelte Modelle von Citroën. Mit dem DS7 Crossback kommt von Februar an das erste eigenständige Fahrzeug auf den Markt. Das 4,59 Meter lange SUV überragt die Meute der Wettbewerber wie Audi Q3, BMW X1 oder Volvo XC 40 und bietet mit 555 Litern auch viel mehr Kofferraum.

Der schnörkellos-elegante Viertürer mit aufsehenerregenden, schwenkbaren LED-Scheinwerfern will keine Blaupause zu deutschen Premiummodellen sein, sondern mit Luxus, Komfort und der Interpretation französischer Handwerkskunst überzeugen. In der Tat beeindruckt das Interieur mit hochwertiger Anmutung und einer Detailverliebtheit, die ihresgleichen sucht.

Fünf aufpreispflichtige Innenraumausstattungen bieten raffinierte Details wie Sitznähte in Perlenstickerei oder einen Lautstärkeregler aus Kristallglas. Mit feinem Leder für das bequeme Gestühl und Aluminium oder Ebenholz im Cockpit wird der geräumige, gut gedämmte Wagen zur Schmuckschatulle.

Auch technologisch ist er auf der Höhe der Zeit. Zwei große Farbbildschirme, digitale Instrumente und eine Flut an Assistenz- und Komfortsystemen werden geboten. Erstmals im Segment ist im DS7 Crossback ein Nachtsichtgerät erhältlich, das vor Fußgängern und Tieren bis 100 Meter vor dem Fahrzeug warnt. Scheinwerfer, die ihren Lichtstrahl an Fahrbedingungen und Tempo anpassen, und eine aktive Federung, die mittels Kamera vorausschauend den Straßenbelag analysiert und die Fahrwerkssteuerung anpasst, können ebenso geordert werden wie Systeme für automatisches Einparken oder teilautonomes Fahren.

Freilich treiben die Zusatzoptionen den Preis des gallischen Neulings, der in Verbindung mit dem 130 PS starken 1,5-Liter-Diesel 31 490 Euro kostet, schnell auf 50 000 Euro. Zum Marktstart ist zunächst der Zwei-liter-Diesel mit 180 PS für 39 790 Euro erhältlich, der kleinere Selbstzünder kommt im März. Etwas später folgt der 1,6-Liter-Turbobenziner mit 225 PS zu Preisen von 38 990 Euro an. Für später im Jahr sind ein 180 PS starker Benziner und der 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 130 PS angekündigt. Angetrieben werden grundsätzlich die Vorderräder, Allradantrieb gibt es erst 2019 in Verbindung mit einer 300 PS starken Plug-in-Hybrid-Version.

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